Autor Thema: Elektroauto  (Gelesen 1828 mal)

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Offline Hendrik

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Elektroauto
« am: Donnerstag, 29 Oktober 2020, 13:41:28 »
Hi zusammen,

mal ein ganz anderes Thema... passt ja aber in den Teil des Forums gut rein:

Seit etwas mehr als drei Wochen bin ich Fahrer eines neuen E-Golf. Und ich muss/kann sagen, dass ich mir in der Zukunft sicher keinen Verbrenner mehr kaufen werde. Auch wenn der E-Golf als Auslaufmodell mit einigen (für mich tragbaren) Einschränkungen leben muss (Reichweite, Schnell-Laden), so ist es vom Fahrgefühl her so eine Mischung aus G-Kart (Beschleunigung) und ICE (Geräuschkulisse).

Also wenn ihr mal die Gelegenheit habt, eine (rein) elektrisches Auto zu fahren, nutzt sie.

Und wer selbst schon Erfahrungen gemacht hat... gerne hier rein.

Kleine Episode: Obwohl mit einer Akkuladung auf der Autobahn kaum 200km drin sind, bin ich mit der Familie mal die 380 km von Frankfurt nach Chemnitz gefahren. Das geht, dauert aber wegen langsamerer Fahrweise und den fälligen Ladestopps ca. 1,5 Stunden länger als mit einem Verbrenner (ca. 5,5 Stunden statt normalerweise 4 Stunden). Was mich aber überrascht hat ist die Tatsache, dass ein Stopp mit Familie (Klogang, Snacks und Kaffee kaufen) kaum unter 20 min dauert. Und in der Zeit hat selbst der nicht wirklich schnell ladende E-Golf knapp 100km nachgeladen....

Modernere Autos (VW ID3, Opel Corsa E...) können das schon deutlich besser und sind aus meiner Sicht damit auch für längere Strecken geeignet.

Zudem gibts immer noch eine Menge Gratis-Ladesäulen. An Rasthof Hörselgau (kurz vor Eisenach) konnte ich gratis laden, weil der Betreiber der Säule gewechselt hatte, in Chemnitz gabs gratis Strom an der Wolgograder (obwohl eigentlich nicht als gratis ausgeschrieben, wurden mir beide Lagevorgänge nicht berechnet). Und hier in Frankfurt gibts viele Aldi-Filialen mit Gratisladern, Lidl zieht jetzt nach, dazu Ikea und viele weitere Stellen, wo man Gratis Strom bekommt.
« Letzte Änderung: Donnerstag, 29 Oktober 2020, 13:46:29 von Hendrik »

Offline pizzapasta

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Re: Elektroauto
« Antwort #1 am: Donnerstag, 29 Oktober 2020, 20:01:52 »
Ich bin jetzt einige Elektroautos gefahren und das macht echt Spaß.  :great:  Der nächste wird bei mir sicher auch elektrisch, aber ich habe noch ein Jahr bis ich wieder bestellen muss. Vielleicht sind bis dahin auch 400km zügiges Fahren drin. Ab dann wird es wirklich interessant.

Offline Mephistopheles

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Re: Elektroauto
« Antwort #2 am: Samstag, 31 Oktober 2020, 17:09:18 »
Finde ich ein interessantes Thema. Ein "pures" e-Auto kommt für mich aktuell nicht in Frage. Ich möchte kein Auto, mit denen ich nicht schnell mehrere hundert Kilometer am Stück zurücklegen kann. Ich denke da einfach nur an Auswärtsspiele der NINERS, bei denen Gästefans erlaubt sein (jaja, klingt futuristisch, ich weiß). Wenn da ein Spiel bspw. in Hamburg abends 21 Uhr zu Ende ist, dann möchte ich gern bis 2 Uhr zu Hause sein und nicht irgendwo bei Berlin um Mitternacht eine halbe Stunde Pause machen, um dann mit 120 km/h weiterfahren zu können.


Ich verstehe nicht, warum man bei die E-Fahrzeuge nicht so konzipiert, dass die Akkus austauschbar sind. Ich meine, wenn bei meinem Laserdrucker der Toner leer ist, dann fange ich doch auch nicht an, aus einer Tüte vorsichtig mit einem Trichter den Toner in den Drucker hineinzuschütten. Nein, dann mach ich den Kasten auf, hole die Tonerkartusche heraus, stecke eine volle Kartusche hinein und schicke die leere Kartusche zum Neuaufbereiten an den Hersteller zurück.


Warum also kann der Akku nicht auf eine Art Schiene platziert werden, so dass er an entsprechenden e-Tankstellen einfach gegen einen bereits aufgeladenen Akku ausgetauscht werden kann? Wäre halt sinnvoll gewesen, so etwas frühzeitig vor der Einführung von e-Autos zu überlegen, um einheitliche Standards zu schaffen. Aber naja, mich fragt halt keiner.  :noahnung:


Ich denke aber über einen Plugin-Hybriden nach. Interessant finde ich die Info, dass man teilweise kostenlos die Energie aufladen kann.


Aber angenommen, Hendrik, Du kannst nicht kostenlos "Strom tanken": Wieviel kostet es denn eigentlich, bis der Akku voll ist? Ich meine, auf der Autobahn mit so 160 bis 180 km/h verbrauche ich etwa 8 Liter /100km. Bei einem Spritpreis von ca. 1,25 €/Liter würden mich also 200 Autobahnkilometer (also die von Dir angegebene Reichweite mit einem Akku bei schneller Fahrweise) ca. 20 Euro kosten. Wie sind da hingegen die Kosten bei e-Autos?

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Offline Hendrik

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Re: Elektroauto
« Antwort #3 am: Samstag, 31 Oktober 2020, 19:38:38 »
Auf der Autobahn bei 120km/h verbrauchen "normale" Autos etwa 20 kW/100km. Das heisst, bei einem Strompreis von 30 Cent/kWh bist Du bei etwa 6 Cent je Kilometer. Leider ist das Laden an Schnelladesäulen teils erheblich teurer, da muss man vorher etwas planen, wo man laden will und dann die passende (günstigste) Ladekarte dabei haben. Bestenfalls kommst Du dann mit 39 Cent/kWh hin, wenns doof läuft (z.B. bei Ionity) zahlst Du auch mal 79 Cent (lässt sich aber vermeiden). Die Preismodelle sind aber schon recht komplex, da muss man sich erstmal ordentlich belesen.
Tempo 160 über längere Zeit kannst Du mit jeden E-Auto vergessen, da steigt der Verbrauch ins Unermessliche und Du verbringst mehr Zeit an der Ladesäule als Du mit dem schnellen Fahren sparst.

Was die Plugin Hybriden anbelangt... Ich bin da kein Fan. Und an den Aldi/ Lidl Ladesäulen könnte ich jedes Mal kotzen, wenn da ein Hybrider nuckelt. Mangels Schnell-Ladeanschluss ziehen die nämlich meist keine 4kW, d.h. nach ner halben Stunde Einkaufen ist im Akku kaum was drin, blockieren aber die Säulen für die rein Elektrischen. Selbst mein technisch nicht ganz zeitgemäßer E-Golf zieht (z.B. an den Kauflaud-Ladesäulen) knapp 40kW.

Aber nochmal zu den Kosten je 100km... Da geht wirklich alles:
  • 0 Cent je kWh mit Aldi/Kauflandstrom. Entspricht 0 Euro/100km
  • 9 Cent je kWh wenn die Sonne auf mein Dach scheint (entgangene Einspeisevergütung). Entspricht 1,80 Euro/100km
  • 30 Cent je kWh an "typischen" Stadtladestationen (AC, keine Schnelllader). Entspricht 6 Euro/100km
  • 40-50 Cent an "typischen" Schnellladestationen (DC). Entspricht 8-10 Euro/100km
  • 80-100 Cent an "falschen" Schnellladestationen (Ionity, falsche Ladekarte...) 16-20 Euro/100km

Bei Ionity kann man teils als Kunde der Ionity-Gesellschafter (VW, BMW, Mercedes, Ford, Hyundai...) gegen Grundgebühr auch billiger laden, aber das lohnt zumindest bei meinem Fahrprofil nicht.

Wer sich diesbezüglich mal belesen will... www.goinelectric.de
Einen guten Routenplaner, der die "optimale" Geschwindigkeit samt Ladepunkte auf einer längeren Strecke, gibts unter www.abetterrouteplanner.com

Leichter wirds als Teslakunde, da bekommst Du an den Superchargern Strom für knapp 35 Cent/kWh und bist nicht auf diverse Ladekarten angewiesen.
« Letzte Änderung: Sonntag, 1 November 2020, 07:29:24 von Hendrik »

Offline Mephistopheles

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Re: Elektroauto
« Antwort #4 am: Sonntag, 1 November 2020, 02:34:26 »
Danke für diese umfangreichen Ausführungen. Damit wird meine Befürchtung eher bestätigt, dass dies für jemanden ohne eigenes Grundstück (und somit ohne Solarstrom oder Strom aus der eigenen Steckdose) nicht wirklich rechnet. Irgendwie schade.
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Offline Hendrik

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Re: Elektroauto
« Antwort #5 am: Sonntag, 1 November 2020, 07:35:07 »
Finanziell rechnen mag sich das vielleicht nicht übermäßig, aber ich denke auch, dass man nicht wirklich draufzahlt. Und das reicht mir schon, denn ich fahre zumindest lokal CO2 frei. Und was man zumindest bei einem Neukauf berücksichtigen sollte sind einerseits mehr als 9000 Euro Förderung für ein E-Auto, andererseits vermute ich auch, dass Verbrenner in Zukunft einen höheren Wertverlust zu verzeichnen haben werden.

Wobei ich natürlich zugeben muss, dass es durchaus Einsatzgebiete gibt, bei denen E-Autos heute noch Nachteile haben. Regelmäßige Langstreckenfahrten zählen da klar dazu. Für mein Einsatzgebiet reicht aber selbst der klägliche Akku des E-Golf (nutzbar 32,8 kWh), der nichtmal halb so groß ist, wie bspw. der des ID3 Tour (nutzbar 77kWh).
Für längere Urlaubsfahrten hole ich mir einen Mietwagen. Das kommt pro Kilometer meist günstiger als ein eigenes Auto.
« Letzte Änderung: Sonntag, 1 November 2020, 08:07:40 von Hendrik »

Offline BREAKDANCE-STEINI

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Re: Elektroauto
« Antwort #6 am: Sonntag, 1 November 2020, 08:18:43 »
Warum die Akkus nicht austauschbar sind,sollte doch eigentlich jeden klar sein... :suspect: :suspect:
Und meine mich zu erinnern,das man dafür auch Miete Bezahlen muß?! So hieß es glaube in der Werbung vom Renault Zoe... ???


Also nee für mich kommt ein E Auto nie in Frage. Solange der Strom aus der Steckdose aus Kohle gewonnen wird ist das für mich auch nicht umweltfreundlich.... :P
Weil die Lichtgeschwindigkeit schneller ist als die Schallgeschwindigkeit,hält man viele Leute für "Helle Köpfe" .... bis man sie reden hört !

Offline Hendrik

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Re: Elektroauto
« Antwort #7 am: Sonntag, 1 November 2020, 13:39:08 »
Naja... Bei der Zoe ist es so, dass Du den Akku mieten oder  kaufen kannst. Bei allen anderen, mir bekannten Autos ist der Akku dabei. Und deshalb ist das mit dem Akkutausch so eine Sache. Denn die Akkuchemie altert. Mit der Zeit und der Anzahl Ladezyklen. D.h. nach einem Tausch weisst Du nie so ganz genau, was der getauschte Akku taugt.
Bei Ladeleistungen moderner E-Autos, die an Schnellladen in 20 min 200km nachladen, ist das aus meiner Sicht auch nicht nötig. Du startest mit vollem Akku, hast 300km drin und lädst nach besagten 300 km (2,5 Stunden Fahrt) für 20 Minuten nach, um dann weitere 200km im Akku zu haben. Das ist durchaus okay, wenn auch langsamer als mit Verbrenner.

Was den Kohleanteil anbelangt... Im 1. HJ lag der Anteil regenerierbarer Energie in Deutschland bei mehr als 55%. Und Du kannst Dir ja auch einen Ökostromtarif buchen....

Offline Mephistopheles

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Re: Elektroauto
« Antwort #8 am: Montag, 2 November 2020, 01:42:09 »
Naja... Bei der Zoe ist es so, dass Du den Akku mieten oder  kaufen kannst. Bei allen anderen, mir bekannten Autos ist der Akku dabei. Und deshalb ist das mit dem Akkutausch so eine Sache. Denn die Akkuchemie altert. Mit der Zeit und der Anzahl Ladezyklen. D.h. nach einem Tausch weisst Du nie so ganz genau, was der getauschte Akku taugt.

Naja, das Argument lasse ich nicht so richtig gelten. Zum Einen wird man davon ausgehen dürfen, dass eine solche von mir beschriebene "Tankstelle" natürlich die Pflicht zum Prüfen des Akkus hätte, zum anderen zeigen die schon etwa 15 Jahre alten Toyota mit Hybriden, dass die Akkus erstaunlich gut halten.


Bei Ladeleistungen moderner E-Autos, die an Schnellladen in 20 min 200km nachladen, ist das aus meiner Sicht auch nicht nötig. Du startest mit vollem Akku, hast 300km drin und lädst nach besagten 300 km (2,5 Stunden Fahrt) für 20 Minuten nach, um dann weitere 200km im Akku zu haben. Das ist durchaus okay, wenn auch langsamer als mit Verbrenner.


Diese Rechnung funktioniert aber halt auch nur solange, so lange es wenige E-Autos gibt. Wenn ich tanken gehe und vor mir sind schon 10 Autos an der Tankstelle, dann warte ich halt 10 min, bis ich eine freie Säule bei den ca. 6 bis 12 Tanksäulen je Tankstelle bekomme. Aber wie sieht das beim Energie-Aufladen aus? Wenn Du da Pech hast und an den drei Säulen sind schon sechs Autos, dann wird das "Tanken" zum Geduldsspiel.


Ich finde es aber wirklich toll, dass es diese Fahrzeuge gibt. Für mich ist es aber halt noch nichts.
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Offline Hendrik

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Re: Elektroauto
« Antwort #9 am: Montag, 2 November 2020, 08:09:16 »
Dass die Akkus "halten" stellt ja auch niemand in Frage. Aber dass Akkus je nach Gebrauch (Ladezustand, Wetter) einer unterschiedlich hohen Degradation unterworfen sind ist auch klar. Uns sowas kann ganz schnell mal 10% Kapazität ausmachen.


Ansonsten, was die Problematik der besetzten Ladesäulen anbelangt... Meine (kleine) Stichprobe (Frankfurt-->Chemnitz-->Frankfurt) brachte nicht eine besetzte Ladesäule an den von mir angefahrenen Punkten. Und die sind häufiger als Du denkst....
Auf den 380 km von hier nach Chemnitz hast Du 13 Schnelladesäulen direkt an der Autobahn oder an Autohöfen direkt an der Abfahrt. Also im Schnitt alle 30km.
Zusammengerechnet sind das immerhin 53 Ladepunkte (teils zwar nur eine Säule, teils aber auch 4-8). Für den Moment ist das also wirklich ausreichend. Wie es mit mehr E-Autos aussieht, sieht man in Norwegen, wo es solche Szenarien mit wartenden Autos an Ladesäulen zwar schon gegeben hat, aber nicht in einem Umfang, dass es den Zulassungszahlen vor Ort einen Dämpfer verpasst hätte. Im Gegenteil. Bezüglich der Ladeinfrastruktur ist man da übrigens ein wenig weiter als in D.

Aber ich will ja niemanden belehren, nur komme ich zu dem Ergebnis, dass in einigen (nicht allen) Einsatzgebieten die E-Autos heute schon voll konkurrenzfähig sind, wenn man beispielsweise viel Kurzstrecke fährt und zum Laden daheim eine private Wallbox installieren kann. Für Vertriebler, die regelmäßig 600km+ pro Tag mit Tempo 180 abspulen müssen, werden E-Autos wohl auf absehbare Zeit keine Option sein. Wobei auch hier die Politik einen Hebel hätte.... Stichwort Tempolimit.

Offline pizzapasta

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Re: Elektroauto
« Antwort #10 am: Montag, 2 November 2020, 22:44:10 »
Aber ich will ja niemanden belehren, nur komme ich zu dem Ergebnis, dass in einigen (nicht allen) Einsatzgebieten die E-Autos heute schon voll konkurrenzfähig sind, wenn man beispielsweise viel Kurzstrecke fährt und zum Laden daheim eine private Wallbox installieren kann. Für Vertriebler, die regelmäßig 600km+ pro Tag mit Tempo 180 abspulen müssen, werden E-Autos wohl auf absehbare Zeit keine Option sein. Wobei auch hier die Politik einen Hebel hätte.... Stichwort Tempolimit.

Elektroautos müssen ja nicht gleich was für alle sein. Der Diesel war auch nie was für mich. Trotzdem hat er mal knapp 50% der Neuzulassungen ausgemacht. Unabhängig davon ist es aber nicht richtig, dass man mit Elektroautos nicht schnell fahren kann. Ich bin letztens sowohl Model 3 als auch Taycan gefahren. Die machen beide schon richtig Spaß. Im Model 3 kannst du derzeit schon recht zügig >300km am Stück fahren. Nächstes Jahr wird das eine oder andere Auto kommen, mit dem man dann auch >400km am Stück zügig unterwegs sein kann. Nach der Strecke macht man doch eh eine Pause. Derzeit ist die Entwicklung bei den Elektroautos gefühlt so wie bei den PCs in den 90ern.

Das Tempolimit kommt in Deutschland nicht so schnell. Selbst die Grünen haben zu viele Wähler, die gerne mal schnell fahren.  :lol:

Offline Tamer Arik Ultra

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Re: Elektroauto
« Antwort #11 am: Montag, 2 November 2020, 23:18:43 »
Interessantes Thema! :)
Verrückte Entwicklung vom Rachmaninov Vodka Thread hin zur E-Auto Diskussion :buck:

Also ich bin von der aktuellen Technik noch nicht überzeugt. Was allerdings überhaupt nicht negativ ist. Wenn man die aktuelle Entwicklung vieler Dinge sieht, dann wird auch das irgendwann Massentauglich sein. Davon ist man allerdings derzeit noch ein ganzes Stück entfernt.

Mal zum Thema Strom selber produzieren...hier geht die Entwicklung auch gut vorwärts.
Es gibt hier mittlerweile schon Plug in Module(Mit Miniwechselrichter, Steckdosenfertig) für einen recht interessanten Preis. (Unter 400 Euro)
Dazu kommt das auch die Akkusysteme für den Privaten Nutzer deutlich Interessanter werden, jedoch aktuell noch recht teuer.
Die Weiterentwicklung in allen Bereichen, das e-Auto, Batteriesysteme und auch PV-Module wird hier in den kommenden 5-10 Jahren viele Optionen eröffnen. Das Handy war auch mal neu und nicht massentauglich.
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Re: Elektroauto
« Antwort #12 am: Dienstag, 3 November 2020, 08:31:43 »
Interessantes Thema! :)
Verrückte Entwicklung vom Rachmaninov Vodka Thread hin zur E-Auto Diskussion :buck:

Also ich bin von der aktuellen Technik noch nicht überzeugt. Was allerdings überhaupt nicht negativ ist. Wenn man die aktuelle Entwicklung vieler Dinge sieht, dann wird auch das irgendwann Massentauglich sein. Davon ist man allerdings derzeit noch ein ganzes Stück entfernt.

Mal zum Thema Strom selber produzieren...hier geht die Entwicklung auch gut vorwärts.
Es gibt hier mittlerweile schon Plug in Module(Mit Miniwechselrichter, Steckdosenfertig) für einen recht interessanten Preis. (Unter 400 Euro)
Dazu kommt das auch die Akkusysteme für den Privaten Nutzer deutlich Interessanter werden, jedoch aktuell noch recht teuer.
Die Weiterentwicklung in allen Bereichen, das e-Auto, Batteriesysteme und auch PV-Module wird hier in den kommenden 5-10 Jahren viele Optionen eröffnen. Das Handy war auch mal neu und nicht massentauglich.

So lange wird das glaube ich gar nicht mehr dauern, wenn man sieht wie schnell es die letzten Jahre voran ging.
Allein wie schnell sich die Größe der Speicher für Eigenheime in den letzten ein zwei Jahren verringert hat, die sind mittlerweile kleiner als ein kleiner Kühlschrank (unter 1,00 x1,00 m bei bis zu 12 kWh Leistung).
"Man kann niemanden überholen, wenn man in seine Fußstapfen tritt." Francois Truffaut

Offline Tamer Arik Ultra

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Re: Elektroauto
« Antwort #13 am: Dienstag, 3 November 2020, 08:57:15 »
Das schon, aber preislich noch jenseits von gut und böse. oder was kosten die bei euch :P
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Re: Elektroauto
« Antwort #14 am: Dienstag, 3 November 2020, 11:44:41 »
Das schon, aber preislich noch jenseits von gut und böse. oder was kosten die bei euch :P

Natürlich fast geschenkt  ;D

Privat lohnt sich eine Anschaffung aber aktuell nicht, da die Förderung (wegen Corona  ::)) von 3000 Euro pausiert ist, soll aber nächstes Jahr weitergehen...
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