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Was macht die Konkurrenz 2026/2027

Begonnen von Edelfan13, Mittwoch, 1 April 2026, 16:15:09

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BB-99

Im Ruhrgebiet ist wohl ein neuer Player am Start...
https://sportbild.bild.de/sportmix/basketball/sie-planen-mit-millionen-etat-amis-steigen-bei-essener-basketball-klub-ein-6a32801de495aff7b584685a

Wie würde man wohl in Chemnitz einen derartigen "Sponsor" bzw. seine Ambitionen sehen? 

Abdiel


Kayhawaii

Das ist glaub ich immer eine Frage, wo will man hin, was ist ohne einen solchen Sponson/Anzeilseigner möglich?
Ich würde mal behaupten, wenn nicht irgendwann eine neue Halle kommt, sind wir irgendwo am Limit angekommen - heißt Ziel zb Top4 BBL ubd EuroCup. 

Sollte sich das mit der Halle nicht umsetzen lassen, wird es auf Sicht sicher eher schwerer den Status zu halten. Noch schwerer, wenn anderswo Hallen kommen würden. 

Generell wird es aber auf Sicht ohne derartigen Sponsoren/Anteilseigner keine EuroLeague in Deutschland außer bei den Bayern geben. Zumindest auf dem Niveau, dass man letztendlich Kanonenfutter ist wie Alba am Ende. Dazu ist die Spanne zuweit auseinander gegangen. Man sieht doch, dass selbst Bourg, die dürften, lieber nicht in der EL spielen wollen, weil es finanziell nicht geht. 

Ansonsten ist Sponsor x nicht gleich Sponsor y.  
Im Fussball gibts doch auch alles. Vom 1860 Scheich, der natürlich das ist, was keiner will, oder auch andere Mäzen, die schneller weg waren als man den Namen lernen konnte. Wiederrum gibts aber auch viele positive Beispiele. 

Schauen wir mal und warten mal, ob sich so eine Frage überhaupt mangels lukrativen Angeboten überhaupt mal stellen wird. 

Abdiel

Es ging ja konkret um diesen einen Fall jetzt und dieses Engagement sehe ich sehr kritisch. Man hat ja in näherer Vergangenheit immer mal wieder gesehen, welchen Weg solche Projekte genommen haben. Ich kann mir daher nicht vorstellen, dass wir einen ähnlichen Weg mit solchen Investoren beschreiten würden. Und ja, man nimmt damit natürlich auch Nachteile in Kauf...

Mephistopheles

Zitat von: Freakster am Mittwoch, 17 Juni 2026, 19:51:02Tut er das? Ich bin kein Fachmann, was (arbeits)vertragliche Fragen betrifft. Da kann Mephi - wenn es auch für ihn fachfremd ist - vielleicht eher was zu sagen (oder auch der faireSportler?). Aber wenn es einen Unterschied gibt, ob da eine digitale oder eine handschriftliche Unterschrift unter einem Vertrag steht, ist es ja sein gutes Recht, dagegen vorzugehen (bzw. dann seinen 'unbefristeten' Vertrag ordentlich zu kündigen).

Ich kann gern versuchen, es zu erklären:

Ganz allgemein kann man sagen, dass die meisten Verträge mündlich geschlossen werden können. Das erlebt jeder von Euch, wenn er einkaufen geht. Da muss man ja auch keinen schriftlichen Vertrag unterschreiben.

Dann gibt es Verträge, da braucht man eine notarielle Beglaubigung (bspw. beim Kauf eines Grundstücks) und im Extremfall oder man muss den "Vertrag" im persönlichen Beisein beider Vertragsschließenden vor einem Standesbeamten schließen (nennt man Ehe, hat vielleicht schon mal jemand gehört).

Bei Arbeitsverträgen ist es zwar allgemein üblich, dass man die schriftlich (also mit persönlicher Unterschrift von Arbeitgeber und Arbeitnehmer) schließt, aber zwingend ist das nicht. Ich kann einen Arbeitsvertrag also auch mündlich schließen und er wäre wirksam.

Eine Ausnahme sieht das "Gesetz über Teilzeitarbeit und befristete Arbeitsverträge" vor. Dieses Gesetz regelt u.a. die Fälle, in denen man nicht - wie in der "normalen" Welt üblich - einen unbefristeten Vertrag schließt, sondern einen befristeten Arbeitsvertrag abschließt. Wird ein Arbeitsvertrag befristet geschlossen, muss dies "schriftlich" erfolgen. Das regelt § 14 Abs. 4 TzBfG.

Was "schriftlich" bedeutet, regelt der § 126 Abs. 1 BGB. Dort heißt es "Ist durch Gesetz schriftliche Form vorgeschrieben, so muss die Urkunde von dem Aussteller eigenhändig durch Namensunterschrift oder mittels notariell beglaubigten Handzeichens unterzeichnet werden." Auf Deutsch: Auf dem Stück Papier muss per Hand unterschrieben werden. (Möglich ist auch noch eine qualifizierte elektronische Signatur nach § 126a BGB, damit kann man bspw. bei einer pdf mit einem Signaturkarte und einen Kartenlesegerät unterschreiben.)

Was in der Regel also nicht reicht, ist, bspw. auf einem Tablet/Handy zu unterschreiben.

Hat man eine Befristung richtig vereinbart und unterschrieben, dann kann man bis zum Ablauf der Befristung den Arbeitsvertrag nur dann vorab kündigen, wenn man das im Vertrag vereinbart hat. (Bspw. Auflösungsklauseln bei einem Wechsel zu einem EuroLeague-Verein oder so.) Das ergibt sich aus § 15 Abs. 4 TzBfG.

Wenn man unter dem Arbeitsvertrag keine "Schriftform" hat, dann findet man die Rechtsfolgen in § 16 TzBfG: Dann gilt der Arbeitsvertrag als unbefristeter Arbeitsvertrag geschlossen und man kann diesen Arbeitsvertrag ganz normal unter Einhaltung der gesetzlichen Kündigungsfristen (die sich wiederum aus § 622 BGB ergeben) kündigen. Tja, und das hat Gavel offenbar nun gemacht.

Juristisch ist die Sache da wohl recht eindeutig, da es eben kein Sonderarbeitsrecht für Profisportler gibt. Ich selbst finde das aber sehr ehrenlos.

Ich persönlich fände es gut, wenn er hierfür seine Quittung später darin bekäme, dass er von keinen anderen Verein mehr ein Angebot als Trainer bekommt, sobald seine Liaison bei den Bayern endet (was ja schnell gehen kann, wie die Vergangenheit zeigte). Aber wahrscheinlich wird des so nicht kommen.
=> => => ChemnitzCrew <= <= <=

99-fan

Zitat von: Abdiel am Donnerstag, 18 Juni 2026, 12:31:28Es ging ja konkret um diesen einen Fall jetzt und dieses Engagement sehe ich sehr kritisch. Man hat ja in näherer Vergangenheit immer mal wieder gesehen, welchen Weg solche Projekte genommen haben. Ich kann mir daher nicht vorstellen, dass wir einen ähnlichen Weg mit solchen Investoren beschreiten würden. Und ja, man nimmt damit natürlich auch Nachteile in Kauf...
Kannst du da mal ein Beispiel nennen? Mir war gar nicht bewusst, dass es sowas schon mal gab.
Gerade, wenn man den Hintergrund der beiden Gründer ansieht ist da ja schon sehr viel Fachwissen und Erfahrung aus dem Bereich Profisport und speziell Basketball dabei. Die klingen jetzt nicht wie die "typischen" Heuschrecken die über einen Verein herfallen aussaugen. 
Ich esse kein Biofleisch, weil ich nicht will, daß für mein Essen glückliche Tiere getötet werden.

Ich habe keine Rechtschreibfehler, ich bin bloß eine paar Reformen voraus.

Abdiel

Die Gönner von Gotha haben sich ja auch nicht aus Profitgier engagiert und waren sicher Fans des Sports, aber dann gibt es halt Ereignisse die zum Ende solcher Initiativen führen und dann steht man dumm da. Bei Essen stört mich persönlich die Beliebigkeit nach der man ein Team ausgewählt zu haben scheint. Wird am Ende sicher nicht ganz so gewesen sein, aber es wirkt irgendwie mehr wie Investment als Engagement. Und genau das kann ich mir bei uns eher weniger vorstellen...

99-fan

Zitat von: Abdiel am Donnerstag, 18 Juni 2026, 14:40:20Die Gönner von Gotha haben sich ja auch nicht aus Profitgier engagiert und waren sicher Fans des Sports, aber dann gibt es halt Ereignisse die zum Ende solcher Initiativen führen und dann steht man dumm da. Bei Essen stört mich persönlich die Beliebigkeit nach der man ein Team ausgewählt zu haben scheint. Wird am Ende sicher nicht ganz so gewesen sein, aber es wirkt irgendwie mehr wie Investment als Engagement. Und genau das kann ich mir bei uns eher weniger vorstellen...

Ich will jetzt hier nicht der große Fürsprecher für solche Geldgeber sein, denn ein gewachsener Verein ist mir auch deutlich lieber, aber bei Gotha war es persönliches Interesse eines Einzelnen - keine Profitgier. Das Engagement dort endete durch den Tod. Also speziell in dem Fall kann man sagen, dass er seinen Verein bis zum Schluss unterstützt hat. 
Ich esse kein Biofleisch, weil ich nicht will, daß für mein Essen glückliche Tiere getötet werden.

Ich habe keine Rechtschreibfehler, ich bin bloß eine paar Reformen voraus.

Abdiel

Genau das habe ich ja auch geschrieben.

Ich stehe dem Thema Investor jetzt auch nicht komplett ablehnend gegenüber, am Ende ist das ja immer eine sehr individuelle Sache. Steffen hat im Podcast ja auch angedeutet, dass man sich für bestimmte Aufgaben in Zukunft durchaus auch eine Zusammenarbeit mit Investorengruppen vorstellen könnte. Solange man seine Souveränität damit nicht aus der Hand gibt und auch weiterhin selbstbestimmt agieren kann, sollte man solche Möglichkeiten nicht ausschließen. Aber es muss halt passen...

BB-99

Zitat von: Abdiel am Freitag, 19 Juni 2026, 10:45:21Genau das habe ich ja auch geschrieben.

Ich stehe dem Thema Investor jetzt auch nicht komplett ablehnend gegenüber, am Ende ist das ja immer eine sehr individuelle Sache. Steffen hat im Podcast ja auch angedeutet, dass man sich für bestimmte Aufgaben in Zukunft durchaus auch eine Zusammenarbeit mit Investorengruppen vorstellen könnte. Solange man seine Souveränität damit nicht aus der Hand gibt und auch weiterhin selbstbestimmt agieren kann, sollte man solche Möglichkeiten nicht ausschließen. Aber es muss halt passen...

Das ist auch für mich der entscheidende Punkt. 
In Essen (wie auch in Trier) hat man sich für den anderen Weg entschieden... wir werden erleben, wie nachhaltig das ganze sein wird. 

Niners99Cuxhaven

Eben kurze Info.Nun ist es amtlich. 
Die Löwen Braunschweig bleiben nach Ihrem sportlichen Abstieg, Dank des Wildcard Verfahren der BBL erhalten.

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"Die Anzeigetafel sagt: Ich habe verloren. Was sie nicht sagt, ist die Loyalität und die Großzügigkeit, die ich auf dem Platz gefühlt habe. Ich habe eine Inspiration gefunden. Ihr habt mir Eure Schulter zum Anlehnen gegeben, auch als ich ganz unten war"

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Bamberg hat Cobe Williams nun offiziell verabschiedet:  Die BMA365 Bamberg Baskets verabschieden Cobe Williams | Bamberg Baskets

Da können wir ja heute vielleicht noch auf eine PM der NINERS hoffen.