Autor Thema: Was macht die Konkurrenz 2017/18  (Gelesen 26562 mal)

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Offline PapaGecko

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Re: Was macht die Konkurrenz 2017/18
« Antwort #150 am: Mittwoch, 11 April 2018, 16:08:10 »
Köln und ihr Hallenproblem... Leidiges Thema!
Proletarier aller Länder, vereinigt euch im Block B2!

Offline Tamer Arik Ultra

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Re: Was macht die Konkurrenz 2017/18
« Antwort #151 am: Donnerstag, 12 April 2018, 20:44:28 »
Karlsruhe macht denn sack wohl zu.
Btw: bradshaw mit steal und frei an der Dreier Linie...drin... :P
"Die Anzeigetafel sagt: Ich habe verloren. Was sie nicht sagt, ist die Loyalität und die Großzügigkeit, die ich auf dem Platz gefühlt habe. Ich habe eine Inspiration gefunden. Ihr habt mir Eure Schulter zum Anlehnen gegeben, auch als ich ganz unten war"

Offline Aalmon

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Re: Was macht die Konkurrenz 2017/18
« Antwort #152 am: Freitag, 13 April 2018, 08:12:20 »
Dünne von Köln. Alle 3 Spiele relativ deutlich verloren zumal mit Heimvorteil. Aber Karlsruhe machts auch gut, kannste nix sagen. Gegen Vechta wirds aber trotzdem nicht reichen...

Offline Delphi

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Re: Was macht die Konkurrenz 2017/18
« Antwort #153 am: Freitag, 13 April 2018, 15:56:53 »

Schalke hat die Lizenz für die Pro-A beantragt. Elchingen nicht. Sollte die Liga dem Antrag, der vermutlich eine Übergangsregelung für die Halle vorsehen wird, zustimmen, ist Schalke 04 nächste Saison dabei! Coole Sache.  :great:

« Letzte Änderung: Freitag, 13 April 2018, 16:01:35 von Delphi »

Offline Twentysix

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Re: Was macht die Konkurrenz 2017/18
« Antwort #154 am: Samstag, 14 April 2018, 00:06:51 »
Cool, dann komm ich zu dem Spiel mit Dortmund-Equipment! :clap: :lol:

Offline Mephistopheles

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Re: Was macht die Konkurrenz 2017/18
« Antwort #155 am: Samstag, 14 April 2018, 13:13:19 »

Mittelfristig ein zweiter Fußball-Bundesligist in der BBL könnte einen enormen Impuls für die Liga auslösen. Von da ab würde jeder Kicker-Club darüber nachdenken, sein sportliches Portfolio bei Gelegenheit zu erweitern. Und wo Fußball ist, ist halt auch das große Geld.


Naja, ich persönlich fände das jetzt nicht soooo prall. Ich würde es sehr schade finden, wenn die gesamten Traditionsstandorte langfristig in die ProA und ProB gedrückt werden, weil nun irgendwelche Firmen/Großvereine erkennen, dass man mit Basketball ja auch Geld verdienen kann.

Mich kotzt das schon beim Fußball an, dass in der BuLi immer mehr Retortenclubs spielen, hinter denen irgendwelche großen Marken stehen und bei denen es vorrangig darum geht, eine Marke zu platzieren und damit Geld zu verdienen. Bayer Leverkusen nehme ich da sogar noch raus, da die nun wirklich als Betriebsmannschaft starteten. Aber solche Truppen wie Wolfsburg, Ingolstadt, Hoffenheim und als Krönung der Brausenclub nehmen Startplätze von - in meinen Augen - "richtigen" Fußballvereinen wie Kaiserslautern, Nürnberg, Bochum, Düsseldorf usw. weg.

Wenn das nun beim Basketball auch so werden soll, fände ich das sehr schade. Entsprechend zurückhaltend bin ich auch bei dem Projekt, Großstädte mit einem Basketballverein in die BBL zu bringen, nur weil es dort grundsätzlich Wirtschaftskraft gibt. Denn das geht auf Kosten der seit Jahren ehrlich arbeitenden Vereine, die - wie eben die NINERS - immer mal am Aufstieg kratzen, es dann aber nicht gebacken bekommen, weil der nächste Retortenclub (wie bspw. die Hamburg Towers oder RheinStars Köln oder vor ein paar Jahren Gloria Düsseldorf) die Startplätze wegnehmen.

Ich persönlich brauche keinen künstlichen Gegenpart á la Schalke 04, um die BBL spannend zu machen. Dieses Argument finde ich eh nur vorgeschoben, wie man doch an der aktuellen BBL sieht. Es ist doch gerade spannend zu sehen, wo aktuell die Schwergewichte der letzten Jahre Bamberg oder Ulm dastehen. So etwas macht doch eine Liga aus. Als Gegenbeispiel hat man die Fußball-BuLi, die so spannend ist wie Gras beim Wachsen zuzusehen und das trotz (um nicht zu sagen wegen) der ganzen Retortenclubs.
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Offline 99-fan

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Re: Was macht die Konkurrenz 2017/18
« Antwort #156 am: Samstag, 14 April 2018, 14:15:52 »
Hmm, das würde ich bei vielen verstehen, aber Schalke gibts ja auch im Basketball schon eine Weile. Und mir ist das eigentlich mit denen als verlässlicher Partner lieber als irgendein Verein, der alle drei Jahre den Hauptsponsor und damit Name und Farbe wechselt. Ja ich weiß das ist etwas übertrieben formuliert, aber du weißt doch, was ich meine, oder?
Ich esse kein Biofleisch, weil ich nicht will, daß für mein Essen glückliche Tiere getötet werden.

Ich habe keine Rechtschreibfehler, ich bin bloß eine paar Reformen voraus.

Offline Mephistopheles

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Re: Was macht die Konkurrenz 2017/18
« Antwort #157 am: Samstag, 14 April 2018, 15:00:27 »
Hmm, das würde ich bei vielen verstehen, aber Schalke gibts ja auch im Basketball schon eine Weile. Und mir ist das eigentlich mit denen als verlässlicher Partner lieber als irgendein Verein, der alle drei Jahre den Hauptsponsor und damit Name und Farbe wechselt. Ja ich weiß das ist etwas übertrieben formuliert, aber du weißt doch, was ich meine, oder?


Ja, ich verstehe Dich. Aber dennoch finde ich es bedenklich, dass es nur darum geht zu überlegen, will man den Basketballverein jetzt in die BBL bringen oder nicht und nur abhängig von dieser Entscheidung, wird es diesen Aufstieg problemlos geben können, weil es dem Gesamtverein Schalke 04 finanziell überhaupt nicht wehtun würde, halt mal 3 oder 4 Millionen für ein Jahr von den Fußballern abzuzweigen, um sich eine Aufstiegsmannschaft in der ProA zu kaufen. Da hat der Fußball-Kader dann halt statt 24 Spieler nur 22 Spieler. Naja, und wenn das dann Mode wird, dann traue ich gerade den von mir zuvor genannten Clubs wie Wolfsburg zu, dass man dann bspw. die Fußballerinnen zu Gunsten des gerade hipperen Basketballs über die Klippe springen lässt, um über den Basketball präsent zu sein.


Diese Entwicklung missfällt mir halt, da seit Jahrzehnten arbeitende Vereine so mal eben rechts überholt werden, einfach, weil man es kann und vollkommen unabhängig davon, ob es eine Fanbase gibt oder nicht. Die züchtet man sich dann halt nach, wie man aktuell im Fußball 80 km nördlich von uns sehen kann.
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Offline Delphi

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Re: Was macht die Konkurrenz 2017/18
« Antwort #158 am: Samstag, 14 April 2018, 18:57:35 »

Hmm, das würde ich bei vielen verstehen, aber Schalke gibts ja auch im Basketball schon eine Weile. Und mir ist das eigentlich mit denen als verlässlicher Partner lieber als irgendein Verein, der alle drei Jahre den Hauptsponsor und damit Name und Farbe wechselt. Ja ich weiß das ist etwas übertrieben formuliert, aber du weißt doch, was ich meine, oder?


Ja, ich verstehe Dich. Aber dennoch finde ich es bedenklich, dass es nur darum geht zu überlegen, will man den Basketballverein jetzt in die BBL bringen oder nicht und nur abhängig von dieser Entscheidung, wird es diesen Aufstieg problemlos geben können, weil es dem Gesamtverein Schalke 04 finanziell überhaupt nicht wehtun würde, halt mal 3 oder 4 Millionen für ein Jahr von den Fußballern abzuzweigen, um sich eine Aufstiegsmannschaft in der ProA zu kaufen. Da hat der Fußball-Kader dann halt statt 24 Spieler nur 22 Spieler. Naja, und wenn das dann Mode wird, dann traue ich gerade den von mir zuvor genannten Clubs wie Wolfsburg zu, dass man dann bspw. die Fußballerinnen zu Gunsten des gerade hipperen Basketballs über die Klippe springen lässt, um über den Basketball präsent zu sein.


Diese Entwicklung missfällt mir halt, da seit Jahrzehnten arbeitende Vereine so mal eben rechts überholt werden, einfach, weil man es kann und vollkommen unabhängig davon, ob es eine Fanbase gibt oder nicht. Die züchtet man sich dann halt nach, wie man aktuell im Fußball 80 km nördlich von uns sehen kann.


Offengestanden: Von mir aus kann die BBL auch bleiben wie sie ist, ich hätte nur ausgesprochen gerne drei deutsche Clubs in der Euroleague, von mir aus auch gerne völlig losgelöst vom Geschehen in der nationalen Liga. Das ist zwar definitiv eine Liga, die kommerzielle Ziele verfolgt und deshalb auch immer dafür sorgen wird, dass nur Standorte mit großem Potential dort hineinkommen, aber ich habe damit überhaupt kein Problem. Ich gucke jetzt schon saugerne Spiele dort im Stream, finde auch, dass sie die 15 € im Monat locker wert sind, dort spielen die besten Spieler Europas und sie hat meiner Meinung nach auch noch viel Luft, sich zu einer ernsten Konkurrenz in der Gunst des europäischen Publikums zur NBA zu entwickeln. Auf diesem Niveau ist Geld der entscheidende Faktor, aber wenn dadurch eine einigermaßen ausgeglichene Liga, die sich über Europa gut verteilt, entsteht, fänd ich das für meine Basketballwelt kein Problem. Deswegen würde ich mir nicht weniger gerne Live-Spiele in der ProA, BBL oder sonstwo ansehen, würde nicht plötzlich nur noch Fan eines solchen Mega-Clubs sein. Es wäre dann eben nur eine geile europäische Liga entstanden, die für mich den wesentlich attraktiveren Basketball bietet als die NBA. Die beiden Finals im EuroCup waren ganz großer Sport - deshalb interessiert mich heute abend das Spiel Heidelberg gegen Trier nicht weniger. Und morgen gerne NBBL.


Bin da vielleicht ein Einzelfall, der das so sieht, aber auch davon überzeugt, dass Basketball insgesamt und damit auch Chemnitz indirekt davon profitieren würde. Sogar mehr, als von einem Platz 3 der Nationalmannschaft bei einer EM. Die Wahrnehmung der Sportart in den Medien, beim Eventpublikum und damit auch bei den Sponsoren wäre viel höher. Und kein Niners-Fan mehr oder weniger glücklich mit seinem Team in seiner Stadt.


Und Schalke 04 könnte sich so ein Abenteuer eben genauso leisten wie Bayern München.

Offline Freakster

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Re: Was macht die Konkurrenz 2017/18
« Antwort #159 am: Samstag, 14 April 2018, 22:58:18 »
Bin da vielleicht ein Einzelfall, der das so sieht, aber auch davon überzeugt, dass Basketball insgesamt und damit auch Chemnitz indirekt davon profitieren würde. Sogar mehr, als von einem Platz 3 der Nationalmannschaft bei einer EM. Die Wahrnehmung der Sportart in den Medien, beim Eventpublikum und damit auch bei den Sponsoren wäre viel höher. Und kein Niners-Fan mehr oder weniger glücklich mit seinem Team in seiner Stadt.

Chemnitz soll indirekt davon profitieren? Wenn es mehrere Fussballvereine gibt, die sich auch eine BB-Mannschaft leisten (S04, BVB, RB, Hoffe, Wolfsburg,...) oder große Sponsoren einsteigen, werden Vereine wie die Niners (oder auch Kirchheim, Heidelberg, Crailsheim) indirekt eher davon 'profitieren', dass sie wohl eine Klasse tiefer spielen werden.

Offline Delphi

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Re: Was macht die Konkurrenz 2017/18
« Antwort #160 am: Sonntag, 15 April 2018, 11:30:16 »

@Freakster, entwickelt sich Basketball in den Marketing und Sponsoring-Abteilungen von Unternehmen in Deutschland weg von einer Risiko-Investition zu einem halbwegs anerkannten Sport- und Social-Invest, bei dem auch die zahllosen Mitarbeiter ohne Arsch in der Hose mal ohne Versagensängste einen Sponsoringvertrag unterschreiben, nutzt das jedem Basketballverein in Deutschland.


Und was stört es einen Fan in Chemnitz, ob es oberhalb der BBL noch eine weitere Eliteliga gibt? Die wird ganz andere Spieler verpflichten, die auch jetzt schon nicht Chemnitz landen würden. Deutsche Supertalente, selbst wenn sie in Chemnitz ausgebildet würden, träumen auch jetzt schon von der NBA oder der Euroleague, dafür muss nichts neues, bedrohliches neu erfunden werden. Wird irgendein Spiel in Chemnitz deshalb weniger spannend?


Was stört es den Porschefahrer, dass irgendwo noch Leute mit einem Ferrari rumbrettern? Das ist doch eine reine Neiddebatte. Und wer sagt überhaupt, dass Chemnitz nie zu dieser europäischen Eliteliga gehören kann? Chemnitz hat dreimal soviel Einwohner wie Bamberg. Entwickelt sich in den nächsten 10 Jahren die Euphorie so wie in Franken, warum soll man in Chemnitz keine Halle mit 10.000 bekloppten Fans vollkriegen. Bamberg schafft locker 7.000.

Offline tom80

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Re: Was macht die Konkurrenz 2017/18
« Antwort #161 am: Montag, 16 April 2018, 12:41:18 »
Solch ein PO-Halbfinal-Ergebnis in einer Liga ist auch eher selten.

Spiel 1 Elchingen-Schalke 90-54.  ;D :lol: :buck:
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Offline tom80

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Re: Was macht die Konkurrenz 2017/18
« Antwort #162 am: Montag, 16 April 2018, 12:46:41 »
Zitat
Chemnitz hat dreimal soviel Einwohner wie Bamberg. Entwickelt sich in den nächsten 10 Jahren die Euphorie so wie in Franken, warum soll man in Chemnitz keine Halle mit 10.000 bekloppten Fans vollkriegen. Bamberg schafft locker 7.000.


Klar. Selbst Ulm bekommt in dieser Katastrophensaison noch seine Spiele mit 6200 ausverkauft. Aber Ulm ist eben auch ein Beispiel dafür, dass Euphorie an einem Standort nicht für die höchste Elite reicht. Dazu brauchst du im Basketball in D (solange der Name nicht Bayern München ist) eben noch einen bekloppten steinreichen Edelfan dazu. Der dann, als der Großangriff von Bayern kam, eben ohne wirtschaftliches Denken noch gigantisch oben drauf packt, um München nicht das Feld zu überlassen. Zieh in Bamberg das Brose-Geld ab, dann sind die sofort auf Oldenburg-Ulm-Niveau eingeschrumpft, wenn nicht gar noch darunter.
« Letzte Änderung: Montag, 16 April 2018, 12:48:56 von tom80 »
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Offline Fan1309

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Re: Was macht die Konkurrenz 2017/18
« Antwort #163 am: Montag, 16 April 2018, 13:23:38 »
Übrigens verpflichten die Academics Heidelberg unseren ehemaligen Spieler Eric Palm vorzeitig bis (mindestens) Sommer 2019 weiter.

http://www.mlp-academics-heidelberg.de/eric-palm-verlaengert-vorzeitig-24824

Offline Sheed

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Re: Was macht die Konkurrenz 2017/18
« Antwort #164 am: Montag, 16 April 2018, 13:29:08 »
Übrigens verpflichten die Academics Heidelberg unseren ehemaligen Spieler Eric Palm vorzeitig bis (mindestens) Sommer 2019 weiter.

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