Neuigkeiten:

Viel Spaß im Forum. :)

Hauptmenü

Neue Niners Halle

Begonnen von der Papa, Mittwoch, 10 April 2024, 21:24:30

⏪ vorheriges - nächstes ⏩

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Sheed

Es gibt wohl einen Vorschlag/ eine Idee der Stadt, direkt bei der Messe eine Halle zu bauen bzw. die Messe zu erweitern.



"Man kann niemanden überholen, wenn man in seine Fußstapfen tritt." Francois Truffaut

Abdiel

#271
Die Impulse in Richtung Stadtentwicklung sind bei der Stadt Chemnitz irgendwie nicht sehr ausgeprägt, sobald man selber auch investieren müsste. Eigentlich schade, da sich im Stadtgebiet schon viel verändert und man dringend eine übergreifende Koordination/Zielsetzung benötigt. Der Verweis auf klamme Kassen greift da meiner Meinung nach zu kurz...

Freakster

Vielleicht baut man ja das Opernhaus nicht nur für Sprechtheater mit um, sondern baut es auch gleich so um, dass auch die Niners dort spielen könnten  ;D 
Das dürfte dann wohl eine einmalige Kombination sein  :clap:

Tamer Arik Ultra

gestern habe ich zu dem Thema einen Podcast von Lars Fassmann gehört.
https://open.spotify.com/show/7awrEigKBUNzVaH8RUSyYj

Ich habe das Gefühl unsere Stadt steht sich oft selbst im Weg.
"Die Anzeigetafel sagt: Ich habe verloren. Was sie nicht sagt, ist die Loyalität und die Großzügigkeit, die ich auf dem Platz gefühlt habe. Ich habe eine Inspiration gefunden. Ihr habt mir Eure Schulter zum Anlehnen gegeben, auch als ich ganz unten war"

Quarter

Zitat von: Freakster am Dienstag, 12 Mai 2026, 11:26:52Vielleicht baut man ja das Opernhaus nicht nur für Sprechtheater mit um, sondern baut es auch gleich so um, dass auch die Niners dort spielen könnten  ;D
Das dürfte dann wohl eine einmalige Kombination sein  :clap:
Oper trifft Drama, wird super :party:
,,In schwierigen Zeiten suchen Intelligente nach Lösungen, Idioten nach Schuldigen." Karl Lagerfeld

Steiner

Das Spiel ist erst aus, wenn die dicke Frau gesungen hat!

jolu

Zitat von: Sheed am Montag, 11 Mai 2026, 19:12:09Es gibt wohl einen Vorschlag/ eine Idee der Stadt, direkt bei der Messe eine Halle zu bauen bzw. die Messe zu erweitern.
:kotz:

Bubitzzz

Zitat von: jolu am Dienstag, 12 Mai 2026, 19:45:08
Zitat von: Sheed am Montag, 11 Mai 2026, 19:12:09Es gibt wohl einen Vorschlag/ eine Idee der Stadt, direkt bei der Messe eine Halle zu bauen bzw. die Messe zu erweitern.
:kotz:
:great:

BB-99

In Würzburg werden nun wohl endgültig Nägel mit Köpfen gemacht.... die Stadt erhöht zur Finanzierung die Gewerbesteuer, kauft das Grundstück und bezuschusst den Hallenbau (7.000er Multifuntionsarena) mit max. 34,5 Mio. 

https://www.wuerzburg.de/rathaus/presse/aktuelle-pressemitteilungen/550017.OB-Heilig-zur-Multifunktionsarena-Jetzt-gibt-es-kein-Zurueck-mehr.html

Rivertilt

Zitat von: BB-99 am Montag,  3 August 2026, 21:04:33In Würzburg werden nun wohl endgültig Nägel mit Köpfen gemacht.... die Stadt erhöht zur Finanzierung die Gewerbesteuer, kauft das Grundstück und bezuschusst den Hallenbau (7.000er Multifuntionsarena) mit max. 34,5 Mio.

https://www.wuerzburg.de/rathaus/presse/aktuelle-pressemitteilungen/550017.OB-Heilig-zur-Multifunktionsarena-Jetzt-gibt-es-kein-Zurueck-mehr.html
Da freuen sich bestimmt alle Unternehmen im Umfeld  :-X  Sehe es kritisch, ein derartiges Bauvorhaben so gegen zu finanzieren. Gibt sicherlich ein Für und Wieder hinsichtlich der ansässigen Firmen vor Ort aber am Ende des Tages und rein lokal betrachtet, eher Standortnachteil.

patte

Was ich sehr interessant finde, ist, dass die neue Würzburger Arena zumindest im laufenden Betrieb Gewinne erwirtschaften soll, während die ersten Jahre ,,nur" rund 400.000 Besucher per anno bei rund 110 Veranstaltungen erwartet werden.

Wenn ich mal vergleichend für uns grob eine BBL-Saison plus EuroCup, hier und da noch ein bissl Pokal, Playins, Playoffs, Testspiele, zwei, drei Sponsorenevents und vielleicht mal ein (U)-Länderspiel nehme, dann würden wir an rund 35 Veranstaltungstagen in einer topmodernen 7.000er-Arena allein schon fast die Hälfte der besagten 400.000 Besucher erzielen. Wobei man dafür wohlgemerkt höchstens 25 einzelne Wochenendtage benötigen und der Rest unter der Woche stattfinden würde.

Blieben pro Jahr also noch rund 130 Termine an den für Veranstaltungen besonders beliebten Freitag/Samstag/Sonntag-Spots und insgesamt 330 Kalendertage für sonstige Events außer Basketball übrig. Hier allein sehe ich schon deutlich mehr Luft als ,,nur" 75 Fremdveranstaltungen neben Basketball auszutragen (75+35 = 110). Und demzufolge eben auch ein wesentlich höheres Besuchergesamtpotenzial.

Wenn man aber in Würzburg davon ausgeht, dass eine 7.000er-Halle mit jährlich 110 Events und 400.000 Besuchern insgesamt, was einer durchschnittlichen Auslastung von lediglich rund 50 Prozent entspricht (400.000 / 110 = 3.636), schon einen profitablen laufenden Betrieb erreichen kann, frage ich mich, warum manche ,,Experten" zu Chemnitz sagten, dass selbst deutlich größere Zuschauer- und Veranstaltungszahlen, welche ich für durchaus realistisch halte, eine vergleichbare 8.000er-Halle niemals nie im profitablem Bereich betreiben ließen. Wohlgemerkt natürlich erst einmal nur auf den laufenden Betrieb bezogen; Finanzierung und damit ,,Kredittilgung" noch außen vor gelassen.
SO MANY IDIOTS - SO FEW BULLETS!

BB-99

@patte...
Können denn vielleicht mal ein paar Infos zum Stand der Dinge in Chemnitz rausgelassen werden? 

pizzapasta

Zitat von: patte am Dienstag,  4 August 2026, 23:04:01Wohlgemerkt natürlich erst einmal nur auf den laufenden Betrieb bezogen; Finanzierung und damit ,,Kredittilgung" noch außen vor gelassen.
Aber genau das ist doch die Gretchenfrage. "Positives Betriebsergebnis" klingt nett für die Medien, um den Steuerzahler zu beruhigen. In Wahrheit schießt die Stadt in Würzburg massiv zu (Ankauf Grundstück ca. 15 Mio + 34,5 Mio Zuschuss).

Solange die Halle nicht komplett vom Steuerzahler finanziert oder von irgendwem geschenkt wird, müssen auch die Mittel für den Kapitaldienst erwirtschaftet werden. Ansonsten ist das Betriebsergebnis exakt 0 (0 Umsatz minus 0 Betriebsaufwand, weil 0 Halle).

Tamer Arik Ultra

Zitat von: patte am Dienstag,  4 August 2026, 23:04:01Was ich sehr interessant finde, ist, dass die neue Würzburger Arena zumindest im laufenden Betrieb Gewinne erwirtschaften soll, während die ersten Jahre ,,nur" rund 400.000 Besucher per anno bei rund 110 Veranstaltungen erwartet werden.

Wenn ich mal vergleichend für uns grob eine BBL-Saison plus EuroCup, hier und da noch ein bissl Pokal, Playins, Playoffs, Testspiele, zwei, drei Sponsorenevents und vielleicht mal ein (U)-Länderspiel nehme, dann würden wir an rund 35 Veranstaltungstagen in einer topmodernen 7.000er-Arena allein schon fast die Hälfte der besagten 400.000 Besucher erzielen. Wobei man dafür wohlgemerkt höchstens 25 einzelne Wochenendtage benötigen und der Rest unter der Woche stattfinden würde.

Blieben pro Jahr also noch rund 130 Termine an den für Veranstaltungen besonders beliebten Freitag/Samstag/Sonntag-Spots und insgesamt 330 Kalendertage für sonstige Events außer Basketball übrig. Hier allein sehe ich schon deutlich mehr Luft als ,,nur" 75 Fremdveranstaltungen neben Basketball auszutragen (75+35 = 110). Und demzufolge eben auch ein wesentlich höheres Besuchergesamtpotenzial.

Wenn man aber in Würzburg davon ausgeht, dass eine 7.000er-Halle mit jährlich 110 Events und 400.000 Besuchern insgesamt, was einer durchschnittlichen Auslastung von lediglich rund 50 Prozent entspricht (400.000 / 110 = 3.636), schon einen profitablen laufenden Betrieb erreichen kann, frage ich mich, warum manche ,,Experten" zu Chemnitz sagten, dass selbst deutlich größere Zuschauer- und Veranstaltungszahlen, welche ich für durchaus realistisch halte, eine vergleichbare 8.000er-Halle niemals nie im profitablem Bereich betreiben ließen. Wohlgemerkt natürlich erst einmal nur auf den laufenden Betrieb bezogen; Finanzierung und damit ,,Kredittilgung" noch außen vor gelassen.

bist du gerade mit dem Spaten auf dem Weg zur Grundsteinlegung für die neue Chemnitzer Halle? ;D  :buck:

Ich hoffe das in den kommenden 12 Monaten etwas grundlegendes passiert...
"Die Anzeigetafel sagt: Ich habe verloren. Was sie nicht sagt, ist die Loyalität und die Großzügigkeit, die ich auf dem Platz gefühlt habe. Ich habe eine Inspiration gefunden. Ihr habt mir Eure Schulter zum Anlehnen gegeben, auch als ich ganz unten war"

Mecklenburger

Das Thema Hallen-Neubau in Chemnitz ist doch eh durch:
 Olympia: Kretschmer garantiert 60 Mio. Euro! Sachsen soll endlich neue Mega-Halle bekommen | Sport | BILD.de

Wenn sich keine privaten Investoren finden die Geld dafür locker machen, dann passiert hier gar nix.
Die Stadt wird es, bei der sich auch zukünftig nicht verbessernden Haushaltslage, einfach nicht können.

Die in Würzburg veranschlagten Besucherzahlen und Veranstaltungen klingen für mich, nach Pattes fein füsilierten Ausführungen, eher nach potemkinschen Dörfern und Wunschdenken als nach Realismus.