Autor Thema: Elektroauto  (Gelesen 4014 mal)

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Offline Hendrik

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Elektroauto
« am: Donnerstag, 29 Oktober 2020, 13:41:28 »
Hi zusammen,

mal ein ganz anderes Thema... passt ja aber in den Teil des Forums gut rein:

Seit etwas mehr als drei Wochen bin ich Fahrer eines neuen E-Golf. Und ich muss/kann sagen, dass ich mir in der Zukunft sicher keinen Verbrenner mehr kaufen werde. Auch wenn der E-Golf als Auslaufmodell mit einigen (für mich tragbaren) Einschränkungen leben muss (Reichweite, Schnell-Laden), so ist es vom Fahrgefühl her so eine Mischung aus G-Kart (Beschleunigung) und ICE (Geräuschkulisse).

Also wenn ihr mal die Gelegenheit habt, eine (rein) elektrisches Auto zu fahren, nutzt sie.

Und wer selbst schon Erfahrungen gemacht hat... gerne hier rein.

Kleine Episode: Obwohl mit einer Akkuladung auf der Autobahn kaum 200km drin sind, bin ich mit der Familie mal die 380 km von Frankfurt nach Chemnitz gefahren. Das geht, dauert aber wegen langsamerer Fahrweise und den fälligen Ladestopps ca. 1,5 Stunden länger als mit einem Verbrenner (ca. 5,5 Stunden statt normalerweise 4 Stunden). Was mich aber überrascht hat ist die Tatsache, dass ein Stopp mit Familie (Klogang, Snacks und Kaffee kaufen) kaum unter 20 min dauert. Und in der Zeit hat selbst der nicht wirklich schnell ladende E-Golf knapp 100km nachgeladen....

Modernere Autos (VW ID3, Opel Corsa E...) können das schon deutlich besser und sind aus meiner Sicht damit auch für längere Strecken geeignet.

Zudem gibts immer noch eine Menge Gratis-Ladesäulen. An Rasthof Hörselgau (kurz vor Eisenach) konnte ich gratis laden, weil der Betreiber der Säule gewechselt hatte, in Chemnitz gabs gratis Strom an der Wolgograder (obwohl eigentlich nicht als gratis ausgeschrieben, wurden mir beide Lagevorgänge nicht berechnet). Und hier in Frankfurt gibts viele Aldi-Filialen mit Gratisladern, Lidl zieht jetzt nach, dazu Ikea und viele weitere Stellen, wo man Gratis Strom bekommt.
« Letzte Änderung: Donnerstag, 29 Oktober 2020, 13:46:29 von Hendrik »

Offline pizzapasta

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Re: Elektroauto
« Antwort #1 am: Donnerstag, 29 Oktober 2020, 20:01:52 »
Ich bin jetzt einige Elektroautos gefahren und das macht echt Spaß.  :great:  Der nächste wird bei mir sicher auch elektrisch, aber ich habe noch ein Jahr bis ich wieder bestellen muss. Vielleicht sind bis dahin auch 400km zügiges Fahren drin. Ab dann wird es wirklich interessant.

Offline Mephistopheles

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Re: Elektroauto
« Antwort #2 am: Samstag, 31 Oktober 2020, 17:09:18 »
Finde ich ein interessantes Thema. Ein "pures" e-Auto kommt für mich aktuell nicht in Frage. Ich möchte kein Auto, mit denen ich nicht schnell mehrere hundert Kilometer am Stück zurücklegen kann. Ich denke da einfach nur an Auswärtsspiele der NINERS, bei denen Gästefans erlaubt sein (jaja, klingt futuristisch, ich weiß). Wenn da ein Spiel bspw. in Hamburg abends 21 Uhr zu Ende ist, dann möchte ich gern bis 2 Uhr zu Hause sein und nicht irgendwo bei Berlin um Mitternacht eine halbe Stunde Pause machen, um dann mit 120 km/h weiterfahren zu können.


Ich verstehe nicht, warum man bei die E-Fahrzeuge nicht so konzipiert, dass die Akkus austauschbar sind. Ich meine, wenn bei meinem Laserdrucker der Toner leer ist, dann fange ich doch auch nicht an, aus einer Tüte vorsichtig mit einem Trichter den Toner in den Drucker hineinzuschütten. Nein, dann mach ich den Kasten auf, hole die Tonerkartusche heraus, stecke eine volle Kartusche hinein und schicke die leere Kartusche zum Neuaufbereiten an den Hersteller zurück.


Warum also kann der Akku nicht auf eine Art Schiene platziert werden, so dass er an entsprechenden e-Tankstellen einfach gegen einen bereits aufgeladenen Akku ausgetauscht werden kann? Wäre halt sinnvoll gewesen, so etwas frühzeitig vor der Einführung von e-Autos zu überlegen, um einheitliche Standards zu schaffen. Aber naja, mich fragt halt keiner.  :noahnung:


Ich denke aber über einen Plugin-Hybriden nach. Interessant finde ich die Info, dass man teilweise kostenlos die Energie aufladen kann.


Aber angenommen, Hendrik, Du kannst nicht kostenlos "Strom tanken": Wieviel kostet es denn eigentlich, bis der Akku voll ist? Ich meine, auf der Autobahn mit so 160 bis 180 km/h verbrauche ich etwa 8 Liter /100km. Bei einem Spritpreis von ca. 1,25 €/Liter würden mich also 200 Autobahnkilometer (also die von Dir angegebene Reichweite mit einem Akku bei schneller Fahrweise) ca. 20 Euro kosten. Wie sind da hingegen die Kosten bei e-Autos?

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Offline Hendrik

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Re: Elektroauto
« Antwort #3 am: Samstag, 31 Oktober 2020, 19:38:38 »
Auf der Autobahn bei 120km/h verbrauchen "normale" Autos etwa 20 kW/100km. Das heisst, bei einem Strompreis von 30 Cent/kWh bist Du bei etwa 6 Cent je Kilometer. Leider ist das Laden an Schnelladesäulen teils erheblich teurer, da muss man vorher etwas planen, wo man laden will und dann die passende (günstigste) Ladekarte dabei haben. Bestenfalls kommst Du dann mit 39 Cent/kWh hin, wenns doof läuft (z.B. bei Ionity) zahlst Du auch mal 79 Cent (lässt sich aber vermeiden). Die Preismodelle sind aber schon recht komplex, da muss man sich erstmal ordentlich belesen.
Tempo 160 über längere Zeit kannst Du mit jeden E-Auto vergessen, da steigt der Verbrauch ins Unermessliche und Du verbringst mehr Zeit an der Ladesäule als Du mit dem schnellen Fahren sparst.

Was die Plugin Hybriden anbelangt... Ich bin da kein Fan. Und an den Aldi/ Lidl Ladesäulen könnte ich jedes Mal kotzen, wenn da ein Hybrider nuckelt. Mangels Schnell-Ladeanschluss ziehen die nämlich meist keine 4kW, d.h. nach ner halben Stunde Einkaufen ist im Akku kaum was drin, blockieren aber die Säulen für die rein Elektrischen. Selbst mein technisch nicht ganz zeitgemäßer E-Golf zieht (z.B. an den Kauflaud-Ladesäulen) knapp 40kW.

Aber nochmal zu den Kosten je 100km... Da geht wirklich alles:
  • 0 Cent je kWh mit Aldi/Kauflandstrom. Entspricht 0 Euro/100km
  • 9 Cent je kWh wenn die Sonne auf mein Dach scheint (entgangene Einspeisevergütung). Entspricht 1,80 Euro/100km
  • 30 Cent je kWh an "typischen" Stadtladestationen (AC, keine Schnelllader). Entspricht 6 Euro/100km
  • 40-50 Cent an "typischen" Schnellladestationen (DC). Entspricht 8-10 Euro/100km
  • 80-100 Cent an "falschen" Schnellladestationen (Ionity, falsche Ladekarte...) 16-20 Euro/100km

Bei Ionity kann man teils als Kunde der Ionity-Gesellschafter (VW, BMW, Mercedes, Ford, Hyundai...) gegen Grundgebühr auch billiger laden, aber das lohnt zumindest bei meinem Fahrprofil nicht.

Wer sich diesbezüglich mal belesen will... www.goinelectric.de
Einen guten Routenplaner, der die "optimale" Geschwindigkeit samt Ladepunkte auf einer längeren Strecke, gibts unter www.abetterrouteplanner.com

Leichter wirds als Teslakunde, da bekommst Du an den Superchargern Strom für knapp 35 Cent/kWh und bist nicht auf diverse Ladekarten angewiesen.
« Letzte Änderung: Sonntag, 1 November 2020, 07:29:24 von Hendrik »

Offline Mephistopheles

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Re: Elektroauto
« Antwort #4 am: Sonntag, 1 November 2020, 02:34:26 »
Danke für diese umfangreichen Ausführungen. Damit wird meine Befürchtung eher bestätigt, dass dies für jemanden ohne eigenes Grundstück (und somit ohne Solarstrom oder Strom aus der eigenen Steckdose) nicht wirklich rechnet. Irgendwie schade.
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Offline Hendrik

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Re: Elektroauto
« Antwort #5 am: Sonntag, 1 November 2020, 07:35:07 »
Finanziell rechnen mag sich das vielleicht nicht übermäßig, aber ich denke auch, dass man nicht wirklich draufzahlt. Und das reicht mir schon, denn ich fahre zumindest lokal CO2 frei. Und was man zumindest bei einem Neukauf berücksichtigen sollte sind einerseits mehr als 9000 Euro Förderung für ein E-Auto, andererseits vermute ich auch, dass Verbrenner in Zukunft einen höheren Wertverlust zu verzeichnen haben werden.

Wobei ich natürlich zugeben muss, dass es durchaus Einsatzgebiete gibt, bei denen E-Autos heute noch Nachteile haben. Regelmäßige Langstreckenfahrten zählen da klar dazu. Für mein Einsatzgebiet reicht aber selbst der klägliche Akku des E-Golf (nutzbar 32,8 kWh), der nichtmal halb so groß ist, wie bspw. der des ID3 Tour (nutzbar 77kWh).
Für längere Urlaubsfahrten hole ich mir einen Mietwagen. Das kommt pro Kilometer meist günstiger als ein eigenes Auto.
« Letzte Änderung: Sonntag, 1 November 2020, 08:07:40 von Hendrik »

Offline BREAKDANCE-STEINI

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Re: Elektroauto
« Antwort #6 am: Sonntag, 1 November 2020, 08:18:43 »
Warum die Akkus nicht austauschbar sind,sollte doch eigentlich jeden klar sein... :suspect: :suspect:
Und meine mich zu erinnern,das man dafür auch Miete Bezahlen muß?! So hieß es glaube in der Werbung vom Renault Zoe... ???


Also nee für mich kommt ein E Auto nie in Frage. Solange der Strom aus der Steckdose aus Kohle gewonnen wird ist das für mich auch nicht umweltfreundlich.... :P
Weil die Lichtgeschwindigkeit schneller ist als die Schallgeschwindigkeit,hält man viele Leute für "Helle Köpfe" .... bis man sie reden hört !

Offline Hendrik

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Re: Elektroauto
« Antwort #7 am: Sonntag, 1 November 2020, 13:39:08 »
Naja... Bei der Zoe ist es so, dass Du den Akku mieten oder  kaufen kannst. Bei allen anderen, mir bekannten Autos ist der Akku dabei. Und deshalb ist das mit dem Akkutausch so eine Sache. Denn die Akkuchemie altert. Mit der Zeit und der Anzahl Ladezyklen. D.h. nach einem Tausch weisst Du nie so ganz genau, was der getauschte Akku taugt.
Bei Ladeleistungen moderner E-Autos, die an Schnellladen in 20 min 200km nachladen, ist das aus meiner Sicht auch nicht nötig. Du startest mit vollem Akku, hast 300km drin und lädst nach besagten 300 km (2,5 Stunden Fahrt) für 20 Minuten nach, um dann weitere 200km im Akku zu haben. Das ist durchaus okay, wenn auch langsamer als mit Verbrenner.

Was den Kohleanteil anbelangt... Im 1. HJ lag der Anteil regenerierbarer Energie in Deutschland bei mehr als 55%. Und Du kannst Dir ja auch einen Ökostromtarif buchen....

Offline Mephistopheles

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Re: Elektroauto
« Antwort #8 am: Montag, 2 November 2020, 01:42:09 »
Naja... Bei der Zoe ist es so, dass Du den Akku mieten oder  kaufen kannst. Bei allen anderen, mir bekannten Autos ist der Akku dabei. Und deshalb ist das mit dem Akkutausch so eine Sache. Denn die Akkuchemie altert. Mit der Zeit und der Anzahl Ladezyklen. D.h. nach einem Tausch weisst Du nie so ganz genau, was der getauschte Akku taugt.

Naja, das Argument lasse ich nicht so richtig gelten. Zum Einen wird man davon ausgehen dürfen, dass eine solche von mir beschriebene "Tankstelle" natürlich die Pflicht zum Prüfen des Akkus hätte, zum anderen zeigen die schon etwa 15 Jahre alten Toyota mit Hybriden, dass die Akkus erstaunlich gut halten.


Bei Ladeleistungen moderner E-Autos, die an Schnellladen in 20 min 200km nachladen, ist das aus meiner Sicht auch nicht nötig. Du startest mit vollem Akku, hast 300km drin und lädst nach besagten 300 km (2,5 Stunden Fahrt) für 20 Minuten nach, um dann weitere 200km im Akku zu haben. Das ist durchaus okay, wenn auch langsamer als mit Verbrenner.


Diese Rechnung funktioniert aber halt auch nur solange, so lange es wenige E-Autos gibt. Wenn ich tanken gehe und vor mir sind schon 10 Autos an der Tankstelle, dann warte ich halt 10 min, bis ich eine freie Säule bei den ca. 6 bis 12 Tanksäulen je Tankstelle bekomme. Aber wie sieht das beim Energie-Aufladen aus? Wenn Du da Pech hast und an den drei Säulen sind schon sechs Autos, dann wird das "Tanken" zum Geduldsspiel.


Ich finde es aber wirklich toll, dass es diese Fahrzeuge gibt. Für mich ist es aber halt noch nichts.
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Offline Hendrik

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Re: Elektroauto
« Antwort #9 am: Montag, 2 November 2020, 08:09:16 »
Dass die Akkus "halten" stellt ja auch niemand in Frage. Aber dass Akkus je nach Gebrauch (Ladezustand, Wetter) einer unterschiedlich hohen Degradation unterworfen sind ist auch klar. Uns sowas kann ganz schnell mal 10% Kapazität ausmachen.


Ansonsten, was die Problematik der besetzten Ladesäulen anbelangt... Meine (kleine) Stichprobe (Frankfurt-->Chemnitz-->Frankfurt) brachte nicht eine besetzte Ladesäule an den von mir angefahrenen Punkten. Und die sind häufiger als Du denkst....
Auf den 380 km von hier nach Chemnitz hast Du 13 Schnelladesäulen direkt an der Autobahn oder an Autohöfen direkt an der Abfahrt. Also im Schnitt alle 30km.
Zusammengerechnet sind das immerhin 53 Ladepunkte (teils zwar nur eine Säule, teils aber auch 4-8). Für den Moment ist das also wirklich ausreichend. Wie es mit mehr E-Autos aussieht, sieht man in Norwegen, wo es solche Szenarien mit wartenden Autos an Ladesäulen zwar schon gegeben hat, aber nicht in einem Umfang, dass es den Zulassungszahlen vor Ort einen Dämpfer verpasst hätte. Im Gegenteil. Bezüglich der Ladeinfrastruktur ist man da übrigens ein wenig weiter als in D.

Aber ich will ja niemanden belehren, nur komme ich zu dem Ergebnis, dass in einigen (nicht allen) Einsatzgebieten die E-Autos heute schon voll konkurrenzfähig sind, wenn man beispielsweise viel Kurzstrecke fährt und zum Laden daheim eine private Wallbox installieren kann. Für Vertriebler, die regelmäßig 600km+ pro Tag mit Tempo 180 abspulen müssen, werden E-Autos wohl auf absehbare Zeit keine Option sein. Wobei auch hier die Politik einen Hebel hätte.... Stichwort Tempolimit.

Offline pizzapasta

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Re: Elektroauto
« Antwort #10 am: Montag, 2 November 2020, 22:44:10 »
Aber ich will ja niemanden belehren, nur komme ich zu dem Ergebnis, dass in einigen (nicht allen) Einsatzgebieten die E-Autos heute schon voll konkurrenzfähig sind, wenn man beispielsweise viel Kurzstrecke fährt und zum Laden daheim eine private Wallbox installieren kann. Für Vertriebler, die regelmäßig 600km+ pro Tag mit Tempo 180 abspulen müssen, werden E-Autos wohl auf absehbare Zeit keine Option sein. Wobei auch hier die Politik einen Hebel hätte.... Stichwort Tempolimit.

Elektroautos müssen ja nicht gleich was für alle sein. Der Diesel war auch nie was für mich. Trotzdem hat er mal knapp 50% der Neuzulassungen ausgemacht. Unabhängig davon ist es aber nicht richtig, dass man mit Elektroautos nicht schnell fahren kann. Ich bin letztens sowohl Model 3 als auch Taycan gefahren. Die machen beide schon richtig Spaß. Im Model 3 kannst du derzeit schon recht zügig >300km am Stück fahren. Nächstes Jahr wird das eine oder andere Auto kommen, mit dem man dann auch >400km am Stück zügig unterwegs sein kann. Nach der Strecke macht man doch eh eine Pause. Derzeit ist die Entwicklung bei den Elektroautos gefühlt so wie bei den PCs in den 90ern.

Das Tempolimit kommt in Deutschland nicht so schnell. Selbst die Grünen haben zu viele Wähler, die gerne mal schnell fahren.  :lol:

Offline Tamer Arik Ultra

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Re: Elektroauto
« Antwort #11 am: Montag, 2 November 2020, 23:18:43 »
Interessantes Thema! :)
Verrückte Entwicklung vom Rachmaninov Vodka Thread hin zur E-Auto Diskussion :buck:

Also ich bin von der aktuellen Technik noch nicht überzeugt. Was allerdings überhaupt nicht negativ ist. Wenn man die aktuelle Entwicklung vieler Dinge sieht, dann wird auch das irgendwann Massentauglich sein. Davon ist man allerdings derzeit noch ein ganzes Stück entfernt.

Mal zum Thema Strom selber produzieren...hier geht die Entwicklung auch gut vorwärts.
Es gibt hier mittlerweile schon Plug in Module(Mit Miniwechselrichter, Steckdosenfertig) für einen recht interessanten Preis. (Unter 400 Euro)
Dazu kommt das auch die Akkusysteme für den Privaten Nutzer deutlich Interessanter werden, jedoch aktuell noch recht teuer.
Die Weiterentwicklung in allen Bereichen, das e-Auto, Batteriesysteme und auch PV-Module wird hier in den kommenden 5-10 Jahren viele Optionen eröffnen. Das Handy war auch mal neu und nicht massentauglich.
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Re: Elektroauto
« Antwort #12 am: Dienstag, 3 November 2020, 08:31:43 »
Interessantes Thema! :)
Verrückte Entwicklung vom Rachmaninov Vodka Thread hin zur E-Auto Diskussion :buck:

Also ich bin von der aktuellen Technik noch nicht überzeugt. Was allerdings überhaupt nicht negativ ist. Wenn man die aktuelle Entwicklung vieler Dinge sieht, dann wird auch das irgendwann Massentauglich sein. Davon ist man allerdings derzeit noch ein ganzes Stück entfernt.

Mal zum Thema Strom selber produzieren...hier geht die Entwicklung auch gut vorwärts.
Es gibt hier mittlerweile schon Plug in Module(Mit Miniwechselrichter, Steckdosenfertig) für einen recht interessanten Preis. (Unter 400 Euro)
Dazu kommt das auch die Akkusysteme für den Privaten Nutzer deutlich Interessanter werden, jedoch aktuell noch recht teuer.
Die Weiterentwicklung in allen Bereichen, das e-Auto, Batteriesysteme und auch PV-Module wird hier in den kommenden 5-10 Jahren viele Optionen eröffnen. Das Handy war auch mal neu und nicht massentauglich.

So lange wird das glaube ich gar nicht mehr dauern, wenn man sieht wie schnell es die letzten Jahre voran ging.
Allein wie schnell sich die Größe der Speicher für Eigenheime in den letzten ein zwei Jahren verringert hat, die sind mittlerweile kleiner als ein kleiner Kühlschrank (unter 1,00 x1,00 m bei bis zu 12 kWh Leistung).
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Offline Tamer Arik Ultra

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Re: Elektroauto
« Antwort #13 am: Dienstag, 3 November 2020, 08:57:15 »
Das schon, aber preislich noch jenseits von gut und böse. oder was kosten die bei euch :P
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Re: Elektroauto
« Antwort #14 am: Dienstag, 3 November 2020, 11:44:41 »
Das schon, aber preislich noch jenseits von gut und böse. oder was kosten die bei euch :P

Natürlich fast geschenkt  ;D

Privat lohnt sich eine Anschaffung aber aktuell nicht, da die Förderung (wegen Corona  ::)) von 3000 Euro pausiert ist, soll aber nächstes Jahr weitergehen...
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Offline Hendrik

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Re: Elektroauto
« Antwort #15 am: Dienstag, 3 November 2020, 18:29:37 »
Ich hab Anfang des Jahres für einen 10kW Speicher (nutzbar 8,5kW) ziemlich genau 6.000 Euro bezahlt. Im Vergleich zu den Preisen, die die Akkus in den Autos kosten, ist das ein ziemlicher Wucher, was da für die Hausnutzung aufgerufen wird.

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Re: Elektroauto
« Antwort #16 am: Mittwoch, 4 November 2020, 08:28:43 »
Ich hab Anfang des Jahres für einen 10kW Speicher (nutzbar 8,5kW) ziemlich genau 6.000 Euro bezahlt. Im Vergleich zu den Preisen, die die Akkus in den Autos kosten, ist das ein ziemlicher Wucher, was da für die Hausnutzung aufgerufen wird.

Bei dir (in Frankfurt?) gibt es keine Förderung?
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Offline Hendrik

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Re: Elektroauto
« Antwort #17 am: Mittwoch, 4 November 2020, 08:47:37 »
Zu Jahresbeginn gab es jedenfalls keine.
Trotzdem freue ich mich, wenn ich übers Jahr eine Autarkiequote von derzeit 87% sehe.

Offline Sheed

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Re: Elektroauto
« Antwort #18 am: Mittwoch, 4 November 2020, 09:00:18 »
Zu Jahresbeginn gab es jedenfalls keine.
Trotzdem freue ich mich, wenn ich übers Jahr eine Autarkiequote von derzeit 87% sehe.

Besser kann man sein Geld fast nicht anlegen  ;D
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Offline Tamer Arik Ultra

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Re: Elektroauto
« Antwort #19 am: Mittwoch, 4 November 2020, 16:39:13 »
Man stelle sich es hätte noch Förderung gegeben. :buck:
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Re: Elektroauto
« Antwort #20 am: Mittwoch, 4 November 2020, 17:09:16 »
Man stelle sich es hätte noch Förderung gegeben. :buck:

... hätte ich das mitgenommen, aber ich hab' die Solaranlage nicht installieren lassen, um damit Profit zu machen. Kein Verlust reicht mir aus.

Immerhin hat mir die Extraprämie für E-Autos den E-Golf nochmal 3000 Euro verbilligt....

Offline Mephistopheles

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Re: Elektroauto
« Antwort #21 am: Donnerstag, 14 Januar 2021, 15:59:34 »
Hier mal ein "Erfahrungsbericht" aus dem Stern. Dass der Versuch, im Winter mit einem Elektro-Smart solche Strecken zu fahren, - selbst zu Testzwecken - sehr dämlich ist, steht aber natürlich außer Frage. Aber zumindest im Hinblick auf die Fahrtkosten und die oft thematisierte Frage, ob das Fahrzeug im Winter warm wird, dürften Antworten gegeben werden.

Autobahnfahrt mit einem E-Smart

Mich würde aber mal interessieren, wie Dein (Hendrik) Zwischenfazit jetzt nach ein paar Monaten und insbesondere nach den ersten Fahrten im Winter aussieht?
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Offline Hendrik

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Re: Elektroauto
« Antwort #22 am: Donnerstag, 14 Januar 2021, 20:54:16 »
Ja, gerne sag' ich ein paar Worte... (oder ein paar mehr)

Zuerst zum Smart auf der Autobahn... Keine gute Idee. Gar keine.
Der Smart hat noch nichtmal nen Schnellladeanschluss (CCS, zum Gleichstromladen (DC)). Und, oh Wunder, entlang der Autobahn werden faktisch nur DC-Ladestationen gebaut.
Aus der Vergangenheit gibt es auch noch ein paar Triplecharger, die haben neben CCS noch einen Chademo-Stecker (der asiatische DC-Standard) und eine AC-Lademöglichkeit. Und genau auf diese ist der Smart dann angewiesen....

Selbst die 80 Kilometer Reichweite sind aus meiner Sicht für den Smart relativ optimistisch, da man den (17 kWh) Akku ja auch nicht exakt bis auf null runterfährt. Und im Winter etwa 2kWh fürs Heizen draufgehen.
Mit anderen Worten, wenn man mit diesem Auto von Hamburg nach Berlin fährt, dann hat man den Sinn dieses Autos nicht verstanden.

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Ansonsten... meine Erfahung mit dem E-Golf.

Ich mag das Auto immer noch genau so wie im Herbst.
Tatsächlich ist es so, dass das Auto bei Kälte deutlich mehr verbraucht, wie oben schon geschrieben, zieht die Heizung locker 2kWh. Und bei einem städtischen Normalverbrauch von 15 kWh/100km sind das direkt mal 40% Mehrverbrauch.
Rechnung: Tempo in der Stadt durchschnittlich 33 km/h, d.h. für 100km brauche ich 3 Stunden und in den drei Stunden zieht die Heizung 6kWh. Macht dann 15kWh fürs Fahren und 6kWh fürs Heizen.
D.h. die realistische Reichweite im Winter (mit Heizung) sind so 120 Autobahnkilometer oder etwa 150 Stadtkilometer. Nochmal zur Info: Der E-Golf hat einen relativ kleinen Akku (32,8 kWh nutzbar). Aktuell zeigt mir die App bei einem Akkustand von 76% eine Reichweite von 114km an. Das ist auch realistisch.
Für die Fahrten zur Arbeit (coronabedingt selten) reicht das aber natürlich locker - zumal ich da auch kostenlos laden könnte. Für die Fahrt zur Schwiegermutter (Nähe Marburg, ~80km oneway) heisst dass 1x laden. Was aber dank einer Ladesäule der Stadtwerke Marburg (Kosten derzeit: 27 Cent/kWh) direkt am Ort problemlos funktioniert. Im Herbst haben wir Hin+Rück aber auch mit einer Akkuladung (und ca. 15% Rest) geschafft, bei Tempo 110-120 auf der Autobahn.

Im normalen Tagesgeschäft hier (Kids zum Training nach Bad Homburg, Einkaufen, Ausflüge) kommt der Akku nie in kritische Bereiche. Interessant der Ausflug zum Feldberg  kostete hin für 25 km fast 30% Akku (ca. 700 Höhenmeter rauf), zurück nur 5% (700 Höhenmeter runter).

Was Lademöglichkeiten anbelangt gibts derzeit auch keine Probleme. Die Wallbox an meiner Garage brauche ich gar nicht oft.
Kleine Statistik:
Im Dezember daheim geladene Energiemenge: 46 kWh
Kostenlos unterwegs geladene Energiemenge: 76 kWh (diverse kostenlose Säulen, u.a. 3x beim Aldi, 2x bei Ikea)
Im Dezember gefahrene Strecke: 673 km

Das kommt auf einen Durchschnittsverbrauch von reichlich 18 kWh/100 km (und eine rechnerische Reichweite von 175 km). Das entspricht etwa 5 Cent/km, wenn ich den Strom komplett selbst aus dem Netz geladen hätte, dank Aldi & Co, sinds nur etwa 2 Cent/km. Bisher noch keine Rolle spielt meine PV-Anlage, da im Winter einfach zu wenig Sonne scheint.  ???
Im Sommer kann ich dann aber dabei für etwa 9 Cent/kWh laden (meine "entgangene" Einspeisevergütung).

Randthema... Wenn ich allein unterwegs bin und nur eine kurze Strecke fahre, spare ich mir mittlerweile die Heizung. Bringt bei 5-10 Minuten Fahrzeit ohnehin nicht viel, kostet aber ordentlich Strom.
Bei längeren Fahrten oder mit Familie läuft die Heizung aber natürlich. Insofern kommt dann bei längeren Strecken mit Heizung (meist auch schneller gefahren) ein Verbrauch von 22-24kWh raus, auf kürzeren Strecken im Ort und ohne Heizung eher 15-17 kWh. Das mag jetzt der eine oder andere komisch finden, aber man setzt sich ja ohnehin mit Jacke ins Auto ...

Fassen wir mal zusammen:

Pluspunkte:
Der E-Golf ist ein tolles Auto und profitiert unheimlich stark von der ausgereiften Technik, die der Golf 7 mitbringt.
  • Verarbeitung
  • Sitze
  • Matrix-LED-Licht
  • Dynaudio Sound
  • Drahtlos beheizbare Frontscheibe
  • Radar-Abstandstempomat
  • Die bisherigen Verbrauchswerte finde ich durchaus in Ordnung, das können auch moderene Autos nicht viel besser.
  • Für mich einer der größten Pluspunkte... die unglaubliche Ruhe im Auto. Wenn man mal richtig Gas (Strom) gibt, hört man leise den Motor surren. Ein paar Reifengeräusche, ab 110km/h leise Windgeräusche...
  • Günstige Einstufung bei der Versicherung, 10 Jahre keine KfZ-Steuer

Neutralpunkte
  • Rekuperation funktioniert gut (auch über das Bremspedal), sollte aber beim E-Auto selbstverständlich sein. Einen Übergang von Rekuperation zum mechanischen Bremsen spürt man nie.
  • Mit etwas Eingewöhnung funktioniert auch "1-Pedal-Drive" gut, d.h. das Auto rekuperiert (fast) mit Maximalleistung, wenn man vom Gas geht. Die Bremse braucht man dann meist nur noch von 5km/h auf null.
  • Drehmoment... Klasse Durchzug, wobei mit den Winterreifen gerne mal die Räder durchdrehen, wenn man das Gaspedal durchtritt. Nebenwirkung des Frontantriebs, der aus dem Umbau der Verbrennerplattform resultiert.

Schwachpunkte:
  • Im Auto gibts keine Anzeige für den Akku in Prozent. Nur einen blauen Balken und eine Reichweitenangabe in km.
  • Die Navigation kann man in Bezug auf Ladesäulen komplett vergessen.
  • Die begrenzte Ladeleistung von maximal 40kW macht Strecken von mehr als 300km/400km (Winter/Sommer) (d.h. 3x Laden) ziemlich unattraktiv, wenngleich es funktioniert

Fazit: Wenn man keine längeren Autobahnfahrten mit dem Auto plant, ist das ein tolles Auto zu einem mehr als fairen Preis. Für die ehemals von VW aufgerufenen 44T€ in meiner Konfiguration hätte ich den im Leben nicht gekauft. Aber für 20T€... Schnäppchen. Bin wirklich zufrieden und auch meine Frau fährt quasi nur noch den E-Golf. Mal schauen, wann die Batterie in ihrem Seat Ibiza den Geist aufgibt....  :lol:

Und das Problem der Langstrecke wird in Kürze auch gelöst, denn mein Arbeitgeber hat seit kurzem den Skoda Enyaq (klick) auf der Firmenwagenliste stehen. Und genau den (mit dem großen Akku) hab ich mir bestellt, kostet dank günstiger Leasingkonditionen und 0,25% Dienstwagenversteuerung nur etwa 350 Euro netto im Monat (für ein Auto mit knapp 60T€ Listenpreis). Der sollte dann für die Familie auch mit Gepäck auch für Urlaubsfahrten bestens geeignet sein.

Einmal Elektro - Immer Elektro.

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Fairereweise muss ich aber auch noch was zu den Ladepreisen an öffentlichen Ladestationen sagen. Da gibts nämlich derzeit einen wirklich unschönen Trend nach oben.
An Autobahnen, insbesondere an Ionity-Stationen, werden mittlerweile wirklich üble Konditionen aufgerufen (bei Ionity 79 Cent/kWh, es sei denn man hat nen Spezialtarif, der dann aber Grundgebühr kostet und nicht von Jedermann gebucht werden kann).
Für die, die sich nicht so auskennen, Ionity ist ein Konsotrium diverser, Autohersteller (VW-Gruppe, Daimler, Ford, BMW, Hyundai), die ein eigenes Schnellladenetz aufbauen, quasi das Gegenstück zu den Tesla Superchargern. Und obwohl Ionity (im Gegesatz zu Tesla) reichlich auf Fördergelder zurückgreift, zocken sie ihre "Spontanladekunden" (wozu ich als E-Golf-Fahrer auch gehöre) mit 79 Cent/kWh kräftig ab. Zum Vergleich: Tesla berechnet seinen Kunden faire 35 Cent/kWh.
Immerhin gibt es noch andere Anbieter, die es nicht so krass übertreiben... Bei EnBW, die auch eine gute Abdeckung mit vielen Roamingpartnern haben, zahlt man regulär 49 Cent/kWh (DC), als Stromkunde oder als ADAC_Mitglied 39 Cent/kWh. AC kostet 10 Cent weniger. Ähnliche Preise ruft auch Maingau-Energie auf, wobei die als kleiner Anbieter schnell ein Problem bekommen, wenn die Roamingpartner an der Preisschraube drehen.
Ein dritter großer Anbieter (Plugsurfing) preist sich gerade völlig aus dem Markt (49 Cent/kWh für langsames AC-Laden, 69 Cent/kWh für Schnelles DC-Laden und 1,09 €/kWh an Ionity-Ladern).

Auch beachten sollte man, dass einige Anbieter (auch EnBW und Maingau) eine Blockiergebühr erheben, wenn man >1 Stunde DC, bzw. >4 Stunden AC lädt. Das ist besonders ärgerlich, wenn man das Auto über Nacht an einer öffentlichen Säule laden möchte. Mal schauen, ob da in Zukunft zumindest nachts drauf verzichtet wird, denn wer parkt schon um 2 Uhr das Auto um, wenn er um 22 Uhr von Kundentermin wieder zurückgekommen ist....

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Und für alle, die sich bis hierher durchgekämpft haben... noch ein Tipp für Youtube. Björn Nyland (Klick) macht wirklich sehr gut und unterhaltsame Reviews, Tests und (100km)-Challenges mit diversen Autos. Da bekommt man einen guten Einblick in spezifische Stärken und Schwächen von fast allen bekannten und (noch) unbekannten Elektroautos.
« Letzte Änderung: Freitag, 15 Januar 2021, 07:54:54 von Hendrik »

Offline Mephistopheles

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Re: Elektroauto
« Antwort #23 am: Freitag, 15 Januar 2021, 01:10:00 »
Wow! Ein großes Dankeschön für diese Fleißarbeit und einen der informativsten Postings des gesamten Forums!
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Offline pizzapasta

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Re: Elektroauto
« Antwort #24 am: Freitag, 15 Januar 2021, 09:28:19 »
Der "Erfahrungsbericht" ist schon witzig. Liest sich, als hätte der Autor mutwillig ein besonders schlechtes Erlebnis produzieren wollen. Der Smart ist eine rollende Handtasche und halt nicht für die Autobahn gemacht - auch als Benziner nicht.


Ob es wirklich "sein" Elektrosmart ist? Wahrscheinlich soll das nur der Glaubwürdigkeit dienen. Als Besitzer wüsste er wohl, dass der Kostenvorteil beim Elektroauto auch wesentlich aus geringeren Kosten für Wartung und Verschleiß kommt, könnte das Thema mit den Ladestationen an der Autobahn wie Hendrik erklären und wüsste, dass sich bei den Ladestationen derzeit eine Menge tut.


Mit einigen Elektroautos im Stand der Technik könnte er die Strecke ohne aufzuladen am Stück fahren und dabei auch die Heizung angeschaltet lassen.  :suspect:

Offline HobbesTheOne 99

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Re: Elektroauto
« Antwort #25 am: Freitag, 15 Januar 2021, 13:33:53 »
Interessanter Thread, sehr schöne Berichte @Hendrik  :great: wie lange musst du auf deinen Skoda warten? Und was kam der Einbau der Wallbox daheim nach der Förderung noch für dich?
Hat jemand Erfahrung mit einem Plug-in-Hybrid, vielleicht auch mit einem neueren? Bin nur vor paar Jahren mal den Klassiker Prius gefahren, aber wie gesagt, Jahre her...
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Offline Hendrik

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Re: Elektroauto
« Antwort #26 am: Freitag, 15 Januar 2021, 14:53:39 »
Interessanter Thread, sehr schöne Berichte @Hendrik  :great: wie lange musst du auf deinen Skoda warten? Und was kam der Einbau der Wallbox daheim nach der Förderung noch für dich?
Hat jemand Erfahrung mit einem Plug-in-Hybrid, vielleicht auch mit einem neueren? Bin nur vor paar Jahren mal den Klassiker Prius gefahren, aber wie gesagt, Jahre her...

Die Lieferzeit war angegeben mit 6 Monaten. Wobei ich da skeptisch bin.... Die Händler wissen aber, dass nur Modelle auf der Firmenwagenliste stehen dürfen, die max. 6 Monate Lieferzeit haben. Ob der dann aber wirklich in (ab heute) 5 Monaten hier ist... mal schauen.

Die Wallbox habe ich bereits eingebaut, als es die akutelle Förderung noch nicht gab. Da ich eine rote Drehstromdose ohnehin schon in der Garage hatte, was die Installation ein Klacks. Das Kabel bis zum "Standort" der Wallbox (inkl. 1 Durchbruch der Garage) habe ich selbst gemacht. Nur wirklich das Verkabeln in der Wallbox habe ich nen bekannten Elektriker machen lassen, 1 Stunde Arbeit.
Viele Pauschalangebote, die es in den Bereichen gibt, produzieren (vor Förderung) auch mal Kostenvoranschläge von 2.000 Euro und mehr, was daran liegt, dass meist davon ausgegangen wird, dass die Stromzufuhr ab Sicherungskasten neu gelegt werden muss. Wenn man ähnlich günstige Voraussetzungen hat wie ich, bekommt man die Wallbox inkl. Endinstallation durch nen Elektriker gratis (~500 Euro für die Box und 400 Euro für die Installation).

Plug In Hybride sind aus meiner Sicht nur dann wirklich eine Option, wenn man daheim (nachts) regelmäßig laden kann. Was mich ankotzt, sind die ganzen hybriden Dickschiffe, die als Firmenwagen gerne genommen werden, da sie nur mit 0,5% zu versteuern sind, wo die Fahrer aber am Leasingende das Ladekabel in der Originalverpackung zurückgeben, weil sie ja "gratis" auf der Tankkarte des Fuhrparkmanagments tanken können und den Strom selbst bezahlen müssten. Kenne da so einige Leute aus meiner Nachbarschaft (und aus dem Kollegenkreis), die das genau so machen.

Offline Sheed

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Re: Elektroauto
« Antwort #27 am: Freitag, 15 Januar 2021, 14:58:33 »

Und das Problem der Langstrecke wird in Kürze auch gelöst, denn mein Arbeitgeber hat seit kurzem den Skoda Enyaq (klick) auf der Firmenwagenliste stehen. Und genau den (mit dem großen Akku) hab ich mir bestellt, kostet dank günstiger Leasingkonditionen und 0,25% Dienstwagenversteuerung nur etwa 350 Euro netto im Monat (für ein Auto mit knapp 60T€ Listenpreis). Der sollte dann für die Familie auch mit Gepäck auch für Urlaubsfahrten bestens geeignet sein.

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Sehr interessant, denn genau das Auto stand bei uns auch in der Liste, wurde aber schnell wieder rausgenommen (wie alle Elektroautos), warum weiß ich allerdings nicht. Jedenfalls habe ich mich dann auch etwas intensiver mit dem Auto befasst.

Ich bin mal auf deine ersten Berichte gespannt, ich kann mir nicht so richtig vorstellen dass man mit dem Auto im Sommer (Klimaanlage) vollgepackt die angegeben Kilometer schaffen soll (zwecks Urlaub), ohne jetzt mit 80 - 100 km/h über die Autobahn zu eiern.  :buck:
Nach wie vor stehe ich den Elektroautos immer noch kritisch gegenüber, lese aber immer sehr interessiert deine Berichte.  :great:

Für die Großstadt- bzw. Kurzstreckenfahrer mit eigener Lademöglichkeit ist das sicher eine gute Sache, für den Alltag ohne Lademöglichkeit in unmittelbarer Nähe sehe ich persönlich noch viele große Baustellen... und für mich als Außendienst und regelmäßig weite "Urlaubsstreckenfahrer" ist das aktuell überhaupt kein Thema.
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Offline Hendrik

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Re: Elektroauto
« Antwort #28 am: Freitag, 15 Januar 2021, 15:24:33 »
Also die 510 km WLTP-Reichweite sind auf Langstrecken kompletter Bullsh....

Der auf der gleichen Plattform basierende Konzernbruder VW ID.4 hat es auf der Autobahn bei max. 130km/h auf exakt 300 km Reichweite gebracht. Das dürfte auch der Enyaq schaffen.
Danach ca. 40 Minuten laden, um 230km Reichweite nachzuladen (vorausgesetzt, man ist an ner Säule, die auch entsprechend schnell laden kann).

Ansonsten... Klima im Sommer zieht weniger als die Heizung im Winter. Und auch der Akku fühlt sich bei 20 Grad wohler als bei 0 Grad, d.h. Sommerreichweite > Winterrreichweite.
« Letzte Änderung: Freitag, 15 Januar 2021, 15:27:32 von Hendrik »

Offline HobbesTheOne 99

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Re: Elektroauto
« Antwort #29 am: Montag, 18 Januar 2021, 07:14:17 »
Danke Hendrik :great:
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Re: Elektroauto
« Antwort #30 am: Dienstag, 19 Januar 2021, 23:35:00 »

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Ich bin mal auf deine ersten Berichte gespannt, ich kann mir nicht so richtig vorstellen dass man mit dem Auto im Sommer (Klimaanlage) vollgepackt die angegeben Kilometer schaffen soll (zwecks Urlaub), ohne jetzt mit 80 - 100 km/h über die Autobahn zu eiern.  :buck:
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Für meine Kollegen im Ruhrpott sicher interessant.  Die kommen damit gut hin. Auch in Ahaus im Stammhaus sicher ne gute Sache. Schon einfach geographisch.  Keine Berge usw.
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Offline Sheed

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Re: Elektroauto
« Antwort #31 am: Mittwoch, 20 Januar 2021, 07:28:59 »


Da musst du eben erst einmal ne ausgedehnte Pause machen  :sleep4:  :noahnung:
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Offline Hendrik

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Re: Elektroauto
« Antwort #32 am: Mittwoch, 20 Januar 2021, 07:40:15 »
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Also ich hab nal Chemnitz-Oberwiesenthal-Hainichen-Chemnitz in den Routenplaner (abetterrouteplanner.com) eingetragen, dazu den ID.3 mit der mittleren Batterie.... Da hast Du am Ende noch 40% im Akku, also kein Problem.

Und selbst, wenn Du von Hainichen noch nach Glauchau musst und dann erst nach Chemnitz fährst, reicht ein Akku (15% Restladung) - Vorausgesetzt, Du fährst nicht schneller als 130.
« Letzte Änderung: Mittwoch, 20 Januar 2021, 07:52:01 von Hendrik »

Offline Tamer Arik Ultra

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Re: Elektroauto
« Antwort #33 am: Donnerstag, 21 Januar 2021, 06:42:24 »
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Und selbst, wenn Du von Hainichen noch nach Glauchau musst und dann erst nach Chemnitz fährst, reicht ein Akku (15% Restladung) - Vorausgesetzt, Du fährst nicht schneller als 130.

Ich werd mir mal einen leihen und testen. ;)
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Offline RF81

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Re: Elektroauto
« Antwort #34 am: Mittwoch, 24 Februar 2021, 17:21:42 »
Ich bin da jetzt mal ganz provokant unterwegs, in Sachen Elektroauto liegen die deutschen Hersteller und ihre Ableger weit zurück. Da ich arbeitstechnisch sehr viel mit Hyundai zu tun habe und auch mit deren Autos rumfahren "musste", bin ich gespannt, wie sich der Markt entwickelt?

Offline Hendrik

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Re: Elektroauto
« Antwort #35 am: Mittwoch, 24 Februar 2021, 17:42:47 »
Naja, der gestern präsentierte Hyundai Ioniq 5 dürfte Maßstäbe setzen. Gerade, was die Ladeleistung anbelangt (Dank 800V System). Aber "meilenweit" hinten sehe ich nen VW ID3 genau so wenig wie einen Audi Etron und einen Porsche Taycan (jeweils im Vergleich zur Konkurrenz in der Klasse)
Ich würde mich aber insofern anschließen, dass die deutschen Autobauer keine Innovationsführerschaft mehr haben. Und das ist eigentlich Alarmsignal genug.

Offline RF81

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Re: Elektroauto
« Antwort #36 am: Donnerstag, 25 Februar 2021, 09:53:08 »
Naja, sehe ich ein wenig anders, da wir auch zweimal für VW die E-Serien promotet haben. Wenn man sich mal mit den Details dann genauer auseinandersetzt, sehe ich da VW, Audi, Porsche schon weiter hinten. Ist natürlich aber auch immer subjektiv.


PS: Allerdings muss ich sagen, am geilsten finde ich ja den Nexo von Hyundai, aber Wasserstoff ist schon wieder eine ganz andere Geschichte.


PPS: Nein, ich bekomme kein Geld von Hyundai für diese Aussagen, sind halt persönliche Erfahrungen.  :buck: :lol: