Chemnitz 99'ers

Basketball => Chemnitz 99'ers => Thema gestartet von: Tamer Arik Ultra am Montag, 22 Juni 2020, 21:18:59

Titel: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Tamer Arik Ultra am Montag, 22 Juni 2020, 21:18:59
Ich denke hier kann man schon mal was reinpacken...
Gerade bei SD gelesen, da hat einer Kai Buchmann bei HH als Headcoach vorgeschlagen. Darüber hätte ich mich sehr gefreut ;D
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Nic am Montag, 22 Juni 2020, 22:32:10
Da wird der Buchmann selber dahinter stecken. Beech = englisch für Buche (Danke an Pitti), dazu Coach. Der bringt sich überall in den Threads ins Spiel, halt dort wo ein neuer Trainer gesucht wird. Ziemlich erbämlich. Aber hey, er hat in Crailsheim und Chemnitz Strukturen geschaffen! Ohne ihn wären die Teams jetzt nie dort!  :P :suspect:
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Tamer Arik Ultra am Dienstag, 23 Juni 2020, 12:08:38
 :lol:
Also wenn er das wirklich selber ist, dann ist die Namensfindung wirklich bisschen bitter gelaufen :buck:

Bin aber mal gespannt wer am Ende in Hamburg landet. :suspect:
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: heizer am Freitag, 26 Juni 2020, 11:14:00
Kohle ist wohl kein Problem in Hamburg, die haben den Pedro Calles aus seinem Vertrag mit Vechta ausgekauft.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Tamer Arik Ultra am Freitag, 26 Juni 2020, 14:06:47
Damit machen sie sich sicher gleich mal beliebt bei einigen  :P
Mal schauen wie der Kader bei Hamburg dann kommende Saison aussieht.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Freakster am Montag, 29 Juni 2020, 21:25:52
Olinde verlässt Bamberg - wäre doch schon, wenn er ein bissl weiter nordöstlich aufschlägt :D

Barthels Vertrag bei den Bayern läuft auch aus - mal schauen, wo er aufschlagen wird.
Trinchieri ist bei den Bayern als Coach im Gespräch.


Wird mal Zeit, dass die BBL mal ein paar Infos bekannt gibt, wann Saisonstart ist, ob man an den Lizenzvoraussetzungen festhält, etc.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: piTTi am Montag, 29 Juni 2020, 22:13:28
Laut FP wird man diese oder nächste Woche den Brief der Liga erhalten.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: NY2001 am Dienstag, 30 Juni 2020, 08:10:03
Es liest sich richtig unwirklich, im Thread "Was macht die Konkurrenz 2020/21" jetzt von Bayern und Bamberg zu lesen anstatt Ehingen und Schwenningen  ;D   ;D   ;D
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Matze am Mittwoch, 1 Juli 2020, 18:10:45
https://www.weser-kurier.de/sport/bremen-sport_artikel,-eisbaeren-bremerhaven-verzichten-auf-die-bbl-_arid,1921347.html (https://www.weser-kurier.de/sport/bremen-sport_artikel,-eisbaeren-bremerhaven-verzichten-auf-die-bbl-_arid,1921347.htmlBremerhaven)
Bremerhaven bleibt in der ProA
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Freakster am Mittwoch, 1 Juli 2020, 19:59:07
Nach Olinde (und ich meine auch Obasahon?) verlängert auch Harris seinen Vertrag nicht, darüberhinaus werden die Verträge mit McLean und Marei aufgelöst. Auch der Etat wird wohl noch weiter runtergefahren. Wenigstens hat Bamberg jetzt einen neuen Coach: Roijakkers kommt aus Göttingen...
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Ciliatus am Mittwoch, 1 Juli 2020, 21:04:57
https://www.weser-kurier.de/sport/bremen-sport_artikel,-eisbaeren-bremerhaven-verzichten-auf-die-bbl-_arid,1921347.html (https://www.weser-kurier.de/sport/bremen-sport_artikel,-eisbaeren-bremerhaven-verzichten-auf-die-bbl-_arid,1921347.htmlBremerhaven)
Bremerhaven bleibt in der ProA
Bei mir kommt nur eine leere Seite.Aber holy fuck... wenn das stimmt  :-X Sind etwa die Lizenzanforderungen schon raus? Oder warum jetzt die Entscheidung?
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Nic am Mittwoch, 1 Juli 2020, 21:08:06
Die BBL wird Bremerhaven mitgeteilt haben, dass das mit deren EK so nicht funktioniert. Wenn man die Situation dort in den letzten Jahren halbwegs verfolgt hat, kommt das nicht wirklich überraschend. Abgesehen davon wären 19 Teams auch blöd gewesen.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Ciliatus am Mittwoch, 1 Juli 2020, 21:11:02
Der Link hier geht:https://www.weser-kurier.de/sport/bremen-sport_artikel,-eisbaeren-bremerhaven-verzichten-auf-die-bbl-_arid,1921347.html (https://www.weser-kurier.de/sport/bremen-sport_artikel,-eisbaeren-bremerhaven-verzichten-auf-die-bbl-_arid,1921347.html)
Es lag also an den extremen Altlasten. Nicht mal der symbolice 1 € konnte hingelegt werden.
Aber im Artikel stehen noch viele andere interessante Sachen: Zum Beispiel der geplante Saisonstart 15. Oktober :o
 
Zitat von: Weser-Kurier
Weil der zuständige Ligaausschuss der Basketball-Bundesliga (BBL) zwischenzeitlich eine Ergänzung des Lizenzstatuts vorgenommen und für die kommende Saison ein positives Eigenkapital von einem Euro zur Bedingung gemacht hat, besaßen die Eisbären Bremerhaven aus rein wirtschaftlichen Gründen keine Chance mehr, in diesem Sommer wieder in die erste Liga aufzusteigen. Zwar gibt es für die nächste Spielzeit keine Vorgabe mehr für einen Mindestetat, der zuletzt bei drei Millionen Euro lag. Und auch das geforderte Eigenkapital von 250 000 Euro wurde für ein Jahr ausgesetzt. Doch die Festlegung des Eigenkapitals auf diesen einen Euro symbolisiert, dass Vereinen mit Schulden die Teilnahme am Spielbetrieb der BBL grundsätzlich verwehrt wird. Die Tür ist damit zu!
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: patte am Mittwoch, 1 Juli 2020, 22:34:35
Aber im Artikel stehen noch viele andere interessante Sachen: Zum Beispiel der geplante Saisonstart 15. Oktober.

Für die ProA. Der BBL-Saisonstart steht zwar ebenso zur Diskussion, liegt aktuell aber noch bei Mitte/Ende September. Mal schauen, wie sich das die nächsten Tage entwickelt.

PS: Morgen erstmal Daumen drücken, dass der Bundestag dem vorgeschlagenen Hilfspaket für Profisportvereine zustimmt. Wäre „aus Sportsicht“ ein wichtiger Schritt.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: NY2001 am Donnerstag, 2 Juli 2020, 10:45:32
Daumen werden gedrückt.


Aber unabhängig davon ist die spannende Frage, ob Zuschauer wieder zugelassen werden ( können ). Wenn man realistisch ist, ändert sich die Situation ja grundlegend in den nächsten Monaten nicht. Sofern die Zahlen wie aktuell niedrig sind, spricht ja nichts gegen Zuschauer  :noahnung:  Weiß nicht was es bringen würde, wenn zB erst ab Januar wieder Leute in die Halle dürften. Da gibt es genauso wenig einen Impfstoff wie im September.


Hoffe deswegen auf einen guten Vorschlag. Denn die Vorfreude auf die erste BBL Saison ist so groß, dass man nicht nur Spiele aus einer leeren Messe sehen möchte...
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Matze am Donnerstag, 2 Juli 2020, 14:59:02
aus diversen Podcasts hört man aus Interviews mit verantwortlichen Personen heraus, dass momentan damit gerechnet wird individuelle Hygiene-Konzepte in jeder Halle zu erstellen damit man zumindest eine verringerten Zuschauerzahl ermöglichen kann.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: vitaminbonbon am Donnerstag, 2 Juli 2020, 15:08:19
Aber im Artikel stehen noch viele andere interessante Sachen: Zum Beispiel der geplante Saisonstart 15. Oktober.


PS: Morgen erstmal Daumen drücken, dass der Bundestag dem vorgeschlagenen Hilfspaket für Profisportvereine zustimmt. Wäre „aus Sportsicht“ ein wichtiger Schritt.


Erledigt.
"Allein im Bereich des Sports nehmen wir 800 Millionen Euro in die Hand, um mit 600 Millionen Euro Turnhallen, Schwimmhallen und Sportplätze in unserem Land zu sanieren. 200 Millionen Euro verwenden wir, um die Einnahmeausfälle abseits des Profifußballs auszugleichen, die etwa wegen weggebrochener Zuschauereinnahmen im Handball, Eishockey, Basketball oder Volleyball entstanden sind."
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Matze am Donnerstag, 2 Juli 2020, 15:25:19
 :great: :great:
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Tamer Arik Ultra am Freitag, 31 Juli 2020, 23:41:18
Hamburg legt ja gut los...scheint sich die Luft durch den lockdown deutlich verbessert zu haben  :buck:
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Ciliatus am Montag, 3 August 2020, 09:28:54
Alter Falter... Ich les mir gerade auf SD den Thread über Joshiko Saibou von den Baskets durch... Kann man ja echt nur von Glück reden, dass wir bislang keine derartigen geistigen Tiefflieger im Kader hatten (und das hoffentlich auch so bleibt).  :suspect:
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: L.A. OOP am Montag, 3 August 2020, 09:49:48
Magst du die Hexenjagd jetzt auch in das NINERS Forum bringen?
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Ciliatus am Montag, 3 August 2020, 10:07:40
Hexenjagd? Ist das dein Ernst?  :suspect:
Wer als Person des öffentlichen Lebens derartige Statements in die Welt posaunt, weiß sehr genau was das für Echos erzeugt.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: L.A. OOP am Montag, 3 August 2020, 11:34:30
Ja ist mein Ernst. Zum einen handelt es sich weder um einen Spieler der für uns irgendwo mal relevant war und zum anderen sind unzählige Kommentare dort zu finden, die mindestens genau so daneben sind, wie Teile seiner Ansichten...
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Ciliatus am Montag, 3 August 2020, 11:45:47
Da das hier aber nun mal der Konkurrenz-Thread ist, und Bonn nun mal jetzt zur Konkurrenz zählt, ist völlig unerheblich, ob er "mal relevant war"  :noahnung:
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Tamer Arik Ultra am Montag, 3 August 2020, 11:47:23
Alles richtig, trotzdem kann man darüber diskutieren.
Die Folgen für sein Team, für den Sport etc. Sind schon diskutierenswert.

Hetzen wird hier keiner. Leider helfen uns diese Menschen derzeit überhaupt nicht weiter, im Gegenteil. Wir werden wegen dieser ohne Zuschauer die Saison beginnen... :suspect:
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: L.A. OOP am Montag, 3 August 2020, 11:56:19
Alles richtig, trotzdem kann man darüber diskutieren.
Die Folgen für sein Team, für den Sport etc. Sind schon diskutierenswert.

Hetzen wird hier keiner. Leider helfen uns diese Menschen derzeit überhaupt nicht weiter, im Gegenteil. Wir werden wegen dieser ohne Zuschauer die Saison beginnen... :suspect:
Glaubst du das wirklich? Diese ganzen Regeln werden von soooovielen normalen Menschen jeden Tag komplett missachtet (was mich übrigens null anhebt), dafür muss man nicht so ein Dulli sein der Attila Hildmann und Co hinterherrennt....
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Hendrik am Montag, 3 August 2020, 12:14:34

Glaubst du das wirklich? Diese ganzen Regeln werden von soooovielen normalen Menschen jeden Tag komplett missachtet (was mich übrigens null anhebt), dafür muss man nicht so ein Dulli sein der Attila Hildmann und Co hinterherrennt....
Mich ärgert das allerdings sehr. Denn die Regelmissachtungen aus Bequemlichkeit oder was auch immer sind der Grund dafür, dass die Fallzahlen wieder hochgehen. Und zwar in einer Jahreszeit, in der man besser schauen sollte, möglichst wenig Fälle zu haben, damit man von einer möglichst niedrigen Basis in den Herbst/ Winter starten kann.

In dieser Hinsicht ist Italien derzeit disziplinierter als Deutschland - Wahrscheinlich fehlt einigen hier im Land auch deshalb die Einsicht, weil wir hier eben keine Bilder hatten wie in der Lombardei. Schade, dass es manche eben nur auf die harte Tour lernen.

Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Abdiel am Montag, 3 August 2020, 12:19:01
Zitat von: L.A. OOP
Glaubst du das wirklich? Diese ganzen Regeln werden von soooovielen normalen Menschen jeden Tag komplett missachtet (was mich übrigens null anhebt), dafür muss man nicht so ein Dulli sein der Attila Hildmann und Co hinterherrennt...
Whataboutism macht es jetzt nicht besser... ::)
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Nic am Montag, 3 August 2020, 12:38:46
Im Alltag sind viele Dinge halt auch nicht zu 100% einzuhalten, aber dadurch entsteht wohl keine zweite Welle. Zu einer Demo mit 20.000 Menschen (oder aus anderen Quellen „mehrere Millionen!“  :lol: :buck: ) zu gehen, ist halt nochmal ne andere Stufe von Dummheit. Sowas dann noch via Instagram zu teilen ist aber dann schon selten dämlich. Und da reden wir noch gar nicht drüber, dass dort Leute aus mehr als fragwürdigen politischen Richtungen anwesend waren und das auch deutlich sichtbar gemacht haben. Schaut man sich den Thread bei SD an, dann gibt es die Diskussionen um Saibou ja auch nicht erst seit Samstag. Sicherlich sind dort nicht alle Kommentare angebracht, aber das macht seine Taten ja nicht besser.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Walter Frosch 99 am Montag, 3 August 2020, 12:41:05
Alles richtig, trotzdem kann man darüber diskutieren.
Die Folgen für sein Team, für den Sport etc. Sind schon diskutierenswert.

Hetzen wird hier keiner. Leider helfen uns diese Menschen derzeit überhaupt nicht weiter, im Gegenteil. Wir werden wegen dieser ohne Zuschauer die Saison beginnen... :suspect:

Ob und wann wir irgendwann wieder Basketball vor Zuschauern sehen werden ist nicht vom Verhalten von Joshiko Saibou abhängig, sondern es ist eine rein politische Entscheidung. Das Virus geht nicht wieder weg, auch nicht wenn wir uns alle 6 Monate einschließen und uns an alle Regeln halten. Der "Spaß" würde dann einfach wieder von vorn losgehen. Mal angenommen es wird keinen Impfstoff geben (was laut Experten gar nicht mal so unwahrscheinlich ist), was machen wir dann eigentlich? Dann müssen wir ohnehin mit dem Virus leben, wie es Prof. Hendrik Streeck so schön formuliert hat. Wir müssen auch mit dem Influenza Virus leben, der jedes Jahr für eine halbe Million Menschen tödlich endet (so in etwa wie jetzt bei Corona) und das trotz Impfung. Ja nackte Zahlen klingen manchmal unmenschlich und erschreckend. Ich würde mir nur manchmal wünschen, dass wir genauso viel Energie (vor allem finanziell) aufbringen würden um jedes Jahr Millionen von Toten zu verhindern die völlig unnötig an leicht zu kurierenden Krankheiten oder Hunger sterben. Ich kann Menschen wie Saibou (und seine Freundin) daher verstehen, die afrikanische Wurzeln haben, sich mit viel mehr Leid beschäftigen und auch andere Ansichten entwickeln und sich in ihrer Freizeit auch selbst in Afrika engagieren. Andere essen lieber Goldsteaks von ihrem Gehalt (was ich nicht kritisiere). Ob Saibou richtig liegt, keine Ahnung, ist mir auch nicht wichtig. Menschen die für ihre Überzeugung einstehen und dafür auch persönliche Nachteile in Kauf nehmen, vor denen habe ich durchaus Respekt (selbst wenn ich ihre Meinung nicht teile) und bezeichne sie nicht als geistige Tiefflieger ohne sie richtig zu kennen. Das es für seinen Verein, der wiederum nunmal bestimmte Regeln einhalten muss, ein Problem darstellt, verstehe ich allerdings. Nur meine (Minderheiten)Meinung...


P.S. was die Zuschauerangaben der Demo beider Seiten betrifft 17k gegen 1,3 Mio sind wohl beide faraway jeglicher Realität. Hier mal ein gerafftes Video des 84 minütigen Demonstrationszuges: https://www.youtube.com/watch?v=wjk7QFwzMVY (https://www.youtube.com/watch?v=wjk7QFwzMVY)

Keine Ahnung wieviel das sind...100k vielleicht? Auf jeden Fall mehr als die halbe Dortmunder Südtribüne. 1,3 Mio sind dagegen auch vollkommen Hanebüchen, wenn man es mal mit Bildern der Loveparade vergleicht.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Ciliatus am Montag, 3 August 2020, 13:36:02
LOL. Als ob man jemanden, der allen ernstes glaubt, eine elitäre Obrigkeit will das Vollk mittels Impfungen chipen und/oder ausrotten und zudem in irgendwelchen Bunkern Kinder abzapfen, persönlich kennen lernen müsste, um zu merken, dass er eine absolute Hohlbirne ist  :buck:

Sorry, aber jeder, der dieses geisteskranke Geschwätz in irgendeiner Form relativieren möchte, rückt sich selbst in ein mehr als fragwürdiges Licht.
Anyway - hier solls ja nicht um Grundsatzdebatten gehen. Viel wichtiger (und zum Thema passender) ist doch, wie die Baskets mit der Situation umgehen werden bzw sollten.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Tamer Arik Ultra am Montag, 3 August 2020, 13:53:33
Die Art deiner Äußerung hilft halt auch nicht. An sich kann er ja ein kluges Köpfchen sein, wenn er aber für gewisse Dinge empfänglich ist kann das dann eben in eine falsche Richtung laufen.
Dafür sollte man dann aber in der Öffentlichkeit trotzdem sinnvolle Worte wählen, alles andere lässt dich auch nicht gut dastehen ;)

Alles richtig, trotzdem kann man darüber diskutieren.
Die Folgen für sein Team, für den Sport etc. Sind schon diskutierenswert.

Hetzen wird hier keiner. Leider helfen uns diese Menschen derzeit überhaupt nicht weiter, im Gegenteil. Wir werden wegen dieser ohne Zuschauer die Saison beginnen... :suspect:

Ob und wann wir irgendwann wieder Basketball vor Zuschauern sehen werden ist nicht vom Verhalten von Joshiko Saibou abhängig, sondern es ist eine rein politische Entscheidung. Das Virus geht nicht wieder weg, auch nicht wenn wir uns alle 6 Monate einschließen und uns an alle Regeln halten. Der "Spaß" würde dann einfach wieder von vorn losgehen. Mal angenommen es wird keinen Impfstoff geben (was laut Experten gar nicht mal so unwahrscheinlich ist), was machen wir dann eigentlich? Dann müssen wir ohnehin mit dem Virus leben, wie es Prof. Hendrik Streeck so schön formuliert hat. Wir müssen auch mit dem Influenza Virus leben, der jedes Jahr für eine halbe Million Menschen tödlich endet (so in etwa wie jetzt bei Corona) und das trotz Impfung. Ja nackte Zahlen klingen manchmal unmenschlich und erschreckend. Ich würde mir nur manchmal wünschen, dass wir genauso viel Energie (vor allem finanziell) aufbringen würden um jedes Jahr Millionen von Toten zu verhindern die völlig unnötig an leicht zu kurierenden Krankheiten oder Hunger sterben. Ich kann Menschen wie Saibou (und seine Freundin) daher verstehen, die afrikanische Wurzeln haben, sich mit viel mehr Leid beschäftigen und auch andere Ansichten entwickeln und sich in ihrer Freizeit auch selbst in Afrika engagieren. Andere essen lieber Goldsteaks von ihrem Gehalt (was ich nicht kritisiere). Ob Saibou richtig liegt, keine Ahnung, ist mir auch nicht wichtig. Menschen die für ihre Überzeugung einstehen und dafür auch persönliche Nachteile in Kauf nehmen, vor denen habe ich durchaus Respekt (selbst wenn ich ihre Meinung nicht teile) und bezeichne sie nicht als geistige Tiefflieger ohne sie richtig zu kennen. Das es für seinen Verein, der wiederum nunmal bestimmte Regeln einhalten muss, ein Problem darstellt, verstehe ich allerdings. Nur meine (Minderheiten)Meinung...


P.S. was die Zuschauerangaben der Demo beider Seiten betrifft 17k gegen 1,3 Mio sind wohl beide faraway jeglicher Realität. Hier mal ein gerafftes Video des 84 minütigen Demonstrationszuges: https://www.youtube.com/watch?v=wjk7QFwzMVY (https://www.youtube.com/watch?v=wjk7QFwzMVY)

Keine Ahnung wieviel das sind...100k vielleicht? Auf jeden Fall mehr als die halbe Dortmunder Südtribüne. 1,3 Mio sind dagegen auch vollkommen Hanebüchen, wenn man es mal mit Bildern der Loveparade vergleicht.

Das gewisse regeln aktuell unser leben einfacher machen ist jedoch unbestritten und auch das schaffen viele nicht.

Ansonsten bin ich bei dir :great: ich hoffe jedoch auf ein passendes Medikament oder die Impfung... :P
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Walter Frosch 99 am Montag, 3 August 2020, 14:21:27
LOL. Als ob man jemanden, der allen ernstes glaubt, eine elitäre Obrigkeit will das Vollk mittels Impfungen chipen und/oder ausrotten und zudem in irgendwelchen Bunkern Kinder abzapfen, persönlich kennen lernen müsste, um zu merken, dass er eine absolute Hohlbirne ist  :buck:

Sorry, aber jeder, der dieses geisteskranke Geschwätz in irgendeiner Form relativieren möchte, rückt sich selbst in ein mehr als fragwürdiges Licht.
Anyway - hier solls ja nicht um Grundsatzdebatten gehen. Viel wichtiger (und zum Thema passender) ist doch, wie die Baskets mit der Situation umgehen werden bzw sollten.

geistiger Tiefflieger, Dumm, Hohlbirne, geisteskrank...hat noch jemand was zu bieten? Ganz ehrlich, jeder hält sich mittlerweile für besonders schlau und die anderen für dumm. Ich denke wir leben in einer Zeit in der es für viele Menschen sehr schwer geworden ist die mediale Informationsflut richtig einzuordnen. Das ist ein sehr großes Problem. Genauso wie es die Menschen gibt die alles völlig unkritisch abnicken, gibt es diejenigen die alles was sie irgendwo aufschnappen für bare Münze nehmen. Auf der einen Seite geistern z.B. schlimme Geschichten wie Kindesmissbrauch, Adrenochrome etc durchs Internet von denen sicherlich sehr viel Quatsch ist, aber von Xavier Naidoo, Attila Hildmann oder J.Saibou aufgegriffen werden und diese damit natürlich viele Leute erreichen und damit zum Katalysator von Quatsch werden können. Andererseits sind z.B. Epstein, Weinstein und die in letzter Zeit vielen ausgehobenen Netzwerke Tatsachen. Da gibt es doch einiges an kranken Leute die unterwegs sind. Vielen Leuten fällt es mittlerweile sehr schwer Realität und Fiktion zu unterscheiden. Andere wiederum verschließen sich sogar den Tatsachen. Und wenn man eine Impfpflicht gegen Masern beschließt (nein ich bin kein Imfpfgegner), dann gibt es eben Menschen die auch eine Impfpflicht für andere Krankheiten befürchten. Ob diese Furcht berechtigt ist, kann letztendlich keiner sagen. Leider ist es mittlerweile so, dass jeder für sich in Anspruch nimmt die digitale Informationsflut richtig einordnen zu können und sich "auszukennen". Es wird keinen Menschen auf der Welt geben, der bei allem die Wahrheit kennt. Und da das so ist, sollten wir uns langsam mal wieder einen anderen Umgangston angewöhnen und akzeptieren das es unterschiedliche Menschen mit den unterschiedlichsten Ansichten gibt. Ein Kyrie Irving erzählt über die flache Erde. Ja halte ich für ziemlichen Blödsinn, aber who cares? Auf der anderen Seite spendet er 1,5 Mio seines Gehaltes um die Spielerfrauen in der WNBA zu unterstützen in Corona Zeiten. Ist Irving eine dumme, geisteskranke Hohlbirne? Nö er ist ein Mensch mit all seinen Facetten wie jeder andere auch.


Ok zurück zum Basketball...
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Hendrik am Montag, 3 August 2020, 14:30:41
Ein Kyrie Irving erzählt über die flache Erde. Ja halte ich für ziemlichen Blödsinn, aber who cares? Auf der anderen Seite spendet er 1,5 Mio seines Gehaltes um die Spielerfrauen in der WNBA zu unterstützen in Corona Zeiten. Ist Irving eine dumme, geisteskranke Hohlbirne? Nö er ist ein Mensch mit all seinen Facetten wie jeder andere auch.

Ein Kyrie Irving gefährdet mit seinem Flat Earth Quatsch aber niemand anderen. Leute wie Saibou und Hildmann schon.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Walter Frosch 99 am Montag, 3 August 2020, 14:52:31
Ein Kyrie Irving erzählt über die flache Erde. Ja halte ich für ziemlichen Blödsinn, aber who cares? Auf der anderen Seite spendet er 1,5 Mio seines Gehaltes um die Spielerfrauen in der WNBA zu unterstützen in Corona Zeiten. Ist Irving eine dumme, geisteskranke Hohlbirne? Nö er ist ein Mensch mit all seinen Facetten wie jeder andere auch.

Ein Kyrie Irving gefährdet mit seinem Flat Earth Quatsch aber niemand anderen. Leute wie Saibou und Hiltmann schon.

Wenn ich durch eine dicht gefüllte Einkaufsstraße laufe (analog einer Demo), dann tragen da auch 99% keine Maske und sind nach dieser Definition Gefährder. Genau wie meine Kinder, die schließlich sogar ohne Maske den ganzen Tag in vollen Klassenräumen sitzen (ist übrigens 2 Monate lang überhaupt gar nichts passiert). Es sind rein politische Regelungen, die wissenschaftlich aber keinen Sinn ergeben (draußen). Mal so, mal so....da hält sich kein Virus dran. Zumal die Wissenschaft sich mittlerweile recht sicher ist, dass es Open Air kaum Ansteckungsgefahr gibt, sondern bestimmte Bedingungen zusammenkommen müssen, damit es richtig knallt (da muss man ansetzen, aber das hat man ja mittlerweile erkannt). Meine Stadiondauerkarte für nächstes Jahr ist z.B. schon gekauft und das wäre nicht so wenn die Verein nicht schon wüssten das das erlaubt wird. Es gibt da scheinbar keine ernsthaften Bedenken mehr. Könnte beim Basketball leider etwas anders aussehen.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Ciliatus am Montag, 3 August 2020, 14:55:59
Ein Kyrie Irving gefährdet mit seinem Flat Earth Quatsch aber niemand anderen. Leute wie Saibou und Hildmann schon.
Und genau das ist der Punkt. Ist dieser Flat Eart Quatsch völlig bescheuert? Natürlich  :noahnung: Lässt es Kyrie ziemlich dumm aussehen? Zweifellos. Da hat auch seine Entschuldigung zu dem Thema (die man aber immerhin in dem Kontext mit erwähnen sollte) nicht viel gebracht. Aber schaden tut die Flat Earth Geschichte kaum jemanden.
Es ist doch wie immer und überall im Leben: Jeder (wirklich jeder!) soll gern tun/ denken und glauben, was er möchte. Aber nur solange, wie er anderen seine Meinungen/ Ansichten nicht aufdrängt und/oder andere damit gefährdet.
Und auch wenn das immer verharmlost wird, haben Sportler (und jeder, der in irgendeiner Form in der Öffentlichkeit steht) eine Vorlbildfunktion - ob sie wollen oder nicht.

Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Walter Frosch 99 am Montag, 3 August 2020, 15:09:18
Hendrik und Ciliatus, ich verstehe Euer Argument schon  ;) . Aber mal ehrlich, habt Ihr in einer heftigen Grippesaison schonmal Mundschutz getragen? Wahrscheinlich nicht. Infolgedessen und in der Kette habt ihr in eurem Leben wahrscheinlich schon tausende andere mit Influenza infiziert (auch normal, weil sich jedes Jahr alleine in Deutschland Millionen infizieren) und wahrscheinlich hat dies auch mal zu sehr schweren Verläufen bei anderen geführt. Das dies so ist, war Euch sicherlich durchaus bewusst, aber ihr habt es wie jeder andere auch als Normalität akzeptiert. Und das werdet Ihr auch nach Corona wieder tun. Mundschutz ja/nein macht eigentlich fast jeder von uns von Regeln und nicht von der wissenschaftlichen Vernunft abhängig. Viele Asiaten tragen zum Beispiel Mundschutz aus diesem Grund freiwillig. Würden wir in der Grippesaison alle Mundschutz tragen, könnten wir wahrscheinlich selbst in Deutschland einige hundert, manchmal ein paar tausend Leben jährlich retten. Warum tun wir es eigentlich nicht? Wissenschaftlich wäre es ja vernünftig und jeder der es nicht tut ist ein Gefährder für andere.

Die Diskussion und das Argument ist ja so ziemlich identisch wie bei der Masernimpfplicht. Impfungen sind eine großartige Errungenschaft und die wichtigen Impfungen meiner Meinung nach alle sinnvoll. Dementsprechend bin ich und meine Kinder natürlich geimpft, weil ich es als richtig betrachte. Ich bin aber zum Beispiel absolut gegen eine Impfpflicht (Masern). Aus meiner Sicht wird da eine Grenze überschritten, die ich für nicht akzeptabel halte. Das Argument, dass jeder der sich schützen möchte, sich ja schließlich selbst impfen kann wird nicht akzeptiert aus dem Grund, da ich ja trotzdem noch Gefährder für diejenigen bin, die man nicht impfen kann. Ja das ist richtig, aber deswegen darf man imho nicht in meine Freiheitsrechte eingreifen. Das sind eben immer Abwägungssachen die jeder anders sehen kann.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Abdiel am Montag, 3 August 2020, 15:33:58
Zitat von: Walter Frosch
Ich denke wir leben in einer Zeit in der es für viele Menschen sehr schwer geworden ist die mediale Informationsflut richtig einzuordnen.
Die Leute sind nicht überfordert, sondern schlichtweg zu faul. Niemand hat mehr Bock auf Quellenstudium, dabei wäre man schon nach einer Stunde weit umfassender informiert. Mich persönlich kotzt das an, weil selbst ich in meiner Beschränktheit eine halbwegs vernünftige Recherche zum Wahrheitsgehalt verschiedener Aussagen durchführen kann. Klar ist das anstrengend, die Alternative wäre aber, einfach irgendeine erstbeste Meinung zu teilen. Braucht man sich am Ende aber nicht wundern, von Anderen abgestempelt zu werden.

Zitat
Und wenn man eine Impfpflicht gegen Masern beschließt (nein ich bin kein Imfpfgegner), dann gibt es eben Menschen die auch eine Impfpflicht für andere Krankheiten befürchten.
Es gibt nach wie vor keine generelle Impfpflicht für Masern...

Zitat
Leider ist es mittlerweile so, dass jeder für sich in Anspruch nimmt die digitale Informationsflut richtig einordnen zu können und sich "auszukennen". Es wird keinen Menschen auf der Welt geben, der bei allem die Wahrheit kennt.
Die Informationsbeschaffung und deren Einorndung ist meinesachtens gar nicht das Problem, siehe weiter oben. In den meisten Gesprächen kommt immer wieder zutage, dass die Leute diskutieren, ohne irgendeine Art von Informationen zu haben. Fragt man dann nach, kommt einfach nichts hinterher und wenn man die Leute damit konfrontiert, sehen die sich dann als Opfer.

Gestern an der Grenze Kroatien-Slowenien ein ähnliches Beispiel: Alles bewegt sich seit Stunden nur im Schritttempo vorwärts und die Leute verlieren langsam die Geduld. Das ganze gipfelt dann in ein wütendes Hupkonzert, wo ich mich frage, ob diese Menschen nicht einen an der Waffel haben ("früher" hätten die Grenzer den Betrieb bei solchen Vorfällen ganz eingestellt). Ich kann den Frust ja verstehen, aber die Leute an der Abfertigung haben auch nicht aus bösem Willen bewusst die Abfertigung verzögert. Wenn ich aber einem der Hupenden den Vogel zeige, geht das Geningel los.

Zitat
Würden wir in der Grippesaison alle Mundschutz tragen, könnten wir wahrscheinlich selbst in Deutschland einige hundert, manchmal ein paar tausend Leben jährlich retten. Warum tun wir es eigentlich nicht? Wissenschaftlich wäre es ja vernünftig und jeder der es nicht tut ist ein Gefährder für andere.
Ganz einfache Abwägung: Die Quote schwerer (potentiell tödlich) verlaufender Fälle ist insgesamt niedriger und die Aufenthaltsdauer in intensivmedizinischer Betreuung weit kürzer, als bei einer Infektion mit Covid-19. Zudem ist im Vergleich zur Grippe die Viruskonzentration in den oberen Atemwegen bei Covid-19 weit höher und damit auch die Infektiosität. Die Wichtung solcher Gesichtspunkte führt dann zu den entsprechenden Empfehlungen, die natürlich auch immer nur den Kenntnisstand zum jeweiligen Zeitpunkt darstellen. Kann man aber alles nachlesen, weil solche Dinge ziemlich transparent kommuniziert werden...

Sorry für die Ausschweifung...
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Quarter am Montag, 3 August 2020, 15:58:14
Und ich dachte immer, das wäre ein Baskefballforum :-\ .
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Walter Frosch 99 am Montag, 3 August 2020, 16:14:34
Hast Recht  :great: . Von mir ab jetzt wieder nur Basketball  ;D
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Abdiel am Montag, 3 August 2020, 16:44:26
Und ich dachte immer, dass wäre ein Bildungsforum.  :baeh: So gern ich auch immer alles andere ausblenden würde, hat gerade dieses Jahr gezeigt, dass man sich halt nicht im luftleeren Raum befindet...


Zurück zum Thema: Ein MBCler hat auf SD ja quasi schon ein Derby ausgerufen. Wie sieht denn die Stimmungslage dazu hier im Forum aus?
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: 99-fan am Montag, 3 August 2020, 16:46:13
Granger bei Alba (https://www.kicker.de/780928/artikel/neuer_guard_fuer_alba_jayson_granger_kommt_an_die_spree). Tolle Verpflichtung, wenn die Achillessehne hält.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: 99-fan am Montag, 3 August 2020, 16:53:09
Und ich dachte immer, dass wäre ein Bildungsforum.  :baeh: So gern ich auch immer alles andere ausblenden würde, hat gerade dieses Jahr gezeigt, dass man sich halt nicht im luftleeren Raum befindet...


Zurück zum Thema: Ein MBCler hat auf SD ja quasi schon ein Derby ausgerufen. Wie sieht denn die Stimmungslage dazu hier im Forum aus?


Die MBC Fans im Rocketsblock sind mir gut in Erinnerung geblieben. Nein, das ist für mich kein Derby. Ich werde da bestimmt hinfahren, sollte es Zuschauer geben, aber das ich mich auf den MBC mehr als auf andere Vereine freue, kann ich echt nicht sagen.
Ich fand die Spiele gegen Bayreuth hatten da immer deutlich mehr Derbycahrakter.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Hendrik am Montag, 3 August 2020, 20:56:41
Hendrik und Ciliatus, ich verstehe Euer Argument schon  ;) . Aber mal ehrlich, habt Ihr in einer heftigen Grippesaison schonmal Mundschutz getragen? Wahrscheinlich nicht. Infolgedessen und in der Kette habt ihr in eurem Leben wahrscheinlich schon tausende andere mit Influenza infiziert (auch normal, weil sich jedes Jahr alleine in Deutschland Millionen infizieren) und wahrscheinlich hat dies auch mal zu sehr schweren Verläufen bei anderen geführt. Das dies so ist, war Euch sicherlich durchaus bewusst, aber ihr habt es wie jeder andere auch als Normalität akzeptiert.

Der wesentliche Unterschied zur aktuellen Situation ist aber, dass sich besonders gefährdete Menschen gegen die wichtigsten Grippestämme hätten impfen lassen können. Das geht bei SARS2-COV nicht.

Insofern halte ich Eigeninitiative (wo möglich --> Grippe) zum Schutz für die "erste Wahl". Da diese Möglichkeit aber derzeit nicht gegeben ist, ist es eine Pflicht aller, sich gegenseitig zu schützen.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Aalejandro am Dienstag, 4 August 2020, 11:17:14

Die MBC Fans im Rocketsblock sind mir gut in Erinnerung geblieben. Nein, das ist für mich kein Derby. Ich werde da bestimmt hinfahren, sollte es Zuschauer geben, aber das ich mich auf den MBC mehr als auf andere Vereine freue, kann ich echt nicht sagen.
Ich fand die Spiele gegen Bayreuth hatten da immer deutlich mehr Derbycahrakter.


 :great:


Abgesehen davon, dass ich auch davon ausgehe, dass es wohl keine Auswärtsfans geben wird diese Sasion... :'(
Hatte mich auch schon auf die eine oder andere Ausfahrt gefreut... :engel028:
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Mephistopheles am Dienstag, 4 August 2020, 12:11:35

Abgesehen davon, dass ich auch davon ausgehe, dass es wohl keine Auswärtsfans geben wird diese Sasion... :'(
Hatte mich auch schon auf die eine oder andere Ausfahrt gefreut... :engel028:


Ist halt die Frage, inwiefern das sinnvoll wäre, Auswärtsfans offiziell zu unterbinden. Klar kann man für den Gästeblock einfach keine Karten anbieten, aber was wäre denn dann die Konsequenz? Kann sich doch hier jeder selbst überlegen, was dann passieren wird. In Jena sollen letzte Saison jedenfalls mehr Chemnitzer Zuschauer gewesen sein, als in den Gästeblock hineinpassen...
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Ciliatus am Dienstag, 4 August 2020, 12:41:28
Und weg isser.
https://www.telekom-baskets-bonn.de/presse/news/artikel/baskets-kuendigen-joshiko-saibou-fristlos.html (https://www.telekom-baskets-bonn.de/presse/news/artikel/baskets-kuendigen-joshiko-saibou-fristlos.html)
Glückwunsch nach Bonn für die einzig richtige Entscheidung.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Theees99 am Mittwoch, 5 August 2020, 11:00:44
Abgesehen davon, dass ich auch davon ausgehe, dass es wohl keine Auswärtsfans geben wird diese Saison... :'(
Hatte mich auch schon auf die eine oder andere Ausfahrt gefreut... :engel028:


Das wäre wirklich sehr bitter, auch wenn ich dieses Szenario für durchaus realistisch halte und auch verstehen könnte. Ich drücke alle Daumen, dass es möglich sein wird, ein gutes Konzept vorausgesetzt.  :'(
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Mephistopheles am Samstag, 3 Oktober 2020, 12:50:50
Wer nach dem Livestream der NINERS heute gegen Würzburg noch ein bisschen Lust auf Basketball hat, kann vielleicht mal beim REWE-Cup in Hagen online (https://sportdeutschland.tv/basketball/rewe-cup-hagen-tag-1) vorbeischauen. Dort treffen ab 16:30 Uhr Gießen und Frankfurt aufeinander. Beides Teams, die ich auf einem ähnlichen sportlichen Level wie die NINERS einschätze und mit denen wir wohl um den Klassenerhalt kämpfen werden.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: L.A. OOP am Samstag, 17 Oktober 2020, 15:09:06
Dass den Graukappen auch nichts peinlich ist... jetzt wird erstmal Ulm angefeuert, ob die wollen oder nicht...  :lol:
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Mephistopheles am Mittwoch, 21 Oktober 2020, 14:00:29
Nachdem nun auch bei weiteren Spielern von ALBA eine Covid-19-Erkrankung festgestellt wurde, muss auch das nächste Pokalspiel der Berliner verschoben werden. Demzufolge ist der Terminplan des BBL-Pokals nicht mehr zu halten. (Quelle (https://www.easycredit-bbl.de/de/n/news/2020/oktober/pm-top-four-wird-verschoben/))

Na das wird noch spannend werden in dieser Saison.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: NY2001 am Sonntag, 1 November 2020, 10:28:40
Also bei der Konkurrenz wird ab Dezember mit Zuschauern gerechnet...


https://www.tvmainfranken.de/hygienekonzept-genehmigt-nach-lockdown-bis-zu-1-000-zuschauer-bei-s-oliver-wuerzburg-moeglich-238421/ (https://www.tvmainfranken.de/hygienekonzept-genehmigt-nach-lockdown-bis-zu-1-000-zuschauer-bei-s-oliver-wuerzburg-moeglich-238421/)
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: jolu am Sonntag, 1 November 2020, 12:53:09
Ich denke Aussagen von heute sind Morgen keinen Pfifferling mehr wert und dieser dürfte in entsprechender Menge besser schmecken, als die Nachrichten.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Ciliatus am Samstag, 7 November 2020, 21:49:43
Also wirklich schön anzuschauen ist Würzburg VS Ulm nun nicht gerade  :suspect:
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Walter Frosch 99 am Sonntag, 8 November 2020, 10:16:31
Ich wäre jetzt für Saisonabbruch. Mit dem 16. Platz könnte ich leben  ;D
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Tamer Arik Ultra am Sonntag, 8 November 2020, 11:21:43
Also wirklich schön anzuschauen ist Würzburg VS Ulm nun nicht gerade  :suspect:

Bei Ulm haben so viele gefehlt...was erwartest du da. :noahnung:
Ich denke diese saison wird es noch viele solcher spiele geben. ::)

Ich wäre jetzt für Saisonabbruch. Mit dem 16. Platz könnte ich leben  ;D
Ungeschlagen klasse gehalten 8) Länderspiel! :clap: :party: :buck:
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Ciliatus am Sonntag, 8 November 2020, 12:39:08
Bei Ulm haben so viele gefehlt...was erwartest du da. :noahnung:
Ich habe nichts erwartet... und wurde trotzdem enttäuscht  :buck: Nein, schon klar dass da die Teams unvollständig waren usw. Es ging mir mehr um das Spiel selbst. Was da für Backsteine geschmissen wurden :-X Dazu kommt natürlich auch - dafür können die Teams aber nichts - dass es unfassbar befremdlich wirkt, Basketball ohne Hintergrundgeräusche/ Fans zu sehen.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Quarter am Sonntag, 8 November 2020, 14:14:48
Hab Magenta Sport, seit es das gibt und auch schon sehr viele Spiele gesehen. Das war definitiv weit unter Durchschnitt. Wie es aussieht, wurde sehr an den Kadern gespart und Leistungsträger haben auch noch gefehlt. Kann uns natürlich helfen aber wir sollten uns nicht an dem gezeigten Niveau orientieren. Da hätten wir gestern mit dem Vorjahreskader wahrscheinlich klar gewonnen. Aber wie gesagt, das war eine Momentaufnahme und nicht repräsentativ.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Ciliatus am Mittwoch, 11 November 2020, 07:18:20
Das Spiel gestern (Alba VS Bonn) war auch nicht immer schön anzuschauen, aber dort hat man dann doch schon deutlich die Klasse der Mannschaften durchblitzen sehen. Natürlich weit unter dem üblichen Niveau aber doch schon teils mit einigen echt guten Aktionen. Über Berlin brauchen wir ja denke ich nicht groß reden. Aber wie schätzt ihr denn Bonn so ein?
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Aalmon am Mittwoch, 11 November 2020, 08:23:40
Habs auch angeschaut. Ich schätze Bonn als Play-Off Kandidaten ein, unterm Kob außer Kratzer nicht so viel aber einige sehr gute 3er Schützen. Zumindest wird die Saison deutlich besser als die letztes Jahr für Bonn. Wenn die ein Spiel haben, in dem die 3erfall, können die jeden Schlagen und das wäre gestern auch gg Alba möglich gewesen. Im ersten viertel hat man aber mal für 5 minuten gesehen, was möglich ist bei Bonn, aber hintenraus konnten Sie die Quote nicht halten...
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Nic am Mittwoch, 11 November 2020, 09:14:09
Bonn ist jetzt nicht unbedingt unsere Kragenweite. Chris Babb, Kratzer, Galluis - die haben schon gehobenes BBL Niveau. Auch Micovic hat mir wieder ganz gut gefallen, der war letztes Jahr beim MBC schon gut unterwegs.Kann zwar keinen Baum vor sich halten, aber ein geiler Schütze. Bonn war ja letztes Jahr die negative Überraschung, was aber wohl daran lag dass Päch das Team nicht erreicht hat. Bonn wird dieses Jahr wieder um die Playoffs spielen.


Teams gegen die wir Punkte holen können sind mMn: Gießen, MBC, Göttingen, Vechta und evtl Teams wie Crailsheim, Würzburg und Frankfurt.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Mephistopheles am Mittwoch, 11 November 2020, 13:34:33

Teams gegen die wir Punkte holen können sind mMn: Gießen, MBC, Göttingen, Vechta und evtl Teams wie Crailsheim, Würzburg und Frankfurt.


Das habe ich so vor zwei Monaten ähnlich gesehen, inzwischen gehe ich aber fest davon aus, dass Göttingen mit dem Abstiegskampf nichts zu tun haben wird. Guiterrez hat zu seiner Leistung im Vorjahr in Hamburg noch einmal deutlich verbessert, zudem haben die mit Odiase einen echten Steal geholt. Der hat mir bei den Pokalspielen sehr gut gefallen. Zudem hat man mit Vargas einen im Team, der nicht nur sehr gut verteidigen kann, sondern der zudem die Liga sehr gut kennt und das Team wohl gut zusammenhalten kann.

Gießen, Würzburg und der MBC werden wohl unsere größten Konkurrenten beim Kampf um den Klassenerhalt sein.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Nic am Mittwoch, 11 November 2020, 14:23:35
Mir ging es ja darum welche Teams für uns schlagbar sind und da gehört Göttingen mMn klar dazu, auch wenn die am Ende nicht absteigen werden.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Quarter am Mittwoch, 11 November 2020, 20:21:04
MBC 25vor im Dritten vs. Beirut. Schon 23 Ass. und Quoten vom anderen Stern. Spielen grade  nicht  wie  ein Absteiger. :o

 
Am Ende 123 Pkt.und  nur mit 9 gewonnen. Also defensiv doch wie ein Absteiger.Haben ja extra Wert auf Defensive bei der Spielerauswahl gelegt, sagen Sie jedenfalls selber ;D
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Ciliatus am Freitag, 13 November 2020, 07:31:14
Dacht ich mir auch... Wenn das eines der Teams sein soll, gegen das wir Siege holen müssen, na dann...  :suspect:
Hoffen wir, dass die einfach nur einen super Tag hatten^^
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Tamer Arik Ultra am Freitag, 13 November 2020, 07:44:30
Dacht ich mir auch... Wenn das eines der Teams sein soll, gegen das wir Sige holen müssen, na dann...  :suspect:
Hoffen wir, dass die einfach nur einen super Tag hatten^^

Kam BT nicht aus der quarantäne?
Das die dann in der Verteidigung einfach immer zu spät sind wundert mich nicht. ::)
Aber da kann man einschätzen wie es uns ergehen wird. Da brauchst du erst mal 2-3 Testspiele um wieder rein zu kommen. :-X
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Ciliatus am Samstag, 14 November 2020, 23:30:10
Heut hat's beim MBC gerade mal für 66 Pünktchen gereicht. Hab das Spiel nicht gesehen, sieht aber nach einer deutlich anderen Leistung als gegen BT aus...
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Nic am Samstag, 14 November 2020, 23:41:58
Göttingen-Braunschweig war pures gezocke, vor allem von Braunschweig. Die schreiben sich groß auf die Fahne deutsche Spieler zu entwickeln und dann darf B. Allen 20 mal im 1 gegen 1 draufhalten. Super.


Crailsheim recht souverän, von den 4 Teams ganz klar die Beste am heutigen Abend. Unter normalen Umständen würde ich uns sogar gegen Göttingen (daheim) leicht als Favorit sehen. Leider sind wir weit weg von diesen Umständen. Hoffentlich geht es dann doch mal irgendwie los.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Bulldog am Sonntag, 15 November 2020, 00:12:49
Ja man hat nicht jeden Tag eine Dreier Quote von 67% ;D


War bei den Graukappen halt wenig Spiel und viel 1zu1.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: 99-fan am Montag, 30 November 2020, 19:01:04
Laut BIG kommt James Gist nach Bayern. Der war bei Athen mega.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Tamer Arik Ultra am Mittwoch, 16 Dezember 2020, 15:27:24
Gießen hat den Ingo entlassen  >:(
Damit hätte man ruhig noch warten können...
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Quarter am Mittwoch, 16 Dezember 2020, 17:58:08
Ganz schlechte Nachricht, deren Kader halte ich eigentlich gar nicht für so übel. :(
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Bulldog am Mittwoch, 16 Dezember 2020, 20:20:00
Meinst Du das lag nur am Trainer und am Freitag  gegen uns spielen die jetzt ganz befreit auf? ??? ???
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Quarter am Donnerstag, 17 Dezember 2020, 05:51:31
Sowas kommt vor.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Nic am Donnerstag, 17 Dezember 2020, 08:44:11
Gibt keine Ausreden mehr, Gießen ist ein must-Win wenn du nicht absteigen willst. Da ist ziemlich egal wer bei denen an der Seitenlinie rumhampelt.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Bulldog am Donnerstag, 17 Dezember 2020, 11:26:24
Ganz schlechte Nachricht, deren Kader halte ich eigentlich gar nicht für so übel. :(
dann schmeissen wir jetzt halt mal den Rodrigo bis Montag raus :lol: und haben dann wieder Chancengleichheit :baeh:
Wird aber nun von beiden Seiten schon fast als Endspiel hochgeschaukelt. "gut" für die Nerven der Spieler.  werden wir wohl am Freitag ein Fehlerfestival erleben.

Wenn wir nach OT dann mit 21:19  ;D ;D ;D gewinnen ist das doch ok.  :great:

Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Sheed am Donnerstag, 17 Dezember 2020, 12:33:54
Ganz schlechte Nachricht, deren Kader halte ich eigentlich gar nicht für so übel. :(
dann schmeissen wir jetzt halt mal den Rodrigo bis Montag raus :lol: und haben dann wieder Chancengleichheit :baeh:
Wird aber nun von beiden Seiten schon fast als Endspiel hochgeschaukelt. "gut" für die Nerven der Spieler.  werden wir wohl am Freitag ein Fehlerfestival erleben.

Wenn wir nach OT dann mit 21:19  ;D ;D ;D gewinnen ist das doch ok.  :great:

Das hatten wir ja leider bis jetzt bei jeden Spiel (zumindest von uns)  :buck: :suspect:
Noch schlimmer verkrafte ich nicht  :buck:
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Flo99 am Donnerstag, 17 Dezember 2020, 12:53:39
21:19 nach TO oder nach Punkten?  :lol:
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: 99-fan am Donnerstag, 17 Dezember 2020, 13:26:24
Giessen klarer Favorit, was die Wettquoten angeht.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Sheed am Donnerstag, 17 Dezember 2020, 13:27:04
21:19 nach TO oder nach Punkten?  :lol:

 :lol: :clap: :party: :clap:


Wenn es nicht so traurig wäre  :suspect:
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Bulldog am Donnerstag, 17 Dezember 2020, 14:25:13
21:19 nach TO oder nach Punkten?  :lol:
aber natütlich nach Punkten! Denke positiv  :great:   TO würde ja Niederlage heissen.  ::)

 
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Quarter am Mittwoch, 23 Dezember 2020, 20:38:03
MBC gegen Vechta gerade am Start. Ganz schwere Kost, fast nur 1vs1 und 3er Geballer. Trotzdem die Grauen am Ende wahrscheinlich mit 4 Siegen und ausser Reichweite. Könnte mir vorstellen, dasss Vechta gegen uns mit neuem Trainer aufläuft.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: L.A. OOP am Mittwoch, 23 Dezember 2020, 21:09:04
Wobei ich bei Rasta nicht glaube dass da ein neuer Trainer hilft. Das Team ist mMn nicht gut genug, ähnlich wie aktuell Gießen... Wir müssen es noch beweisen...
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Quarter am Mittwoch, 23 Dezember 2020, 21:20:34
Wobei ich bei Rasta nicht glaube dass da ein neuer Trainer hilft. Das Team ist mMn nicht gut genug, ähnlich wie aktuell Gießen... Wir müssen es noch beweisen...


Schon klar, aber wenigstens sehe ich, Stand heute, 2 Team schlechter als uns.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: PapaGecko am Donnerstag, 24 Dezember 2020, 11:11:48
Vechta hatte kürzlich erst Ike Iroegbu (vorher schon BBL mit Jena) nachverpflichtet, mal sehen wie der einschlägt.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Iak am Freitag, 25 Dezember 2020, 20:14:15
MBC-Alba wg. Corona bei Alba abgesagt, somit kann der MBC ausgeruht ins Derby am Mittwoch gehen... :suspect:
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Bulldog am Samstag, 26 Dezember 2020, 11:51:16
Sehen wir das positiv: wir haben unseren Rhythmus und kommen nicht aus einer Spielpause ;D ;D ;D ;D


Und mit dem Rückenwind eines Sieges in Hamburg .... :sleep4:


Frohe Weinachten an das Team , die Geschäftsstelle und alle treuen Fans , Simpathiesanten, sonstige Basketballbegeistere  und alle „Normalos“. :great:
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: 99-fan am Samstag, 26 Dezember 2020, 19:43:32
Gerade läuft Braunschweig gegen Frankfurt. Das ist richtig schlechter Basketball. Irgendwie müssen wir die schlagen.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Matze am Samstag, 26 Dezember 2020, 20:49:59
Ich vermute dass denken auch viele andere Teams über uns  :lol:
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: 99-fan am Samstag, 26 Dezember 2020, 21:29:31
Ich vermute dass denken auch viele andere Teams über uns  :lol:
Sicherlich  ;D
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: L.A. OOP am Samstag, 26 Dezember 2020, 22:20:39
So nun hat Gießen verdientermaßen seinen ersten Saisonsieg geholt gegen Bayreuth...
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Tamer Arik Ultra am Samstag, 26 Dezember 2020, 22:37:32
 ::)

Bin gespannt ob wir mal so einen Sieg landen in dieser Saison. :P
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Bulldog am Samstag, 26 Dezember 2020, 22:43:33
Na warten wir mal ab wie wir aufgestellt sind wenn Filip wider da ist. Da Team wird arbeiten und dann kann auch mal ein Sieg gegen eine Mittelfeldmannschaft rausspringen.


Warten wir es ab. So wie es aussieht ist die Hoffnung nicht unbegründet.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Bulldog am Samstag, 26 Dezember 2020, 22:56:44
Gießen gewinnt in Bayreuth!!  Sollte uns auch Selbstvertrauen geben. An manchen Tagen ist vieles möglich.  :great:
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Tamer Arik Ultra am Sonntag, 27 Dezember 2020, 16:53:32
::)

Bin gespannt ob wir mal so einen Sieg landen in dieser Saison. :P

Machen wir 8)  :buck:
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Freakster am Sonntag, 27 Dezember 2020, 22:01:11
Vielleicht interessant für alle, die kein Magentasport haben:Dienstag und Mittwoch gibt es die Basketballkonferenz mit allen Spielen (BBL + EL) - frei empfangbar für alle.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: 99-fan am Mittwoch, 30 Dezember 2020, 19:40:53
Gießen spielt gut heute. Ich hoffe die brechen in der zweiten Hälfte ein...
Edit: Ganz schlimmes Spiel im dritten Viertel. Gerade 4 Airballs in Folge.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Tamer Arik Ultra am Mittwoch, 30 Dezember 2020, 20:16:31
Gießen spielt gut heute. Ich hoffe die brechen in der zweiten Hälfte ein...
Edit: Ganz schlimmes Spiel im dritten Viertel. Gerade 4 Airballs in Folge.

Also Frankfurt ist dunkelfinster. Gießen auch...alles...das da überhaupt noch licht in der halle ist ::)
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: 99-fan am Mittwoch, 30 Dezember 2020, 20:27:13
Gießen spielt gut heute. Ich hoffe die brechen in der zweiten Hälfte ein...
Edit: Ganz schlimmes Spiel im dritten Viertel. Gerade 4 Airballs in Folge.

Also Frankfurt ist dunkelfinster. Gießen auch...alles...das da überhaupt noch licht in der halle ist ::)
Und Oldenburg versucht im Schongang Vechta zu schlagen. Das wäre bitter, wenn das schief geht.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Freakster am Mittwoch, 30 Dezember 2020, 21:12:18
Oldenburg dann mit +2 gewonnen. Aber was hat Gießen denn gemacht? Bei Magenta steht was von 75:74. Übertragung beendet. Im Ticker auf der BBL-Seite steht derzeit 73:78 bei noch aktivem Spiel?
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: maximiser am Mittwoch, 30 Dezember 2020, 23:17:50
Gießen gewinnt +1 gegen Frankfurt. Bayreuth gewinnt +6 IN Bamberg! Mich ärgern die 3 Niederlagen gg FFM, Würzburg und Göttingen immer mehr.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Bulldog am Donnerstag, 31 Dezember 2020, 17:04:27
Ja das stimmt. Vor allen die Höhe der Niederlagen gegen Würzburg und Frankfurt. Göttingen ist im Re Play mit -5 zu knacken. Bei -9 und - 13 ist das schon ein dickes Brett das gebohrt werden will.  :sleep4:


Wer nicht absteigen will muss halt so was lösen.  :clap:
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: bernd am Donnerstag, 31 Dezember 2020, 17:06:40
Braunschweig kurz vor Berlin wieder umgekehrt!
Pokalspiel wurde abgesagt!
....also kommen sie, falls überhaupt kommen, ausgeruht!😉
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Tamer Arik Ultra am Donnerstag, 31 Dezember 2020, 17:34:36
Braunschweig kurz vor Berlin wieder umgekehrt!
Pokalspiel wurde abgesagt!
....also kommen sie, falls überhaupt kommen, ausgeruht!😉

Da würde ich unseren Rhythmus als Vorteil sehen.
3 Tage reichen 3mal zur Regeneration  8)
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Bulldog am Donnerstag, 31 Dezember 2020, 20:26:58



Da würde ich unseren Rhythmus als Vorteil sehen.
3 Tage reichen 3mal zur Regeneration  8)



Ja und das Momentum wäre auch unser. Drei der letzten vier Spiele gewonnen. Und aus dem LuBu Spiel unheimlich aha mitgenommen.

Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Quarry am Freitag, 1 Januar 2021, 11:48:56
nun haben wir noch 9 Tage Regeneration!
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Tamer Arik Ultra am Freitag, 1 Januar 2021, 13:18:28
Zum Glück ist der Gegner danach nicht gleich ein direkter Kontrahent. Da kann man das spiel gegen die Südstaatler zum reinkommen nutzen.
Bin gespannt wo das spiel reingebastelt wird.  ::)
Nach dem Bonn Spiel würde sich eigentlich anbieten. 15.01. Bonn - 24.01. Ulm Dienstag/Mittwoch dazwischen wäre ok?!
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: BREAKDANCE-STEINI am Samstag, 2 Januar 2021, 21:14:54
Gießen verliert hauchdünn und Vechta liegt auch schon wieder fast hoffnungslos zurück...also alles gut für uns... :)
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Tamer Arik Ultra am Samstag, 2 Januar 2021, 21:41:19
Gießen verliert hauchdünn und Vechta liegt auch schon wieder fast hoffnungslos zurück...also alles gut für uns... :)

Wenn ich vechta so in der Auszeit sehe...da wird der coach auch nicht mehr lange da sein. Denke da passt nicht mehr viel.  :suspect:
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Tamer Arik Ultra am Samstag, 2 Januar 2021, 21:44:07
Was war denn das für ein T gegen Shorts  ::)
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Bulldog am Samstag, 2 Januar 2021, 23:28:16
Ok. Ich revidiere meine Aussage das man mit sieben Siegen in der Liga bleibt.
 Wenn ab [size=78%]Patz 9 hier jetzt langsam jeder jeden schlägt werden es wohl acht oder neun werden müssen. [/size]


Aber die Basketballkost die heute und gestern gezeigt wurde war auch nicht gerade  überirdisch. In dem Konzert können wir aber nun langsam mithalten.


Mit einem rein hypothetischem Sieg gegen die Löwen wären wir sogar vor den Graukappen.  :party: Ist verdammt eng in der Zone und alles möglich  :clap: :clap:
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: jolu am Sonntag, 3 Januar 2021, 09:08:39
Mit einem rein hypothetischem Sieg gegen die Löwen wären wir sogar vor den Graukappen.  :party: Ist verdammt eng in der Zone und alles möglich  :clap: :clap:


Ich denke, wäre das Spiel heute gewesen, hätte dies aufgehen können. Wir haben/hatten die Welle und das Momentum. Was nach der langen (ist ja fast solang wie Quarantäne  ;) ) Regenerationspause ist weiß der Fuchs.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Flo99 am Sonntag, 3 Januar 2021, 11:37:31
Um etwas positives zu sehen: Durch das Verlegen des heutigen Spieles haben wir wahrscheinlich ein Spiel mehr mit Stanic. Bin sehr gespannt wie er nach der Verletzung zurückkommt und wie schnell er uns helfen kann. Wenn man Lawson behält, dazu Stanic und Richter sind wir sehr variabel auf der 5 aufgestellt und unsere Probleme auf der 5, die wir anfangs hatten, wären Geschichte.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Mephistopheles am Sonntag, 3 Januar 2021, 14:50:23

Ich denke, wäre das Spiel heute gewesen, hätte dies aufgehen können. Wir haben/hatten die Welle und das Momentum. Was nach der langen (ist ja fast solang wie Quarantäne  ;) ) Regenerationspause ist weiß der Fuchs.




Der enge Spielplan wird wohl dazu führen, dass Braunschweig genau so einen Schnellstart nach der Quarantäne hinlegen werden muss, wie wir seinerzeit. Wenn wir Glück haben, sind wir dann vielleicht das Team, gegen die Braunschweig ohne große Vorbereitungszeit dann gleich spielen muss (12./13.01.?). Jedenfalls aber wird diese Pause den Braunschweigern nicht gut tun und wenn die Pech haben, kommen die in einen Downswing und sehen sich bald ebenfalls beim Abstiegskampf wieder. Die stehen zwar mit einer 4:4-Bilanz derzeit da, haben aber die Siege auch nicht gegen Übermannschaften eingefahren (Vechta, Würzburg, Gießen, Bayreuth) und haben gegen Göttingen beispielsweise ebenfalls verloren.


Dass Stanic und so schnell wieder helfen kann, glaube ich nicht. Ich befürchte, dass er erst Ende des Monats wieder eingesetzt werden wird. Man wird da jedes Risiko ausschließen wollen, dass er sich erneut wieder verletzt und dann vielleicht auch Lawson weg ist, weil er vielleicht ein lukrativeres Angebot von der Konkurrenz bekommt.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Nic am Sonntag, 3 Januar 2021, 19:40:58
Alba putzt gerade ordentlich die Bayern. Wenn wir in München nicht gewinnen, können wir gleich absteigen!
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: NY2001 am Freitag, 8 Januar 2021, 20:42:38
Rasta gewinnt gegen ganz schwache Bamberger. Hätte nicht sein müssen.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: NY2001 am Dienstag, 12 Januar 2021, 08:02:48



https://basketball.de/bbl/telekom-baskets-bonn-entlassen-trainer-igor-jovovic-oshea-uebernimmt/


Hoffentlich so ein gutes Omen wie gegen Gießen... ???
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Tamer Arik Ultra am Dienstag, 12 Januar 2021, 09:15:53
Ordentlich Bewegung aktuell drin.
John Bryant wieder zurück zu Gießen.

Ich hoffe wir können gegen Bonn punkten.
Deren Vorbereitung sollte ja nicht die beste sein ohne HC.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Bulldog am Dienstag, 12 Januar 2021, 11:54:32
war ja vorauszusehen das langsam der Nachverpflichtungsboom los geht. 

Aber wie kann den jemand mitten in der Saison zu einem Konkurrenten wechseln??  Wie Richter von Gießen zu den Towers. Was haben die denn dieses Jahr für Verträge??
Bayern leiht seine 2. Garde an die Konkurrenz aus und hat jetzt 5 Verletzte  :lol: :lol:
Da ist es irgenwie angenehm wenn man merkt wie cool die Niners Chefetage mit Personalien umgeht. Schätze die Woche wird die Meldung kommen das Joe bis Ende bleibt.
Und den guten, erfahrenen  PG genau den sucht zur Zeit die halbe Liga.  ;D
Wir hätten da aber einen mit Rastas der auf jeden Fall jetzt etwas erfahrener sein dürfte. :great: :party:

Wichtig ist jetzt in der Liga ein intaktes Mannschaftsgefüge, ein guter Rythmus im Training wo man in Ruhe weiterarbeiten kann und keine Verletzungen mehr. Da ist die Medizinische Abteilung gefragt.

Bonn? Hmm. schaun wir mal.  8) Ist so bisschen ne Wundetüte. Die Siege gegen BG, Vechta und Gießen Normalkost dann bisher  zwei  enge Spiele  gegen Ulm und Oldenburg.
Ein Sieg ist sollte aber möglich sein.
Und wenn Malte, Richter und Co. ihr Ziel Playoffs schaffen wollen müssen sie gegen direkte Konkurrenz liefern. 
Vor allen Jonas sollte vielleicht mit etwas mehr Physis und Selbstvertauen spielen. Irgendwie wirkte er die letzten 2 Spiele etwas gehemmt, im 1. Vierten in München schon fast schüchtern. Wahrscheinlich wegen seinem dauernden Foultroubels?

   


Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: L.A. OOP am Freitag, 15 Januar 2021, 16:22:08
Jorge Gutierrez und Göttingen haben sich getrennt. Weiß nicht wie er charakterlich so ist aber keine schlechte Personalie, welche seine Mitspieler ordentlich in Szene setzt... Hat halt nicht wirklich nen 3er...


Edit meint er ist schon in Griechenland untergekommen...
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Mephistopheles am Freitag, 15 Januar 2021, 16:30:32
Jorge Gutierrez und Göttingen haben sich getrennt. Weiß nicht wie er charakterlich so ist aber keine schlechte Personalie, welche seine Mitspieler ordentlich in Szene setzt... Hat halt nicht wirklich nen 3er...

Gutiérrez ist eine Wucht, wenn er will oder die Freiheiten bekommt, die er möchte. Erst als er letzte Saison in Hamburg verpflichtet wurde, ging es bei denen überhaupt irgendwie voran. Dort durfte er aber halt auch seinen Hero-Ball spielen und einen Abschluss nach dem anderen suchen.

Allerdings hat er in dieser Saison nicht dort angeknüpft, wie er letzte Saison in Hamburg aufgehört hat. Woran das lag, ist schwer zu sagen.

Kann mir gut vorstellen, dass er bald anderswo unterzeichnet, falls dies nicht schon geschehen ist. Ob er in Chemnitz gut aufgehoben wäre, mag ich nicht einschätzen. Wir spielen ja eher teamorientiert.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Bulldog am Freitag, 15 Januar 2021, 17:30:06
Gutierrez ? Gut spielerisch mag er wie man so sagt nicht der  "Schlechteste" sein. Aber in Hamburg war er schon eine Diva. Da braucht es viel Snickers. Weiß nicht ob unser Team so einen Go-to Guy verträgt. 
Das entspricht Rodrigos Vorstellung von schönen und modernen Basketball überhaupt nicht.
 
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: L.A. OOP am Freitag, 15 Januar 2021, 17:30:49
Wie gesagt, ist sowieso schon in Griechenland untergekommen...
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: NY2001 am Dienstag, 26 Januar 2021, 11:59:58
https://jobstairs-giessen46ers.de/floor-general-mit-nba-expertise-jobstairs-giessen-46ers-sichern-sich-dienste-von-diante-garrett


Giessen rüstet weiter auf. Hat eine gute Vita. Allerdings wohl in der vergangenen Saison verletzungsbedingt außer Gefecht.


Hoffentlich passiert auch bei uns noch was positives auf der PG-Position.

Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Bulldog am Dienstag, 26 Januar 2021, 13:10:13
naja man sucht halt.
Die Körpersprache von Steffen im letzten time-out sah nicht so aus als ob da schon jemnd im anrollen ist. scheint wirklich eine schwere Sache zu werden.

Freuen wir uns aber erst mal auf ein evtl. Comeback von Filip am WE gegen medi.  :clap:   
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Rivertilt am Dienstag, 26 Januar 2021, 17:27:04
Die Basketball Löwen Braunschweig wieder in 10 tägiger Quarantäne auf Grund eines Corona-Falls...Ganz schön bitter.
Unser Spiel am 03.02. somit wird somit auch verschoben.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Ciliatus am Dienstag, 26 Januar 2021, 17:46:02
Fragt man sich aber schon, was da das Problem ist... Klar, streng genommen kann es dich überall und an den unwahrscheinlichsten Orten erwischen. Aber so oft wie es dort einschlägt... Da denkt man schon, dass da mit den Vorsichtsmaßnahmen recht lass umgegangen wird.  :suspect:
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Hendrik am Dienstag, 26 Januar 2021, 17:49:11
Fragt man sich aber schon, was da das Problem ist... Klar, streng genommen kann es dich überall und an den unwahrscheinlichsten Orten erwischen. Aber so oft wie es dort einschlägt... Da denkt man schon, dass da mit den Vorsichtsmaßnahmen recht lass umgegangen wird.  :suspect:

Kann auch ein falsch-positiver Test sein.... Alles Spekulatius.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: HobbesTheOne 99 am Dienstag, 26 Januar 2021, 17:59:09
Fragt man sich aber schon, was da das Problem ist... Klar, streng genommen kann es dich überall und an den unwahrscheinlichsten Orten erwischen. Aber so oft wie es dort einschlägt... Da denkt man schon, dass da mit den Vorsichtsmaßnahmen recht lass umgegangen wird.  :suspect:

Kann auch ein falsch-positiver Test sein.... Alles Spekulatius.
+ mögliche Kinder, Familienmitglieder die in Risikobereichen arbeiten,... da gibt es mit Sicherheit in jeder Mannschaft ganz verschiedene Voraussetzungen, so dass man nicht pauschal nur in die eine Richtung denken sollte
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: patte am Mittwoch, 27 Januar 2021, 02:17:18
Fragt man sich aber schon, was da das Problem ist... Klar, streng genommen kann es dich überall und an den unwahrscheinlichsten Orten erwischen. Aber so oft wie es dort einschlägt... Da denkt man schon, dass da mit den Vorsichtsmaßnahmen recht lass umgegangen wird.  :suspect:

Kann auch ein falsch-positiver Test sein.... Alles Spekulatius.

Kann natürlich im Zweifel mal so sein, ist aber extrem selten. In der ganzen BBL gab es bspw. seit Einführung des dauerhaften Testregimes letzten Sommer noch keinen einzigen mir bekannten falsch positiven Real-Time-PCR-Test.

Relativ viele "falsch positive Tests", von denen man bisweilen medial überhöht hört, resultieren im Alltagsleben wohl eher daraus, dass eine bspw. Kontaktperson eines Infizierten im Zuge der Nachverfolgung zu einem späten Zeitpunkt der eigenen, unbemerkten Erkrankung erstmals getestet wird und beim nächsten "Kontrolltest" dann schlichtweg schon wieder negativ, weil längst genesen ist. Das gilt ebenso für selten bis seltenst getestete, symptomlos erkrankte Personen, die bspw. nach längerem Auslandsaufenthalt bei ihrer Rückreise erstmals verpflichtet getestet werden und sich dann just gerade am Ende einer unbemerkten Erkrankung befinden (im Schnitt fallen PCR-Tests ab Beginn der Nachweisbarkeit noch ca. 30 Tage lang "positiv" aus // genesen im Sinne von "nicht mehr ansteckend" sind die betreffenden Personen natürlich schon deutlich früher).

In einigen spezifischen Berufsbranchen ist außerdem zu vermuten, dass ein angeblich "falsch positiver Test" nur deshalb zustande kommt, weil der nachfolgende, vorgeblich entlastende Kontrolltest dann nur mit "mäßiger Sorgfalt" durchgeführt wurde. Paradebeispiel Lazio Rom.  ;)  Auch sonst ist es für mich persönlich zumindest höchst erstaunlich, dass es bspw. im absoluten Spitzenfußball, gemessen an der Zahl der nachweislich wirklich positiven Tests, zu einem vielfach überhöhten Auftreten von "falsch positiven Tests" kommt, völlig fernab der wissenschaftlich bewiesenen durchschnittlichen Fehlerrate. Flächendeckende und wiederholende Antikörpertests könnten hier schnell Aufschluss bringen, aber was man nicht finden möchte, danach wird vielleicht auch nicht besonders nachdrücklich gesucht.

Wie gesagt, beziehe ich mich bei diesen Aussagen auf die äußerst treffsicheren Real-Time-PCR-Tests. Nicht auf irgendwelche Antigen-Schnelltest, die erwiesenermaßen wesentlich ungenauer sind.

Unabhängig davon muss man festhalten, dass alle 18 BBL-Teams ihre Spieler, Trainer und den teamnahen Staff seit Monaten zweimal wöchentlich testen. In einer ungünstigen Spielfolge von bspw. Sonntag-Mittwoch-Samstag, wie sie Braunschweig gerade regelmäßig hat, muss man entsprechend der BBL-Vorgaben binnen sieben Tagen sogar dreimal testen. Heißt also, man findet einen gerade frisch Infizierten sehr schnell und kann Kontaktketten relativ gut nachverfolgen. Heißt aber auch, dass Profisportvereine, die seit Monaten umfassende PCR-Tests im 3-Tages-Rhythmus machen, dadurch inzwischen sehr gut etablierte Abläufe haben, was extrem schnelle Kontrolltests ermöglicht, diese auch zum eigenen Schutz durchführen und somit binnen 24 bis 48 Stunden "falsch positive Tests" ausschließen können. Denn beim allerbesten Willen und einigem Misstrauen gegenüber der Testzuverlässigkeit, wird kein einziger Infizierter auf dieser Welt binnen drei Tagen dreimal einen "falsch positiven" PCR-Test haben. Also falls spätestens morgen nichts Neues aus Braunschweig zu hören ist, war/ist die betroffene Person schlichtweg wirklich positiv.

Woher solche Infektionen kommen? Da bin ich zu 100 Prozent bei Hobbes. Regelmäßiges Testen verringert ja erst einmal in keinster Weise das Ansteckungsrisiko und dieses liegt im Schnitt bei Profisportlern wohl auf einem ähnlichen Level wie auch bei allen anderen Bürgern. Denn auch Profisportler gehen einkaufen. Auch Profisportler haben PartnerInnen, Eltern, Großeltern, Kinder, Arbeitskollegen, beste Freunde und damit "über Eck" all deren sonstige Kontakte. Auch Profisportler bekommen Besuch vom Postboten oder Handwerker, müssen zum Arzt, zur Physiotherapie, zum Anwalt, zur Bank, zum Notar, Optiker, Standesamt, etc. und noch zig Dinge mehr erledigen in einer Gesellschaft, die bspw. in Deutschland aktuell rund 250.000 offizielle aktive COVID-Infizierte hat (Quelle RKI). Nimmt man hier noch eine Dunkelziffer um den Faktor 10 an, hieße dies, dass Stand heute knapp 3 Prozent aller Deutschen eine aktive COVID-Erkrankung durchlaufen würden.

Natürlich kann man über die Dunkelziffer streiten und selbstredend sind nicht alle tagesaktuell Infizierten auch wirklich noch ansteckend, aber letztlich wird momentan im statistischen Mittel wohl jeder 30. bis 300. Deutsche eine COVID-Erkrankung im ansteckungsfähigen Stadium haben, der allergrößte Teil davon jedoch nahezu unbemerkt. Und diesen Durchschnittswert haben wir konstant seit Wochen und werden ihn leider relativ konstant auch noch über Wochen hinweg haben. Insofern kann bei aller Sorgfalt nahezu niemand, der sich in einem halbwegs normalen Privat- und Berufsleben mit entsprechendem Menschenkontakt befindet, verhindern, sich über kurz oder lang anzustecken. Es ist letztlich nur eine Frage der Zeit für all jene, die Menschenkontakt nicht umfassend über Monate hinweg gänzlich vermeiden können. Insofern hoffe ich persönlich, dass die vier wichtigsten Faktoren, also Impfung, natürliche Durchseuchung, milderes Frühlingswetter und kontinuierlich verbesserte Therapiepraktiken, alsbald dafür sorgen, dass irgendwann im Spätsommer wieder etwas Normalität für uns alle einkehren kann. #keepthefingerscrossed


PS @ Hendrik: Sorry für den langen Beitrag als Replik auf deinen Post. Wahrscheinlich beziehen sich nur fünf Prozent meiner Antwort auf deine Aussage. Der Rest musste jetzt gerade vielleicht einfach mal nur irgendwie raus ... aus einem Menschen, der sich mittlerweile seit über zehn Monaten beruflich wie privat recht intensiv mit dieser Pandemie befasst / befassen muss.  :suspect:
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Hendrik am Mittwoch, 27 Januar 2021, 09:13:33
@ Pattes PS:

Kein Ding, ist doch eine sachliche Argumentation! Ich hoffe nur, dass unsere Jungs mittlerweile so sensibilisiert sind, die Ansteckungsrisiken wirklich maximal zu reduzieren.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: jolu am Mittwoch, 27 Januar 2021, 13:31:00
Alter Schwede.... :great: ...wäre jetzt im drittletzten Absatz nicht die Zahlenargumentation und Wahrscheinlichkeitsrechnung gekommen, hätte ich gedacht Patte hat die Studienrichtung gewechselt.  ;)
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Abdiel am Mittwoch, 27 Januar 2021, 16:53:48
Danke Patte, dass Du Dir (und damit auch mir) mal etwas Luft gemacht hast. Für mich persönlich momentan die größte Belastung in der Pandemie, dieses ganze Halbwissen ertragen zu müssen, dass einem überall entgegenschlägt. Dabei sind heutzutage alle Informationen zugänglich und vergleichbar, man müsste sich halt nur mal paar Stunden damit auseinandersetzen. Aber die Telegram-Gruppe wirds schon wissen... ;D
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Hendrik am Sonntag, 31 Januar 2021, 20:33:55
Ich hab gerade mal etwas das Spiel Bayern gegen Crailsheim geschaut. Hinten raus war das schon echt stark von beiden. Wirklich einige Money Shots dabei mir dem glücklicheren Ende für die Merlins.
Bell-Haynes hats am Ende gerichtet, nach einem Spiel mit 31 Punkten und 11 Assists... Stuckey mit 6 trockenen Dreiern in der OT... Respekt.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Matze am Montag, 1 Februar 2021, 15:16:42
Ich hab gerade mal etwas das Spiel Bayern gegen Crailsheim geschaut. Hinten raus war das schon echt stark von beiden. Wirklich einige Money Shots dabei mir dem glücklicheren Ende für die Merlins.
Bell-Haynes hats am Ende gerichtet, nach einem Spiel mit 31 Punkten und 11 Assists... Stuckey mit 6 trockenen Dreiern in der OT... Respekt.
Die Merlins spielen eine geile Saison. Aber Stuckey hat im ganzen Spiel 3/8 Dreier und einen davon in der OT getroffen
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Hendrik am Montag, 1 Februar 2021, 17:31:51
Ich hab gerade mal etwas das Spiel Bayern gegen Crailsheim geschaut. Hinten raus war das schon echt stark von beiden. Wirklich einige Money Shots dabei mir dem glücklicheren Ende für die Merlins.
Bell-Haynes hats am Ende gerichtet, nach einem Spiel mit 31 Punkten und 11 Assists... Stuckey mit 6 trockenen Dreiern in der OT... Respekt.
Die Merlins spielen eine geile Saison. Aber Stuckey hat im ganzen Spiel 3/8 Dreier und einen davon in der OT getroffen

Stimmt. Einer drin, und bei einem weiteren im Wurf gefoult (wobei man darüber diskutieren konnte). Keine Ahnung, warum da ne 6 steht. Sollte ne 2 sein (uns selbst die war ja falsch....). Naja, nobody is perfect.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Tamer Arik Ultra am Freitag, 5 Februar 2021, 21:46:36
Bayreuth siegt auch in Hamburg und haben damit ein wenig Tuchfühlung zu den Playoff Plätzen aufgenommen...
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: maximiser am Freitag, 5 Februar 2021, 22:51:36
Was ein Spiel da gerade in München. Absolute Werbung für den deutschen BB trotz Verletzungsproblemen. Lucic bringt letztendlich nach wahnsinns-Comback den Sieg sowohl sportlich (entscheidender 3er) als auch unsportlich (Bekommt für flopping Foul) für Bayern über die Linie.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: maximiser am Samstag, 6 Februar 2021, 22:37:45
Bonn gewinnt gegen mbc und göttingen gegen würzburg. Der Abstiegskampf wird immer enger
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Tamer Arik Ultra am Montag, 8 Februar 2021, 18:05:36
Braunschweig legt auch nochmal auf den kleinen Positionen nach.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Iak am Freitag, 12 Februar 2021, 20:50:26
Gießen gewinnt in Oldenburg? Wird ja eine sehr enge Tabelle  :-\
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Aalmon am Freitag, 12 Februar 2021, 22:23:59
Oldenburg ist auch ne Pfeifentruppe... gegen Gießen zu verlieren  ???
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Tamer Arik Ultra am Freitag, 12 Februar 2021, 22:25:40
Bei den Ergebnissen mussten wir heute fast schon gewinnen  :suspect:
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Aalmon am Freitag, 12 Februar 2021, 22:31:52
Vechta und Gießen jetzt mit 3 Siegen. Wir stehen bei 6 und haben je das Spiel gegen die beiden gewonnen. Das ist schon einiges an Vorsprung aktuell auf die Abstiegszone. Und man sieht ja was möglich ist, wenn der 3er fällt und wir die TO in Grenzen halten...
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Hendrik am Sonntag, 14 Februar 2021, 16:47:33
Bamberg schlägt Alba... Ich hab mir weite Teile der 2. HZ mal angeschaut... irgendwie ein ganz anderes Spiel der Bamberger im Vergleich zum Freitag.
Chris Sengfelder mit 31 Punkten und 17 Rebounds.... gigangtisch.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: maximiser am Sonntag, 14 Februar 2021, 17:58:30
Der sengfelder stand dabei 40min !!! auf dem Feld. Keine Ahnung wann ich die Statistik das letzte mal im Profibereich gelesen hab.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Platz 1 am Sonntag, 14 Februar 2021, 18:00:09
Bamberg schlägt Alba... Ich hab mir weite Teile der 2. HZ mal angeschaut... irgendwie ein ganz anderes Spiel der Bamberger im Vergleich zum Freitag.
Chris Sengfelder mit 31 Punkten und 17 Rebounds.... gigangtisch.


Aber eben auch mit 40 min Spielzeit. Das soll das jetzt nicht schlecht reden. Wenn ich das richtig gesehen habe, spielten die Bamberger nur mit ner 7er Rotation. Die Berliner haben in den letzten vielleicht 15 min auch vieles verworfen.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Quarter am Sonntag, 14 Februar 2021, 18:23:44
Albabesiegerbesieger :party: :party: :party:
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Matze am Sonntag, 14 Februar 2021, 20:12:19
Blick auf die Konkurrenz im Abstiegskampf. Bonn besiegt den MBC der jetzt wieder mittendrin ist. Die 4 Siege zwischendurch waren wahrscheinlich zu trügerisch für die Graukappen.Braunschweig gewinnt in Vechta die bei 3 Siegen bleiben. Interessant wird dann noch Gießen gegen Hamburg. Sollte Hamburg gewinnen sieht es ingesamt so aus als würden 10 Siege für den Klassenerhalt reichen.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Bulldog am Samstag, 13 März 2021, 20:34:30
Da gewinnt Vechta mal ganz locker gegen Ulmer die total von der Rolle zu sein scheinen mit +. 15.


Jetzt haben wir nur noch 3 Siege Vorsprung und 4 Nachholespiele in der Rückhand. Das Spiel gegen Göttingen wurde nun  auf den 30.03. gelegt. Toll  :motz: nächste Siel dann am 01.04. in Frankfurt. Hoffen wir auf eine weitere Heilung von Stanic.



Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Tamer Arik Ultra am Samstag, 13 März 2021, 20:41:58
Da gewinnt Vechta mal ganz locker gegen Ulmer die total von der Rolle zu sein scheinen mit +. 15.


Jetzt haben wir nur noch 3 Siege Vorsprung und 4 Nachholespiele in der Rückhand. Das Spiel gegen Göttingen wurde nun  auf den 30.03. gelegt. Toll  :motz: nächste Siel dann am 01.04. in Frankfurt. Hoffen wir auf eine weitere Heilung von Stanic.

Du kannst hier wirklich nur hoffen das bald alle fit sind. Du kommst hier sonst vom regen in die Traufe.
Können wir hingegen ab morgen mit voller Kapelle die restliche Saison durchspielen mache ich mir keine Gedanken. Aber daran glaube ich gerade nicht :buck:
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: jolu am Sonntag, 14 März 2021, 08:46:00
Wenn man bedenkt, dass Vechta bis kurz vor Schluss noch fett mit 20 ++ geführt hat, kann man meinen die ersten bündeln ihre Kräfte und blasen zur Aufholjagd. Dies wir auch passieren. Tabellarisch sind es momentan erst mal nur 6 Pkt. . In der Gesamtschau haben aber alle unmittelbar vor Vechta und Gießen liegenden Teams auch weniger Spiele.


Ich gebe Tamer Arik Ultra Recht. Sind bei uns alle fit muss man sich keine Gedanken machen.
Es ist schon irre, dass man in dieser Saison im Forum mehr von Hoffnung, Glaube , Basketballgott und Hauptsache alle bleiben gesund - Spielausgang egal   liest als kritische Bemerkungen zu Schiedsrichterleistungen (ich wollte es nett ausdrücken  ;D ) und  anderen sportlichen Leistungen.


Da kann man die Leistungen, jene die Organisation Niners leistet gar nicht hoch genug würdigen. Da machen sie in ihrer ersten (Lehr-) Saison alles richtig und bekommen einen Nackenschlag nach dem anderem. Verständlich da da auch RP mal die Hutschnurr reist.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Tamer Arik Ultra am Freitag, 19 März 2021, 19:44:52
Vechta kann einem schon fast leid tun :P
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Matze am Freitag, 19 März 2021, 19:49:04
Oldenburg ist aber auch die dritte Kraft in der BBL - da sollte das verschmerzbar sein. Kann ja nicht jeder die großen Siege wie gegen Bayern holen  ;D
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: 99-fan am Samstag, 20 März 2021, 19:10:12
Ulm gegen Ludwigsburg ist auch irgendwie merkwürdig. Anfang drittes Viertel hat Ulm bereits 22 Freiwürfe, Lubu hingegen erst 6. Aber der Kommentator findet die Schiris gut...
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: verbalakrobat am Samstag, 20 März 2021, 21:42:20
TV streikt grad bei BS - HH....unterirdisch... Q3 36:46 4 Minuten vordem Ende....gegen die Truppe zu verlieren war schon bitter...
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Bulldog am Sonntag, 21 März 2021, 13:52:06
Schaut man sich mal im Chat bei der Konkurrenz um, war euer Dialog hier letzte Woche ein Kaffekränzchen.  :lol: Gießen: Man spricht von den letzten Spielen jetzt schon von einer Abschiedstour aus der BBL.  Die Fans stinkesauer,  dabei hat gestern nur ein guter Einfall in letzten Angriff zum Sieg gefehlt.
Vechta: Ähnliche Komentare obwohl gegen Oldenburg kann mann schon mal mit -30 verlieren.

die Wölfe: da geht der Trainer gleich mal auf Teile der Mannschaft los. Abstiegskampf pur.

Gießen: da rechnet man auch schon( dort glaubt man noch 2 Siege zu benötige)   ; Fankomentare zur Mannschaft ( ist nicht gerade "übermitiviert") und Trainer ist auch wenig konstruktiv. 


Da haben wir Niners trotz gewisser Kita Beiträge ;D eine ganz andere Wahrnehmung unserer Manschaft, Trainerstab uns Staff.   :clap: In diesem Umfeld lassen sich solche Schwierigen Momente wie die in letzterZeit auch anders Meistern.
Freuen wir uns auf einzigartige 6 Spiele in 14 Tagen. Dann reisen wir mit genügend Spielpraxis zum 1. Endspiel nach Vechta.  :party: . Wir denken doch positiv ;D ;D



 
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Tamer Arik Ultra am Montag, 29 März 2021, 16:23:07
Derrick Allen übernimmt bei Vechta. Bin gespannt ob er noch einen Impuls geben kann :suspect:
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Bulldog am Montag, 29 März 2021, 18:42:08
oh jeh. So etwas ist schwer! Bist gerade mal 11/2 Jahre Co-Trainer und sollst jetzt HC machen. und das in so einer Phase mit dem Rücken zur Wand. puh -das ist mal ne Aufgabe.
Macht jetzt erst einmal Rodrigo das scouting etwas schwerer  ;D ;D .




 
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Walter Frosch 99 am Dienstag, 30 März 2021, 17:26:47
Mauricio Parra wird neuer Assistant Coach bei Vechta. Der erste Absteiger steht somit fest  ;D
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Quarter am Dienstag, 30 März 2021, 19:54:19
Mauricio Parra wird neuer Assistant Coach bei Vechta. Der erste Absteiger steht somit fest  ;D
[/quo].






Co. Trainer kann er.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: maximiser am Donnerstag, 1 April 2021, 22:22:11
Meine Fresse was ein Spiel im Aufi Dome. Der Baldwin ist doch nicht tragbar. Mit Marcus hätten die Roten das ding schon ohne lucic in der tasche  :baeh:
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Freakster am Donnerstag, 1 April 2021, 22:29:10
Aber die Bayern haben es dennoch geschafft  :great:

Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: maximiser am Donnerstag, 1 April 2021, 22:34:32
Ersterdeutschereuroleagueplayoffteilnehmerbesieger  :party:
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Kayhawaii am Donnerstag, 1 April 2021, 22:38:31
Na nicht das die Bayern da am Samstag gegen Giessen verlieren, weil die noch alle voll sind  :lol:
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Freakster am Donnerstag, 1 April 2021, 22:51:41
Ersterdeutschereuroleagueplayoffteilnehmerbesieger  :party:
Direktervergleichholer kann man da auch noch einbauen  ;D :clap:
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: maximiser am Donnerstag, 1 April 2021, 22:55:16
Na nicht das die Bayern da am Samstag gegen Giessen verlieren, weil die noch alle voll sind  :lol:


Kann ich mir nicht vorstellen. Trinchieri meinte, er will sich heute abend nur 3 Flaschen Wein in Kopp stellen.  :kotz: :lol:
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Quarter am Samstag, 3 April 2021, 19:26:22
Schau gerade Vechta vs. Bayreuth. Vechta ist wohl nicht mehr zu retten. Spieler wie Herkenhoff und Christen aber auch Clifford werden sicher frei und sind für mich interessante Spieler.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Tamer Arik Ultra am Samstag, 3 April 2021, 21:12:47
Die Bayern leisten Aufbauarbeit  ::)  :P
Defensiv ist das nicht viel.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: verbalakrobat am Samstag, 3 April 2021, 21:20:00
Hoffen wir auf HZ2 und Sieg Bayern...
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Bulldog am Samstag, 3 April 2021, 21:35:56
Bayern spielt ohne 5 der Stammvormation und ohne Trainer!!
Hoffendlich Alba dann am letzten Spieltag bei uns auch :motz:
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: maximiser am Samstag, 3 April 2021, 22:03:09
Also was da gerade in gießen passiert grenzt schon an wettbewerbsverzerrung. Wie kann man denn nicht mal seinen HC mitbringen?
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: 99-fan am Samstag, 3 April 2021, 22:13:23
Zeigt klar, wo bei Bayern die Prioritäten liegen.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Bulldog am Samstag, 3 April 2021, 22:25:27
Zeigt uns aber auch das wir noch den einen Sieg brauchen und uns den direkten Vergleich sichern. Also die Konzentration hoch halten und kein zweites Göttingen fabrizieren.  :clap:
Rodrigo ist vielleicht ganz froh über den Spielausgang gibt ihm die Chance mit erhobenen Zeigefinger seinen Spielern eindringlich ins Gewissen zu reden und keinen Schlendrian aufkommen zu lassen.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Kayhawaii am Samstag, 3 April 2021, 23:14:49
Damit war doch nach der EuroLeague Quali fast zu rechnen. Ich glaube, da sollten wie jetzt nicht durchdrehen und die verteufeln. Das ist halt Sport und nach so einem Erfolg sicher nicht ungewöhnlich.


Gegen Bayern, die den Fokus nicht eher auf Europa richten, sondern in der BBL Vollgas geben, hätten wir sicher auch anders abgeschnitten. Ich denke das sollte jedem klar sein.


Ich denke, wir holen noch min 1-2 Siege und da reicht das trotzdem recht entspannt.
Am besten gleich gegen den MBC gewinnen, da wirds für die viel ungemütlicher als für uns.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Hendrik am Sonntag, 4 April 2021, 08:31:26
Ich denke, dass das Ergebnis von gestern den MBC viel mehr unter Druck setzt als uns. Also... Morgen eine saubere Leistung abliefern, gegen einen vielleicht noch verkrampfteren MBC.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Bulldog am Sonntag, 4 April 2021, 11:38:07
Ja ich denke auch das die Graukappen und auch Würzburg in der aktuellen Situation wesentlich mehr Druck verspüren als wir.  Wir sind dicht dran am Klassenerhalt und haben noch vier Mannschaften hinter uns. Dazu ist unsere  Formkurve  wieder aufsteigend.
Würzburg kämpft mit vielen Verletzungen und der MBC? Da ist auch schon etwas Unruhe in der Mannschaft. Wenn sogar der Trainer öffentlich manchen Spielern mangelnden Einsatz oder Unvermögen vorwirft ist das schon happig.


 
 
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: pizzapasta am Sonntag, 4 April 2021, 12:03:45
Rechnerisch ist das nicht durch, aber die Niners können doch super entspannt aufspielen. Gießen hat noch 8 Spiele. Selbst wenn wir alle verbleibenden Spiele verlieren, müsste Gießen erst einmal 4/8 gewinnen und dabei noch den direkten Vergleich gegen uns holen - sonst brauchen sie schon 5/8. Not gonna happen.

Mein Tipp:
Wir sind vor dem direkten Duell gegen Gießen rechnerisch schon längst durch. Wenn es perfekt läuft, haben wir in einer Woche schon eine Situation, in der Gießen alle verbleibenden Spiele und den direkten Vergleich gegen uns gewinnen müsste. MBC und Vechta sind für uns jedenfalls schlagbar, Gießen hat mit Göttingen (6-4 zuletzt) und Ulm schwerere Aufgaben in der nächsten Woche.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Kame Hame Ha am Sonntag, 4 April 2021, 14:17:22
Aber was Zipser in den letzten Sekunden gespielt hat...unfassbar schlecht :buck:
Wie man bei -1 und noch genug Sekunden auf der Uhr nen 3er im Fastbreak nehmen kann...mega hohl^^
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Tamer Arik Ultra am Sonntag, 4 April 2021, 14:58:53
Egal mit welcher Bande die Bayern da hinfahren, das müssen die trotzdem ziehen ::)
Qualität war da genug vorhanden. Damit steigern sie ihre Sympathien noch deutlich... :sleep4:
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Mephistopheles am Sonntag, 4 April 2021, 15:34:27

Würzburg kämpft mit vielen Verletzungen und der MBC? Da ist auch schon etwas Unruhe in der Mannschaft. Wenn sogar der Trainer öffentlich manchen Spielern mangelnden Einsatz oder Unvermögen vorwirft ist das schon happig.
 


Vielleicht hat er ja keinen Bock mehr auf den Laden und hat drüber nachgedacht, wie er dort noch schnell auf einem Nichtabstiegsplatz das sinkende Schiff verlassen kann?  :buck:  Vor 14 Monaten hatte das immerhin geklappt. (https://www.sportbuzzer.de/artikel/syntainics-mbc-entlasst-headcoach-bjorn-harmsen/) ;D
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Bulldog am Sonntag, 4 April 2021, 19:11:25
s.Oliver Würzburg kassiert zu Hause gegen Oldenburg eine herbe Klatsche mit -50 !! da dreht sich die Abwärtsspirale auch immer schneller.

Damit haben wir jetzt schon 4 Mannschaften hinter uns die sich strecken müssen den Klassenerhalt zu schaffen.  Gut für uns  :great:
 



 
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Mephistopheles am Mittwoch, 7 April 2021, 20:41:13
Nachdem die Bayern vergangenes Wochenende ohne ihren Coach in Gießen antraten und prompt verloren haben, werden sie am kommenden Sonntag gegen Braunschweig erneut ohne Trinchieri antreten; Die Liga hat den Münchener Coach wegen unsportlichen Verhaltens gegenüber dem Hamburger Trainer Pedro Calles sowie wegen respektlosen Verhaltens gegenüber den Schiedsrichtern für ein Spiel gesperrt. (Quelle: Internetseite der BBL (https://www.easycredit-bbl.de/de/n/news/2021/april/sperre-fuer-andrea-trinchieri/))
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Bulldog am Mittwoch, 7 April 2021, 21:03:28
wenn zwei Südländer sich streiten gibts halt ein nüchternes Nordisches Urteil :lol: :lol:
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Kayhawaii am Mittwoch, 7 April 2021, 21:34:32
Ich schau mir jetzt mal noch die 2.HZ von Giessen an und hoffe da mal auf Göttingen.
Ich glaube, dann sollte es endgültig durch sein.


Wobei der von mir schon mal ins Spiel gebrachte John Bryant wieder liefert :-)
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Bulldog am Mittwoch, 7 April 2021, 21:47:44
Göttingen hat keine Lust mehr.
Gießen Ende 3. Viertel mit +17 !!
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Kayhawaii am Mittwoch, 7 April 2021, 21:49:29
Göttingen hat keine Lust mehr.
Gießen Ende 3. Viertel mit +17 !!


Göttingen echt enttäuschend. Aber wir mussten ja auch unser mit Abstand schlechtestes Spiel bieten um eine Chance zu haben, gegen die zu verlieren :-)
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Tamer Arik Ultra am Mittwoch, 7 April 2021, 23:05:12
Wird echt noch spannend für die lahmenden Wölfe :P

Die Scoutings lesen sich teilweise echt gut. Mittlerweile liest man oft das mehr 3er genommen werden, wie 2er.
Dazu passend das teilweise die nachverpflichteten Bigs nicht wirklich liefern. Brown und bei uns Williams sind ja jetzt keine so schlechten...aber da kommt nicht so viel.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Ciliatus am Donnerstag, 8 April 2021, 07:42:52
Nachdem die Bayern vergangenes Wochenende ohne ihren Coach in Gießen antraten und prompt verloren haben, werden sie am kommenden Sonntag gegen Braunschweig erneut ohne Trinchieri antreten; Die Liga hat den Münchener Coach wegen unsportlichen Verhaltens gegenüber dem Hamburger Trainer Pedro Calles sowie wegen respektlosen Verhaltens gegenüber den Schiedsrichtern für ein Spiel gesperrt. (Quelle: Internetseite der BBL (https://www.easycredit-bbl.de/de/n/news/2021/april/sperre-fuer-andrea-trinchieri/))
Was hat er denn zum Hamburger Coach gesagt? Hab das gar nicht mitbekommen und die BBl-Seite lässt da nicht wirklich Details durchblicken.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Tamer Arik Ultra am Donnerstag, 8 April 2021, 09:48:12
Denke die Spieler freuen sich das er nicht dabei ist :buck: :clap: :party:
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: BREAKDANCE-STEINI am Donnerstag, 8 April 2021, 12:47:02
Rostock will am Samstag vor 500 Zuschauern gegen die Jenenser spielen.
Wäre ja mal ein positives Signal wenns klappt.... :engel028: :)
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Hendrik am Donnerstag, 8 April 2021, 15:06:12
Tut mir leid... das ist die Brechstange zu einem völlig unsinnigen Zeitpunkt. Was will man denn damit beweisen?
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Bulldog am Donnerstag, 8 April 2021, 16:28:14
Was will man denn damit beweisen?
Ganz einfach:das man mit einer Dosis Impfserum und 5 Schnelltests es in die Reihe bekommt das sich keiner am anderen ansteckt.  :baeh:
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Hendrik am Donnerstag, 8 April 2021, 17:06:04
Was will man denn damit beweisen?
Ganz einfach:das man mit einer Dosis Impfserum und 5 Schnelltests es in die Reihe bekommt das sich keiner am anderen ansteckt.  :baeh:

Und das klappt 10x, aber beim elften Mal war ein Schnelltest falsch negativ und Du hast doch wieder ein Superspreader-Event.
Und ich möchte dann nicht lesen, wie unsozial es ist, dass durch so eine Veranstaltung die Inzidenz sprunghaft über einen Schwellenwert geht und die ganze Stadt wieder härtere Einschränkungen auferlegt bekommt.

Aus meiner Sicht kann man mit Tests durchaus Friseurbesuche, Restaurant (mit Abstand) usw. öffnen, da es dort einfach zu wenige Menschen für ein echtes Superspreader-Event gibt, selbst wenn mal ein Schnelltest falsch negativ ist.
Echte Großveranstaltungen sollte man derzeit noch nicht ermöglichen. Diese werden erst dann einigermaßen risikoarm, wenn die Besucher immunisiert worden sind.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Bulldog am Donnerstag, 8 April 2021, 22:10:45
Sorry mein Sarkasmus kam nicht richtig raus. Nee ich denke Großveranstaltungen sind noch nicht in Sicht. Jedenfalls in der Halle.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: L.A. OOP am Freitag, 9 April 2021, 10:03:21
Dann können wir nur hoffen, dass wir nächste Saison auch nicht absteigen, um endlich BBL Basketball Live zu erleben...
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Abdiel am Freitag, 9 April 2021, 11:19:15
Sehe ich (noch) nicht so. Momentan ist die Lage noch ja so entspannt, dass man die Erkenntnisse aus den Testläufen umsetzen könnte, aber gerade das hat ja Jeder selbst in der Hand. Aber die Ergebnisse aus Restart-19 u.A. sind gar nicht so schlecht gewesen, da bin ich eigentlich guter Hoffnung...
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: NY2001 am Freitag, 9 April 2021, 14:46:00
Tut mir leid... das ist die Brechstange zu einem völlig unsinnigen Zeitpunkt. Was will man denn damit beweisen?


Das es auch in schwierigen Zeiten einen Hoffnungschimmer geben kann? Das viele neue Ideen, Sicherheitskonzepte, neue Apps auch mal umgesetzt werden??? Hat meiner Meinung nichts mit der Brechstange zu tun. Einfach auch mal machen....
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: patte am Freitag, 9 April 2021, 14:59:05
Tut mir leid... das ist die Brechstange zu einem völlig unsinnigen Zeitpunkt. Was will man denn damit beweisen?

Zunächst einmal haben die Rostock Seawolves wie auch der HC Empor Rostock die für das bevorstehende Wochenende angedachten Pilotprojekte abgesagt, vor allem, weil das Land Mecklenburg-Vorpommern den Versuchen der Bundesregierung, möglichst bundesweit geltende, einheitliche Schutzmaßnahmen zu ergreifen, nicht im Wege stehen möchte. Das ist nachvollziehbar und zum jetzigen Zeitpunkt aufgrund der gesellschaftlichen Gesamtgemengelage auch völlig richtig.

Grundsätzlich ist jedoch ebenso offensichtlich, was man mit Pilotprojekten dieser Art "beweisen will". Nämlich, "tut mir leid", dass die Diskussion, welche Art von Veranstaltungen unter welchen Rahmenbedingungen möglich sind, endlich wieder sachlich fundiert und faktenbasiert geführt wird, statt wie auch aus deinem zweiten Beitrag hervorgeht, von "Gefühlen" und "individuellen Wahrnehmungen", die zumeist meilenweit an der Realität vorbeigehen, geleitet zu werden.

Die Faktenlage sagt, dass die Stadt Rostock und der Landkreis Rostock mit zusammen rund 425.000 Einwohnern Stand heute (09.04.2021) eine 7-Tage-Inzidenz von 75 haben. Sprich, von 100.000 Einwohnern haben sich im Zeitraum der zurückliegenden Woche 75 Personen neu mit SARS-CoV-2 infiziert. Der Zeitraum einer Woche entspricht nach aktuellem Stand der Wissenschaft auch ungefähr jenem Zeitraum in dem eine infizierte Person in höherem Maße ansteckend ist, davor und danach vielleicht noch "testpositiv", aber eben nicht mehr signifikant ansteckend. Da ja für jeden neu hinzukommenden Tag der jeweils mehr als eine Woche zurückliegende Tag wegfällt, bildet dieser Wert also den Ist-Zustand zumindest belastbar ab.

Nun sollte man aber nicht vergessen, dass es eine hohe Dunkelziffer von unerkannt Infizierten gibt. Nimmt man hier mal den sicherlich nicht zu niedrig gegriffenen Faktor 8 an, würde dies bedeuten, dass die reale 7-Tage-Inzidenz für Stadt und Landkreis Rostock aktuell nicht bei 75, sondern eben bei 600 liegt. Heißt wiederum, dass Stand heute pro 100.000 Einwohnern 600 Personen mit COVID-19 in ansteckungsfähiger Phase durch und rund um Rostock laufen.

Bei den beiden Pilotprojekten der Seawolves und des HC Empor sollten am Wochenende 500 Personen in der Stadthalle Rostock zusammenkommen. Legt man die obige Verteilung mit Dunkelfaktor 8 zugrunde (600 Infizierte pro 100.000 Einwohner) hieße das also, dass sich unter den 500 Gästen bei den Seawolves genau 3 COVID-19-Erkrankte (in ansteckungsfähiger Phase) befinden müssten.

Wohlwissend, dass dem so ist, sehen kluge Veranstaltungskonzepte vor, dass der Zugang zur Halle nur mit Schnelltest direkt vor Ort möglich ist (so z.B. erst vor zwei Wochen bei einem Heimspiel der NINERS ausprobiert und als umsetzbar empfunden). Nach gängiger Lehrmeinung können vom Beginn der ansteckungsfähigen Phase bis zur Nachweisbarkeit der Erkrankung durch einen Schnelltest noch 0 bis 3 Tage vergehen. Den sich hieraus ergebenden Durchschnittswert zugrunde gelegt, würde also mindestens einer der oben genannten drei "positiven Gäste" der Seawolves durch das Schnelltestverfahren direkt vor Einlass ausfindig gemacht und der Zugang für jene eine Person verwehrt werden.

Blieben also noch 2 unerkannt Erkrankte, die sich dann unter den 500 Gästen befinden, also 498 andere Personen bei jenem Heimspiel anstecken könnten. 498? Nein, nicht wirklich. Denn Stand heute haben offiziell bereits knapp 1,25 Prozent aller Menschen in und um Rostock eine Corona-Erkrankung wissentlich durchlaufen, besitzen also nach aktuellen Kenntnisstand einen signifikanten Immunschutz gegen eine neuerliche Erkrankung, welche dann auch derart zur Ausprägung kommt, dass diejenigen wiederum infektiös werden. Bitte, weil es an diesem Punkt besonders wichtig ist, bei einer eventuellen Gegenargumentation bzgl. Mutationen, etc. mit ernsthaften Zahlen argumentieren. Selbstverständlich verfolge auch ich sehr intensiv das Geschehen rund um Corona inklusive Meldungen um "Wiederansteckungen", aber mir ist schlicht und ergreifend keine einzige belastbare Studie bekannt, die nachweist, dass es wenige Wochen oder Monate nach durchlaufener Erkrankung in bedeutsamer Anzahl (also oberhalb des 0,000...irgendwas-Prozentbereich) zu Neuansteckungen kommt, welche dann auch noch zu einer derart schweren Krankheitsausprägung führen (also oberhalb des 0,000...irgendwas-Prozentbereich), dass jene "Zweitinfizierten" gleich wieder zu "Spreadern" werden. Selbstredend wird der Immunschutz mit der Zeit nachlassen, die Ansteckungsgefahr und Ansteckungsfähigkeit werden zunehmen. Aber nach nunmehr 15 Monaten weltweiter Pandemie ist es bislang nirgends in wirklich signifikanter Zahl aufgetreten und dies gilt es bei dem Versuch zur Rückkehr in eine Normalität, bei sämtlichen Modellierungen und Risikoabschätzungen schlichtweg ernsthaft mit zu beachten.

Also zurück zu oben genannten 1,25 % Rostocker Bürgern, die bereits eine Erkrankung durchlaufen haben. Wenn wir schon weiter oben einen Dunkelfaktor von 8 bezüglich der Berechnung der aktuell real Infizierten ansetzen, muss man jenen Faktor aber auch bei der Berechnung jener Personen anwenden, die bereits eine Erkrankung durchlaufen haben. Heißt also 1,25 % x 8 --> macht 10 % vormals Erkrankter und damit aktuell mit erheblich geringerem Risiko "bedrohte" Personen. Man müsste also die oben genannte Zahl von 497 ansteckungsgefährdeten Gästen um ~ 48 Personen reduzieren.

Dann kommt noch die Thematik Impffortschritt. Stand heute haben deutschlandweit knapp 6 % aller Bürger bereits ihre zweite Impfung erhalten. Hinzu kommen WEITERE 8 %, die bereits ihre erste Impfung erhielten. In Summe genießen also bereits 14 % aller Deutschen einen durch Impfung signifikant erhöhten Schutz vor Ansteckung und überdies vor der Gefahr, eine Ausprägung der Krankheit zu durchlaufen, die sie selbst akut ansteckend macht. Ja, beide Faktoren werden schon nach der Erstimpfung erheblich gesenkt, nach der Zweitimpfung und mit dann jeder fortlaufenden Woche des Immunschutzaufbaus umso mehr. Aber ich möchte hier gar keine Fantasiezahlen ins Rennen führen. Nehmen wir also an, dass wenigstens ein Drittel der genannten Personen schon heute einen erheblichen Immunschutz aufgebaut hat. Das wären dann also 5 % der deutschen Bevölkerung. Es gibt aber sicherlich noch Überschneidungen zwischen den weiter oben genannten 10 % vormals Infizierter und den nunmehr 5 % ausreichend Geimpfter. Deshalb möchte ich die eingangs erwähnte Zahl von 497 ansteckungsbedrohten Menschen gern nur auf reale 430 Personen reduzieren.

Spätestens an diesem Punkt könnten man natürlich die Alarmglocken läuten. Unter 500 Gästen befinden sich 2 Gefährder und 430 Gefährdete. Das kann doch nur im absoluten Chaos enden.  :o

Oder auch nicht. Denn kluge Veranstaltungskonzepte setzen ja genau an diesem Punkt an. Stichwort FFP2-Maske, durchweg zu tragen, ja, über den gesamten Zeitraum der Veranstaltung hinweg. Wird sich nicht jeder daran halten, ist auch nicht hundertprozentig zu kontrollieren, aber es wird dennoch das Ansteckungsrisiko in erheblichem Maße reduzieren, eben gerade auch deshalb, weil sich nur 2 ansteckungsfähige Gefährder in der gesamten Stadthalle Rostock befinden. Das zweite Stichwort lautet Abstand. Bei einer Belegung von bspw. nur 10 Prozent aller Plätze ist es möglich, auf der Tribüne um jede einzelne Person einen Schutzkreis von 9 Plätzen zu ziehen. Gast in der Mitte, jeder angrenzende Platz bleibt frei. Da dies beim nächsten und übernächsten Gast ebenso der Fall ist, befinden sich an jeder Stelle der Halle zwischen jedem Gast in jede Richtung zwei freie Plätze, was bei durchschnittlichen deutschen Hallen 1.5 bis 2.0 Meter Abstand ausmacht.

Wenn zudem eine Veranstaltungsstätte wie bspw. die Messe Chemnitz mit ihren beim Basketball rund 5.000 Plätzen in solch einem Pilotprojekt nur 500 Personen Einlass gewährt, sind auch Zuschauerströme am Eingang, auf der Tribüne, in der Toilette, beim Auslass, etc. sehr gut zu steuern, um Abstände zu wahren. Klappt selbstredend nicht in jeder einzelnen Sekunde an jedem einzelnen Punkt der Halle, aber derart flächendeckend, dass das Ansteckungsrisiko jener 2 unerkannten Gefährder nochmals signifikant reduziert wird. Hinzu kommen bspw. hochfunktionale Belüftungsanlagen wie jene in der Messe Chemnitz, welche bei Vollbetrieb die gesamte Innenluft der Halle aller 5 bis 7 Minuten gegen Frischluft von außen austauscht. Von inflationär aufgestellten Desinfektionsspendern, permanenten Hinweisen durch Hallensprecher, Anzeigetafel, Spieltagsheft, die erhöhte Sensibilität der Besucher durch ein gewisses Selbstschutzinteresse und/oder durch das innewohnende Bedeutungsbewusstsein für den "geliebten" Gastgeber NINERS oder Seawolves, etc. gar nicht erst zu reden.

Zu guter Letzt möchte ich gern noch den R-Wert ins Feld führen. Dieser liegt Stand heute in Deutschland bei 0,8. Das heißt, eine wissentlich bekannte infizierte Person, steckt wissentlich bekannt 0,8 weitere Personen an. Nun habe ich aber bereits zweimal den Dunkelfaktor 8 einbezogen, der dann natürlich auch hier gelten muss. Hieße also, dass eine wissentlich infizierte Person aktuell eher 6,4 Personen größtenteils unwissentlich anstecken würde. Nimmt man einen niedrigeren Dunkelfaktor an, fällt dieses Risiko selbstredend erheblich ab. Gehen wir aber gern von jener bedrohlichen Zahl 6,4 aus. Würde ja bedeuten, dass die oben genannten zwei erkrankten und ansteckungsfähigen Seawolves-Gäste zusammen schon 13 weitere Personen bei besagtem Heimspiel anstecken müssten. Wenn man an dieser Stelle aufhört, könnte man das Bedrohungsszenario "Superspreader-Event" durchaus heraufbeschwören.

Nun sollte aber jedem, der sich halbwegs mit dieser Thematik befasst, bewusst sein, dass der R-Wert das durchschnittliche Ansteckungsrisiko in durchschnittlichen Begegnungssituationen abbildet. Jener R-Wert wird also vor allem durch solche Situationen mit besonders hohem Ansteckungsrisiko nach oben "getrieben". Vor allem durch Situationen mit engem Kontakt, ohne FFP2-Maske, ohne Desinfektionsmittel und in kleinen Räumen mit schlechter Belüftung. Alles enorm wichtige Punkte, die sich eben gerade bei einem durchdachten Pilotprojekt völlig gegenteilig verhalten. Allein die FFP2-Maske reduziert das Ansteckungsrisiko nach aktueller Studienlage um 85 bis 90 Prozent. Bei einem Abstand von mehr als 1.5 Metern soll sich das Ansteckungsrisiko in einem ebensolchen Maße verringern. Desinfektion und gute Durchlüftung bringen weitere Prozente. Welcher R-Wert bleibt in solch einer spezifischen Situation dann noch übrig? Wie viele Personen würden die besagten 2 Gefährder also wirklich in der Halle anstecken? 15 Prozent der hypothetischen 13 Personen? 10 Prozent? Eher noch 5 oder weniger Prozent? Also am Ende des Tages vielleicht eine oder zwei Personen? Mit einer nicht zu verachtenden Wahrscheinlichkeit vielleicht sogar gar keine?

Was bedeutet es aber, wenn sich tatsächlich bei solch einem Pilotprojekt meinetwegen zwei weitere Personen anstecken. Bei einer aktuellen 7-Tage-Inzidenz von 75 stecken sich unter den 425.000 Einwohnern von Stadt und Landkreis Rostock jeden Tag 45.5 Personen wissentlich neu an. Bei Dunkelfaktor 8 sind es jeden Tag 365 Neuinfizierte. Wo liegt der reale Mittelwert? Eher bei 100 oder 200 oder 300? Und was bedeutet es dann, wenn durch ein derartiges Pilotprojekt an irgendeinem Tag X, also bspw. nächsten Dienstag im gesamten Großraum Rostock die Zahl der Neuinfizierten von 100 auf 102 steigt? Oder von 200 auf 202 bzw. 300 auf 302? Sich die Gesamtzahl an einem ganz bestimmten Tag also anteilig um 0.7 bis 2 Prozent erhöht?

Nun könnte man natürlich sagen, dass es nicht bei diesen zwei Neuinfizierten bleibt, sondern diese in ihrem privaten und beruflichen Umfeld wiederum die nächsten anstecken, diese dann wieder die Nächsten und die Nächsten und die Nächsten, um ja nur irgendwie auf eine Gesamtzahl zu kommen, die einen auch nur ansatzweise den Teufel vom "Superspreadingevent" an die Wand malen lässt. Ja wie viele stecken sich denn in der Folge dann an? Wie schnell dreht sich denn die Spirale des exponentiellen Wachstums?

Auch gern an dieser Stelle ein Ausflug in die Zahlen. Von einem in jener Zeit recht durchschnittlichen Tiefpunkt von deutschlandweit rund 2.000 bekannten Neuinfektionen täglich Mitte Oktober kam es binnen zwei Monaten bis Mitte/Ende Dezember zu einem Anstieg auf Höchststand 30.000 pro Tag. Also eine Verfünfzehnfachung binnen zwei Monaten, die im Faktor natürlich ebenso auch für die Dunkelziffer gilt. Vom nächstfolgenden Tief Anfang/Mitte Februar von täglich 5.000 neuen Fällen stieg es bis jetzt Anfang/Mitte April auf 20.000 Fälle pro Tag. Also eine Vervierfachung binnen zwei Monaten. Der Mittelwert liegt demnach ungefähr bei einer Verzehnfachung binnen zwei Monaten. Das sind die realen Steigerungsraten in besonderen Hochphasen, wenn man nur mal etwas längere und damit deutlich belastbarere Zeiträume betrachtet, statt einfach nur (polemisch gesagt) den niedrigsten Sonntag der Vorwoche mit dem höchsten Mittwoch der nächsten Woche zu vergleichen.

Heißt also, sollte Deutschland gerade mitten in die nächste Welle taumeln, sollten Impf- und Durchseuchungsfortschritt keinerlei Wirkung zeigen, müsste sich die Zahl der Neuansteckungen gemessen an den bisherigen Wellen in den nächsten zwei Monaten abermals verzehnfachen. Es ist natürlich hochgradig unwahrscheinlich, dass wir dann Anfang Juni bei 200.000 bekannten Neuansteckungen pro Tag liegen, aber nehmen wir doch mal dennoch dieses "schwarzmalerische Horrorszenario" an. Das würde nämlich bedeuten, dass sich die oben genannten zwei vermeidbaren Neuansteckungen beim Pilotprojekt der Seawolves über einen Zeitraum von zwei Monaten zu satten 20 vermeidbaren Neuansteckungen potenziert hätten. 20 vermeidbare Ansteckungen. In zwei Monaten. Auf 425.000 Einwohner in Stadt und Landkreis Rostock gerechnet. Also 0,0047 Prozent der Gesamtbevölkerung zusätzlich betroffen. Wenn darunter mal nicht das Gesundheitssystem in und um Rostock zusammenbricht.

Ganz ehrlich, ich verstehe vollkommen, dass viele Menschen hierzulande aktuell sehr besorgt sind. Es ist auch völlig klar, dass wir die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Virus durch verschiedenste Maßnahmen eindämmen müssen, um eine tatsächliche Überlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden. Ebenso verstehe ich, wenn sich jemand meinen Zahlen und Hochrechnungen nicht uneingeschränkt anschließt oder Risiken anders bewertet. Aber bitte, bitte, bitte - wenn man schon so einen dramatisierenden Begriff wie "Superspreadingevent" verwendet, sollte man sich wenigstens einige Minuten mal die Mühe machen und hinterfragen, ob der wirklich angebracht ist. Und man sollte bestenfalls auch einfach mal selbst einen Taschenrechner, wissenschaftliche Erkenntnisse und belastbare Studien bemühen, um am Ende auch nur halbwegs eine Rechnung aufmachen zu können, welche die eigene "Superspreader-Ansicht" stützt, statt einfach nur Plattitüden als scheinbare Totschlagargumente rauszuhauen. Ich gebe den Weg hier ja schon vor - also bitte auch mal raus mit eigenen Inzidenzzahlen, R-Werten, Berechnungen usw. - bei klaren Abweichungen gern auch mit entsprechender Quelle, um wenigstens halbwegs zu untermauern, dass ein sinnvoll umgesetztes Pilotprojekt mit strengen Rahmenbedingungen zwangsläufig oder mindestens sehenden Auges zu einem Superspreadingevent wird, welches kurz-, mittel- oder langfristig signifikante pandemische Folgen oder Restriktionen für ganze Städte und Landkreise zur Folge hätte.

Darüber hinaus habe ich noch einen weiteren Wunsch. Wenn man schon fernab aller Mathematik jedwedes Pilotprojekt als "Teufelszeug" brandmarken möchte, vielleicht auch, weil man selbst die persönlichen Meinung vertritt, dass jede weitere Ansteckung schon eine zu viel ist, dann bitte das Ganze auch bis zum Ende weiterdenken. Wer nämlich jetzt schon Risikoerhöhungen im Promillebereich, in der zweiten, dritten Stelle nach dem Komma, als "Superspreading" dramatisiert und unterbindet, der hat genau Null Perspektive auf viele Monate hinweg. Warum? Legt man meine Berechnung zugrunde, stecken sich durch das Pilotprojekt der Seawolves und bei einer Verzehnfachung der Neuansteckungen über die kommenden zwei Monate, am Ende genau 0,0047 Prozent der Rostocker Bevölkerung zusätzlich (und vermeintlich vermeidbar) an. Vielleicht zeigt Hendrik ja aber auch auf, dass es laut seinem Modell zu einer nochmals zehnfach höheren Ansteckung kommt, also 0,047 Prozent über das Normalaufkommen hinaus betroffen wären, weshalb ein derartiges "Superspreadingevent" eben tunlichst zu unterbinden ist und erst bei deutlich höherer Durchimpfung/Durchseuchung möglich sein darf.

Bei welcher Höhe dann eigentlich? Schon einmal probeweise durchgerechnet? Angenommen, es wären wie eingangs erwähnt eben nicht nur 70 Besucher des Pilotprojektes durch Impfung/überstandene Erkrankung signifikant geschützt, sondern schon satte 280 Besucher. Also ein Impf-/Durchseuchungsfortschritt um das Vierfache. Mehr als die Hälfte aller Besucher betreffend. Es könnten sich also statt 430 Personen nur noch 220 Besucher anstecken. Nur noch rund die Hälfte. Risiko halbiert. Klingt super, oder? Hat nach Adam Ries dann folgende Auswirkung: Binnen zwei Monaten, in denen sich die Zahl der täglichen Neuansteckungen auch noch horrormäßig von 20.000 auf 200.000 verzehnfachen würde (was nicht passiert), wären dank der vierfach höheren Impfung/Durchseuchung zum Zeitpunkt des Pilotprojekts nur noch 0,00235 Prozent zusätzlich (und vermeintlich vermeidbar) betroffen. Oder in der nochmals zehnfach höheren "Hendrik-Variante" eben 0,0235 Prozent. Der reale Vorteil einer vierfach höheren Impfung/Durchseuchung bringt also innerhalb der folgenden zwei Monate eine Vermeidung von zusätzlichen Fällen in Höhe von 0,002 bis 0,02 Prozent der Gesamtbevölkerung. In klaren Zahlen: Bei 425.000 Rostockern werden also durch Pilotprojektumsetzung erst nach vierfach höherer Impfung/Durchseuchung in einem Zeitraum der folgenden zwei Monate zwischen 85 und 850 zusätzliche Ansteckungen vermieden.

Wow, das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Pilotprojekte sollen erst dann wieder umgesetzt werden dürfen, wenn sich in den folgenden zwei Monaten nur jeder 5.000ste bis 50.000ste Bundesbürger zusätzlich im Vergleich zur jetzigen Durchführung anstecken könnte. OK, kann man sich natürlich so wünschen. Aber wer solche Zahlen im Promillebereich zur Grundlage irgendwelcher "Superspreading-Verteufelungen" macht, ohne auch nur eine Sekunde mal selbst reale Auswirkungen durchzurechnen, der wird auch 2022 noch keinerlei Faktenbasis haben, die auch nur einen Hauch von Öffnung zuließe. Und dann? Abkehr vom jetzigen Weltbild, weil man durch die Realität eines besseren belehrt wurde? Herabsenkung der eigenen, jetzt angelegten, "zahlenbasierten" Maßstäbe um das zehn-, hundert- oder tausendfache, nur weil es dann gerade opportun ist? Sorry, aber ein ganz klein bisschen Mathematik darf man auch jetzt schon anwenden, bevor man mit "Superspreading-Stammtisch-Gedöns" um die Ecke kommt.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: BREAKDANCE-STEINI am Freitag, 9 April 2021, 15:19:55
Hast Du jetzt noch Fingerkuppen an Deinen Fingern Patte?? :lol: :lol: :buck: :buck:
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: L.A. Uwe Mais 99 am Freitag, 9 April 2021, 15:28:22
Tut mir leid... das ist die Brechstange zu einem völlig unsinnigen Zeitpunkt. Was will man denn damit beweisen?

Zunächst einmal haben die Rostock Seawolves wie auch der HC Empor Rostock die für das bevorstehende Wochenende angedachten Pilotprojekte abgesagt, vor allem, weil das Land Mecklenburg-Vorpommern den Versuchen der Bundesregierung, möglichst bundesweit geltende, einheitliche Schutzmaßnahmen zu ergreifen, nicht im Wege stehen möchte. Das ist nachvollziehbar und zum jetzigen Zeitpunkt aufgrund der gesellschaftlichen Gesamtgemengelage auch völlig richtig.

Grundsätzlich ist jedoch ebenso offensichtlich, was man mit Pilotprojekten dieser Art "beweisen will". Nämlich, "tut mir leid", dass die Diskussion, welche Art von Veranstaltungen unter welchen Rahmenbedingungen möglich sind, endlich wieder sachlich fundiert und faktenbasiert geführt wird, statt wie auch aus deinem zweiten Beitrag hervorgeht, von "Gefühlen" und "individuellen Wahrnehmungen", die zumeist meilenweit an der Realität vorbeigehen, geleitet zu werden.

Die Faktenlage sagt, dass die Stadt Rostock und der Landkreis Rostock mit zusammen rund 425.000 Einwohnern Stand heute (09.04.2021) eine 7-Tage-Inzidenz von 75 haben. Sprich, von 100.000 Einwohnern haben sich im Zeitraum der zurückliegenden Woche 75 Personen neu mit SARS-CoV-2 infiziert. Der Zeitraum einer Woche entspricht nach aktuellem Stand der Wissenschaft auch ungefähr jenem Zeitraum in dem eine infizierte Person in höherem Maße ansteckend ist, davor und danach vielleicht noch "testpositiv", aber eben nicht mehr signifikant ansteckend. Da ja für jeden neu hinzukommenden Tag der jeweils mehr als eine Woche zurückliegende Tag wegfällt, bildet dieser Wert also den Ist-Zustand zumindest belastbar ab.

Nun sollte man aber nicht vergessen, dass es eine hohe Dunkelziffer von unerkannt Infizierten gibt. Nimmt man hier mal den sicherlich nicht zu niedrig gegriffenen Faktor 8 an, würde dies bedeuten, dass die reale 7-Tage-Inzidenz für Stadt und Landkreis Rostock aktuell nicht bei 75, sondern eben bei 600 liegt. Heißt wiederum, dass Stand heute pro 100.000 Einwohnern 600 Personen mit COVID-19 in ansteckungsfähiger Phase durch und rund um Rostock laufen.

Bei den beiden Pilotprojekten der Seawolves und des HC Empor sollten am Wochenende 500 Personen in der Stadthalle Rostock zusammenkommen. Legt man die obige Verteilung mit Dunkelfaktor 8 zugrunde (600 Infizierte pro 100.000 Einwohner) hieße das also, dass sich unter den 500 Gästen bei den Seawolves genau 3 COVID-19-Erkrankte (in ansteckungsfähiger Phase) befinden müssten.

Wohlwissend, dass dem so ist, sehen kluge Veranstaltungskonzepte vor, dass der Zugang zur Halle nur mit Schnelltest direkt vor Ort möglich ist (so z.B. erst vor zwei Wochen bei einem Heimspiel der NINERS ausprobiert und als umsetzbar empfunden). Nach gängiger Lehrmeinung können vom Beginn der ansteckungsfähigen Phase bis zur Nachweisbarkeit der Erkrankung durch einen Schnelltest noch 0 bis 3 Tage vergehen. Den sich hieraus ergebenden Durchschnittswert zugrunde gelegt, würde also mindestens einer der oben genannten drei "positiven Gäste" der Seawolves durch das Schnelltestverfahren direkt vor Einlass ausfindig gemacht und der Zugang für jene eine Person verwehrt werden.

Blieben also noch 2 unerkannt Erkrankte, die sich dann unter den 500 Gästen befinden, also 498 andere Personen bei jenem Heimspiel anstecken könnten. 498? Nein, nicht wirklich. Denn Stand heute haben offiziell bereits knapp 1,25 Prozent aller Menschen in und um Rostock eine Corona-Erkrankung wissentlich durchlaufen, besitzen also nach aktuellen Kenntnisstand einen signifikanten Immunschutz gegen eine neuerliche Erkrankung, welche dann auch derart zur Ausprägung kommt, dass diejenigen wiederum infektiös werden. Bitte, weil es an diesem Punkt besonders wichtig ist, bei einer eventuellen Gegenargumentation bzgl. Mutationen, etc. mit ernsthaften Zahlen argumentieren. Selbstverständlich verfolge auch ich sehr intensiv das Geschehen rund um Corona inklusive Meldungen um "Wiederansteckungen", aber mir ist schlicht und ergreifend keine einzige belastbare Studie bekannt, die nachweist, dass es wenige Wochen oder Monate nach durchlaufener Erkrankung in bedeutsamer Anzahl (also oberhalb des 0,000...irgendwas-Prozentbereich) zu Neuansteckungen kommt, welche dann auch noch zu einer derart schweren Krankheitsausprägung führen (also oberhalb des 0,000...irgendwas-Prozentbereich), dass jene "Zweitinfizierten" gleich wieder zu "Spreadern" werden. Selbstredend wird der Immunschutz mit der Zeit nachlassen, die Ansteckungsgefahr und Ansteckungsfähigkeit werden zunehmen. Aber nach nunmehr 15 Monaten weltweiter Pandemie ist es bislang nirgends in wirklich signifikanter Zahl aufgetreten und dies gilt es bei dem Versuch zur Rückkehr in eine Normalität, bei sämtlichen Modellierungen und Risikoabschätzungen schlichtweg ernsthaft mit zu beachten.

Also zurück zu oben genannten 1,25 % Rostocker Bürgern, die bereits eine Erkrankung durchlaufen haben. Wenn wir schon weiter oben einen Dunkelfaktor von 8 bezüglich der Berechnung der aktuell real Infizierten ansetzen, muss man jenen Faktor aber auch bei der Berechnung jener Personen anwenden, die bereits eine Erkrankung durchlaufen haben. Heißt also 1,25 % x 8 --> macht 10 % vormals Erkrankter und damit aktuell mit erheblich geringerem Risiko "bedrohte" Personen. Man müsste also die oben genannte Zahl von 497 ansteckungsgefährdeten Gästen um ~ 48 Personen reduzieren.

Dann kommt noch die Thematik Impffortschritt. Stand heute haben deutschlandweit knapp 6 % aller Bürger bereits ihre zweite Impfung erhalten. Hinzu kommen WEITERE 8 %, die bereits ihre erste Impfung erhielten. In Summe genießen also bereits 14 % aller Deutschen einen durch Impfung signifikant erhöhten Schutz vor Ansteckung und überdies vor der Gefahr, eine Ausprägung der Krankheit zu durchlaufen, die sie selbst akut ansteckend macht. Ja, beide Faktoren werden schon nach der Erstimpfung erheblich gesenkt, nach der Zweitimpfung und mit dann jeder fortlaufenden Woche des Immunschutzaufbaus umso mehr. Aber ich möchte hier gar keine Fantasiezahlen ins Rennen führen. Nehmen wir also an, dass wenigstens ein Drittel der genannten Personen schon heute einen erheblichen Immunschutz aufgebaut hat. Das wären dann also 5 % der deutschen Bevölkerung. Es gibt aber sicherlich noch Überschneidungen zwischen den weiter oben genannten 10 % vormals Infizierter und den nunmehr 5 % ausreichend Geimpfter. Deshalb möchte ich die eingangs erwähnte Zahl von 497 ansteckungsbedrohten Menschen gern nur auf reale 430 Personen reduzieren.

Spätestens an diesem Punkt könnten man natürlich die Alarmglocken läuten. Unter 500 Gästen befinden sich 2 Gefährder und 430 Gefährdete. Das kann doch nur im absoluten Chaos enden.  :o

Oder auch nicht. Denn kluge Veranstaltungskonzepte setzen ja genau an diesem Punkt an. Stichwort FFP2-Maske, durchweg zu tragen, ja, über den gesamten Zeitraum der Veranstaltung hinweg. Wird sich nicht jeder daran halten, ist auch nicht hundertprozentig zu kontrollieren, aber es wird dennoch das Ansteckungsrisiko in erheblichem Maße reduzieren, eben gerade auch deshalb, weil sich nur 2 ansteckungsfähige Gefährder in der gesamten Stadthalle Rostock befinden. Das zweite Stichwort lautet Abstand. Bei einer Belegung von bspw. nur 10 Prozent aller Plätze ist es möglich, auf der Tribüne um jede einzelne Person einen Schutzkreis von 9 Plätzen zu ziehen. Gast in der Mitte, jeder angrenzende Platz bleibt frei. Da dies beim nächsten und übernächsten Gast ebenso der Fall ist, befinden sich an jeder Stelle der Halle zwischen jedem Gast in jede Richtung zwei freie Plätze, was bei durchschnittlichen deutschen Hallen 1.5 bis 2.0 Meter Abstand ausmacht.

Wenn zudem eine Veranstaltungsstätte wie bspw. die Messe Chemnitz mit ihren beim Basketball rund 5.000 Plätzen in solch einem Pilotprojekt nur 500 Personen Einlass gewährt, sind auch Zuschauerströme am Eingang, auf der Tribüne, in der Toilette, beim Auslass, etc. sehr gut zu steuern, um Abstände zu wahren. Klappt selbstredend nicht in jeder einzelnen Sekunde an jedem einzelnen Punkt der Halle, aber derart flächendeckend, dass das Ansteckungsrisiko jener 2 unerkannten Gefährder nochmals signifikant reduziert wird. Hinzu kommen bspw. hochfunktionale Belüftungsanlagen wie jene in der Messe Chemnitz, welche bei Vollbetrieb die gesamte Innenluft der Halle aller 5 bis 7 Minuten gegen Frischluft von außen austauscht. Von inflationär aufgestellten Desinfektionsspendern, permanenten Hinweisen durch Hallensprecher, Anzeigetafel, Spieltagsheft, die erhöhte Sensibilität der Besucher durch ein gewisses Selbstschutzinteresse und/oder durch das innewohnende Bedeutungsbewusstsein für den "geliebten" Gastgeber NINERS oder Seawolves, etc. gar nicht erst zu reden.

Zu guter Letzt möchte ich gern noch den R-Wert ins Feld führen. Dieser liegt Stand heute in Deutschland bei 0,8. Das heißt, eine wissentlich bekannte infizierte Person, steckt wissentlich bekannt 0,8 weitere Personen an. Nun habe ich aber bereits zweimal den Dunkelfaktor 8 einbezogen, der dann natürlich auch hier gelten muss. Hieße also, dass eine wissentlich infizierte Person aktuell eher 6,4 Personen größtenteils unwissentlich anstecken würde. Nimmt man einen niedrigeren Dunkelfaktor an, fällt dieses Risiko selbstredend erheblich ab. Gehen wir aber gern von jener bedrohlichen Zahl 6,4 aus. Würde ja bedeuten, dass die oben genannten zwei erkrankten und ansteckungsfähigen Seawolves-Gäste zusammen schon 13 weitere Personen bei besagtem Heimspiel anstecken müssten. Wenn man an dieser Stelle aufhört, könnte man das Bedrohungsszenario "Superspreader-Event" durchaus heraufbeschwören.

Nun sollte aber jedem, der sich halbwegs mit dieser Thematik befasst, bewusst sein, dass der R-Wert das durchschnittliche Ansteckungsrisiko in durchschnittlichen Begegnungssituationen abbildet. Jener R-Wert wird also vor allem durch solche Situationen mit besonders hohem Ansteckungsrisiko nach oben "getrieben". Vor allem durch Situationen mit engem Kontakt, ohne FFP2-Maske, ohne Desinfektionsmittel und in kleinen Räumen mit schlechter Belüftung. Alles enorm wichtige Punkte, die sich eben gerade bei einem durchdachten Pilotprojekt völlig gegenteilig verhalten. Allein die FFP2-Maske reduziert das Ansteckungsrisiko nach aktueller Studienlage um 85 bis 90 Prozent. Bei einem Abstand von mehr als 1.5 Metern soll sich das Ansteckungsrisiko in einem ebensolchen Maße verringern. Desinfektion und gute Durchlüftung bringen weitere Prozente. Welcher R-Wert bleibt in solch einer spezifischen Situation dann noch übrig? Wie viele Personen würden die besagten 2 Gefährder also wirklich in der Halle anstecken? 15 Prozent der hypothetischen 13 Personen? 10 Prozent? Eher noch 5 oder weniger Prozent? Also am Ende des Tages vielleicht eine oder zwei Personen? Mit einer nicht zu verachtenden Wahrscheinlichkeit vielleicht sogar gar keine?

Was bedeutet es aber, wenn sich tatsächlich bei solch einem Pilotprojekt meinetwegen zwei weitere Personen anstecken. Bei einer aktuellen 7-Tage-Inzidenz von 75 stecken sich unter den 425.000 Einwohnern von Stadt und Landkreis Rostock jeden Tag 45.5 Personen wissentlich neu an. Bei Dunkelfaktor 8 sind es jeden Tag 365 Neuinfizierte. Wo liegt der reale Mittelwert? Eher bei 100 oder 200 oder 300? Und was bedeutet es dann, wenn durch ein derartiges Pilotprojekt an irgendeinem Tag X, also bspw. nächsten Dienstag im gesamten Großraum Rostock die Zahl der Neuinfizierten von 100 auf 102 steigt? Oder von 200 auf 202 bzw. 300 auf 302? Sich die Gesamtzahl an einem ganz bestimmten Tag also anteilig um 0.7 bis 2 Prozent erhöht?

Nun könnte man natürlich sagen, dass es nicht bei diesen zwei Neuinfizierten bleibt, sondern diese in ihrem privaten und beruflichen Umfeld wiederum die nächsten anstecken, diese dann wieder die Nächsten und die Nächsten und die Nächsten, um ja nur irgendwie auf eine Gesamtzahl zu kommen, die einen auch nur ansatzweise den Teufel vom "Superspreadingevent" an die Wand malen lässt. Ja wie viele stecken sich denn in der Folge dann an? Wie schnell dreht sich denn die Spirale des exponentiellen Wachstums?

Auch gern an dieser Stelle ein Ausflug in die Zahlen. Von einem in jener Zeit recht durchschnittlichen Tiefpunkt von deutschlandweit rund 2.000 bekannten Neuinfektionen täglich Mitte Oktober kam es binnen zwei Monaten bis Mitte/Ende Dezember zu einem Anstieg auf Höchststand 30.000 pro Tag. Also eine Verfünfzehnfachung binnen zwei Monaten, die im Faktor natürlich ebenso auch für die Dunkelziffer gilt. Vom nächstfolgenden Tief Anfang/Mitte Februar von täglich 5.000 neuen Fällen stieg es bis jetzt Anfang/Mitte April auf 20.000 Fälle pro Tag. Also eine Vervierfachung binnen zwei Monaten. Der Mittelwert liegt demnach ungefähr bei einer Verzehnfachung binnen zwei Monaten. Das sind die realen Steigerungsraten in besonderen Hochphasen, wenn man nur mal etwas längere und damit deutlich belastbarere Zeiträume betrachtet, statt einfach nur (polemisch gesagt) den niedrigsten Sonntag der Vorwoche mit dem höchsten Mittwoch der nächsten Woche zu vergleichen.

Heißt also, sollte Deutschland gerade mitten in die nächste Welle taumeln, sollten Impf- und Durchseuchungsfortschritt keinerlei Wirkung zeigen, müsste sich die Zahl der Neuansteckungen gemessen an den bisherigen Wellen in den nächsten zwei Monaten abermals verzehnfachen. Es ist natürlich hochgradig unwahrscheinlich, dass wir dann Anfang Juni bei 200.000 bekannten Neuansteckungen pro Tag liegen, aber nehmen wir doch mal dennoch dieses "schwarzmalerische Horrorszenario" an. Das würde nämlich bedeuten, dass sich die oben genannten zwei vermeidbaren Neuansteckungen beim Pilotprojekt der Seawolves über einen Zeitraum von zwei Monaten zu satten 20 vermeidbaren Neuansteckungen potenziert hätten. 20 vermeidbare Ansteckungen. In zwei Monaten. Auf 425.000 Einwohner in Stadt und Landkreis Rostock gerechnet. Also 0,0047 Prozent der Gesamtbevölkerung zusätzlich betroffen. Wenn darunter mal nicht das Gesundheitssystem in und um Rostock zusammenbricht.

Ganz ehrlich, ich verstehe vollkommen, dass viele Menschen hierzulande aktuell sehr besorgt sind. Es ist auch völlig klar, dass wir die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Virus durch verschiedenste Maßnahmen eindämmen müssen, um eine tatsächliche Überlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden. Ebenso verstehe ich, wenn sich jemand meinen Zahlen und Hochrechnungen nicht uneingeschränkt anschließt oder Risiken anders bewertet. Aber bitte, bitte, bitte - wenn man schon so einen dramatisierenden Begriff wie "Superspreadingevent" verwendet, sollte man sich wenigstens einige Minuten mal die Mühe machen und hinterfragen, ob der wirklich angebracht ist. Und man sollte bestenfalls auch einfach mal selbst einen Taschenrechner, wissenschaftliche Erkenntnisse und belastbare Studien bemühen, um am Ende auch nur halbwegs eine Rechnung aufmachen zu können, welche die eigene "Superspreader-Ansicht" stützt, statt einfach nur Plattitüden als scheinbare Totschlagargumente rauszuhauen. Ich gebe den Weg hier ja schon vor - also bitte auch mal raus mit eigenen Inzidenzzahlen, R-Werten, Berechnungen usw. - bei klaren Abweichungen gern auch mit entsprechender Quelle, um wenigstens halbwegs zu untermauern, dass ein sinnvoll umgesetztes Pilotprojekt mit strengen Rahmenbedingungen zwangsläufig oder mindestens sehenden Auges zu einem Superspreadingevent wird, welches kurz-, mittel- oder langfristig signifikante pandemische Folgen oder Restriktionen für ganze Städte und Landkreise zur Folge hätte.

Darüber hinaus habe ich noch einen weiteren Wunsch. Wenn man schon fernab aller Mathematik jedwedes Pilotprojekt als "Teufelszeug" brandmarken möchte, vielleicht auch, weil man selbst die persönlichen Meinung vertritt, dass jede weitere Ansteckung schon eine zu viel ist, dann bitte das Ganze auch bis zum Ende weiterdenken. Wer nämlich jetzt schon Risikoerhöhungen im Promillebereich, in der zweiten, dritten Stelle nach dem Komma, als "Superspreading" dramatisiert und unterbindet, der hat genau Null Perspektive auf viele Monate hinweg. Warum? Legt man meine Berechnung zugrunde, stecken sich durch das Pilotprojekt der Seawolves und bei einer Verzehnfachung der Neuansteckungen über die kommenden zwei Monate, am Ende genau 0,0047 Prozent der Rostocker Bevölkerung zusätzlich (und vermeintlich vermeidbar) an. Vielleicht zeigt Hendrik ja aber auch auf, dass es laut seinem Modell zu einer nochmals zehnfach höheren Ansteckung kommt, also 0,047 Prozent über das Normalaufkommen hinaus betroffen wären, weshalb ein derartiges "Superspreadingevent" eben tunlichst zu unterbinden ist und erst bei deutlich höherer Durchimpfung/Durchseuchung möglich sein darf.

Bei welcher Höhe dann eigentlich? Schon einmal probeweise durchgerechnet? Angenommen, es wären wie eingangs erwähnt eben nicht nur 70 Besucher des Pilotprojektes durch Impfung/überstandene Erkrankung signifikant geschützt, sondern schon satte 280 Besucher. Also ein Impf-/Durchseuchungsfortschritt um das Vierfache. Mehr als die Hälfte aller Besucher betreffend. Es könnten sich also statt 430 Personen nur noch 220 Besucher anstecken. Nur noch rund die Hälfte. Risiko halbiert. Klingt super, oder? Hat nach Adam Ries dann folgende Auswirkung: Binnen zwei Monaten, in denen sich die Zahl der täglichen Neuansteckungen auch noch horrormäßig von 20.000 auf 200.000 verzehnfachen würde (was nicht passiert), wären dank der vierfach höheren Impfung/Durchseuchung zum Zeitpunkt des Pilotprojekts nur noch 0,00235 Prozent zusätzlich (und vermeintlich vermeidbar) betroffen. Oder in der nochmals zehnfach höheren "Hendrik-Variante" eben 0,0235 Prozent. Der reale Vorteil einer vierfach höheren Impfung/Durchseuchung bringt also innerhalb der folgenden zwei Monate eine Vermeidung von zusätzlichen Fällen in Höhe von 0,002 bis 0,02 Prozent der Gesamtbevölkerung. In klaren Zahlen: Bei 425.000 Rostockern werden also durch Pilotprojektumsetzung erst nach vierfach höherer Impfung/Durchseuchung in einem Zeitraum der folgenden zwei Monate zwischen 85 und 850 zusätzliche Ansteckungen vermieden.

Wow, das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Pilotprojekte sollen erst dann wieder umgesetzt werden dürfen, wenn sich in den folgenden zwei Monaten nur jeder 5.000ste bis 50.000ste Bundesbürger zusätzlich im Vergleich zur jetzigen Durchführung anstecken könnte. OK, kann man sich natürlich so wünschen. Aber wer solche Zahlen im Promillebereich zur Grundlage irgendwelcher "Superspreading-Verteufelungen" macht, ohne auch nur eine Sekunde mal selbst reale Auswirkungen durchzurechnen, der wird auch 2022 noch keinerlei Faktenbasis haben, die auch nur einen Hauch von Öffnung zuließe. Und dann? Abkehr vom jetzigen Weltbild, weil man durch die Realität eines besseren belehrt wurde? Herabsenkung der eigenen, jetzt angelegten, "zahlenbasierten" Maßstäbe um das zehn-, hundert- oder tausendfache, nur weil es dann gerade opportun ist? Sorry, aber ein ganz klein bisschen Mathematik darf man auch jetzt schon anwenden, bevor man mit "Superspreading-Stammtisch-Gedöns" um die Ecke kommt.


@Patte: Der Aufsatz macht mir Angst. Kannst du bitte ein ca. 3 Sätze umfassendes Fazit ergänzen? Gern auch in einfacher Sprache für mich. 🤪 Danke.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: patte am Freitag, 9 April 2021, 15:36:38
@Patte: Der Aufsatz macht mir Angst. Kannst du bitte ein ca. 3 Sätze umfassendes Fazit ergänzen? Gern auch in einfacher Sprache für mich. 🤪 Danke.

Für dich doch gern: Ein Pilotprojekt der Seawolves mit 500 Gästen, FFP2-Masken, Abstand, Schnelltests, etc. birgt ein signifikantes Risiko, dass es in den folgenden zwei Monaten bis zu 20 zusätzlichen Neuansteckungen unter der knapp halben Million Einwohner von Rostock+Umland geben würde, die ohne Durchführung des Pilotprojektes hätten vermieden werden können. Wer angesichts solcher Zahlen aber gleich die "Superspreading-Keule" schwingt, müsste auf Monate oder Jahre hinaus alles zusperren. Kurzum: Faktenfernes Stammtischgedöns gibt es auf beiden Seiten des Meinungskontinuums leider zuhauf.  :-\

PS: Den Rest nimmst du dir mal als Einschlaflektüre vor.  ;D
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Walter Frosch 99 am Freitag, 9 April 2021, 16:39:46
Schließe mich da auch eher Patte an. Ich glaube viele haben im letzten Jahr vielleicht auch verlernt, dass das Leben nunmal nicht 100% risikofrei ist. Der Ursprung vieler Maßnahmen war vor einem Jahr einmal der Gedanke die Intensivstationen nicht überlaufen zu lassen. Es ging nie darum (und das ist auch nicht möglich) das man sich auch mal eine Krankheit einfängt. Zur Einordnung mal die Altersübersicht der Todesfälle mit Corona in Deutschland: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1104173/umfrage/todesfaelle-aufgrund-des-coronavirus-in-deutschland-nach-geschlecht/ (https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1104173/umfrage/todesfaelle-aufgrund-des-coronavirus-in-deutschland-nach-geschlecht/)

Dort wird ja auch klar ersichtlich, dass die Todesfälle unterhalb der 70-jährigen irgendwo dort liegen wie man sie auch in einer heftigeren Grippesaison kennt. Deutlich heftiger ist es eben für die Generation Ü70. Stand heute haben wir aber knapp 13 Mio Impfungen, Ende April werden es um die 20 Mio sein. Das dürfte imho bedeuten das genau diese Risikogruppe dann eben fast vollständig geimpft sein dürfte. Hohe Inzidenzen und Ansteckungen dürften dann kaum noch zu vielen Intensivpflegefällen und Toten führen (und jetzt bitte nicht noch Totschlagargumente wie Long Covid). Und nur darum kann es letztlich gehen, nicht um jegliche Minimierung aller Lebensrisiken auf Null. Corona wird ohnehin nicht mehr verschwinden.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Sonic am Freitag, 9 April 2021, 16:40:17
Willst du jetzt endlich mal dein Studium abschließen und wir sollen deine Abschlussarbeit zum Thema "Veranstaltungsmanagement während Akutphase COVID19" Korrektur lesen?  ??? ;D
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Sonic am Freitag, 9 April 2021, 16:47:13
Schließe mich da auch eher Patte an. Ich glaube viele haben im letzten Jahr vielleicht auch verlernt, dass das Leben nunmal nicht 100% risikofrei ist. Der Ursprung vieler Maßnahmen war vor einem Jahr einmal der Gedanke die Intensivstationen nicht überlaufen zu lassen. Es ging nie darum (und das ist auch nicht möglich) das man sich auch mal eine Krankheit einfängt. Zur Einordnung mal die Altersübersicht der Todesfälle mit Corona in Deutschland: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1104173/umfrage/todesfaelle-aufgrund-des-coronavirus-in-deutschland-nach-geschlecht/ (https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1104173/umfrage/todesfaelle-aufgrund-des-coronavirus-in-deutschland-nach-geschlecht/)

Dort wird ja auch klar ersichtlich, dass die Todesfälle unterhalb der 70-jährigen irgendwo dort liegen wie man sie auch in einer heftigeren Grippesaison kennt. Deutlich heftiger ist es eben für die Generation Ü70. Stand heute haben wir aber knapp 13 Mio Impfungen, Ende April werden es um die 20 Mio sein. Das dürfte imho bedeuten das genau diese Risikogruppe dann eben fast vollständig geimpft sein dürfte. Hohe Inzidenzen und Ansteckungen dürften dann kaum noch zu vielen Intensivpflegefällen und Toten führen (und jetzt bitte nicht noch Totschlagargumente wie Long Covid). Und nur darum kann es letztlich gehen, nicht um jegliche Minimierung aller Lebensrisiken auf Null. Corona wird ohnehin nicht mehr verschwinden.


Ich sehe das prinzipiell genauso. Was aber den Mediziner momentan Sorge bereit, ist, dass die KH bzw. ITS wieder mehr Patienten haben, diese mittlerweile immer öfter U60 sind und somit nicht zu dem ursprünglich besonders gefährdeten Personenkreis gehören.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Hendrik am Freitag, 9 April 2021, 16:58:14
Ich mach's mal etwas kürzer als Patte....

Natürlich ist es korrekt, dass eine derartige Veranstaltung nicht über Wohl oder Wehe in der Padämiebekämpfung entscheidet. Natürlich kann man das in Einzelfällen machen, ohne dass deshalb die Zahlen komplett durch die Decke gehen.


 Aber das Problem ist ja, dass das Ziel eines Pilotprojekts ist, ein Beispiel für gleichartige künftige Veranstaltungen in Zukunft zu geben. Jede Woche. Und nicht nur beim Basketball, sondern auch in anderen Sportarten. Und im Kino. Und im Theater. Und auf einer Messe. Oder einem Volksfest. Und wo auch immer sonst noch.

Und genau da liegt das Problem, denn dann sehen die Zahlen auch in Pattes Szenario anders aus.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: L.A. Uwe Mais 99 am Freitag, 9 April 2021, 17:11:28
@Patte: Der Aufsatz macht mir Angst. Kannst du bitte ein ca. 3 Sätze umfassendes Fazit ergänzen? Gern auch in einfacher Sprache für mich. 🤪 Danke.

Für dich doch gern: Ein Pilotprojekt der Seawolves mit 500 Gästen, FFP2-Masken, Abstand, Schnelltests, etc. birgt ein signifikantes Risiko, dass es in den folgenden zwei Monaten bis zu 20 zusätzlichen Neuansteckungen unter der knapp halben Million Einwohner von Rostock+Umland geben würde, die ohne Durchführung des Pilotprojektes hätten vermieden werden können. Wer angesichts solcher Zahlen aber gleich die "Superspreading-Keule" schwingt, müsste auf Monate oder Jahre hinaus alles zusperren. Kurzum: Faktenfernes Stammtischgedöns gibt es auf beiden Seiten des Meinungskontinuums leider zuhauf.  :-\

PS: Den Rest nimmst du dir mal als Einschlaflektüre vor.  ;D


War eigentlich nur spaßig gemeint. Aber schön, dass du merkst das es auch mit wenigen Worten geht. Die gewonnene Zeit kannst du zb. zum ausgiebigen Händewaschen nutzen.

[/size][size=78%]PS: wir haben erfolgreich mit dem Berliner Senat und der Berliner Philharmonie eine Testveranstaltung mit 1000 Leuten (Kapazität etwas mehr als 2000) durchgeführt. Es ist mit sehr viel Aufwand (und Kosten) durchaus möglich. Wir arbeiten an einer weiteren Testveranstaltung mit 5000 Besucher (allerdings Open Air). Es ist sogar enorm wichtig hier neue Erkenntnisse zu bekommen, denn ein „wie früher“ wird es sobald, oder auch vielleicht gar nicht mehr geben. [/size]
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Bulldog am Freitag, 9 April 2021, 18:17:49
Hoffnung !!  Es geht doch auch um Hoffnug und neue begehbare Wege. Wir leben jetzt seit einem Jahr mit dem Virus. Wir fangen jetzt an langsam mehr zu impfen und haben Schnelltests. und das soll dann alles sein??  :lol: das gesamte öffentliche Leben braucht Konzepte die uns nach vorn bringen. Schritt für  Schritt. langsam und vorsichtig, aber stetig. ...und mir Disziplin versteht sich.

So sollte auch meine  Anregung einer Saisonabschlußaktion gegen Alba in eine ähnliche Richtung führen. Und ich hatte sogar die Messehalle außen vor gelassen. Also wie verhält sich jetzt die von Patte genannten Zahlen im Freien. ??? ??? .....jeder wird wohl zustimmen das sie sich nur um den Faktor XX vermindern werden.   Und wer spicht uns Fans denn eine notwendige Vernunft ab.
Es sind immer nur begrenzte Szenarien oder Konstellationen am Rechner machbar. Ob etwas funktioniert das stellt sich heraus wenn man es testet.Ob ein Flugzeug , ein Mannöver oder ein Konzept.   

Die Kernaussage von Pattes Beitrag ist doch wie ad absurdum aktuell mit  Vernunft umgegangen wird. 
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: BMP am Freitag, 9 April 2021, 18:27:35
Tut mir leid... das ist die Brechstange zu einem völlig unsinnigen Zeitpunkt. Was will man denn damit beweisen?

Viel, viel Arbeit


Lieber Patte, vielen Dank für den Fleiß, den du in den Post gesteckt hast! Beim ersten Lesen konnte ich deiner Argumentation grundsätzlich folgen, bei genauerem Hinschauen komme ich allerdings zu dem Schluss, dass da ein paar, möglicherweise wichtige, Annahmen vergessen wurden. Ich sage nicht, dass plötzlich ein Superspreaderevent entstehen würde, ich möchte lediglich darauf hinweisen, dass deine arbeitsintensive Modellierung möglicherweise zu viele Aspekte vereinfacht.
 
Durchschnitt vs. Verteilung:
Stand 31.12.2020 hat die Stadt Rostock 209.755 Einwohner. https://rathaus.rostock.de/de/rathaus/rostock_in_zahlen/ausgewaehlte_eckdaten/bevoelkerung/bevoelkerung_nach_altersgruppen/276726 (https://rathaus.rostock.de/de/rathaus/rostock_in_zahlen/ausgewaehlte_eckdaten/bevoelkerung/bevoelkerung_nach_altersgruppen/276726)
Diese verteilt sich folgendermaßen
25116 in der Gruppe 0 – 15 Jahre,
133.025 in der Gruppe 15 – 65 Jahre und
51.614 in der Gruppe Ü65.
 
In MV sind 2,5 % der <60 und 11,4 % der 60+ Gruppe vollständig geimpft. Darüber hinaus liegt die Impfquote bei einer Impfung bei 7,1% bei <60 und 25,6% bei 60+. https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Daten/Impfquoten-Tab.html (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Daten/Impfquoten-Tab.html) -> Exceltabelle zu Impfquoten nach Bundesland
 
Die 60+ Gruppe ist folglich überproportional häufig geimpft. Man könnte nur die durchschnittliche Impfquote zur Berechnung nutzen, wenn die 500 Personen einigermaßen die tatsächliche Bevölkerungsverteilung abbilden würden. Da stellt sich mir die Frage, wie sich die Zuschauer beim Basketball so zusammensetzen? Mein Bauchgefühl, was durchaus falsch sein kann, sagt mir, dass hier die Gruppe <60 bei einem regulären Basketballspiel massiv überrepräsentiert ist. Folglich müsste man auch die Impfquote der Personen wählen, die tatsächlich anwesend sind, um zu berechnen, wie viele der 500 potenziell angesteckt werden können.
 
Gleiches Problem der Verteilung gilt für deine Annahme, wie viele der 500 überhaupt potentiell infektiös sind. Diese Annahme geht davon aus, dass sich die Infizierten gleichmäßig über die Bevölkerung verteilen und deine 500 Gäste zufällig gezogen sind.
Ich wechsle, weil es für meine Argumentation ziemlich günstig ist, mal zum Fußball. Wie würden sich denn die 500 Zuschauer zusammensetzen? Ich habe keine Zahlen und kann dir nichts vorrechnen, jedoch habe ich die Angst, dass sich unter den 500 Personen möglicherweise überproportional viele Personen befinden würden, die gar nicht so richtig an die Existenz des Virus glauben etc.->  Der Effekt auf deine Berechnung wäre sicherlich nicht zu vernachlässigen 😉

Edith: Leider gibt es beim RKI nur Aufschlüsselung der gesamten Fallzahlen nach Altersgruppe, deshalb hier mal die Gesamtzahlen für MV:

Gesamt: 32758 Fälle
0-4         821 Fälle
5-14       2031 Fälle
15-34     6924 Fälle       
35-59     12763 Fälle
60 - 79   6331 Fälle
80+        3699 Fälle

Auch wenn das Gesamtzahlen und darüber hinaus absolute Werte und keine /100.000 Einwohner sind, kann man wohl davon ausgehen, dass die Personen, die das aktuelle Infektionsgeschehen in MV verdeutlichen, wohl überwiegend in der Gruppe 35 - 59 zu finden sind.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Matze am Freitag, 9 April 2021, 18:38:37
sehr interessante Übersicht Patte - und auch die nachfolgenden Kommentare
Für mein Verständnis- geht man echt von einer Dunkelziffer von 8 aus bei den Infizierten? dann müsste doch ein Viertel der Deutschen schon "durch" sein.
Ich vermute mal dass in dieser Saison für uns da leider nichts mehr passiert, aber ich hoffe und denke dass man in Richtung Saisonstart der nächsten Saison wieder halbwegs Normalität drinnen haben wird. Und ich hoffe dass sich viele des aktuellen Teams ihre Fan-Belohnung auch in der neuen Saison im Niners-Nikki abholen werden
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Freakster am Freitag, 9 April 2021, 19:12:03
@Patte:Gab es in dem Konzept auch Planungen, die 500 Zuschauer nach 3-4 Tage noch einmal zu testen?
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: BREAKDANCE-STEINI am Freitag, 9 April 2021, 21:12:48
Um mal wieder zum eigentlichen Thema zurück zu kommen,...der MBC gewinnt gegen Crailse :P
Schiebt sich somit alles noch mehr zusammen und gegen uns wird Crailse jetzt wohl extra motiviert sein....
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Bulldog am Freitag, 9 April 2021, 22:30:07
Vechta, Gießen, Würzburg. Daraus wird der eine Sieg den wir noch brauchen um 100% durch zu sein.
Ulm ist zur Zeit auch nicht die Übermacht vor dem Herrn. Und auch wenn’s komisch klingt :gegen  ALBA hab ich jetzt schon ein gutes Gefühl.  :clap:    Die bereiten sich doch um die Zeit schon auf die Playoffs vor.  :lol: :lol:



Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: A-Team am Samstag, 10 April 2021, 05:03:40
sehr interessante Übersicht Patte - und auch die nachfolgenden Kommentare
Für mein Verständnis- geht man echt von einer Dunkelziffer von 8 aus bei den Infizierten? dann müsste doch ein Viertel der Deutschen schon "durch" sein.
Ich vermute mal dass in dieser Saison für uns da leider nichts mehr passiert, aber ich hoffe und denke dass man in Richtung Saisonstart der nächsten Saison wieder halbwegs Normalität drinnen haben wird. Und ich hoffe dass sich viele des aktuellen Teams ihre Fan-Belohnung auch in der neuen Saison im Niners-Nikki abholen werden


Ja, die Dunkelziffer 8 empfinde ich auch zu hoch. Ich behaupte gelesen zu haben das der Wert um die 2,5 in Berlin (Auswertungsobjekt) liegt. Ich behaupte aber auch dass das von Region zu Region unterschiedlich ist. In unseren Gefilden wird die Dunkelziffer höher sein wie in MV. Einfach weil der Sachse bockiger gegenüber Vorgaben des Staates reagiert als der kühlere Norddeutsche. Entsprechend weniger wird sich an die Vorgaben gehalten.


Sachsen ist nicht umsonst Spitzenreiter bei Infektionen und Toten auf die Einwohnerzahl betrachtet.
Da hier viel mit Zahlen gespielt wurde noch ein Beispiel für die eventuelle Dunkelziffer in Chemnitz.


In unserer Stadt starben zwischen 2015 und 2019 ca. 14 Menschen von 1000 pro Jahr. 2020,waren es 19!!! Also 19x245=4655. im Vergleich zu den Vorjahren ca. 1300 mehr. An Corona sterben unter Berücksichtigung der Nachmeldungen ca. 300.


Was passierte nun mit den restlichen 1000?
Wenn davon auszugehen ist, dass auch die an Corona starben und man laut RKI eine Letalität von 1,2 (unter Einbindung der Dunkelziffer) hat, müssten in Chemnitz zum 31.12.2020 ca. 108000 Chemnitzer eine Infektion durchlebt haben... Gemeldet wurden am 30.12 7551 Infektionen...


Um zum Ursprung zu kommen. Diesen Starken Anstieg an Sterblichkeit gab es in Rostock, zumindestens bis Ende September 2020 nicht.


Quellen: St. Landesamt Sachsen, Internetauftritt Rostock, Facebookseite Stadt Chemnitz, Freie Presse.




Ganz schön vom Thema weg! Also, sehr schön das der MBC gewonnen hat.

Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Bulldog am Sonntag, 11 April 2021, 20:40:47
Erst denkt man wenn man die Bayern besiegt es ist was besonderes,  dabei sind die für einen Abstiegskandidaten mittlerweile  ein sicherer Punktelieferant :baeh: :baeh: :lol: :lol:


Bayern vs.  Löwen 83: 85
Wie kann man sich beim letzten Angriff so deppert anstellen. Das ist nicht mal ProB Niveau :o
Das zeigt wieder wo dort die Prioritäten eingeordnet werden.

Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Miss H am Sonntag, 11 April 2021, 20:47:03
Dazu passt wieder die Empfehlung des Podcasts Abteilung Basketball, in welchem in der aktuellen Ausgabe Marko Pesic u.a. über die Prioritäten der Bayern in ihrer Dreifach-Belastung bisschen berichtet und das, zumindest für mich als neutralen Zuhörer, schon an der ein oder anderen Stelle auch Sinn macht.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Tamer Arik Ultra am Dienstag, 13 April 2021, 21:37:09
Ende 3. Viertel und Gießen führt mit 3 gg alba.
Dafür hat der mbc gg Göttingen verloren.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Kayhawaii am Dienstag, 13 April 2021, 21:44:29
Ende 3. Viertel und Gießen führt mit 3 gg alba.
Dafür hat der mbc gg Göttingen verloren.


Und Giessen spielt das auch echt gut. Man hat zwar jetzt gemerkt, wo Alba mal 2 Min die Schrauben bissl angezogen hat und mt Eriksson wenigstens ein Albatros die 3er trifft, dass es da schnell kippen kann.


Aber wie ein möglicher Absteiger, der erst 6 von 28 gewonnen hat, sieht das nicht aus.


Und weil wir mal das Thema hatten. Man kann es teilweise nicht angucken, wie er sich bewegt. Aber Bryant ist top, guten Wurf, schöne Pässe... nagut, auch paar Kilo zuviel, aber er geht ja trotzdem viele Minuten und wirkt nicht vollkommen erledigt.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Tamer Arik Ultra am Dienstag, 20 April 2021, 19:29:33
Michalak mit positivem pcr Test.
Könnte spannend werden...
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Freakster am Dienstag, 20 April 2021, 21:42:19
Das ist natürlich bitter für den MBC - aber sie haben ja die direkten Vergleiche gegen Gießen und Würzburg gewonnen. Könnte noch gut gehen

Bayern führt zur HZ in Mailand mit +17  :o :o Weiler-Babb allerdings mit einer Verletzung raus - hoffentlich ist das nicht die Achillessehne  :-\
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Aalmon am Dienstag, 20 April 2021, 21:51:01
Sah übel aus. beim abspringen hat er da schon den Fuß ran gezogen weils weh tat. Das ist kein gutes Zeichen.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: maximiser am Dienstag, 20 April 2021, 22:52:21
Was ein finish. Schade

Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Kayhawaii am Mittwoch, 21 April 2021, 07:09:05
Spannendes Spiel. Aber krass auch, wie hoch das Niveau da ist. Bayern ja praktisch mit keinen einfachen Punkten mehr nach der Halbzeit, da die Defense dann echt stark war.
Richtig dünne fand ich kurz vor Schluss die 1-2Min von Baldwin. Da hat man den klassischen Egozocker gesehen, der seine bis dahin schlechten Stats aufbessern will und praktisch alles falsch macht. Das ist auch nicht gut zu reden, dass er eben attackieren will oder so, weil praktisch jeder Angriff von ihm mitm Kopf durch die Wand ging. Aber solche Tage gibts. Das nächste mal ist er vielleicht wieder der Matchwinner.


Sich am Ende das Ding natürlich noch mit dem Alley Oop nehmen zu lassen ist schon ärgerlich. Aber Bayern kennt es ja sich große Führungen nehmen zu lassen :-)


Unser ähnlicher Alley Oop von Virgil auf Isiaha hat es in den MagentaSport Top10 ja sogar wieder auf die 1 geschafft :-)
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: 99-fan am Freitag, 23 April 2021, 11:31:55
Braunschweig gestern mit einem tollen Spiel. Das der Turudic in Braunschweig so einschlägt ist beeindruckend. Hatten wir jemals eine Nachverpflichtung die ähnlichen Impact hatte?
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Kayhawaii am Freitag, 23 April 2021, 15:22:00
Ich fand es aber auch krass, wie Alba aus -10 innerhalb einer Minute dann auf einmal -1 macht.


Aber insgesamt schwächelt Alba doch etwas. Hatte gedacht, dass die nach dem EUroLeague Aus voll fokusiert jetzt durch die Liga rollen. Aber vielleicht ist da doch mehr Kraft verloren gegangen als man denkt. Vielleicht wirds da ja ein auch vom Ergebnis her unglaublicher letzter Spieltag für uns 😊
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Walter Frosch 99 am Samstag, 24 April 2021, 20:05:28
Auch wenn es nur noch Formsache war, mit der heutigen Niederlage von Gießen ist der Klassenerhalt auch rechnerisch perfekt :great:
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Bulldog am Samstag, 24 April 2021, 20:13:27
Jupp und wie feiern wir das nun? Jeder auf seinem Balkon? :lol: :lol:


 :clap: :clap: :clap: Aber trotzdem .... einfach geil. Weil....... :lol: :lol: .... ALBA die 2. wir kommen...  :party: :party: ...aber alle...
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Ciliatus am Sonntag, 25 April 2021, 20:56:48
Alba einfach mal die Bayern filetiert. Klar fahren die aktuell in der BBL Sparflamme um vielleicht doch noch in den EL PO's was zu reißen, aber so ein Blowout wird dann auch nicht im Sinn des kleinen Wüterichs gewesen sein  :buck:
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Freakster am Freitag, 30 April 2021, 22:40:02
Was machen denn zipser und Lucic da  :o :o
Und Spiel 5  :great:
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Aalejandro am Samstag, 1 Mai 2021, 07:37:25
Was machen denn zipser und Lucic da  :o :o
Und Spiel 5  :great:


Krasses letztes Viertel!  :o :o
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Kayhawaii am Sonntag, 2 Mai 2021, 21:52:11
Giessen gewinnt und der MBC und Würzburg verlieren.
Da möchte ich nicht wissen, was da für Druck beim MBC ist, wenn Giessen am Dienstag in Bamberg gewinnt. Ich glaube Würzburg wird uns schlagen und ist durch, aber für den MBC wirds dann nochmal richtig eng.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Bulldog am Sonntag, 2 Mai 2021, 22:55:00
Da möchte ich nicht wissen, was da für Druck beim MBC ist, wenn Giessen am Dienstag in Bamberg gewinnt. Ich glaube Würzburg wird uns schlagen und ist durch, aber für den MBC wirds dann nochmal richtig eng.
der MBC wird in Vechta gewinnen. Dort ist die Luft raus da sie def. abgestiegen sind. Denke Gießen wird in Bamberg auch scheitern. jetzt spekulieren schon viele ob es eine Wildcard wegen des fehlenden 2. Aufsteigers geben wird.
Gibt es da eine Reigenfolge? oder wird die einfach in den Raum geworfen und man balgt sich drum.
Obwohl wer weiß, ob es nach dieser Saison ohne Einnahmen sowohl für Jena, Gießen , Rostock ,Vechta fraglich ist die ca. 700.000,-€ dafür zu stemmen.

Egal wie man das Spiel gegen Gießen fand. :nono: :sleep4: :motz:   Lieber so ein Spiel als jetzt den Druck im Abstiegskampf spüren zu müssen.

und bereits nächsten Sonntag ist unsere BBL Saison Geschichte. Da kommt schon ein bischen Wehmut auf. Es werden uns ein paar der tollen Inports mit Sicherheit verlassen ohne uns Fans erlebt zu haben. einfach Schade  :engel028:



Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Ciliatus am Montag, 3 Mai 2021, 07:13:33
Obwohl wer weiß, ob es nach dieser Saison ohne Einnahmen sowohl für Jena, Gießen , Rostock ,Vechta fraglich ist die ca. 700.000,-€ dafür zu stemmen.
Zumal ja auch kommende Saison der Mindestetat nur verringert, nicht jedoch komplett ausgesetzt wird.Ich fände es toll, wenn es Jena irgendwie schafft, glaube aber nicht daran, dass das finanziell zu stemmen wäre.

Ich glaube auch aktuell nicht mal an eine Wildcard. Durchaus möglich, dass man einfach mit einem Team weniger spielen wird. Wobei schon interessant wäre, wie die Priorisierung im Falle einer WC wäre. Erst die beiden BBL-Absteiger?
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: jolu am Montag, 3 Mai 2021, 09:43:42
Ist denn die Wildcard auf 700.000 € festgesurrt, oder haben die BBL Verantwortlichen da Spielraum ??
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: 99-fan am Montag, 3 Mai 2021, 10:49:28
Hat denn die BBL überhaupt Interesse an der Vergabe einer Wildcard? Gerade Vereine wie Bayern sind sicherlich nicht böse über weniger Pflichtspiele.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Hunnenkönig am Montag, 3 Mai 2021, 17:24:16
Mal gesetzt, es gäbe keine Wildcard und nächstes Jahr nur 17 Teams: würde dann wieder aufgestockt auf 18, indem es nur noch einen Absteiger gäbe...? Und was wäre, nächstes Jahr qualifiziert sich erneut nur ein Team, welches man zum auffüllen bräuchte aus dieser Saison....gäbe es dann überhaupt Absteiger aus der BBL? Ich finde die ganzen Wildcard Angebote sehr kritisch...
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Quizmaster am Montag, 3 Mai 2021, 19:43:32
Vielleicht wäre es ne Überlegung wert, dass es nur noch einen Aufsteiger gibt. Also am Ende der Pro-A Meister aufsteigt. Das würde das Finale der Playoffs definitiv aufwerten und nicht nur ein Spiel um die goldene Ananas sein.
Ob die BBL nur einen Absteiger präferiert und die Vereine der Pro-A so ne Idee mittragen bezweifle ich aber.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Kayhawaii am Dienstag, 4 Mai 2021, 10:05:23
Klar wertet das das Finale auf, am Ende haste aber wenns schlecht läuft keinen Aufsteiger, weil der evtl Gewinner, was dieses Jahr ja Leverkusen sein könnte, nicht aufsteigen will.


Für mich ist und bleibt das quatsch. Ich wäre wie schon geschrieben für keine Playoffs und aufsteigen können die ersten beiden und wenn sie nicht wollen, rückt das Aufstiegsrecht bis Platz 4 zb nach.


Viele Jahre Pro A bzw 2.Luga ging es auch so, aber klar, wir haben auch geile Playoff Schlachten erlebt. Aber wenns am Ende dann eben so ist, dass es keine Aufsteiger gibt, dann ist es irgendwie auch doof.
Wir sind letzte Saison durch die Liga gerollt. Und was wäre gewesen wenn wir irgendwie dann den Aufstieg verpasst hätten gegen eine Mannschaft die nicht aufsteigen wil?


Ich wäre da schon sauer gewesen. Und als letztes hätte ich mir gesagt, na wenn wirs nicht packen, dann haben wirs halt ne verdient.


Aber man kanns drehen und wenden wie man will, es gibt für alles pro und contra. Und somit Raum für uns zu diskutieren. Und das ist doch auch gut 😀

Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: 99-fan am Dienstag, 4 Mai 2021, 10:51:02
Am Ende sind wir uns einig, das alles besser ist als eine BBL als closed shop.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Kayhawaii am Mittwoch, 5 Mai 2021, 21:27:14
Da möchte ich nicht wissen, was da für Druck beim MBC ist, wenn Giessen am Dienstag in Bamberg gewinnt. Ich glaube Würzburg wird uns schlagen und ist durch, aber für den MBC wirds dann nochmal richtig eng.
der MBC wird in Vechta gewinnen. Dort ist die Luft raus da sie def. abgestiegen sind. Denke Gießen wird in Bamberg auch scheitern.



Da hat sich Giessen aber doch nochmal ganz tapfer gegen den Abstieg gestemmt. Aber mit 7er Rotation wars dann doch etwas zu wenig.
Beim MBC werden sie dagegen heute alle mal ganz kräftig durchatmen.


Und ich bleib dabei, ich würde Big John holen. Der hilft auf jeden Fall.



Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Mephistopheles am Freitag, 7 Mai 2021, 19:49:16

Ich wäre wie schon geschrieben für keine Playoffs und aufsteigen können die ersten beiden und wenn sie nicht wollen, rückt das Aufstiegsrecht bis Platz 4 zb nach.


Das sehe ich anders. Die Playoffs sind in meinen Augen mit einer der besten Ideen im Sport überhaupt.

Wir haben es doch bei den NINERS gesehen: Nachdem der Klassenerhalt perfekt war, ist da ein bisschen die Luft raus gewesen. Nun stelle man sich vor, dass nur die ersten beiden aufsteigen könnten und man dann zwei oder drei Überteams hat, die von Anfang an die Liga dominieren, was ja auch gar nicht so selten ist in der ProA. Wenn man dann noch eine oder zwei Mannschaften hat, die deutlich abfallen, dann hat man schon nach einem Drittel der Spielzeit viele Vereine, bei denen es eigentlich sportlich um nicht mehr viel geht. Das kostet dann nicht nur Spannung, sondern auch Zuschauerzahlen. So aber bleibt die Liga lange spannend und jeder Sieg ist tatsächlich wichtig, sei es, um überhaupt in die Playoffs zu kommen, sei es, um das Heimrecht in der ersten oder auch in der zweiten Runde zu haben, sei es, um dem Tabellenführer in der ersten Runde aus dem Weg zu gehen. Finde ich top und hätte ich mir übrigens auch beim Amateur-Fußball in dieser Saison vorstellen können, um vielleicht in noch zwei oder drei Spielen (die man vielleicht im Juni noch hätte spielen können) den Aufsteiger zu ermitteln.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Aalmon am Freitag, 7 Mai 2021, 20:18:33
Bin ich bei Mephi. Auch in der NBA sind doch die 80 Saisonspiele nur eine „Randnotiz“ am Ende der Saison. Die Playoffs sind doch das wo die Helden gemacht werden, oder eben auch die ewigen unvollendeten Karrieren. Von dieser Dramaturgie lebt gerade Basketball und auch Football. Wäre MJ so eine Ikone ohne 6/6 gewonnenen Finalserien? Wäre Nowitzkis Meisterschaft so emotional ohne die Playoff Niederlagen in den Jahren zuvor?


Und ja, wir alle würden heute sagen Playoffs sind genial, wenn wir letzte Saison den 3ten Halbfinalsieg hätten in der Halle feiern können, und gerade auch wegen den schmerzlichen Niederlagen die Jahre zuvor...
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Kayhawaii am Samstag, 8 Mai 2021, 23:20:57
Na mit der NBA kann mans ja nicht vergleichen. Das wäre dann ja so, wenn dort Teams in den Playoffs starten, die am Ende nicht Meister werden wollen 😊


Bin bei Spannung,... überall bei euch. Mir gehts allein um die Aufstiegsfrage. Und die ist in meinen Augen mehr als suboptimal.


Ansonsten find ich Playoffs auch toll, keine Frage. Und ja, NBA ohne Playoffs wären komisch, oder PraA mit 2 Überteams die nach 26 von 34 Spieltagen aufgestiegen sind wären nicht spannend. Seh ich alles genau so. Aber der eine Punkt hakt, und ich bin froh und hoffe das auch für die Zukunft, dass uns das praktisch egal sein kann 😊
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: jolu am Sonntag, 9 Mai 2021, 08:41:06

Ich wäre wie schon geschrieben für keine Playoffs und aufsteigen können die ersten beiden und wenn sie nicht wollen, rückt das Aufstiegsrecht bis Platz 4 zb nach.


Das sehe ich anders. Die Playoffs sind in meinen Augen mit einer der besten Ideen im Sport überhaupt.




Nun ich sehe dies ein wenig anders. Für die Macher und Verdiener an diesem System mit Sicherheit einer der genialsten Ideen im Sport. An Spannung sowohl in der "normalen "Meisterschaft" als auch in den Play Off`s nicht zu überbieten.


Moralisch, wie wir Menschen ja auch erzogen werden, hat es immer einen sehr pfaden Beigeschmack.
Ich stelle mir vor, dass man z.B. auf Arbeit gute elf Monate stets 100 % Leistung, Arrangement und Loyalität gegeben hat und im zwölften Monat schwächelt (aus welchen Grund auch immer: Krankheit, Verletzung, persönliche Krise, ausgelaugt sein etc.pp) und dann bei der Jahresendprämie sehr wenig, bis gar nicht beachtet wird. Dies wird man immer als ungerecht empfinden.


Anderseits fallen mir keine Eltern ein, jene ihre Schützlinge so fördern, dass man sagt: bis Klasse 8 "schwimmst" du dich mal schön durch und dann (beim BB Wechselfristende genannt) fördern wir dich mit besseren Schulmaterialien und mehr Zeit so, dass am Ende hervorragende Leistungen rauskommen. Nee, alle Eltern fördern ihre Schützlinge nach ihren Möglichkeiten stets so, dass durchgehend gute, zufriedenstellende und auch stolz machende Leistungen herausspringen können.


Von daher: wer das ganze Jahr seine Hausaufgaben und Pflichtspiele hervorragend gemacht hat und berechtigter Weise Platz 1 belegt, soll aufsteigen. Gern kann man Platz 2 (somit zweiter Aufsteiger) und von mir aus auch einen Relegationsplatz in den Play Off`s ausspielen.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Kayhawaii am Sonntag, 9 Mai 2021, 08:58:10
Man muss halt die Frage stellen, wofür stehen die ProA Playoffs?
Sollen sie einen Meister hervorbringen? Was ja prinzipiell schön, aber vom Wert her nahezu egal ist. Oder will man die möglichen Aufsteiger ermitteln?


Diese 1 fester Aufsteiger und dazu Playoffs könnte ich mir als Kompromisslösung auch noch vorstellen.


Wie gesagt, man kann in meinen Augen die ProA Playoffs auch schlecht mit anderen Playoffs vergleichen. Dazu ist in den anderen der Effekt für den Sieger einfach höher bzw das Wichtigste.


Es ist einer Mannschaft die am Ende in der ProA aufsteigt doch wichtiger, dass sie aufsteigt als das sie Meister ist.



Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Aalmon am Sonntag, 9 Mai 2021, 09:07:32
Na die Richtung in die das geht ist doch, dass Teams die nichtmal eine Lizenz stellen auch für die Playoffs nicht spielberechtigt sind. Man könnte dann Platz 9 nachrücken lassen oder ein Freilos in der ersten Runde verteilen. Sportlich auch nicht schön und es schließt am Ende auch nicht aus, dass einer der Teilnehmer der Playoffs am Ende vielleicht die Lizenz auch nicht bekommt, aber einen Teil der nicht wahrgenommen Aufstiegsplätze würde man so ausschließen.

Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Ciliatus am Sonntag, 9 Mai 2021, 09:27:58
Playoffs gehören nun mal zum Basketball. Wem das nicht gefällt, kann sich gern Fuß- oder Handball zuwenden. US-Sportarten zeichnen sich aber nun mal dadurch aus. Und ganz ehrlich... Wie langweilig ist bitte ein System, in dem einfach der Hauptrunden-Erste aufsteigt im Vergleich gegen diese einzigartige PO-Stimmung?


Viel sinnvoller wäre doch, den Aufstieg nicht an finanzielle Hürden zu koppeln. So schließt man so ein Fiasko wie jetzt bei Leverkusen direkt aus. Die Playoff Sieger steigen auf. Punkt. Ob sie dann in der BBL keinen Stich sehen (weil zu wenig Geld für gute Spieler) ist dann erst einmal Nebensache. Steigen sie eben direkt wieder ab.
Dieses System wäre aber imo tausendmal besser, als einen ProA CHampion zu haben, der einfach mal sagen kann " Ne, lass mal. Ich bleib lieber unten."
Völlig bescheuert...
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Kayhawaii am Sonntag, 9 Mai 2021, 09:56:45
Genau da ist doch das "Grundübel". Die Schere ist so weit auseinander, dass viele sich die BBL nicht leisten können oder es an Vorgaben scheitert. In meinen Augen bleibt der Mindestetat der größte Müll. Wenn Verein xy belegt, dass er mit der Hälfte die Saison durchbekommt, dann sollte es doch egal sein. Wenn er eben dann mit 0-34 aus der Saison geht ist es mies, aber ist so.
Vereine wie Paderborn, Darmstadt,... haben als "Kanonenfutter" in ihren Bundesliga-Zeit auch sportlich nicht geglänzt, aber sie waren mal Bundesligist. Klar gibts auch negative Beispiele, aber das sind ja dann eher Vereine die unseriös gewirtschaftet haben.


Und wie gesagt, ich für mich kann diese Playoffs nicht mit US Sport oder mit was weiß ich vergleichen. Dazu ist die Ausgangslage doch eine völlig andere. Wenn die Utah Jazz im Vorfeld sagen, wir haben kein Geld oder Lust im Falle der Fälle zu den Finals anzutreten, aber bis dahin spielen wir erstmal mit, würde man doch auch denken, hä was?


Dann müsste eben wie schon geschrieben, jeder eben aufsteigen müssen, der ins Finale kommt. Schon wäre für mich die Sache auch wieder klar und richtig.
Denn dazu sind die Playoffs da: Aufsteiger zu ermitteln.

Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: 99-fan am Montag, 10 Mai 2021, 08:01:30
Es gibt ja verschiedene Playoffmodelle. Eine Möglichkeit ist ein Modell bei dem der erste fürs Finale und der zweite fürs Halbfinale gesetzt sind. Es gibt auch Modelle mit Winners- und Loosersbracket. Am Ende hat jedes Modell seine Vor- und Nachteile, aber fest steht: Jede Art von Playoffs macht die Liga spannender und damit (für mich) auch definitiv besser.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Kayhawaii am Montag, 10 Mai 2021, 09:26:30
Naja wie auch immer die evtl. Playoff- Modelle aussehen, es sollten halt dann am Ende auch die 2 Aufstiegsplätze, die die ProA hat, genutzt werden.
Dann lieber einen sportlich schwächeren ProA Aufsteiger, als eine gekaufte Wildcard.


Aber man wird das Modell nicht ändern. Weil wie viele schon sagen, rein von der Spannung her ist es so schon Optimale. Was man dann höchstens noch machen könnte, wäre das Finale auch Best of 3, dass es noch etwas mehr wert hat. So ein Unentschieden wie gestern ist eben auch im Basketball nicht so der Klassiker.
Wenn man sagt, es kann jeder nicht aufsteigen will ins Finale und derjenige freut sich dann auch über den MEistertitel, kann mans auch ordentlich ausspielen. Wenn da wie in anderen Jahren mit Crailsheim und Vechta zwei Mannschaften im Finale stehen, die beide sicher aufsteigen, ist es dann vielleicht nicht mehr ganz so wichtig für beide, aber auch diese Art der Meisterermittlung hätte Pro/Contra.
Ich hätte das Finale aber dieses Jahr nach dem Theater in Gruppe2 und dem CoronaFall in Jena ganz weggelassen. Da hätte ich die Zeit für die Gruppe2 rausgeschoben und hätte Heidelberg inzwischen lizensiert und Kirchheim ggf nachlizensiert.
Das das zeitlich nicht geht, ist doch eine schwache Ausrede. Die Unterlagen für beide Ligen hatten doch beide eingereicht und die hätte man doch bewerten können. Und Bedingungen müssen auch andere Vereine jetzt noch erfüllen. Da hätte Kirchheim und Heidelberg ggf. ein bis zwei Wochen weniger Zeit gehabt, aber das hätten die sicher in Kauf genommen. Und wie gesagt, den ihre Konzepte für die BBL stand ja auch schon.

 
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Abdiel am Montag, 10 Mai 2021, 17:48:42
Zitat von: jolu
Ich stelle mir vor, dass man z.B. auf Arbeit gute elf Monate stets 100 % Leistung, Arrangement und Loyalität gegeben hat und im zwölften Monat schwächelt (aus welchen Grund auch immer: Krankheit, Verletzung, persönliche Krise, ausgelaugt sein etc.pp) und dann bei der Jahresendprämie sehr wenig, bis gar nicht beachtet wird. Dies wird man immer als ungerecht empfinden.

Das sehe ich in der Praxis aber ganz anders: Wenn bei uns im Betrieb eine Maschinenauslieferung ansteht und man in dieser wichtigen Phase etwas verhunzt, hat das auch einen weit größeren negativen Effekt, als all die kleinen Unzulänglichkeiten im Alltagsbetieb. Da kann man den Rest des Jahres noch so vorbildlich arbeiten, am Ende kommt es eben genau auf diesen kritischen Zeitraum an.

Zitat
Anderseits fallen mir keine Eltern ein, jene ihre Schützlinge so fördern, dass man sagt: bis Klasse 8 "schwimmst" du dich mal schön durch und dann (beim BB Wechselfristende genannt) fördern wir dich mit besseren Schulmaterialien und mehr Zeit so, dass am Ende hervorragende Leistungen rauskommen. Nee, alle Eltern fördern ihre Schützlinge nach ihren Möglichkeiten stets so, dass durchgehend gute, zufriedenstellende und auch stolz machende Leistungen herausspringen können.

Und trotzdem kann es passieren, dass Dein Kind in den entscheidenden Leistungskontrollen versagt und am Ende mit einer schlechten Note dasteht. Auch da muss man im richtigen Moment fit sein.

Eine Meisterschaftsrunde bietet doch eine ganz besondere Atmosphäre. Genau dieser Umstand, dass man eben bis zum Ende die besten Leistungen abrufen muss, machen das Ganze doch so spannend. Und auch wenn es schmerzlich für die Teams ist, die an dieser letzten Hürde scheitern, um aufzusteigen muss man diese eben meistern (wasn Wortwitz)...
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Kayhawaii am Montag, 10 Mai 2021, 18:26:21
Aber egal wie wir hier hin und her diskutieren, pro und contra suchen, bei vielen Pro Playoff Meinungen kommt mir zu kurz, dass da Mannschaften um was mitspielen, was sie praktisch nicht wollen/können.


Von daher sind praktisch alle Argumente und Vergleiche nur die halbe Wahrheit.
Das mit der Arbeit, oder mit der Schule, mag alles als Vergleich herhalten, jedoch ist doch bei eurer Maschinenauslieferung am Ende auch klar, dass ihr die Maschine ausliefert oder? Oder baut ihr die Maschine nur, nehmt damit anderen den Auftrag weg, um sie am Ende bewusst nicht zu liefern?


Auch in der Schule lernt man, gibt sich Mühe, schreibt eine Leistungskontrolle doch auch, weil es eine Note gibt.


Hier in den Playoffs spielt Leverkusen am Ende den Miesepeter für Jena und Rostock, und weiß, dass sie nicht aufsteigen.
Heißt im Vergleich, Firma xy nimmt Firma z und Flrma ü den Auftrag wissentlich weg, ihn nicht zu liefern, alle wissen es, aber keiner kann was machen und man begründet es mit Firma xy ist nunmal die bessere Firma, da hätte Firma z oder ü besser Maschinen bauen, oder ein besseres(in dem Fall wohl billgeres) Angebot machen müssen obwohl sie wissen, dass Firma xy die Maschine nie baut.


Klar, alles Theorie, aber in meinen Augen ein guter Vergleich auf die Vorlage mit der Firma 😉
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Hendrik am Montag, 10 Mai 2021, 18:41:57
Naja, dann wäre es doch die logische Konsequenz, die Playoffs nur unter den Teams auszuspielen, die einen Lizenzantrag für die BBL gestellt haben.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Kayhawaii am Montag, 10 Mai 2021, 19:44:26
Naja eine Universallösung hab ich auch nicht. Und anscheint stört es ja auch bei den Teams nicht so viele, denn sonst würde sich ja was ändern. Wobei, am Ende wollen ja die wenigsten aufsteigen, und die Playoffs und die Gelder nehmen ja die Vereine trotzdem mit.
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Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Freakster am Montag, 10 Mai 2021, 22:08:12
Naja, dann wäre es doch die logische Konsequenz, die Playoffs nur unter den Teams auszuspielen, die einen Lizenzantrag für die BBL gestellt haben.
Am besten doch gleich die ganze Saison  :great: So vermeidet man sämtliche mögliche Szenarien, in denen ein Verein die sportliche Qualifikation erhält, ohne überhaupt aufsteigen zu wollen. Deswegen sollten alle ProA-Vereine auch gleich eine BBL-Lizenz für die Saison 2022/23 stellen. Und wer dann 1. oder 2. wird bzw in die PO-Finals einzieht und trotzdem nicht aufsteigen will, wird in die ProB versetzt...
Spaß beiseite: es wird immer Vereine geben, die sportlich aufsteigen (Cuxhaven hat das doch glaube sogar zweimal geschafft), aber dann aus verschiedenen Gründen (Etat, Spielstätte, Geschäftsstelle, ...) trotzdem in der Liga bleiben. Ist natürlich doof für die Mannschaften, die eigentlich hoch können, aber dann außen vorbleiben. Aber ob das Aufstiegsrecht jetzt in POs oder "nur" in einer regulären Saison ausgespielt wird - du musst halt deine Leistung die ganze Saison über bringen. Und POs finde ich persönlich zum Saisonabschluss viel interessanter...
Vielleicht wäre es gut, wenn die BBL die Regularien etwas aufweicht und neuen Vereinen erlaubt, die Bedingungen innerhalb eines (oder auch zwei) Jahres zu erfüllen - sonst dann halt wirklich Abstieg. V.a. der Mindestetat ist eh seltsam, da es in den letzten Jahren immer Mannschaften gab, die sehr erfolglos gespielt haben - trotz Mindestetat...
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Mephistopheles am Montag, 10 Mai 2021, 23:20:41
Bin da beim Freakster und Kayhawaii: Ich sehe auch keine Daseinsberechtigung für die geforderten Mindeststandards, zumindest dann nicht, wenn sie derart hoch sind. Ich glaube, diese hohen Mindestetats sind noch Folge des Wunsches, bis 2020 (?) in Deutschland die beste europäische Basketballliga zu haben. Dieses Ziel wurde so gegen 2010 mal geäußert von den Ligaoberen.

Nun, 2020 ist offensichtlich vorbei und die BBL ist noch weit, weit weg davon, die beste europäische Liga zu sein. Man kann sich daher fragen, welche Daseinsberechtigung diese Mindestetats dann haben. Nun, vielleicht haben uns (die NINERS) diese Mindestetats aber vielleicht auch geholfen, mit guten Chancen in die BBL aufsteigen zu können. Wer weiß, ob die Geschäftsführung der NINERS in den vergangenen Jahren ebenso intensiv an einem 3 Millionen-Etat gearbeitet hätte, wenn man gewusst hätte, dass man diesen Etat nicht braucht. Und wären wir auch dann in der Liga geblieben? Schwierig zu beantworten.

Insgesamt wäre es mir aber lieber, wenn die Anforderungen für den Aufstieg wenig hart wären. Insbesondere die Mindeststandards der Spielstätten finde ich nicht so schön. Irgendwie wäre es doch kultig, in Kirchheim auf Gartenstühlen das Spiel gegen ALBA sehen zu können.  ;D
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: 99-fan am Dienstag, 11 Mai 2021, 09:00:13
Die Hallenstandards Sind ein interessantes Thema. Die Mindestgröße der Halle halte ich auch für verzichtbar, aber was mindestens gegeben sein muss ist die Möglichkeit einer ordentlichen TV Übertragung.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Kayhawaii am Dienstag, 11 Mai 2021, 12:07:43
Also ich finde den Mindestetat sehr kritisch. Gerade da ja ein scharfes Lizenzierungsverfahren stattfindet und wenn dort Leute sitzen die Ahnung haben, und diese bekommen ein schlüssiges Konzept vorgelegt, dass man auch mit sagen wir 1.8 oder 2.2Mio die Saison durchbekommt, dann spricht doch nichts dagegen. Dann lieber sowas, als ein nur zu 3/4 gedeckter 4Mio Haushalt.


Hallenkapazität finde ich auch eher nebensächlich. Klar müssen gewisse Standarts gegeben sein. ZB TV Übertragung und ein gewisses Grundniveau. Aber wenn eben nur 1000 Leute reingehen ist man wieder beim Punkt Finanzen. Wenn der Verein das dann eben trotz der geringen Einnahmen stemmen kann, dann Attacke.
Auch ist es ja beim Basketball nicht so, dass man 100 Ausgänge zur Fantrennung wie beim Fussball braucht, weil es in jedem zweiten Spiel raucht. Auch da sollte man mit Sinn und Verstand argumentieren. Und wenn eben Verein XY mit seiner kleinen Halle in den letzten 10 Jahren ProA/ProB nie Probleme mit Sicherheit/... hatte, warum soll das Konzept dann nicht auch in der BBL aufgehen?




Der angesprochene Wunsch eine Top Liga zu sein kann man wohl begraben. Ohne die anderen Ligen groß zu kennen und bewerten zu wollen, aber so wie wir - auch wenn wir den Erfolg der Bayern jetzt mal haben - international hinterher hängen, dann sollte man den Gedanken wohl lassen. Wobei andere Länder eben da wohl viel auf Pump(Spanien) und mit Großsponsoren ausgleichen. Wir in Deutschland arbeiten da halt seriöser, sind aber dadurch eine Stufe unter den ganz Großen.



Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Abdiel am Dienstag, 11 Mai 2021, 16:13:46
Zitat von: Kayhawaii
Das mit der Arbeit, oder mit der Schule, mag alles als Vergleich herhalten, jedoch ist doch bei eurer Maschinenauslieferung am Ende auch klar, dass ihr die Maschine ausliefert oder? Oder baut ihr die Maschine nur, nehmt damit anderen den Auftrag weg, um sie am Ende bewusst nicht zu liefern?

Schonmal sorry für die zeitverzögerten Antworten, bin grad im Zweischichtbetrieb, da Kindernetreuung plus Arbeit... ;-)

Ich meinte es genau andersrum: Wenn ich die Maschine ausliefern möchte, dann muss ich auch die entsprechende Leistung bringen, das gleiche Thema in der Schule. Es wird halt immer Momente geben, in denen man liefern muss, sonst wird es eben nix mit dem Erreichen gesetzter Ziele (Meisterschaft, Maschinenauslieferung, Schulnote). Ich kann dann schlecht auf andere verweisen, denn die sind nicht der Grund für das Scheitern. Klar, es gibt auch tragische Momente, wo man knapp am Erfolg vorbeischrammt. In meinen Augen ist es aber falsch, dann die Verfehlung bei anderen zu suchen.

Oder anders formuliert: Ist es schlimm, wenn Vereine eine erfolgreiche  Saison spielen, aber so realistisch und weitsichtig genug sind, sich nicht mit einem BBL-Engagement zu ruinieren? Gehen diese Teams deswegen weniger ernsthaft daran, bis zum Schluss ihre beste Leistung abzurufen und sich, wenn möglich, die Meisterschaft zu sichern? Vielleicht sollte man es einfach mal so betrachten, wie es auch die Liga sieht, dass nämlich die beiden Finalisten das sportliche Aufstiegsrecht erwerben, es aber nicht zwingend wahrnehmen müssen. Ich sehe keinen Widerspruch darin, sich mit einer Meisterschaft zu krönen und auf einen Aufstieg zu verzichten.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Tamer Arik Ultra am Freitag, 14 Mai 2021, 16:44:14
Gießen nun auch mit der Bewerbung um die wildcard. Rostock hat abgelehnt.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Hendrik am Freitag, 14 Mai 2021, 20:48:50
Au ja, bitte Gießen.... Ein Auswärtsspiel vor der Haustür (fast).
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: jolu am Freitag, 14 Mai 2021, 22:19:31
Hat der Osten kein Geld oder Moral  ;)  ?
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Kayhawaii am Samstag, 15 Mai 2021, 12:03:58
Na dann schauen wir mal, wer da die Wildcard bekommt?


Was glaubt ihr, wäre günstiger oder ungünstiger für uns?


Ich glaube fast, dass Vechta die schlechtere Option wäre, da die glaub ich mehr Potential haben. Die hatten glaube ich riesiges Verletzungspech, und das nicht erst am Ende wie wir, wo es um nichts mehr ging. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass die uns mal so garnicht liegen und wir selbst das Hinspiel nur mit Ach und Krach gewonnen haben, obwohl sie damals auf dem Höhepunkt des Verletzungspech waren.


Giessen sehe ich da eher wieder als Abstiegskandidat, wobei man ja bei vielen Vereinen noch nicht weiß, wie es finanziell aussieht. Kann der eine oder andere wieder etwas optimistischer Planen, vom Sponsor paar Euro mehr erwarten?!





Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Freakster am Samstag, 15 Mai 2021, 18:51:43
Seltsames Ende gerade beim 1.BBL-Pokal Halbfinale (übrigens das gesamte WE kostenfrei bei Magenta Sport). 2. OT, 7 Sekunden vor Schluss Baldwin mit Foul Nr 5, bleibt aber auf dem Feld. Obst trifft nur einen FW. Bayern hat den Ball, Radosevic wird gefoult, verwirft beide FW, Rebound bei Ulm (ca. 5 Sekunden noch, liegen mit 2 hinten) und Petrucelli (ver)wirft bei ~2 Sekunden den 3er.

Ulm hat wohl Protest eingelegt - ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass die Entscheidung revidiert wird...

Gleich dann ALBA gegen Göttingen.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Mephistopheles am Sonntag, 16 Mai 2021, 02:06:08
Seltsames Ende gerade beim 1.BBL-Pokal Halbfinale (übrigens das gesamte WE kostenfrei bei Magenta Sport). 2. OT, 7 Sekunden vor Schluss Baldwin mit Foul Nr 5, bleibt aber auf dem Feld. Obst trifft nur einen FW. Bayern hat den Ball, Radosevic wird gefoult, verwirft beide FW, Rebound bei Ulm (ca. 5 Sekunden noch, liegen mit 2 hinten) und Petrucelli (ver)wirft bei ~2 Sekunden den 3er.

Ulm hat wohl Protest eingelegt - ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass die Entscheidung revidiert wird...

Ja, das waren wirklich seltsame Situationen und irgendwie schienen alle überfordert zu sein. Dass es das Kampfgericht und der Kommissar nicht merken, dass ein Spieler 5 Fouls hat, ist schon ein bisschen peinlich. Der Protest wurde zwischenzeitlich abgewiesen (Link (https://www.easycredit-bbl.de/de/n/news/2021/mai/die-spieljury-der-easycredit-bbl-weist-protest-von-ratiopharm-ulm-zurueck/)).

Mir gefiel auch die Linie der Referees nicht, insbesondere bei den technischen Fouls (ja bei Reynolds, nein bei Osetkowski) und die Foulpfiffe bei den Dreiern. Auch finde ich, dass sechs Spieler mit 5 Fouls auch bei zwei Nachspielzeiten bei einem nicht überharten Spiel zu viel sind.

Naja, und Ulm: Da kämpfen die sich so zurück, nur um dann zweimal bei einem Fastbreak vollkommen unnötig den Dreier zu nehmen anstatt die zwei sicheren Punkte zu nehmen. Beim ersten Mal macht das bei +5 Punkten Obst mit der Folge, dass es die Bayern dann noch in die (zweite?) Overtime schafften und dann in den Schlusssekunden Petrucelli bei -2, der sich wohl unsterblich machen wollte, anstatt den freien Weg zum Korb zur dritten Overtime zu wählen.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: NY2001 am Mittwoch, 19 Mai 2021, 16:29:14

Heidelberg möchte wohl die Aufstiegs"euphorie" mitnehmen oder sie brauchen Geld. Immerhin beginnen sie schon jetzt mit dem VVK ihrer Dauerkarten für die kommende BBL-Saison.  :o
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Platz 1 am Freitag, 21 Mai 2021, 15:29:26
Gießen erhält die Wildcard, nach entsprechender Wahl durch die Clubs und anschließender Entscheidung der Gesellschafter:https://www.easycredit-bbl.de/de/n/news/2021/mai/wildcard-21-22/ (https://www.easycredit-bbl.de/de/n/news/2021/mai/wildcard-21-22/)
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Freakster am Dienstag, 25 Mai 2021, 20:30:01
Bamberg erzwingt Spiel 5 - und dürfte das Momentum auf ihrer Seite haben. Wird ein hoffentlich spannendes Spiel am Donnerstag. Der Vertrag von Bennet Hundt läuft übrigens aus  :suspect:
Mal schauen, was die Bayern jetzt in Crailsheim machen. Wäre schon eine kleine Sensation, wenn die Serie noch mal nach München gänge...
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Aalmon am Mittwoch, 26 Mai 2021, 08:46:01
Zumindest das bleibt den Bayern erspart.

Bambergs 2:2 ist sehr stark. Ich hätte nach 2 Spielen keinen Pfifferling mehr auf die gesetzt, jetzt sehe ich sie mit guten Chancen. Freut mich auch, dass da die Deutschen (Hundt, Sengfelder, Ogbe) eine tragende Rolle spielen und auch in den Playoffs abliefern. Wird spannend  :great:
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Freakster am Freitag, 28 Mai 2021, 17:48:45
Zwar (noch?  ;D ) keine Konkurrenz, aber dieses WE finder das Final Four der EL statt - frei schaubar für alle bei Magenta Sport  :great:
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: jolu am Sonntag, 13 Juni 2021, 17:05:06
Glückwunsch an den Meister  ALBA.


Mensch war das spannend. Alba führt durchweg und dennoch eine sehr sehr enge Kiste die letzte Minute.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Freakster am Sonntag, 13 Juni 2021, 17:24:31
Man hat gemerkt, dass Bayern zwischendrin fast stehend KO war. Individuell zwar stärker besetzt, aber gerade auf den deutschen Positionen schwächer besetzt, was durch den Ausfall von Zipser (gute Besserung! Gehirnblutung klingt beschissen) natürlich noch verstärkt  wurde.

Glückwunsch an ALBA - nach 34 Spieltagen und 3 PO-Runden haben sie sich das einfach verdient. Mal schauen, wie es bei beiden Mannschaften weiter geht. Scheinen ja einige Verträge auszulaufen.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Mephistopheles am Sonntag, 13 Juni 2021, 19:40:37
Hätte ich nicht gedacht, dass das ALBA schaffen würde. Selbst nachdem Sieg in München gestern hätte ich gedacht, dass das die Bayern noch ziehen werden in den beiden Endspielen.

ALBA kam vielleicht etwas entgegen, dass der Spielplan für die Playoffs gerade jetzt in der letzten Playoffrunde so absurd eng gewesen ist. Vier Spiel in fünf Tagen ist schon ein bisschen krank. Da gewinnt dann am Ende vielleicht nicht das spielerisch bessere Team, sondern die Mannschaft, welches die bessere Kondition hat. Dass dies wiederum auch viel vom Verletzungspech abhängt, ist ebenfalls klar. Dass die Bayern auch wegen des Erreichens der Playoffrunde der Euroleague in den vergangenen Wochen nicht sonderlich viel Zeit zum Regenerieren hatte, ist auch bekannt.

Ich bin da ein wenig hin- und hergerissen, ob es richtig ist, so den deutschen Meistertitel auszuspielen.

Indem mit ALBA aber die Mannschaft gewann, die ein wenig mehr das Teamplay in den Vordergrund rückt als das Spiel über Go-to-Guys, kann ich mit diesem Deutschen Meister durchaus gut leben. Aber auch das Auftreten einiger wenige Bayernakteure hat einiges dafür beigetragen, dass die Sympathien des neutralen Zuschauers wohl eher bei den Berlinern waren.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Kayhawaii am Sonntag, 13 Juni 2021, 19:47:39
Ich freu mich für Alba, finde aber das die PlayOff Frequenz und gerade jetzt die Finalspiele schon nicht ok war. Auch wenn das vielleicht in der NBA geht, geht das hier nicht.
Zum Beispiel haben ja die Halbfinalserien deutlich gezeigt, dass hier eine Grenze überschritten war, was die Belastung angeht und was am Ende dabei rum kommt.
Am Ende muss man froh sein, dass sich nicht noch mehr Spieler verletzt haben.


Es sein jetzt allen etwas Pause gegönnt und dann hoffen wir einfach alle auf eine normale neue Saison.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: maximiser am Sonntag, 13 Juni 2021, 20:14:35
Meines Erachtens zerstört dieser Spielplan das Spiel. Basta. Spätestens ab Spiel 3 waren die doch alle auf dem Zahnfleisch unterwegs. Eigentlich schon ab dem Halbfinale. Und da macht dann nur noch Kondition und Wille den Unterschied. Hätte mir gerne den Fight zwischen den diesen beiden Teams mit wenigstens halbvollen Akkus gewünscht.


PS: Gute Besserung Paul Zipser. Wahnsinn.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: Nic am Sonntag, 13 Juni 2021, 20:26:46
Auf dem Zahnfleisch gingen beide Teams, gewonnen hat Alba aber am Ende absolut verdient, weil sie variabler waren. Mehr als stures Pick and Roll laufen war da ja nicht drin bei den Bayern. Das reicht dann am Ende halt einfach nicht.
Titel: Re: Was macht die Konkurrenz 2020/21
Beitrag von: jolu am Montag, 14 Juni 2021, 06:38:47
Ich bin da ein wenig hin- und hergerissen, ob es richtig ist, so den deutschen Meistertitel auszuspielen.


Dies ist sehr nett ausgedrückt.
Ich empfand bei der neuen Terminierung die Ansetzungen schon sch..... !!
Wußte gar nicht so richtig, ob man noch dankbar sein sollte, dass je 2 Spiele hintereinander in Berlin und dann in München ausgetragen wurde und nicht im bekannten Wechsel.
So wurde den Spielern und auch Verantwortlichen wenigstens teilweise erspart, ihre Regeneration im Bus durchzuführen.


Zisper hats erwischt, ohne das ich zwingend behaupten möchte, dass es an der Dichte der Spiele lag.
https://www.sport1.de/basketball/bbl/2021/06/fc-bayern-basketball-paul-zipser-nach-gehirnblutung-notoperiert (https://www.sport1.de/basketball/bbl/2021/06/fc-bayern-basketball-paul-zipser-nach-gehirnblutung-notoperiert)

Aber alle Verantwortlichen der BBL wussten, welchen Marathon sowohl ALBA und im Besonderem der FCB (ich glaube 90 Spiele hatten diese in der laufenden Saison absolviert) bereits absolviert hatten.

Hier kann mir keiner mehr erklären, dass die Sportler im Mittelpunkt stehen und dann der Sport und dann alle anderen Interessen sich unterordnen.

Hier sei doch wirklich die Frage gestattet, ob sich die Planer und Entscheider selbst auch ein solches Pensum auferlegt hätten
:noahnung: .