Autor Thema: Chemnitzer FC  (Gelesen 130506 mal)

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Offline siLVersurger

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Re: Chemnitzer FC
« Antwort #1395 am: Montag, 11 März 2019, 17:12:31 »
Da Olaf ja wohl kein Problem mit der Würdigung Hallers hatte.... muss man ja eigentlich auch mal drüber nachdenken, ob er noch zu den Niners passt...
Seh ich auch so, zumal er das hätte durchaus ablehnen können, weil es ja angeblich nicht zum Ablauf des Spieltages gehörte. Auch das "Wie", also wie er Worte des Gedenkens für T. Haller und Frahns Aktion eine feine Geste fand, sagt leider einiges aus. Man sollte ihm vielleicht die Möglichkeit geben, sich zu erklären, aber damit


https://www.freiepresse.de/chemnitz/trauerfeier-im-stadion-cfc-entlaesst-weitere-mitarbeiter-artikel10465934


ist er m.E. eigentlich auch für die Niners nicht mehr zu halten. :-\


Weder Verein, Polizei noch Fans im Stadion haben sich dem entgegengetellt. Dafür jetzt Olaf bluten zu lassen halte ich schon für sehr hart. Speziell in dem Licht möglicher Ausschreitungen, die im Raum gestanden haben sollen.


Ich würde schon sagen das der Verein das Gespräch mit ihm suchen sollte und dann entschieden wird. Ich geh davon aus das auch einige Neuners Fans im Stadion waren, aber man hört keine Pfiffe oder Unmutsäusssrungen während der Rede von Olaf.
Nun, das lag ganz einfach daran, dass ein Großteil der Leute (zumindest außerhalb der Südkurve) gar nicht wusste, um welchen "Tommy" denn da überhaupt getrauert wurde (das ging der überwiegenden Anzahl der Cottbuser Zuschauer und Verantwortlichen im Heimspiel gg. Preußen Münster übrigens auch so, als dort ein gleiches Banner zugelassen wurde), nicht jeder kennt das Konterfei von Thomas Haller... und da hat Olaf mit seiner salbungsvollen Trauerrede ("unser himmelblauer Tommy Haller") mit dazu beigetragen, dass sich viele darüber völlig im Unklaren blieben. Außerdem erwartet man das nicht, wenn Olaf sowas vorliest - gab auch schon Spiele mit offizieller Schweigeminute und Trauerfloor... Ich jedenfalls war schockiert und total perplex, als ich das sah und wie es sein konnte, das so etwas vom Verein zugelassen wurde - Drohung im Vorfeld hin oder her. Ich fühle mich auch missbraucht, unwissentlich in eine "Trauerfeier" um einen Menschen reingezogen (quasi in "Geiselhaft" genommen) worden zu sein, um den ich einfach nicht trauere (mag kaltherzig klingen, is aber so) und dem ich auch posthum keinen Respekt zolle. Am Ende kommt es aber für die Frage Hallensprecher ja oder nein gar nicht darauf an, ob man den Haller erkannt hat und ob Missfallensäußerungen zu hören waren oder nicht, entscheidend ist, dass das zugelassen wurde und dass Olaf beteiligt war. Ich versteh nicht, wie er sich dafür hergeben konnte, denn er musste ganz genau wissen, um wen es da geht(eine  Erklärung mag die erste CFC-Stellungnahme vom Sonntagmorgen sein, die Maximilian Glös den Job gekostet haben dürfte - aber wenn Olaf das mittragen sollte, tja dann ist es die logische Konsequenz).Mag sein, dass er jetzt zu den 3 Bauernopfern zählt, aber was anderes bleibt dem CFC gar nicht übrig (diese dumme Aktion, deren immense Auswirkungen man sich vorher ausrechnen konnte, könnte wohl das Todesurteil des CFC sein, ich denke Sparkasse und C.A.C sind nur der Anfang, die Auswirkungen sind noch gar nicht absehbar... Sponsoren- bzw. Investorensuche sind ja jetzt ein Kinderspiel...) Die Transparente im Block ggü. von Toleranz und Weltoffenheit, Gewaltfreiheit, die dort angebracht wurden, als der CFC letzten Sommer zum "Bollwerk gegen Rechts" wurde, wirkten da geradezu paradox - und nun kann jeder von Scheinheiligkeit sprechen.

Ja und zum Thema "gezieltere Behandlung" - manchmal bedeutet Zivilcourage auch einfach etwas zu unterlassen - meine Meinung.
 
Völlig unabhängig von seiner politischen Überzeugung, Olafs Name geht als geschasster CFC- Stadionsprecher durch die Presse und er war elementarer Bestandteil dieser unfassbaren Aktion und schon allein diese Tatsache disqualifiziert ihn für weitere Hallensprechereinsätze bei den Niners, weil einfach jeder weiß, was vorgefallen ist. Und sei es einfach nur, um Schaden von den Niners abzuwenden. Im anderen Fall seh ich vor meinem geistigen Auge schon die Schlagzeilen...
« Letzte Änderung: Montag, 11 März 2019, 17:26:12 von siLVersurger »
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Offline L.A. ATEA 99

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Re: Chemnitzer FC
« Antwort #1396 am: Montag, 11 März 2019, 18:36:43 »
Da Olaf ja wohl kein Problem mit der Würdigung Hallers hatte.... muss man ja eigentlich auch mal drüber nachdenken, ob er noch zu den Niners passt...
Seh ich auch so, zumal er das hätte durchaus ablehnen können, weil es ja angeblich nicht zum Ablauf des Spieltages gehörte. Auch das "Wie", also wie er Worte des Gedenkens für T. Haller und Frahns Aktion eine feine Geste fand, sagt leider einiges aus. Man sollte ihm vielleicht die Möglichkeit geben, sich zu erklären, aber damit


https://www.freiepresse.de/chemnitz/trauerfeier-im-stadion-cfc-entlaesst-weitere-mitarbeiter-artikel10465934


ist er m.E. eigentlich auch für die Niners nicht mehr zu halten. :-\


Wenn ich das lese bekomme ich das kotzen!
Mag der Haller gewesen sein was er will aber er war vor allem ein Mensch! Das scheint in der Gesellschaft aber keinen zu interessieren... Hooligan/rechter Sympathiesant scheint in der medialen Berichterstattung menschenunwürdig zu sein... und ihr steigt mit solchen Überlegungen auf das Pferd auf!
Ich will die Aktion nicht verteidigen oder bestärken aber man sollte bitte objektiv und fair bleiben da man sich sonst auf die gleiche Stufe begibt!


Dem Olaf einen Strick drehen zu wollen weil er vorliest was sein Arbeitgeber (in diesem Moment) ihm vorgibt halte ich für beschämend und mit Vorurteilen geprägt- genau das was man eigentlich der anderen Seite vorwirft!



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Re: Chemnitzer FC
« Antwort #1397 am: Montag, 11 März 2019, 19:08:45 »
Insgesamt kommt mir das blanke kotzen  das in der bumsbude unsere Steuergelder gelandet sind :sagja:
"Die Anzeigetafel sagt: Ich habe verloren. Was sie nicht sagt, ist die Loyalität und die Großzügigkeit, die ich auf dem Platz gefühlt habe. Ich habe eine Inspiration gefunden. Ihr habt mir Eure Schulter zum Anlehnen gegeben, auch als ich ganz unten war"

Offline piTTi

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Re: Chemnitzer FC
« Antwort #1398 am: Montag, 11 März 2019, 19:24:17 »
Da Olaf ja wohl kein Problem mit der Würdigung Hallers hatte.... muss man ja eigentlich auch mal drüber nachdenken, ob er noch zu den Niners passt...
Seh ich auch so, zumal er das hätte durchaus ablehnen können, weil es ja angeblich nicht zum Ablauf des Spieltages gehörte. Auch das "Wie", also wie er Worte des Gedenkens für T. Haller und Frahns Aktion eine feine Geste fand, sagt leider einiges aus. Man sollte ihm vielleicht die Möglichkeit geben, sich zu erklären, aber damit


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Wenn ich das lese bekomme ich das kotzen!
Mag der Haller gewesen sein was er will aber er war vor allem ein Mensch! Das scheint in der Gesellschaft aber keinen zu interessieren... Hooligan/rechter Sympathiesant scheint in der medialen Berichterstattung menschenunwürdig zu sein... und ihr steigt mit solchen Überlegungen auf das Pferd auf!


Ist ja schön und gut, aber braucht es trotzdem eine offizielle Trauerzeremonie im Stadion des CFC? Wäre es menschenunwürdig gewesen, ihm solch eine Zeremonie nicht zu geben? Die Fanszene kann ja ihr Banner aufhängen. Wenn das wirklich deine Ansicht ist, dann bedauere ich die vielen Millionen Menschen, die einfach nur im Kreis ihrer Geliebten abseits der Öffentlichkeit betrauert werden. Das scheint ja dann menschenunwürdig zu sein?  ???
:sagja:  :sagja: UNAUFSTEIGBAR  :sagja:  :sagja:

Offline siLVersurger

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Re: Chemnitzer FC
« Antwort #1399 am: Montag, 11 März 2019, 19:59:45 »
Da Olaf ja wohl kein Problem mit der Würdigung Hallers hatte.... muss man ja eigentlich auch mal drüber nachdenken, ob er noch zu den Niners passt...
Seh ich auch so, zumal er das hätte durchaus ablehnen können, weil es ja angeblich nicht zum Ablauf des Spieltages gehörte. Auch das "Wie", also wie er Worte des Gedenkens für T. Haller und Frahns Aktion eine feine Geste fand, sagt leider einiges aus. Man sollte ihm vielleicht die Möglichkeit geben, sich zu erklären, aber damit


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ist er m.E. eigentlich auch für die Niners nicht mehr zu halten. :-\


Wenn ich das lese bekomme ich das kotzen!
Mag der Haller gewesen sein was er will aber er war vor allem ein Mensch! Das scheint in der Gesellschaft aber keinen zu interessieren... Hooligan/rechter Sympathiesant scheint in der medialen Berichterstattung menschenunwürdig zu sein... und ihr steigt mit solchen Überlegungen auf das Pferd auf!
Ich will die Aktion nicht verteidigen oder bestärken aber man sollte bitte objektiv und fair bleiben da man sich sonst auf die gleiche Stufe begibt!


Dem Olaf einen Strick drehen zu wollen weil er vorliest was sein Arbeitgeber (in diesem Moment) ihm vorgibt halte ich für beschämend und mit Vorurteilen geprägt- genau das was man eigentlich der anderen Seite vorwirft!
Eigentlich muss das nicht mehr kommentiert werden, da der Verein (Niners) ja nun die einzig noch mögliche (richtige) Entscheidung bereits getroffen hat. Das war nach dem Rauswurf beim CFC leider einfach unvermeidlich und diese Entscheidung ist auch in keiner Weise beschämend.

Allerdings will/wollte niemand dem Olaf einen Strick aus der Sache drehen, das hat er dann schon selbst getan, und das sage ich, der ich den Olaf persönlich (auch vom CFC) kenne. Allerdings ist es auch Unfug zu glauben, er hätte dies vom Verein aus vorlesen müssen, denn diese Traueraktion ist ja angeblich gar nicht offizieller Teil der Spieltagsveranstaltung gewesen. Kein Mensch hätte ihn dazu zwingen können, das vorzulesen - ich denke, er hat das völlig falsch eingeschätzt.Und dein Vorwurf, meine Meinung sei von Vorurteilen geprägt, ist leider kompletter Blödsinn, denn über Herrn Haller kann man sogar sehr gut urteilen- hab seine HooNaRa noch selbst erleben müssen... (beim Gründer der HooNaRa von einem "rechten Symphatisanten" zu sprechen, ist da ja schon lustig...) Und da kann ich beim besten Willen nicht sehen, was er denn so Tolles für den CFC geleistet hat(viele sagen, seine Security hätte bis 2007 für Ruhe und Ordnung im Stadion gesorgt- das war aber sein Geschäft), um ihm derart zu gedenken. Menschen sind wir alle, das heißt aber noch lange nicht, dass wir um diesen speziellen hochumstrittenen im öffentlichen Rahmen trauern müssen. Das ist nach dem Wirken dieser Person in der Stadt und bei aller auch zu erwartender medialer Aufmerksamkeit völlig unangebracht und das hätte man als Verein auch so erkennen können/müssen und sich nicht von einzelnen Gruppierungen erpressen lassen dürfen, wenn man das mit der Toleranz und Weltoffenheit, Gewaltfreiheit, für die nun Th. Haller nicht gerade stand, denn ernst meint. Da hätte es im CFC- Umfeld ganz andere gegeben, die das verdient gehabt hätten, nach denen hat kein Hahn gekräht...
Wünsch dir noch viel Spaß beim weiteren  :kotz:
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Offline Abdiel

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Re: Chemnitzer FC
« Antwort #1400 am: Montag, 11 März 2019, 21:41:51 »
Wow, da gründet jemand eine rechte Hooligangruppe UND ein Securityunternehmen und sorgt dann dafür, dass in den von der Security gesicherten Veranstaltungen seine Nazi-Kumpels nicht ausrasten und kriegt dann posthum auch noch eine Schweigeminute für seine Verdienste. Geiles Geschäftsmodell...


Ich weiß, viele Leute wollen mit der ganzen braunen Suppe einfach nichts mehr zu tun haben, aber eine Auseinandersetzung mit der Problematik gehört nun mal dazu, um irgendwann auch mal zu einer Lösung zu kommen. Und gerade beim CFC ist es ja nun wirklich nicht schwer von HooNaRa über New Society bis Kaotic die Entwicklung (und vor allem Verbindungen untereinander) zu sehen.

Offline Sheed

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Re: Chemnitzer FC
« Antwort #1401 am: Dienstag, 12 März 2019, 10:28:43 »
Insgesamt kommt mir das blanke kotzen  das in der bumsbude unsere Steuergelder gelandet sind :sagja:

 :lol: :lol: :lol:  :great:

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Offline Sheed

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Re: Chemnitzer FC
« Antwort #1402 am: Dienstag, 12 März 2019, 10:57:39 »
Eigentlich muss das nicht mehr kommentiert werden, da der Verein (Niners) ja nun die einzig noch mögliche (richtige) Entscheidung bereits getroffen hat. Das war nach dem Rauswurf beim CFC leider einfach unvermeidlich und diese Entscheidung ist auch in keiner Weise beschämend.

Allerdings will/wollte niemand dem Olaf einen Strick aus der Sache drehen, das hat er dann schon selbst getan, und das sage ich, der ich den Olaf persönlich (auch vom CFC) kenne. Allerdings ist es auch Unfug zu glauben, er hätte dies vom Verein aus vorlesen müssen, denn diese Traueraktion ist ja angeblich gar nicht offizieller Teil der Spieltagsveranstaltung gewesen. Kein Mensch hätte ihn dazu zwingen können, das vorzulesen - ich denke, er hat das völlig falsch eingeschätzt.Und dein Vorwurf, meine Meinung sei von Vorurteilen geprägt, ist leider kompletter Blödsinn, denn über Herrn Haller kann man sogar sehr gut urteilen- hab seine HooNaRa noch selbst erleben müssen... (beim Gründer der HooNaRa von einem "rechten Symphatisanten" zu sprechen, ist da ja schon lustig...) Und da kann ich beim besten Willen nicht sehen, was er denn so Tolles für den CFC geleistet hat(viele sagen, seine Security hätte bis 2007 für Ruhe und Ordnung im Stadion gesorgt- das war aber sein Geschäft), um ihm derart zu gedenken. Menschen sind wir alle, das heißt aber noch lange nicht, dass wir um diesen speziellen hochumstrittenen im öffentlichen Rahmen trauern müssen. Das ist nach dem Wirken dieser Person in der Stadt und bei aller auch zu erwartender medialer Aufmerksamkeit völlig unangebracht und das hätte man als Verein auch so erkennen können/müssen und sich nicht von einzelnen Gruppierungen erpressen lassen dürfen, wenn man das mit der Toleranz und Weltoffenheit, Gewaltfreiheit, für die nun Th. Haller nicht gerade stand, denn ernst meint. Da hätte es im CFC- Umfeld ganz andere gegeben, die das verdient gehabt hätten, nach denen hat kein Hahn gekräht...
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Prinzipiell unterschreibe ich das so, da ich auch noch die HooNaRa miterlebt habe und diese Aktion auch komplett bescheuert fand. Ich habe es zuerst bei Facebook gesehen und mir sofort gedacht dass das doch ein gefundenes Fressen für die Medien ist. So blöd kann man als Verein einfach nicht sein!

Trotzdem sehe ich Olaf als Bauernopfer, denn wie du schon geschrieben hast... "angeblich" war die Traueraktion nicht offizieller Teil der Spieltagsveranstaltung.
Ich kann mich aber an eine Stellungnahme vom Wochenende erinnern, wo der CFC die Aktion noch verteidigte/erklärte.
"Die Ermöglichung der gemeinsamen Trauer stellt keine Würdigung des Lebensinhalts des Verstorbenen dar", hieß es dort: "Es ist ein Gebot der Mitmenschlichkeit, den Fans des CFC und Hinterbliebenen, die darum baten, die gemeinsame Trauer zu ermöglichen." In wieweit Olaf das selber entscheiden konnte, ob er das machen möchte oder nicht, werden wir wohl leider nicht erfahren.

 :noahnung:
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Offline maximiser

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Re: Chemnitzer FC
« Antwort #1403 am: Montag, 5 August 2019, 17:48:17 »
So tragisch der fortschreitende Untergang des CFC ist, könnte er uns doch behilflich sein mit ordentlichem Marketing den ein oder anderen Platz in der Messe zu füllen.


Aber ich bin gerade echt froh, dass wir vernünftig denkende und wirtschftende Leute in der Vereinsspitze haben  :great:

Offline Tamer Arik Ultra

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Re: Chemnitzer FC
« Antwort #1404 am: Montag, 5 August 2019, 19:36:18 »
Das schlimmste ist doch wohl jetzt das Aue helfen will :buck:
Höchststrafe :lol:

Ansonsten bitte einfach zuschließen  :-X :suspect:
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Offline Mephistopheles

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Re: Chemnitzer FC
« Antwort #1405 am: Mittwoch, 7 August 2019, 00:16:43 »
Ich finde die Entwicklung beim CFC schon traurig. Ich bin dort nun schon seit mehr als 20 Jahren Vereinsmitglied und finde es für eine Stadt wie Chemnitz durchaus angemessen, einen Profi-Fußballverein zu haben. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, als der CFC die beste Fußball-Mannschaft Sachsens war. Inzwischen hinken wir nicht nur Dresden und Österreich schon seit Jahren sogar den Lila-Weißen und selbst Zwickau hinterher.


Was mich bei der Trennung von Frahn aber am meisten bedenklich stimmt, ist nicht der Umstand, dass er offen mit Personen aus der rechten Szene verkehrt und das als Privatsache auch nicht bedenklich findet, sondern dass in den sozialen Medien (insbesondere der Facebook-Seite vom CFC, aber auch auf der CFC-Fanpage) fast nahezu nur Entsetzen über den Ausschluss von Frahn zum Ausdruck gebracht wird, nicht über dessen Verhalten. Ich meine, die NS-Boys (deren Name ja nun schon für sich spricht und die seinerzeit von Haller & Co organisiert wurden) werden auch nach ihrer Auflösung offenbar vom Verfassungsschutz überwacht, und dennoch stört sich kaum jemand aus der Anhängerschaft daran, dass Frahn - der zudem nach seiner T-Shirt-Aktion noch unter Bewährung beim DFB steht - mit denen gemeinsam zum Auswärtsspiel fährt anstatt als Kapitän der Mannschaft im Mannschaftsbus mitzufahren.  ::)


Ich befürchte, dass mit den vielen Äußerungen (auch unter den FB-Beiträgen beim MDR, Blick, der Freien Presse usw.) damit genau das Bild in die Öffentlichkeit gelangt, was man ohnehin schon häufig vom CFC-Umfeld wahrnimmt. Dass damit aber zugleich die Bereitschaft von Politik und Wirtschaft gen Null geht, diesem Verein und seinem Umfeld zu helfen, nimmt man dort nicht wahr. Ich finde das schon bitter.
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Offline Legendlover

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Re: Chemnitzer FC
« Antwort #1406 am: Mittwoch, 7 August 2019, 09:00:21 »
Ich finde die Entwicklung beim CFC schon traurig. Ich bin dort nun schon seit mehr als 20 Jahren Vereinsmitglied und finde es für eine Stadt wie Chemnitz durchaus angemessen, einen Profi-Fußballverein zu haben. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, als der CFC die beste Fußball-Mannschaft Sachsens war. Inzwischen hinken wir nicht nur Dresden und Österreich schon seit Jahren sogar den Lila-Weißen und selbst Zwickau hinterher.


Was mich bei der Trennung von Frahn aber am meisten bedenklich stimmt, ist nicht der Umstand, dass er offen mit Personen aus der rechten Szene verkehrt und das als Privatsache auch nicht bedenklich findet, sondern dass in den sozialen Medien (insbesondere der Facebook-Seite vom CFC, aber auch auf der CFC-Fanpage) fast nahezu nur Entsetzen über den Ausschluss von Frahn zum Ausdruck gebracht wird, nicht über dessen Verhalten. Ich meine, die NS-Boys (deren Name ja nun schon für sich spricht und die seinerzeit von Haller & Co organisiert wurden) werden auch nach ihrer Auflösung offenbar vom Verfassungsschutz überwacht, und dennoch stört sich kaum jemand aus der Anhängerschaft daran, dass Frahn - der zudem nach seiner T-Shirt-Aktion noch unter Bewährung beim DFB steht - mit denen gemeinsam zum Auswärtsspiel fährt anstatt als Kapitän der Mannschaft im Mannschaftsbus mitzufahren.  ::)


Ich befürchte, dass mit den vielen Äußerungen (auch unter den FB-Beiträgen beim MDR, Blick, der Freien Presse usw.) damit genau das Bild in die Öffentlichkeit gelangt, was man ohnehin schon häufig vom CFC-Umfeld wahrnimmt. Dass damit aber zugleich die Bereitschaft von Politik und Wirtschaft gen Null geht, diesem Verein und seinem Umfeld zu helfen, nimmt man dort nicht wahr. Ich finde das schon bitter.

Ich kann mich Deinen Worten nur anschließen Mephi! Auch ich bin bekennender CFC-Fan und besuche ab und an die Heimspiele. Ich war und bin genauso erstaunt, wieviel Zuspruch Frahn aus der breiten Öffentlichkeit bekommt. Jeder gesunde Menschenverstand erkennt, dass Frahn das Pulverfass auf dem er seit März saß, selbst gezündet hat. Das die Südkurve aber über so wenige Mitglieder verfügt, die genau diesen gesunden Menschenverstand hat, erschreckt mich auch. Das Niveau der CFC-Fanszene schwindet von Jahr zu Jahr, dass muss man nüchtern feststellen.
""Glückwunsch nach Chemnitz, an die tollen Fans! Da können unsere nicht mithalten"
(Manfred Schöttner, Geschäftsführer BBC Bayreuth, 20.12.2008)

Offline Herr_Rausragend

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Re: Chemnitzer FC
« Antwort #1407 am: Mittwoch, 14 August 2019, 18:50:46 »
Hab die Diskussion verpasst/jetzt erst gelesen, daher der späte Nachtrag:


Jetzt ist ja wieder ein bisschen Zeit vergangen, die Frahn-Entlassung umfangreich in den sozialen Medien ausdikutiert und aktuell wird ja beim CFC schon wieder "die nächste Sau durchs Dorf getrieben".


Entsprechende Kommentare in den asozialen Medien inbegriffen. Aber warum genau wundert euch das eigentlich?Dass sich nicht wenige Menschen trotzdem und vor Allem wider besseren Wissens (die Beweislage sollte ja nun eindeutig sein) dennoch gegen eine Entlassung Frahns aussprechen bzw. sich sogar noch mit ihm "solidarisieren"?


Das Einzige, was sich in meiner Sicht der Dinge in den letzten 10-20 Jahren in denen ich den CFC mal mehr und mal weniger bewusst verfolge, jetzt aktuell geändert hat, ist der Umstand dass der Verein sich jetzt gezwungen sieht, tatsächlich Mal eine "unangenehme Positionierung" gegen Rechts durchsetzen zu müssen und den bisherigen Burgfrieden aufkündigt. Die Leute, die sich jetzt am lautesten gegen die Entlassung Frahns aussprechen, hat es beim CFC schon immer gegeben und die Schnittmengen zur rechten Szene sollten jedem offensichtlich sein, der bei den Heimspielen nicht bewusst "wegsieht" oder auf dem "rechten Auge blind ist". Auch lange bevor letztes Jahr offensichtlich geworden ist, dass nicht nur der Fußballverein sondern die "Stadt als solches" ein nicht von der Hand zu weisendes strukturelles Problem hat.


So lange es halbwegs sportlichen Erfolg gegeben hat und direkt im Stadion nichts offensichtlich krasses passiert (wie bspw. diese unsägliche Gedenkminute) war's dem CFC doch zumindest egal, welches Gedankengut gewisse Fanvertreter mit in den Fußball projiziert haben und was für Menschen da zT in den Kurven stehen. Jetzt steht man eben im Fokus (nicht unverdient!), aber das einzige dass sich jetzt tatsächlich geändert hat ist dass es Mal mehr als nur Alibi-Lippenbekenntnisse in der Positionierung gegen Rechts gibt.


Logisch, dass sich da jetzt viele aufregen und gar dem Verein "die Treue aufkündigen". Man kann nur hoffen, dass sie es auch tatsächlich konsequent durchziehen. Etwas besseres könnte dem CFC gar nicht passieren.
Rechtschreibfehler dienen der allgemeinen Belustigung und sind als solche natürlich beabsichtigt! Wer einen findet, darf ihn behalten ;)

Offline Mephistopheles

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Re: Chemnitzer FC
« Antwort #1408 am: Montag, 19 August 2019, 23:45:02 »
In der Mitgliederversammlung wurde es heute nicht geschafft, einen neuen Aufsichtsrat zu wählen. Fünf Mitglieder hätte es hierfür wohl mindestens gebraucht. Nachdem vier Personen (Annette Neuerburg, Tino Kermer, Norman Löster und Knut Müller) gewählt worden sind und zwei Bewerber (Katrin Johst und Doreen Pfeifer) nicht, zog der letzte verbliebene Kandidat Olaf Pönisch (der wohl gewählt worden wäre) seine Kandidatur zurück.  ::)

Da zuvor in der Mitgliederversammlung bereits der bisherige Vorstandsvorsitzende Andreas Georgi von diesem Posten zurückgetreten war und der - nun nicht vorhandene - Aufsichtsrat den Vorstand wählen müsste, hat der CFC ab sofort weder einen Vorstand, noch einen Aufsichtsrat.

Kann man sich nicht ausdenken sowas.  :suspect:
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Offline atcf22

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Re: Chemnitzer FC
« Antwort #1409 am: Dienstag, 20 August 2019, 10:40:33 »
In der Mitgliederversammlung wurde es heute nicht geschafft, einen neuen Aufsichtsrat zu wählen. Fünf Mitglieder hätte es hierfür wohl mindestens gebraucht. Nachdem vier Personen (Annette Neuerburg, Tino Kermer, Norman Löster und Knut Müller) gewählt worden sind und zwei Bewerber (Katrin Johst und Doreen Pfeifer) nicht, zog der letzte verbliebene Kandidat Olaf Pönisch (der wohl gewählt worden wäre) seine Kandidatur zurück.  ::)

Da zuvor in der Mitgliederversammlung bereits der bisherige Vorstandsvorsitzende Andreas Georgi von diesem Posten zurückgetreten war und der - nun nicht vorhandene - Aufsichtsrat den Vorstand wählen müsste, hat der CFC ab sofort weder einen Vorstand, noch einen Aufsichtsrat.

Kann man sich nicht ausdenken sowas.  :suspect:


Glaubst du, das Gericht verlängert den Notvorstand, sodass es "irgendwann" eine erneute Versammlung gibt?