Neuigkeiten:

Viel Spaß im Forum. :)

Hauptmenü

Neue Niners Halle

Begonnen von der Papa, Mittwoch, 10 April 2024, 21:24:30

⏪ vorheriges - nächstes ⏩

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

GWBasti

Zitat von: 99-fan am Dienstag, 10 Juni 2025, 11:22:36Gibt es eine öffentlich zugängliche Analyse, wie sich die Zuschauer bei unseren Heimspielen zusammensetzen? Also wie viel % kommen mit PKW, wie viele mit den Öffis, wie viele zu Fuß?
Das wäre aufgrund der derzeitigen m. E. nicht wirklich guten Anbindung der öffentlichen Verkehrsmittel nicht unbedingt repräsentativ. Bei mir sind es bis zur Messe bspw. 10 Minuten mit dem Auto. Mit den Öffentlichen sind das minimum eine halbe Stunde (der entsprechende Bus bis zur Umsteigemöglichkeit fährt aller einer Stunde). Bei den Abendspielen (Sa 20:30 Uhr) wird es Rückzu eher ganz schwierig. Alternativ wäre die Straßenbahn mit einer Gesamtzeit von 35-40 Minuten denkbar. Aber auch hier kommt es bei den Abendspielen zu entsprechend langen Wartezeiten.

Bei der Variante in der Innenstadt könnte ich bspw. die Bahn direkt vor der Haustür (16 Minuten bis zur Zentralhaltestelle) nutzen. Das wäre mindestens so schnell wie mit dem Auto+Parkplatzsuche. Das wird aufgrund des Aufbaus des Verkehrsnetzes der öffentlichen Verkehrsmitteln wohl vielen Fans so gehen. Wenn die Tickets dann noch die An- und Abreise der Fans (Zone 1, sofern möglich gerne mehr) mit inkludiert, sollte das als Konzept sehr gut funktionieren. Für die Auswärtigen müsste es dann halt ggf. noch Shuttlebusse der CVAG bei den Abendspielen geben. Dann könnte man bspw. gut beim ChemnitzCenter parken. Aber selbst wenn nur die Chemnitzer versorgt wären, würde das die Parkplatzsituation für die Auswärtigen deutlich verbessern.

Wenn man mit der Bahn unterwegs ist, kann man danach auch besser die Gastronomie in der Innenstadt nutzen. 
Informationen bezüglich geplanter Auswärtsfahrten könnt ihr unserer Hompage https://www.chemnitzcrew.de entnehmen.

Ihr wollt euch mehr mit der Chemnitzer Fanszene identifizieren oder Informationen über geplante Fanaktionen einholen? Dann besucht uns doch einfach beim Fantreff im Eingangsbereich.

patte

#166
Zitat von: Quizmaster am Dienstag, 10 Juni 2025, 08:59:54Ich finde es immer wieder interessant wie das Thema Innenstadtbelebung mit dem Hallenneubau in Verbindung gebracht wird.
Also selbst zu besten Harti-Zeiten hat maximal das Diebels von den Heimspielen profitiert. Der Rest der Zuschauer hat eher versucht ziemlich zügig dem Verkehrschaos zu entkommen. Und das bei grade mal 2000-2500 Zuschauern.

Und dieses Verkehrschaos wird an dem avisierten Innenstadtstandort nicht besser, mit der geplanten/benötigten Zuschauerkapazität, ganz im Gegenteil.
Es gibt aktuell dort nur die einspurige Mühlenstraße um das Gelände verlassen zu können.
Dann müssten die aktuellen Zufahrtmöglichkeiten über StraNA und Kollwitz/Liebknecht zusätzlich angepasst werden. (geht das überhaupt?)

Ich bleib dabei, der Standort macht finanziell, Lärmschutz- Verkehrs und vor allem größentechnisch keinen Sinn.

Aber da die Mehrheit das Ding dorthin haben will, aller Einwände/Hinweise/Erfahrungen zum trotz, wird Das gebaut.
Die Kosten werden aufgrund des Standortes definitiv explodieren.
Zu Heimspielen gib es regelmäßig Verkehrschaos, nicht nur für PKW, sondern auch der komplette Bus-ÖPNV in der Stadt wird davon betroffen sein. Da viele Hauptlinien den Weg über Mühlen, Theater, Brücken und Hartmannstraße nehmen.
Dann wird festgestellt, dass die Halle eigentlich viel zu klein ist für das benötigte Wachstum, um europäisch mithalten zu können.
Wenn dann noch die BBL die Mindest-Zuschauerzahl nach oben schraubt, gibt es keine Lizenz für 1.Liga Basketball, und wir haben eine 200/400 Millionen Euro-Halle für ProA Basketball zu dem 4.000 Zuschauer kommen.
Und dann will wieder keiner was geahnt haben aber alle wollen wissen wie das passieren konnte.

Leute, ernsthaft, denkt ihr wirklich dieser Fantasterei folgen ein oder besser mehrere Investoren?

Und wenn es um die Innenstadtbelebung nach 20 Uhr ginge, dann könnte man gleich die Galeria zu einer Niners-Arena umbauen, statt ein Verwaltungsgebäude daraus zu machen.
Mehr Innenstadt geht nicht, Parkhäuser sind vorhanden, Küche für Gastro gibt es auch. Bus/Straßenbahn halten direkt davor.

Ich selbst möchte mir nicht anmaßen wirklich einschätzen zu können, welcher Standort nach Abwägung aller Pro's und Contra's der beste wäre, aber wenn ich solche Beiträge lese, kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Darin ist ja so viel falsch und wenig bis gar nicht recherchiert, dass mir die Haare zu Berge stehen.

1. Verkehrschaos bei früheren Spielen in der Richard-Hartmann-Halle?
Es gab in näherer Umgebung nur einen großen Parkplatz, nämlich dort, wo heute die Oberschule am Hartmannplatz steht, mit einer einzigen unbeampelten drei Meter breiten Zufahrt, von der man nur einseitig das Parkplatzgelände verlassen konnte. Dort stauten sich logischerweise nach Spielende also die abreisenden PKW's. Schon hundert Meter weiter bspw. am Innenstadtring oder Kreuzung Leipziger/Limbacher Straße hatte sich das aber längst aufgelöst und niemand mehr mitbekommen, dass überhaupt gerade ein NINERS-Spiel zu Ende gegangen war. Von Verkehrschaos war weit und breit keine Spur und am diskutierten neuen Standort hinter dem Marx-Monument gibt es eben gerade nicht den einen großen Parkplatz, von welchem dann hunderte oder tausende Menschen gleichzeitig in nur eine mögliche Verkehrsrichtung abströmen müssten.

2. Verkehrschaos am neuen Standort?
Jene Besucher, die mit PKW anreisen, würden sich im Wesentlichen auf die bestehenden umliegenden Parkhäuser (bspw. Hauptbahnhof, Galerie Roter Turm, Rathaus Passagen, Kaufhof, Biendo, Johanniskarree (SIMMEL), Terminal 3, Rosenhof) oder Tiefgaragen (bspw. Webergasse, Volksbank, REWE, Luxor, Alte Post, Moritzhof) sowie auf Parkflächen der umliegenden Straßen (StraNa, Brückenstraße, Hartmannstraße, Theaterstraße) und ggf. auf eventuelle neue Parkmöglichkeiten am Hallenstandort verteilen. Schlendert gern mal abends, also wenn Sport, Kultur, Konzerte, etc. in der neuen Halle stattfinden würden, durch all die genannten Parkhäuser und Tiefgaragen - da ist unfassbar viel Platz, der genutzt werden könnte und dem jeweiligen Betreiber auch noch Geld bringt. Durch die breite Verteilung, alle oben aufgelisteten Standorte liegen im fußläufigen Umkreis von maximal 800 Meter (Distanz Marx-Monument --> Rosenhof), würde der Zuschauerabfluss über viele verschiedene Straßen in viele verschiedene Richtungen erfolgen. Ein Verkehrschaos braucht da keiner zu befürchten, aber ja, wenn etwas in der Innenstadt los ist, dann wird es dort eben auch mal voller. Man kann sich das ja gern mal rund um die Uber-Arena in Berlin anschauen. Geht irgendwie trotzdem und dort mit Basketball, Eishockey, Konzerten, etc. sogar hundert Mal im Jahr.

Ein weiterer entscheidender Punkt: Verkehrsreduktion durch gute ÖPNV-Anbindung. Zentralhaltestelle, Hauptbahnhof und Omnibusbahnhof im Umkreis von 400 Metern. Dutzende Linien in verschiedenen Zeitabständen und/oder durch "Anschluss" gut aufeinander abgestimmt. Besser geht's nicht. Da würde sich jede andere deutsche Großstadt die Finger nach lecken. Und wenn eine Veranstaltungsstätte gut via ÖPNV erreichbar ist, dann wird dieser eben auch mehr genutzt. Das Gegenteil sieht man an der Messe - oder am Sportforum - oder an vielen anderen Standorten irgendwo draußen auf der grünen Wiese. Da gibt's im besten Fall zwei Linien, die in der Nähe halten, abends und am Wochenende nach den Veranstaltungen in Taktungen von 20, 30 Minuten fahren (wenn überhaupt) und dann bei Abfahrt keinen 200 Leuten Platz bieten. Und da soll man sich wundern, dass kaum jemand diesen ÖPNV nutzt? Ich merke es selbst, weil ich seit zweieinhalb Jahren zu jedem NINERS-Spiel mit ÖPNV anreise und nicht selten im Januar Samstagabend 23 Uhr bei Minusgraden ewig an der Zwickauer, Guericke, Neefe auf den nächsten Bus/Bahn wartete. Deshalb steigen verständlicherweise viel mehr Leute ins Auto, als für Veranstaltungen in der Innenstadt. Sieht man auch heute schon, wenn man einfach mal den prozentualen Anteil der PKW-Anreiser bei sämtlichen Events in der Messe mit eben jenem bei Events in der Stadthalle / Stadthallenpark / Innenstadt vergleicht.

3. Mindesthallengröße gemäß BBL-Vorgaben führt zu Millionengrab?
Sorry, aber deine Aussage hierzu ist schlichtweg unhaltbarer Quatsch!
Bis zur Saison 2002/2003 durften Teams mit Schulturnhallen in der BBL spielen. Aber 2003 gab es dann erstmals die fixe Vorgabe von mindestens 3.000 Plätzen. Diese Vorgabe ist also 22 Jahre alt und gilt heute noch. Erst ab 2032 wird in der BBL eine neue Mindestvorgabe von 4.500 Plätzen (für unsere Stadtgröße) gelten. Eine Erhöhung um 50 Prozent nach dann schon 29 Jahren. Selbst wenn in fernerer Zukunft alles schneller gehen würde und es bspw. schon nach weiteren 20 bis 25 Jahren zur nächsten 50-Prozent-Erhöhung kommen würde, wärest du um 2055 herum erst bei rund 6.500 bis 7.000 Plätzen vorgeschriebener BBL-Mindestkapazität. Und käme es weitere 20/25 Jahre später nochmals zu einer 50-Prozent-Erhöhung, dann würde man eben erst irgendwann ab 2075 in der BBL eine 10.000er-Halle benötigen. Von dieser Größe träumen ja heute schon viele und in der EuroLeague wird das auch früher oder später kommen, doch selbst, wenn die Halle in Chemnitz eine Nummer kleiner ausfällt, hättest du für die BBL von heute an auf die nächsten 50 Jahre Planungssicherheit. Und das willst du allen Ernstes als Risiko eines Millionengrabs wegen zu geringer Kapazität bezeichnen und skizzierst hier irgendwelchen Quatsch von Zwangsabstieg in die ProA?

4. Innenstadtbelebung?
Hast du dich bspw. 2019/20, als wir gerade von der Hartmann-Halle in die Messe umgezogen waren, mal mit Gastronomen aus der Chemnitzer Innenstadt unterhalten? Unzählige, ob seinerzeit Diebels, Moe's Bar, Martinic, Brazil, Turmbrauhaus, etc. merkten umgehend, dass sie nach NINERS-Heimspielen, die nun eben nicht mehr in der Innenstadt stattfanden, weniger Gäste als zuvor hatten. Und früher waren all diese Gastro-Läden nach NINERS-Spielen eben voll, obwohl wir "nur" 2.000 Zuschauer gegen Ehingen, Kirchheim oder Baunach hatten und von denen ja laut deiner Aussage sogar angeblich noch unzählige bei gleichzeitiger Verursachung eines Verkehrschaos direkt nach Spielende abreisten. Wenn aber damals schon der kleine Zuschauerrest ein halbes Dutzend Bars und Restaurants vollmachte, kann man erahnen, welchen Effekt Heimspiele mit der drei- bis vierfachen Zuschauerzahl künftig haben können. Und während gegen Ehingen, Kirchheim, Baunach kein einziger Besucher mit Übernachtung anreiste (nicht mal die Teams selbst), kann bzw. wird das gegen München, Hamburg und Berlin, erst recht gegen Istanbul, Lissabon oder Belgrad schon ganz anders aussehen. Von sonstigen Synergie-Effekten ganz zu schweigen, aber es ist schlichtweg deutschlandweit für alle in den vergangenen Jahren neu entstandenen multipel nutzbaren Großveranstaltungsstätten bewiesen, dass sie gerade bei Nähe zu bestehender Gastronomie, Hotellerie und Einzelhandel eben dort für deutliche Umsatzzuwächse sorgten. Die "Belebung" ist andernorts überall messbar - wieso solle diese dann ausgerechnet nur in Chemnitz nicht eintreten? Obwohl hier nahezu alles sogar schon im direkten Umkreis vorhanden ist und nicht erst wie bspw. in Berlin oder Hamburg über Jahre hinweg drumherum neue Quartiere und Infrastruktur entstehen müssen/mussten.

-------

Kurzum - bei aller Liebe, man kann rund um das Thema neue Halle selbstverständlich dutzende Dinge kontrovers diskutieren. Es gibt unzählige Pro's und Contra's. Jeder Standort bringt seine Vor- bzw. Nachteile mit sich und natürlich bleibt die Kostenfrage mit Abstand die größte Herausforderung. Ich selbst wüsste heute auch nicht, was am Ende die idealste Lösung oder der beste Kompromiss wäre. Aber bitte, wenn solche teils völlig an den Haaren herbeigezogenen "Argumente" wie von Quizmaster irgendwann die Diskussion bestimmen, wenn mit derart wilden Stammtischparolen nur die Vorbehalte und Sorgen geschürt werden, wenn sich die "Quizmasters" offenkundig zu großen "Warnern und Mahnern" aufschwingen, obwohl sie schon mit ihren ersten fünf Sätzen beweisen, dass sie quasi nichts genauer recherchiert oder analysiert haben, dann, ja dann werden all die Skeptiker und Verhinderer letztlich siegen. Dann wird es in Chemnitz in den nächsten 20 Jahren keine neue Halle geben.

Und dann wird Quizmaster bereits viel früher in einer Sache Recht behalten - nämlich dass die Chemnitzer schon in zehn Jahren keinen Bundesligabasketball mehr sehen, sondern froh sein können, wenn sich 2035 noch eine Hand voll Ehrenämtler findet, die dann das "tote Pferd" Chemnitzer Basketball vor 2.000 Zuschauern erst in der Messe und mangels Geld alsbald wieder in der Hartmannhalle weiterreitet. Und welche sonstigen Künstler, Musiker, Comedians, Events im Jahre 2035 überhaupt noch in eine dann abgeranzte, kleine, überalterte Messe Chemnitz kommen, kann sich jeder an fünf Fingern abzählen, der schon heute mal einen wachen Blick ins aktuelle Jahres-Showprogramm wirft. Nur wird es dann erst Recht keine Lösung mehr geben, denn wenn schon ein potenzieller Ankermieter, wie bspw. ein Basketballclub, bis 2035 mangels Hallenperspektive seine Segel gestrichen haben oder sportlich/wirtschaftlich darnieder gegangen sein sollte, hättest du erst Recht keine Basis mehr für mögliche Betreiber- oder Nutzungskonzepte einer neuen Halle. Eben diese würde dann also erst recht nie kommen und die Chemnitzer dürften weiter für Konzerte nach Riesa und für Sport/Kultur nach Leipzig oder Dresden fahren, während in der Messe Chemnitz bis 2050+ Gartenschau, Nachtflohmarkt und Caravanausstellung die städtischen "Topevents" wären.
SO MANY IDIOTS - SO FEW BULLETS!

A-Team

#167
Zitat von: Rivertilt am Freitag,  6 Juni 2025, 07:10:57Interessant wäre noch die große Freifläche des alten Schlachthofs hinter der Sachsenallee. Bezüglich der Anbindung ein Plus und ein sehr großes Parkhaus gibt es auch schon (ob nutzbar steht auf einem anderen Zettel). Anwohner in der Nähe gibt es so gut wie keine. Fraglich nur, ob die Größe ausreichen würde.

Also ich finde deinen Ansatz mehr als Überlegungswert.

Für mein Empfinden, passt dort auch eine deutlich größere Halle hin.

Die Vorteile liegen dort natürlich bei über 2000 vorhandenen Parkplätzen und weiteren 775 Parkplätzen am Stadion (650m entfernt). Damit hast du ganz schön viel Kapa an Parkplatz. Ansonsten bietet die Fläche genug Möglichkeit, weitere Parkplätze zu bauen. Zum Vergleich, die Arena hat jetzt ca. 2500 Parkplätze.

Auch der Nahverkehr ist nicht so übel dort. Hält doch die 21, 51 und die 82 (Ringbus) direkt an der Sachsenallee. Die Busse fahren jetzt schon Takte zwischen 10 und 25 Minuten. Auch steht ja das "Chemnitzer Modell" im Nahverkehr noch irgendwie im Raum. Demnach soll bei Stufe 3 die Straßenbahn über die StraNa Richtung Sachsenallee und Frankenberger Straße führen.

Auch das Einzugsgebiet fußläufig ist ganz schön groß. Die 3 angrenzenden Stadteile Zentrum, Sonnenberg und Hilbersdorf haben zusammen 38000 Einwohner.

Insgesamt sollte man sich diesen Standort auf alle Fälle anschauen. Das Bauen dürfte dort um einiges preiswerter sein, als in der Innenstadt.

Ilse Igel

Zitat von: patte am Dienstag, 10 Juni 2025, 12:40:16-------

Kurzum - bei aller Liebe, man kann rund um das Thema neue Halle selbstverständlich dutzende Dinge kontrovers diskutieren. Es gibt unzählige Pro's und Contra's. Jeder Standort bringt seine Vor- bzw. Nachteile mit sich und natürlich bleibt die Kostenfrage mit Abstand die größte Herausforderungg. Ich selbst wüsste heute auch nicht, was am Ende die idealste Lösung oder der beste Kompromiss wäre. Aber bitte, wenn solche teils völlig an den Haaren herbeigezogenen "Argumente" wie von Quizmaster irgendwann die Diskussion bestimmen, wenn mit derart wilden Stammtischparolen nur die Vorbehalte und Sorgen geschürt werden, wenn sich die "Quizmasters" offenkundig zu großen "Warnern und Mahnern" aufschwingen, obwohl sie schon mit ihren ersten fünf Sätzen beweisen, dass sie quasi nichts genauer recherchiert oder analysiert haben, dann, ja dann werden all die Spektiker und Verhinderer letztlich siegen. Dann wird es in Chemnitz in den nächsten 20 Jahren keine neue Halle geben.

Und dann wird Quizmaster bereits viel früher in einer Sache Recht behalten - nämlich dass die Chemnitzer schon in zehn Jahren keinen Bundesligabasketball mehr sehen, sondern froh sein können, wenn sich 2035 noch eine Hand voll Ehrenämtler findet, die dann das "tote Pferd" Chemnitzer Basketball vor 2.000 Zuschauern erst in der Messe und mangels Geld alsbald wieder in der Hartmannhalle weiterreitet. Und welche sonstigen Künstler, Musiker, Comedians, Events im Jahre 2035 überhaupt noch in eine dann abgeranzte, kleine, überalterte Messe Chemnitz kommen, kann sich jeder an fünf Fingern abzählen, der schon heute mal einen wachen Blick ins aktuelle Jahres-Showprogramm wirft. Nur wird es dann erst Recht keine Lösung mehr geben, denn wenn schon ein potenzieller Ankermieter, wie bspw. ein Basketballclub, bis 2035 mangels Hallenperspektive seine Segel gestrichen oder sportlich/wirtschaftlich darnieder gegangen sein sollte, hättest du erst Recht keine Basis mehr für mögliche Betreiber- oder Nutzungskonzepte einer neuen Halle. Eben diese würde dann also erst recht nie kommen und die Chemnitzer dürften weiter für Konzerte nach Riesa und für Sport/Kultur nach Leipzig oder Dresden fahren, während in der Messe Chemnitz bis 2050+ Gartenschau, Nachtflohmarkt und Caravanausstellung die städtischen "Topevents" wären.
Danke Patte für diesen sehr guten Input!

99-fan

Danke für den kurzen Einblick Patte. Weiß der Verein (und ist diese Info öffentlich), wie viele eurer Zuschauer Chemnitzer sind und wie viele von außerhalb kommen?
Ich bin kein Chemnitzer, mir ist ehrlich gesagt egal wie viele Busse und Straßenbahnen dort alle 5 Minuten fahren, da ich eh mit dem Auto kommen muss und ich glaube, dass das vielen so geht.
Ich esse kein Biofleisch, weil ich nicht will, daß für mein Essen glückliche Tiere getötet werden.

Ich habe keine Rechtschreibfehler, ich bin bloß eine paar Reformen voraus.

flitzy

Zitat von: patte am Dienstag, 10 Juni 2025, 12:40:16
Zitat von: Quizmaster am Dienstag, 10 Juni 2025, 08:59:54Ich finde es immer ....................
Danke Patte, Du sprichts mir aus dem Herzen. Wir brauchen Visionen  :great:

patte

Zitat von: 99-fan am Dienstag, 10 Juni 2025, 13:29:06Danke für den kurzen Einblick Patte. Weiß der Verein (und ist diese Info öffentlich), wie viele eurer Zuschauer Chemnitzer sind und wie viele von außerhalb kommen?

Wir haben zumindest über das Online-Ticketing, welches heutzutage über 80 Prozent aller abgesetzten Karten ausmacht, und über unsere rund 230 Sponsoren einen guten Überblick, woher unsere Zuschauer kommen. Öffentlich zugänglich haben wir dies noch nicht gemacht, wird aber bestimmt in den kommenden Monaten mal folgen, sollte es für die Hallendiskussion von Relevanz werden.

Grundsätzlich kann ich aber so viel sagen, dass einerseits der allergrößte Teil unserer Zuschauer aus Chemnitz und dem direkten Umland, also einem Einzugsgebiet von insgesamt 400.000 bis 500.000 Einwohnern, stammt. Andererseits erweitert sich dieser Kreis erfreulicherweise seit Jahren stetig und mittlerweile ist es keine Seltenheit mehr, dass wir Zuschauer aus Zwickau, Dresden, Leipzig, Plauen, Freiberg oder dem gesamten Erzgebirge begrüßen dürfen.

Für den neuen Standort der Halle sind aber tatsächlich die innerstädtischen Anbindungen von entscheidender Bedeutung. Die Gäste von weit außerhalb reisen ohnehin größtenteils mit PKW an. Bei den Gästen aus der Stadt und dem direkten Umland ist die ÖPNV-Quote deutlich höher bzw. dort schlummern die tatsächlichen Potenziale, wenn eine Halle gut angebunden ist. Und gerade bei Hallengrößen von 8.000 Zuschauern aufwärts, bedeutet "gut angebunden" eben nicht, dass zum zeitlich überwiegenden Veranstaltungsende am Abend und/oder Wochenende noch ein, zwei Straßenbahn- oder Buslinien einmal pro halbe Stunde mit ihrem üblichen Fassungsvermögen von 100 bis 200 Gästen in nur eine oder zwei mögliche Richtungen fahren. Denn so transportierst du von 8.000 Besuchern letztlich gerade mal 500 in einem passenden Zeitfenster von der Halle weg, nur damit ein Großteil derer dann in der Innenstadt nochmal umsteigen muss, um nach Hause zu kommen. Bei derartigen Aussichten bleiben die Leute natürlich beim PKW.

Hast du aber in unmittelbarer Umgebung Zentralhaltestelle, Hauptbahnhof und Omnibusbahnhof, stehen dort dutzende Linien zur Verfügung, die eben alle in unterschiedliche Richtungen fahren. Da muss jeder nur einmal einsteigen, um nach Hause zu kommen. Die Kapazitäten steigen von wenigen hundert auf mehrere tausend Plätze. So wird ÖPNV zur echten Alternative, der auch wirklich genutzt wird und in unser aller Sinne eben das PKW-Aufkommen reduziert.
SO MANY IDIOTS - SO FEW BULLETS!

Tamer Arik Ultra

kann das thema verkehr überhaupt nicht nachvollziehen.
alle die dort irgendwo in der nähe kommen, sollten animiert werden mit dem ÖPNV zu kommen. Möglichkeiten gibt es da ja genug. ;) davon kann eine CVAG auch profitieren.
Leipzig bekommt das ja mit dem Fussball auch irgendwie hin.

@Patte
danke für deine Einblicke. mich wundert nur das du tagsüber auch Forenbeiträge schreiben kannst :buck:

"Die Anzeigetafel sagt: Ich habe verloren. Was sie nicht sagt, ist die Loyalität und die Großzügigkeit, die ich auf dem Platz gefühlt habe. Ich habe eine Inspiration gefunden. Ihr habt mir Eure Schulter zum Anlehnen gegeben, auch als ich ganz unten war"

GYOU

Zitat von: patte am Dienstag, 10 Juni 2025, 12:40:16
Zitat von: Quizmaster am Dienstag, 10 Juni 2025, 08:59:54Ich finde es immer wieder interessant wie das Thema Innenstadtbelebung mit dem Hallenneubau in Verbindung gebracht wird.
Also selbst zu besten Harti-Zeiten hat maximal das Diebels von den Heimspielen profitiert. Der Rest der Zuschauer hat eher versucht ziemlich zügig dem Verkehrschaos zu entkommen. Und das bei grade mal 2000-2500 Zuschauern.
Und dieses Verkehrschaos wird an dem avisierten Innenstadtstandort nicht besser, mit der geplanten/benötigten Zuschauerkapazität, ganz im Gegenteil.
Es gibt aktuell dort nur die einspurige Mühlenstraße um das Gelände verlassen zu können.
Dann müssten die aktuellen Zufahrtmöglichkeiten über StraNA und Kollwitz/Liebknecht zusätzlich angepasst werden. (geht das überhaupt?)
Ich bleib dabei, der Standort macht finanziell, Lärmschutz- Verkehrs und vor allem größentechnisch keinen Sinn.
Aber da die Mehrheit das Ding dorthin haben will, aller Einwände/Hinweise/Erfahrungen zum trotz, wird Das gebaut.
Die Kosten werden aufgrund des Standortes definitiv explodieren.
Zu Heimspielen gib es regelmäßig Verkehrschaos, nicht nur für PKW, sondern auch der komplette Bus-ÖPNV in der Stadt wird davon betroffen sein. Da viele Hauptlinien den Weg über Mühlen, Theater, Brücken und Hartmannstraße nehmen.
Dann wird festgestellt, dass die Halle eigentlich viel zu klein ist für das benötigte Wachstum, um europäisch mithalten zu können.
Wenn dann noch die BBL die Mindest-Zuschauerzahl nach oben schraubt, gibt es keine Lizenz für 1.Liga Basketball, und wir haben eine 200/400 Millionen Euro-Halle für ProA Basketball zu dem 4.000 Zuschauer kommen.
Und dann will wieder keiner was geahnt haben aber alle wollen wissen wie das passieren konnte.
Leute, ernsthaft, denkt ihr wirklich dieser Fantasterei folgen ein oder besser mehrere Investoren?
Und wenn es um die Innenstadtbelebung nach 20 Uhr ginge, dann könnte man gleich die Galeria zu einer Niners-Arena umbauen, statt ein Verwaltungsgebäude daraus zu machen.
Mehr Innenstadt geht nicht, Parkhäuser sind vorhanden, Küche für Gastro gibt es auch. Bus/Straßenbahn halten direkt davor.

Ich selbst möchte mir nicht anmaßen wirklich einschätzen zu können, welcher Standort nach Abwägung aller Pro's und Contra's der beste wäre, aber wenn ich solche Beiträge lese, kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Darin ist ja so viel falsch und wenig bis gar nicht recherchiert, dass mir die Haare zu Berge stehen.
1. Verkehrschaos bei früheren Spielen in der Richard-Hartmann-Halle?
Es gab in näherer Umgebung nur einen großen Parkplatz, nämlich dort, wo heute die Oberschule am Hartmannplatz steht, mit einer einzigen unbeampelten drei Meter breiten Zufahrt, von der man nur einseitig das Parkplatzgelände verlassen konnte. Dort stauten sich logischerweise nach Spielende also die abreisenden PKW's. Schon hundert Meter weiter bspw. am Innenstadtring oder Kreuzung Leipziger/Limbacher Straße hatte sich das aber längst aufgelöst und niemand mehr mitbekommen, dass überhaupt gerade ein NINERS-Spiel zu Ende gegangen war. Von Verkehrschaos war weit und breit keine Spur und am diskutierten neuen Standort hinter dem Marx-Monument gibt es eben gerade nicht den einen großen Parkplatz, von welchem dann hunderte oder tausende Menschen gleichzeitig in nur eine mögliche Verkehrsrichtung abströmen müssten.
2. Verkehrschaos am neuen Standort?
Jene Besucher, die mit PKW anreisen, würden sich im Wesentlichen auf die bestehenden umliegenden Parkhäuser (bspw. Hauptbahnhof, Galerie Roter Turm, Rathaus Passagen, Kaufhof, Biendo, Johanniskarree (SIMMEL), Terminal 3, Rosenhof) oder Tiefgaragen (bspw. Webergasse, Volksbank, REWE, Luxor, Alte Post, Moritzhof) sowie auf Parkflächen der umliegenden Straßen (StraNa, Brückenstraße, Hartmannstraße, Theaterstraße) und ggf. auf eventuelle neue Parkmöglichkeiten am Hallenstandort verteilen. Schlendert gern mal abends, also wenn Sport, Kultur, Konzerte, etc. in der neuen Halle stattfinden würden, durch all die genannten Parkhäuser und Tiefgaragen - da ist unfassbar viel Platz, der genutzt werden könnte und dem jeweiligen Betreiber auch noch Geld bringt. Durch die breite Verteilung, alle oben aufgelisteten Standorte liegen im fußläufigen Umkreis von maximal 800 Meter (Distanz Marx-Monument --> Rosenhof), würde der Zuschauerabfluss über viele verschiedene Straßen in viele verschiedene Richtungen erfolgen. Ein Verkehrschaos braucht da keiner zu befürchten, aber ja, wenn etwas in der Innenstadt los ist, dann wird es dort eben auch mal voller. Man kann sich das ja gern mal rund um die Uber-Arena in Berlin anschauen. Geht irgendwie trotzdem und dort mit Basketball, Eishockey, Konzerten, etc. sogar hundert Mal im Jahr.
Ein weiterer entscheidender Punkt: Verkehrsreduktion durch gute ÖPNV-Anbindung. Zentralhaltestelle, Hauptbahnhof und Omnibusbahnhof im Umkreis von 400 Metern. Dutzende Linien in verschiedenen Zeitabständen und/oder durch "Anschluss" gut aufeinander abgestimmt. Besser geht's nicht. Da würde sich jede andere deutsche Großstadt die Finger nach lecken. Und wenn eine Veranstaltungsstätte gut via ÖPNV erreichbar ist, dann wird dieser eben auch mehr genutzt. Das Gegenteil sieht man an der Messe - oder am Sportforum - oder an vielen anderen Standorten irgendwo draußen auf der grünen Wiese. Da gibt's im besten Fall zwei Linien, die in der Nähe halten, abends und am Wochenende nach den Veranstaltungen in Taktungen von 20, 30 Minuten fahren (wenn überhaupt) und dann bei Abfahrt keinen 200 Leuten Platz bieten. Und da soll man sich wundern, dass kaum jemand diesen ÖPNV nutzt? Ich merke es selbst, weil ich seit zweieinhalb Jahren zu jedem NINERS-Spiel mit ÖPNV anreise und nicht selten im Januar Samstagabend 23 Uhr bei Minusgraden ewig an der Zwickauer, Guericke, Neefe auf den nächsten Bus/Bahn wartete. Deshalb steigen verständlicherweise viel mehr Leute ins Auto, als für Veranstaltungen in der Innenstadt. Sieht man auch heute schon, wenn man einfach mal den prozentualen Anteil der PKW-Anreiser bei sämtlichen Events in der Messe mit eben jenem bei Events in der Stadthalle / Stadthallenpark / Innenstadt vergleicht.
3. Mindesthallengröße gemäß BBL-Vorgaben führt zu Millionengrab?
Sorry, aber deine Aussage hierzu ist schlichtweg unhaltbarer Quatsch!
Bis zur Saison 2002/2003 durften Teams mit Schulturnhallen in der BBL spielen. Aber 2003 gab es dann erstmals die fixe Vorgabe von mindestens 3.000 Plätzen. Diese Vorgabe ist also 22 Jahre alt und gilt heute noch. Erst ab 2032 wird in der BBL eine neue Mindestvorgabe von 4.500 Plätzen (für unsere Stadtgröße) gelten. Eine Erhöhung um 50 Prozent nach dann schon 29 Jahren. Selbst wenn in fernerer Zukunft alles schneller gehen würde und es bspw. schon nach weiteren 20 bis 25 Jahren zur nächsten 50-Prozent-Erhöhung kommen würde, wärest du um 2055 herum erst bei rund 6.500 bis 7.000 Plätzen vorgeschriebener BBL-Mindestkapazität. Und käme es weitere 20/25 Jahre später nochmals zu einer 50-Prozent-Erhöhung, dann würde man eben erst irgendwann ab 2075 in der BBL eine 10.000er-Halle benötigen. Von dieser Größe träumen ja heute schon viele und in der EuroLeague wird das auch früher oder später kommen, doch selbst, wenn die Halle in Chemnitz eine Nummer kleiner ausfällt, hättest du für die BBL von heute an auf die nächsten 50 Jahre Planungssicherheit. Und das willst du allen Ernstes als Risiko eines Millionengrabs wegen zu geringer Kapazität bezeichnen und skizzierst hier irgendwelchen Quatsch von Zwangsabstieg in die ProA?
4. Innenstadtbelebung?
Hast du dich bspw. 2019/20, als wir gerade von der Hartmann-Halle in die Messe umgezogen waren, mal mit Gastronomen aus der Chemnitzer Innenstadt unterhalten? Unzählige, ob seinerzeit Diebels, Moe's Bar, Martinic, Brazil, Turmbrauhaus, etc. merkten umgehend, dass sie nach NINERS-Heimspielen, die nun eben nicht mehr in der Innenstadt stattfanden, weniger Gäste als zuvor hatten. Und früher waren all diese Gastro-Läden nach NINERS-Spielen eben voll, obwohl wir "nur" 2.000 Zuschauer gegen Ehingen, Kirchheim oder Baunach hatten und von denen ja laut deiner Aussage sogar angeblich noch unzählige bei gleichzeitiger Verursachung eines Verkehrschaos direkt nach Spielende abreisten. Wenn aber damals schon der kleine Zuschauerrest ein halbes Dutzend Bars und Restaurants vollmachte, kann man erahnen, welchen Effekt Heimspiele mit der drei- bis vierfachen Zuschauerzahl künftig haben können. Und während gegen Ehingen, Kirchheim, Baunach kein einziger Besucher mit Übernachtung anreiste (nicht mal die Teams selbst), kann bzw. wird das gegen München, Hamburg und Berlin, erst recht gegen Istanbul, Lissabon oder Belgrad schon ganz anders aussehen. Von sonstigen Synergie-Effekten ganz zu schweigen, aber es ist schlichtweg deutschlandweit für alle in den vergangenen Jahren neu entstandenen multipel nutzbaren Großveranstaltungsstätten bewiesen, dass sie gerade bei Nähe zu bestehender Gastronomie, Hotellerie und Einzelhandel eben dort für deutliche Umsatzzuwächse sorgten. Die "Belebung" ist andernorts überall messbar - wieso solle diese dann ausgerechnet nur in Chemnitz nicht eintreten? Obwohl hier nahezu alles sogar schon im direkten Umkreis vorhanden ist und nicht erst wie bspw. in Berlin oder Hamburg über Jahre hinweg drumherum neue Quartiere und Infrastruktur entstehen müssen/mussten.
-------
Kurzum - bei aller Liebe, man kann rund um das Thema neue Halle selbstverständlich dutzende Dinge kontrovers diskutieren. Es gibt unzählige Pro's und Contra's. Jeder Standort bringt seine Vor- bzw. Nachteile mit sich und natürlich bleibt die Kostenfrage mit Abstand die größte Herausforderung. Ich selbst wüsste heute auch nicht, was am Ende die idealste Lösung oder der beste Kompromiss wäre. Aber bitte, wenn solche teils völlig an den Haaren herbeigezogenen "Argumente" wie von Quizmaster irgendwann die Diskussion bestimmen, wenn mit derart wilden Stammtischparolen nur die Vorbehalte und Sorgen geschürt werden, wenn sich die "Quizmasters" offenkundig zu großen "Warnern und Mahnern" aufschwingen, obwohl sie schon mit ihren ersten fünf Sätzen beweisen, dass sie quasi nichts genauer recherchiert oder analysiert haben, dann, ja dann werden all die Skeptiker und Verhinderer letztlich siegen. Dann wird es in Chemnitz in den nächsten 20 Jahren keine neue Halle geben.
Und dann wird Quizmaster bereits viel früher in einer Sache Recht behalten - nämlich dass die Chemnitzer schon in zehn Jahren keinen Bundesligabasketball mehr sehen, sondern froh sein können, wenn sich 2035 noch eine Hand voll Ehrenämtler findet, die dann das "tote Pferd" Chemnitzer Basketball vor 2.000 Zuschauern erst in der Messe und mangels Geld alsbald wieder in der Hartmannhalle weiterreitet. Und welche sonstigen Künstler, Musiker, Comedians, Events im Jahre 2035 überhaupt noch in eine dann abgeranzte, kleine, überalterte Messe Chemnitz kommen, kann sich jeder an fünf Fingern abzählen, der schon heute mal einen wachen Blick ins aktuelle Jahres-Showprogramm wirft. Nur wird es dann erst Recht keine Lösung mehr geben, denn wenn schon ein potenzieller Ankermieter, wie bspw. ein Basketballclub, bis 2035 mangels Hallenperspektive seine Segel gestrichen haben oder sportlich/wirtschaftlich darnieder gegangen sein sollte, hättest du erst Recht keine Basis mehr für mögliche Betreiber- oder Nutzungskonzepte einer neuen Halle. Eben diese würde dann also erst recht nie kommen und die Chemnitzer dürften weiter für Konzerte nach Riesa und für Sport/Kultur nach Leipzig oder Dresden fahren, während in der Messe Chemnitz bis 2050+ Gartenschau, Nachtflohmarkt und Caravanausstellung die städtischen "Topevents" wären.
Zitat von: patte am Dienstag, 10 Juni 2025, 12:40:16
Zitat von: Quizmaster am Dienstag, 10 Juni 2025, 08:59:54Ich finde es immer wieder interessant wie das Thema Innenstadtbelebung mit dem Hallenneubau in Verbindung gebracht wird.
Also selbst zu besten Harti-Zeiten hat maximal das Diebels von den Heimspielen profitiert. Der Rest der Zuschauer hat eher versucht ziemlich zügig dem Verkehrschaos zu entkommen. Und das bei grade mal 2000-2500 Zuschauern.
Und dieses Verkehrschaos wird an dem avisierten Innenstadtstandort nicht besser, mit der geplanten/benötigten Zuschauerkapazität, ganz im Gegenteil.
Es gibt aktuell dort nur die einspurige Mühlenstraße um das Gelände verlassen zu können.
Dann müssten die aktuellen Zufahrtmöglichkeiten über StraNA und Kollwitz/Liebknecht zusätzlich angepasst werden. (geht das überhaupt?)
Ich bleib dabei, der Standort macht finanziell, Lärmschutz- Verkehrs und vor allem größentechnisch keinen Sinn.
Aber da die Mehrheit das Ding dorthin haben will, aller Einwände/Hinweise/Erfahrungen zum trotz, wird Das gebaut.
Die Kosten werden aufgrund des Standortes definitiv explodieren.
Zu Heimspielen gib es regelmäßig Verkehrschaos, nicht nur für PKW, sondern auch der komplette Bus-ÖPNV in der Stadt wird davon betroffen sein. Da viele Hauptlinien den Weg über Mühlen, Theater, Brücken und Hartmannstraße nehmen.
Dann wird festgestellt, dass die Halle eigentlich viel zu klein ist für das benötigte Wachstum, um europäisch mithalten zu können.
Wenn dann noch die BBL die Mindest-Zuschauerzahl nach oben schraubt, gibt es keine Lizenz für 1.Liga Basketball, und wir haben eine 200/400 Millionen Euro-Halle für ProA Basketball zu dem 4.000 Zuschauer kommen.
Und dann will wieder keiner was geahnt haben aber alle wollen wissen wie das passieren konnte.
Leute, ernsthaft, denkt ihr wirklich dieser Fantasterei folgen ein oder besser mehrere Investoren?
Und wenn es um die Innenstadtbelebung nach 20 Uhr ginge, dann könnte man gleich die Galeria zu einer Niners-Arena umbauen, statt ein Verwaltungsgebäude daraus zu machen.
Mehr Innenstadt geht nicht, Parkhäuser sind vorhanden, Küche für Gastro gibt es auch. Bus/Straßenbahn halten direkt davor.

Ich selbst möchte mir nicht anmaßen wirklich einschätzen zu können, welcher Standort nach Abwägung aller Pro's und Contra's der beste wäre, aber wenn ich solche Beiträge lese, kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Darin ist ja so viel falsch und wenig bis gar nicht recherchiert, dass mir die Haare zu Berge stehen.
1. Verkehrschaos bei früheren Spielen in der Richard-Hartmann-Halle?
Es gab in näherer Umgebung nur einen großen Parkplatz, nämlich dort, wo heute die Oberschule am Hartmannplatz steht, mit einer einzigen unbeampelten drei Meter breiten Zufahrt, von der man nur einseitig das Parkplatzgelände verlassen konnte. Dort stauten sich logischerweise nach Spielende also die abreisenden PKW's. Schon hundert Meter weiter bspw. am Innenstadtring oder Kreuzung Leipziger/Limbacher Straße hatte sich das aber längst aufgelöst und niemand mehr mitbekommen, dass überhaupt gerade ein NINERS-Spiel zu Ende gegangen war. Von Verkehrschaos war weit und breit keine Spur und am diskutierten neuen Standort hinter dem Marx-Monument gibt es eben gerade nicht den einen großen Parkplatz, von welchem dann hunderte oder tausende Menschen gleichzeitig in nur eine mögliche Verkehrsrichtung abströmen müssten.
2. Verkehrschaos am neuen Standort?
Jene Besucher, die mit PKW anreisen, würden sich im Wesentlichen auf die bestehenden umliegenden Parkhäuser (bspw. Hauptbahnhof, Galerie Roter Turm, Rathaus Passagen, Kaufhof, Biendo, Johanniskarree (SIMMEL), Terminal 3, Rosenhof) oder Tiefgaragen (bspw. Webergasse, Volksbank, REWE, Luxor, Alte Post, Moritzhof) sowie auf Parkflächen der umliegenden Straßen (StraNa, Brückenstraße, Hartmannstraße, Theaterstraße) und ggf. auf eventuelle neue Parkmöglichkeiten am Hallenstandort verteilen. Schlendert gern mal abends, also wenn Sport, Kultur, Konzerte, etc. in der neuen Halle stattfinden würden, durch all die genannten Parkhäuser und Tiefgaragen - da ist unfassbar viel Platz, der genutzt werden könnte und dem jeweiligen Betreiber auch noch Geld bringt. Durch die breite Verteilung, alle oben aufgelisteten Standorte liegen im fußläufigen Umkreis von maximal 800 Meter (Distanz Marx-Monument --> Rosenhof), würde der Zuschauerabfluss über viele verschiedene Straßen in viele verschiedene Richtungen erfolgen. Ein Verkehrschaos braucht da keiner zu befürchten, aber ja, wenn etwas in der Innenstadt los ist, dann wird es dort eben auch mal voller. Man kann sich das ja gern mal rund um die Uber-Arena in Berlin anschauen. Geht irgendwie trotzdem und dort mit Basketball, Eishockey, Konzerten, etc. sogar hundert Mal im Jahr.
Ein weiterer entscheidender Punkt: Verkehrsreduktion durch gute ÖPNV-Anbindung. Zentralhaltestelle, Hauptbahnhof und Omnibusbahnhof im Umkreis von 400 Metern. Dutzende Linien in verschiedenen Zeitabständen und/oder durch "Anschluss" gut aufeinander abgestimmt. Besser geht's nicht. Da würde sich jede andere deutsche Großstadt die Finger nach lecken. Und wenn eine Veranstaltungsstätte gut via ÖPNV erreichbar ist, dann wird dieser eben auch mehr genutzt. Das Gegenteil sieht man an der Messe - oder am Sportforum - oder an vielen anderen Standorten irgendwo draußen auf der grünen Wiese. Da gibt's im besten Fall zwei Linien, die in der Nähe halten, abends und am Wochenende nach den Veranstaltungen in Taktungen von 20, 30 Minuten fahren (wenn überhaupt) und dann bei Abfahrt keinen 200 Leuten Platz bieten. Und da soll man sich wundern, dass kaum jemand diesen ÖPNV nutzt? Ich merke es selbst, weil ich seit zweieinhalb Jahren zu jedem NINERS-Spiel mit ÖPNV anreise und nicht selten im Januar Samstagabend 23 Uhr bei Minusgraden ewig an der Zwickauer, Guericke, Neefe auf den nächsten Bus/Bahn wartete. Deshalb steigen verständlicherweise viel mehr Leute ins Auto, als für Veranstalungen in der Innenstadt. Sieht man auch heute schon, wenn man einfach mal den prozentualen Anteil der PKW-Anreiser bei sämtlichen Events in der Messe mit eben jenem bei Events in der Stadthalle / Stadthallenpark / Innenstadt vergleicht.
3. Mindesthallengröße gemäß BBL-Vorgaben führt zu Millionengrab?
Sorry, aber deine Aussage hierzu ist schlichtweg unhaltbarer Quatsch!
Bis zur Saison 2002/2003 durften Teams mit Schulturnhallen in der BBL spielen. Aber 2003 gab es dann erstmals die fixe Vorgabe von mindestens 3.000 Plätzen. Diese Vorgabe ist also 22 Jahre alt und gilt heute noch. Erst ab 2032 wird in der BBL eine neue Mindestvorgabe von 4.500 Plätzen (für unsere Stadtgröße) gelten. Eine Erhöhung um 50 Prozent nach dann schon 29 Jahren. Selbst wenn in fernerer Zukunft alles schneller gehen würde und es bspw. schon nach weiteren 20 bis 25 Jahren zur nächsten 50-Prozent-Erhöhung kommen würde, wärest du um 2055 herum erst bei rund 6.500 bis 7.000 Plätzen vorgeschriebener BBL-Mindestkapazität. Und käme es weitere 20/25 Jahre später nochmals zu einer 50-Prozent-Erhöhung, dann würde man eben erst irgendwann ab 2075 in der BBL eine 10.000er-Halle benötigen. Von dieser Größe träumen ja heute schon viele und in der EuroLeague wird das auch früher oder später kommen, doch selbst, wenn die Halle in Chemnitz eine Nummer kleiner ausfällt, hättest du für die BBL von heute an auf die nächsten 50 Jahre Planungssicherheit. Und das willst du allen Ernstes als Risiko eines Millionengrabs wegen zu geringer Kapazität bezeichnen und skizzierst hier irgendwelchen Quatsch von Zwangsabstieg in die ProA?
4. Innenstadtbelebung?
Hast du dich bspw. 2019/20, als wir gerade von der Hartmann-Halle in die Messe umgezogen waren, mal mit Gastronomen aus der Chemnitzer Innenstadt unterhalten? Unzählige, ob seinerzeit Diebels, Moe's Bar, Martinic, Brazil, Turmbrauhaus, etc. merkten umgehend, dass sie nach NINERS-Heimspielen, die nun eben nicht mehr in der Innenstadt stattfanden, weniger Gäste als zuvor hatten. Und früher waren all diese Gastro-Läden nach NINERS-Spielen eben voll, obwohl wir "nur" 2.000 Zuschauer gegen Ehingen, Kirchheim oder Baunach hatten und von denen ja laut deiner Aussage sogar angeblich noch unzählige bei gleichzeitiger Verursachung eines Verkehrschaos direkt nach Spielende abreisten. Wenn aber damals schon der kleine Zuschauerrest ein halbes Dutzend Bars und Restaurants vollmachte, kann man erahnen, welchen Effekt Heimspiele mit der drei- bis vierfachen Zuschauerzahl künftig haben können. Und während gegen Ehingen, Kirchheim, Baunach kein einziger Besucher mit Übernachtung anreiste (nicht mal die Teams selbst), kann bzw. wird das gegen München, Hamburg und Berlin, erst recht gegen Istanbul, Lissabon oder Belgrad schon ganz anders aussehen. Von sonstigen Synergie-Effekten ganz zu schweigen, aber es ist schlichtweg deutschlandweit für alle in den vergangenen Jahren neu entstandenen multipel nutzbaren Großveranstaltungsstätten bewiesen, dass sie gerade bei Nähe zu bestehender Gastronomie, Hotellerie und Einzelhandel eben dort für deutliche Umsatzzuwächse sorgten. Die "Belebung" ist andernorts überall messbar - wieso solle diese dann ausgerechnet nur in Chemnitz nicht eintreten? Obwohl hier nahezu alles sogar schon im direkten Umkreis vorhanden ist und nicht erst wie bspw. in Berlin oder Hamburg über Jahre hinweg drumherum neue Quartiere und Infrastruktur entstehen müssen/mussten.
-------
Kurzum - bei aller Liebe, man kann rund um das Thema neue Halle selbstverständlich dutzende Dinge kontrovers diskutieren. Es gibt unzählige Pro's und Contra's. Jeder Standort bringt seine Vor- bzw. Nachteile mit sich und natürlich bleibt die Kostenfrage mit Abstand die größte Herausforderungg. Ich selbst wüsste heute auch nicht, was am Ende die idealste Lösung oder der beste Kompromiss wäre. Aber bitte, wenn solche teils völlig an den Haaren herbeigezogenen "Argumente" wie von Quizmaster irgendwann die Diskussion bestimmen, wenn mit derart wilden Stammtischparolen nur die Vorbehalte und Sorgen geschürt werden, wenn sich die "Quizmasters" offenkundig zu großen "Warnern und Mahnern" aufschwingen, obwohl sie schon mit ihren ersten fünf Sätzen beweisen, dass sie quasi nichts genauer recherchiert oder analysiert haben, dann, ja dann werden all die Spektiker und Verhinderer letztlich siegen. Dann wird es in Chemnitz in den nächsten 20 Jahren keine neue Halle geben.
Und dann wird Quizmaster bereits viel früher in einer Sache Recht behalten - nämlich dass die Chemnitzer schon in zehn Jahren keinen Bundesligabasketball mehr sehen, sondern froh sein können, wenn sich 2035 noch eine Hand voll Ehrenämtler findet, die dann das "tote Pferd" Chemnitzer Basketball vor 2.000 Zuschauern erst in der Messe und mangels Geld alsbald wieder in der Hartmannhalle weiterreitet. Und welche sonstigen Künstler, Musiker, Comedians, Events im Jahre 2035 überhaupt noch in eine dann abgeranzte, kleine, überalterte Messe Chemnitz kommen, kann sich jeder an fünf Fingern abzählen, der schon heute mal einen wachen Blick ins aktuelle Jahres-Showprogramm wirft. Nur wird es dann erst Recht keine Lösung mehr geben, denn wenn schon ein potenzieller Ankermieter, wie bspw. ein Basketballclub, bis 2035 mangels Hallenperspektive seine Segel gestrichen oder sportlich/wirtschaftlich darnieder gegangen sein sollte, hättest du erst Recht keine Basis mehr für mögliche Betreiber- oder Nutzungskonzepte einer neuen Halle. Eben diese würde dann also erst recht nie kommen und die Chemnitzer dürften weiter für Konzerte nach Riesa und für Sport/Kultur nach Leipzig oder Dresden fahren, während in der Messe Chemnitz bis 2050+ Gartenschau, Nachtflohmarkt und Caravanausstellung die städtischen "Topevents" wären.
Sorry Patte,

aber hier kommen wir zwei nicht auf einen Nenner:

Aber um eines vornweg zu nehmen: ICH WILL AUCH NE NEUE HALLE. Besser gestern als übermorgen.
Nur bekomme ich hier langsam das Gefühl, dass alle vergessen haben, welche Fehler diese Stadt/Land bei ähnlichen Projekten bereits an den Tag gelegt haben. Aber hey, wir sind zweimal gegen die Wand gerannt, lasst uns das wieder tun. Dieses mal klappt es, gaaaanz bestimmt.

zu deiner 1. These
Genau das meinte ich, die paar Leute die den Hartmannplatz verließen, haben dafür gesorgt das man die Halle meistens ne halbe Stunde später verlassen hatte.
Und lieber mit nem Radler, vor der Halle am metallenen Biertisch nochmal gefachsimpelt hat.
Scheinste vergessen zu haben. 8)

zu deiner 2.These
Du gehst von der Annahme aus das die Besucher des Basketballspieles die umliegenden Parkhäuser nutzen um zum Spiel zu kommen. Klar, ich park ja auch immer am Spielemuseum um dann zur Messe zu laufen ;-)
Wie willst denn die Besucher dazu bringen, nicht das Parkhaus direkt an der Arena zu nutzen, sondern "bissl" abseits zu parken? Nett fragen? Darauf hinweisen? Und, parkst du in Berlin auch immer weiter weg von der UBER-Halle, oder graste lieber vorher die in unmittelbarer Nähe liegenden Parkhäuser ab?
Was denkst du was die Besucher hier machen werden?

Und jetzt kommt der eigentliche Kracher von dir: "wir haben ein gut funktionierendes ÖPNV Netz". Das schreibst du während du paar Absätze später darauf hinweist, wie oft du an der Guerickestraße gestanden hast, weil der Anschluss Abends nur alle 30 Minuten fährt. Wann ist so ein internationales Mittwochsspiel oder die Samstag-Abend Spiele zu Ende? Da fährt dann der ÖPNV auch nur noch alle halbe Stunde, zwar mit mehr Linien, aber auch nur alle halbe Stunde, und, nicht mehr auf allen Linien. Also was werden die Besucher tun? Denn ÖPNV nutzen, oder doch besser das Auto?
Kurzer Ausflug in Hartizeiten:
Die Harti ist quasi in derselben Zenti-Nähe wie die Partie-Säge, komisch das ich Abends regelmäßig den Fußbus anwerfen musste, nach Spielen in der Harti. 
Warum?
Weil der Anschluss bereits weg war. 
Was zur Konsequenz hatte, dass ich nur noch mit Auto gefahren bin.
Aber hier werden die Besucher schon mitmachen, abseits parken, mit dem Bus fahren oder vielleicht sogar laufen. Abends, 23 Uhr, im Winter. Klar  :lol: 
Ganz schöne Augenwischerei von dir. Aber ist ok.



zu deiner 3.These
Kannst du in die Zukunft blicken mit NBA Europe und internationalem Wettbewerb?
Kannst du dir sicher sein das wir in 10 Jahren, wenn die Halle dann fertig ist, immer noch dieselben Standards haben wie jetzt? Oder könnte es sein, dass die BBL und FIBA sich dann an der NBA-Europe orientieren müssen um mithalten zu können?
Nur weil etwas in der Vergangenheit nicht so war, schließen wir das für die Zukunft aus? Das nennst du/ihr handeln mit Weitblick? Na da ???

Ich sehe Punkte vielleicht kritischer, aber dafür sind war ja hier, um uns unsere Argumente/Stammtischparolen wie du sie nennst, an den Kopf zu schreiben.


Abdiel

Zitat von: 99-fan am Dienstag, 10 Juni 2025, 13:29:06Ich bin kein Chemnitzer, mir ist ehrlich gesagt egal wie viele Busse und Straßenbahnen dort alle 5 Minuten fahren, da ich eh mit dem Auto kommen muss und ich glaube, dass das vielen so geht.
Ist bei mir genau andersrum: Wie gerne würde ich in Freiberg den Zug nutzen, um bequem hin und zurück zu gelangen. Haben wir zur Kulturhauptstadt Eröffnung so gemacht und es war einfach toll.

patte

#175
Schön @Quizmaster, dass wir uns zumindest beide eine neue Halle wünschen. Müssen wir eben das als Ausgangsbasis nutzen.

Deine Argumente finde ich persönlich aber weiterhin nicht schlüssig:

1. Hier bleibe ich bei meiner o.g. These. Bottle-Neck and der Harti war die enge Ausfahrt vom einzigen Parkplatz auf dem Hartmannplatz. Trifft am neuen Standort so nicht zu, weil mehrere verschiedene Parkmöglichkeiten mit verschiedensten Zufahrtswegen. Habe ich im vorherigen Post umfassend beschrieben.

2. Puuuuh, ganz viel Äpfel und Birnen. Du parkst doch heute nur deshalb nicht am Spielemuseum, weil es wesentlich näher dran an der Messe Chemnitz riesige Parkplätze mit ausreichend Kapazität gibt. Wenn beim NINERS-Spiel in der Innenstadt aber das nächstgelegene Parkhaus bereits voll ist, musst du zwangsläufig auf ein weiter entferntes ausweichen. Diesen Zwang hast du doch heute an der Messe gar nicht. Und wenn irgendwann in der Zukunft mal die ersten zehn Heimspiele am neuen Standort stattgefunden haben, setzt sich bei den Zuschauern auch das Wissen durch, wo man nächstgelegen parken kann, wenn man schon eine Stunde vor Spiel anreist und wo man es versuchen muss, wenn man erst 15 Minuten vor Spielbeginn kommt. Und genau so mache ich es übrigens auch an der UBER Arena in Berlin. Da bin ich vielleicht zweimal im Jahr, aber weiß trotzdem, welches Parkhaus näher dran und eher voll bzw. welches weiter weg ist und auch kurz vor Veranstaltungsbeginn noch Kapazitäten bietet. Von digitalen Anzeigen bis hin zu Apps, die dir sowas im Jahr 2035 auch einfach aufs Handy- oder Autodisplay zaubern, ganz zu schweigen.

Noch ein Hinweis: Stand heute gibt es rein gar kein Modell zur Halle und erst recht keine belastbaren Infos, ob überhaupt und in welcher Größenordnung dort noch ein Parkhaus entstehen würde. Doch obwohl eben das alles gar nicht bekannt ist, fabulierst du hier wild rum, dass künftig ein Großteil der 8.000 Besucher in diesem von dir erdachten Parkhaus direkt an der Halle parken und deshalb all diese Besucher auch über die eine Mühlenstraße zu- und abgeführt werden müssen. Wow, wie viele Stockwerke soll denn dein fantasiertes Parkhaus Mühlenstraße haben? Oder willst du gleich das Hotel Congress zum Parkhaus umbauen?

Dein zweiter Unterpunkt ist genau so oberflächlich und deshalb wenig belastbar. "Ein paar mehr ÖPNV-Linien"? Von der Messe sind es eine bis zwei. Von der Zenti weit über 20 städtische Linien, die bis 23:30 Uhr regelmäßig fahren. Danach noch acht Nachtlinien. Zusätzlich bis ca. 23 Uhr die C-Linien, die es vor zehn Jahren zu Harti-Zeiten noch gar nicht gab, und Überlandbusse. Außerdem teils bis Mitternacht weitere Überland-Varianten vom Haupt- und Omnibusbahnhof, die beide wesentlich näher zum neuen Hallenstandort wären, als zur Harti. Wenn dir das alles nicht ÖPNV genug ist und du trotzdem lieber Auto fahren willst, ist das deine persönliche Entscheidung und völlig ok. Aber es ist nachweislich völliger Quatsch, eine ÖPNV-Anbindung mit drei Dutzend Linien in alle möglichen Richtungen auf eine Stufe mit einer Linie in zwei Richtungen zu setzen und daraus dann krampfhaft ableiten zu wollen, dass ÖPNV ja angeblich keine Rolle spielen würde.

3. Wow, jetzt wird's Stammtisch pur. Du hältst dich für weitblickig und behauptest, dass mit einer NBA Europe, die es aktuell noch nicht mal gibt, die Hallenkapazitäten explodieren? Ohne auch nur ansatzweise irgendein tiefgreifendes Argument vorzubringen? Ernsthaft? Grundsätzlich würden wir alle eine 10.000er-Halle bevorzugen. Und ja, ich kann mir sicher sein, dass diese auf Jahrzehnte hinweg die Kapazitätsanforderungen in der Bundesliga und den meisten europäischen Wettbewerben erfüllen würde. Aus zig Gründen - Entwicklungen wie solche Kapazitätsanforderungen kann man über die letzten Jahrzehnte hinweg in unzähligen Sportarten und Ländern recherchieren und daraus ziemlich verlässlich ableiten, wie schnell bzw. eben gerade langfristig die großen Sprünge erfolgen. Zudem werden in den nächsten 20 Jahren nicht plötzlich deutschlandweit dutzende größere Hallen und dazugehörig auch noch passende Profibasketballvereine entstehen, was ja alles überhaupt erst die Voraussetzung wäre, um in der BBL über Erhöhungen nachzudenken. Nochmal für dich zum Mitschreiben:

2003: Mindestkapazität BBL von 3.000 Plätzen
2032: Mindestkapazität BBL von 4.500 Plätzen
NINERS-Wunsch von 8.000 bis 10.000 Plätzen

Und du fabulierst hier ohne jeglichen Ansatz eines Argumentes, dass ja bestimmt 2040 oder 2050 dann schon Mindestkapazitäten von weit über 10.000 Plätzen realistisch wären, weshalb die Halle generell überhaupt keinen Sinn macht. Um den Standort selbst kann es hier ja dann schon nicht mehr gehen. Denn ob eine 8.000er bis 10.000er Halle in der Stadt, am Sportforum oder auf dem Fichtelberg entsteht - nach deiner wilden These erfüllt diese ja schon in 20 Jahren keinerlei Anforderungen mehr, führt zum Zwangsabstieg in die ProA und wird zum Millionengrab. Holla die Waldfee - mit solchen "Argumentationen" kann man der guten Marie nur gute Nacht wünschen.

Sorry, aber du würfelst einfach zig Punkte wild zusammen, versuchst aus deinen persönlichen Erfahrungen und Ansichten ("Hab keinen Bock auf Bus" / "Meine Kumpels sind nie nach'm Spiel ins Brazil gegangen" / "30 ÖPNV-Linien sind genau so scheiße wie eine" / "15 Parkhäuser sind genau so scheiße wie ein Parkplatz" / "10.000 Plätze sind in wenigen Jahren überholt") krampfhaft eine Art "Argumentation" zu machen und brüstest dich dann auch noch mit irgendwelcher Weitsicht.

Kannst du machen, ist deine Sache. Für mich ist es nicht überzeugend und ich bleibe dabei, wenn Stammtischpolterer wie du mit solch oberflächlichen Thesen die ganze Hallendiskussion in den kommenden Jahren bestimmen, wird garantiert nur eins passieren - nämlich dass diese Halle niemals nie kommt, den NINERS irgendwann mangels Hallenperspektive die Luft ausgeht und wir ab 2035 wieder genüsslich mit 1.500 Leuten ProA/ProB in der Harti anschauen können. Natürlich ohne Quizmaster - denn dank der neuen Schule gibt's ja jetzt nicht mal mehr den großen Parkplatz auf dem Hartmannplatz und da du dann nirgends dein Auto abstellen kannst, wirst du ja sicher zu Hause bleiben.

Ein kurzer Nachtrag, weil ich eben nochmal in deinem Beitrag drüber gestolpert bin: Du bezeichnest es dort als "Augenwischerei", wenn ich sage, dass Menschen abends gegen 22/23 Uhr noch mit ÖPNV nach Hause fahren. Ich weiß ja nicht, woher du deine Erfahrungswerte hast. Ich mache genau das seit zweieinhalb Jahren mindestens dreimal die Woche, wenn ich vom NINERS-Spiel, aus'm Kino, ner Bar, von Arbeit oder Kumpels komme. Komischerweise bin ich nie alleine im Bus. Scheint also irgendwie Leute zu geben, die ÖPNV nutzen, wenn er sinnvoll angeboten wird. Und eins kann ich dir sagen - der Bus aus der Stadt vom Kino/Restaurant ist immer voller als die Bahn von der Messe nach'm NINERS-Spiel.
SO MANY IDIOTS - SO FEW BULLETS!

Rivertilt

Zitat von: A-Team am Dienstag, 10 Juni 2025, 12:42:57
Zitat von: Rivertilt am Freitag,  6 Juni 2025, 07:10:57Interessant wäre noch die große Freifläche des alten Schlachthofs hinter der Sachsenallee. Bezüglich der Anbindung ein Plus und ein sehr großes Parkhaus gibt es auch schon (ob nutzbar steht auf einem anderen Zettel). Anwohner in der Nähe gibt es so gut wie keine. Fraglich nur, ob die Größe ausreichen würde.

Also ich finde deinen Ansatz mehr als Überlegungswert.

Für mein Empfinden, passt dort auch eine deutlich größere Halle hin.

Die Vorteile liegen dort natürlich bei über 2000 vorhandenen Parkplätzen und weiteren 775 Parkplätzen am Stadion (650m entfernt). Damit hast du ganz schön viel Kapa an Parkplatz. Ansonsten bietet die Fläche genug Möglichkeit, weitere Parkplätze zu bauen. Zum Vergleich, die Arena hat jetzt ca. 2500 Parkplätze.

Auch der Nahverkehr ist nicht so übel dort. Hält doch die 21, 51 und die 82 (Ringbus) direkt an der Sachsenallee. Die Busse fahren jetzt schon Takte zwischen 10 und 25 Minuten. Auch steht ja das "Chemnitzer Modell" im Nahverkehr noch irgendwie im Raum. Demnach soll bei Stufe 3 die Straßenbahn über die StraNa Richtung Sachsenallee und Frankenberger Straße führen.

Auch das Einzugsgebiet fußläufig ist ganz schön groß. Die 3 angrenzenden Stadteile Zentrum, Sonnenberg und Hilbersdorf haben zusammen 38000 Einwohner.

Insgesamt sollte man sich diesen Standort auf alle Fälle anschauen. Das Bauen dürfte dort um einiges preiswerter sein, als in der Innenstadt.
Danke für das Feedback, finde die Stelle recht attraktiv, wobei ich keine Ahnung habe wem das oder die Grundstücke dort überhaupt gehört/-en. Zugegeben wahrscheinlich ohne größeren Effekt für die direkte Innenstadt aber da sind wir wieder bei der großen Breite an Pro und Contra. Die Sachsenallee an sich könnte natürlich stark davon profitieren, insofern man davor noch kurz Einkaufen oder sich mit den üblichen Fast Food verköstigen möchte. Es wird spannend bleiben.

Ilse Igel

Ach Danke Patte für Deinen letzten Post (und die anderen natürlich auch 😜), Du sprichst mir aus der Seele. Ich hatte auch kurz überlegt, ob ich diese kruden "Argumente" auseinander nehme, aber dann fehlten mir Zeit und Geduld. 

Ehrlicherweise fände ich ja die Aussage: Ich will keine Halle im Stadtzentrum, sondern lieber auf der grünen Wiese parken. Alles andere klingt aber schon bisschen den Haaren herbei gezogen teilweise.

99-fan

Zitat von: Abdiel am Dienstag, 10 Juni 2025, 14:46:23
Zitat von: 99-fan am Dienstag, 10 Juni 2025, 13:29:06Ich bin kein Chemnitzer, mir ist ehrlich gesagt egal wie viele Busse und Straßenbahnen dort alle 5 Minuten fahren, da ich eh mit dem Auto kommen muss und ich glaube, dass das vielen so geht.
Ist bei mir genau andersrum: Wie gerne würde ich in Freiberg den Zug nutzen, um bequem hin und zurück zu gelangen. Haben wir zur Kulturhauptstadt Eröffnung so gemacht und es war einfach toll.
Verstehe ich und bin da auch vollkmmen bei dir. Aber ich wohne auf dem Dorf. Der letzte Zug hält hier gegen 11. Das wird spannend bei den Abendspielen. Klar, bei den 18 Uhr Spielen würde die Bahn für mich auch zur echten Alternative werden.
Ich esse kein Biofleisch, weil ich nicht will, daß für mein Essen glückliche Tiere getötet werden.

Ich habe keine Rechtschreibfehler, ich bin bloß eine paar Reformen voraus.

GYOU

Ach mein lieber Patte,
 
ganz schön viele Assumptions mit denen du meine Posts verdrehst. Erschreckt mich grade etwas.
 
1. Ich parke gar nicht an der Messe, ich laufe, fast immer. Weil der Bus meistens weg ist und erst wieder in 30 Minuten fährt.
 
2. Anfahrt/Parken: Nochmal, damit du meinen Gedanken verstehst. Ja es gibt zig Parkhäuser in der Umgebung, ja es gibt APPs die den Besucher leiten könnten. Worauf ich hinaus will ist, dass die Mühlenstraße, Brückenstraße, Theaterstraße neuralgische Schnittstellen im Chemnitzer ÖPNV Netz sind. Das heißt im WorstCase 3x die Woche ist die Innenstadt mit 1000en zusätzlichen Fahrzeugen blockiert. Was somit den ÖPNV ebenfalls blockiert. Verstehe nicht wie man das als Problem am Standort nicht sehen kann, oder mich beschleicht grade eher das Gefühl, nicht sehen will.
 
3. Ein paar mehr ÖPNV-Linien habe ich nie geschrieben. Also was soll dann diese Behauptung?
Ich habe darauf hingewiesen das bei Spielen die nach 21 Uhr enden, es zwar mehr Linien gibt die man dank Zenti/Bahnhof/Fernbus erreichen kann, im Vergleich zur aktuellen Situation.
Dennoch fahren diese zu dieser Zeit trotzdem nur alle halbe Stunde. Klar kann man das einplanen und berücksichtigen. Aber seien wir doch mal realistisch. Die Mehrheit wird weiterhin den PKW benutzen. Speziell wenn man sieht von wo die Besucher so kommen. Ich glaube kaum das für jemanden der aus Zerbst kommt, der ÖPNV als Anreisemittel in Frage kommt.
Hinzu kommt, ich habe nicht geschrieben das ich keinen Bock auf ÖPNV habe. Sondern das die Unattraktivität der Verbindung nach Spielende mich zum Auto zwang. Speziell bei den späteren Spielen. Also bitte, lass die Verdrehungen.

 
4.Du sagst mein Argument mit der NBA-Europa sei zu kurz gegriffen, weil die gibt es ja noch nicht mal. Also bedeutet das im Umkehrschluss wir reagieren erst dann, wenn es spruchreif ist? Statt eventuell jetzt bissl größer zu planen und vorbereitet zu sein? Wirklich schlimmstes Stammtischgelaber von mir ohne Hand und Fuß.
 
5.Ja, mit der aktuellen Hallengröße bin ich skeptisch. Das du mich dann als Stammtischpolterer angreifst, hat jetzt schon ein Geschmäckle.

Übrigens Deine Zahlenreihe bestätigt doch meine Befürchtungen. Es kam die Harti und dann kam Festlegung ab 2003 mit mind. 3.000 Plätzen für BBL-Teilnahme. Die wir mit Ach und Krach erfüllt hatten. Also warum ist mein Gedankenspiel dann Stammtischpolterei?
 
Dann noch was zu diesem Absatz von dir:



ZitatKannst du machen, ist deine Sache. Für mich ist es nicht überzeugend und ich bleibe dabei, wenn Stammtischpolterer wie du mit solch oberflächlichen Thesen die ganze Hallendiskussion in den kommenden Jahren bestimmen, wird garantiert nur eins passieren - nämlich dass diese Halle niemals nie kommt, den NINERS irgendwann mangels Hallenperspektive die Luft ausgeht und wir ab 2035 wieder genüsslich mit 1.500 Leuten ProA/ProB in der Harti anschauen können. Natürlich ohne Quizmaster - denn dank der neuen Schule gibt's ja jetzt nicht mal mehr den großen Parkplatz auf dem Hartmannplatz und da du dann nirgends dein Auto abstellen kannst, wirst du ja sicher zu Hause bleiben.

Junge, ich saß schon in der Schlossi, da hieß der Truppe BG und Matt Linehan hat hier gespielt.
Und ich würde auch dann noch in der Halle sein, wenn wir, was Gott bewahre, jemals wieder ProB spielen sollten. Du auch?
Also halt den Ball flach und leg mir keine Worte in den Text, die ich so nie geschrieben habe. Wie diese Behauptung hier:

Zitatin kurzer Nachtrag, weil ich eben nochmal in deinem Beitrag drüber gestolpert bin: Du bezeichnest es dort als "Augenwischerei", wenn ich sage, dass Menschen abends gegen 22/23 Uhr noch mit ÖPNV nach Hause fahren. Ich weiß ja nicht, woher du deine Erfahrungswerte hast. Ich mache genau das seit zweieinhalb Jahren mindestens dreimal die Woche, wenn ich vom NINERS-Spiel, aus'm Kino, ner Bar, von Arbeit oder Kumpels komme. Komischerweise bin ich nie alleine im Bus. Scheint also irgendwie Leute zu geben, die ÖPNV nutzen, wenn er sinnvoll angeboten wird. Und eins kann ich dir sagen - der Bus aus der Stadt vom Kino/Restaurant ist immer voller als die Bahn von der Messe nach'm NINERS-Spiel.

Ich habe es nicht als Augenwischerei bezeichnet das Menschen den ÖPNV in Chemnitz nutzen. Was also soll dieser BS-Absatz?

Ich habe es als Augenwischerei bezeichnet, zu glauben, dass die Mehrzahl der Besucher des Chemnitzer Basketballes dies tun werde und wir damit keinen Verkehrsinfarkt an dem Standort in der Stadt bekommen können.

Und jetzt ist gut mit dem Thema.