Autor Thema: Was machen die Ex-Chemnitzer?  (Gelesen 166068 mal)

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Offline smoove

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Re: Was machen die Ex-Chemnitzer?
« Antwort #795 am: Freitag, 11 Januar 2019, 13:18:08 »
Michael Fleischmann: "Mit dem Basketballsport habe ich komplett abgeschlossen"

Da sind schon ein paar recht interessante Aussagen von unserem ehemaligen Kapitän dabei.
Ihr könnt uns schlagen so oft und so hoch ihr wollt, es wird trotzdem nie passieren,
dass auch nur einer von uns mit euch tauschen will, denn ihr seid nicht wie wir.

Offline Ciliatus

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Re: Was machen die Ex-Chemnitzer?
« Antwort #796 am: Freitag, 11 Januar 2019, 13:40:40 »
Vielen Dank für den Link.

Das ist das zweite Interview mit Micha, in dem mehr als deutlich angesprochen/ angeprangert wurde, dass es wohl doch deutliche Differenzen zwischen Spielern und Trainerstab/ Vereinsführung gab. Auch das Interview mit Daniel las sich damals ja alles andere als positiv (bezogen auf das Thema).

Irgendwo eckt man natürlich immer mal an, davor sind auch Sportler und Trainer nicht gefeit... aber hier schien ja wirklich gar nichts mehr zu passen und das ist schon ziemlich krass. Ich bin zwar zuversichtlich, dass wir uns (vielleicht schon heute Abend) bald wieder fangen und an die Erfolgsserie anknüpfen können, aber irgendwo hat man ja dann doch immer solche Aussagen wie die von Micha im Hinterkopf... Auch wenn man darin schon etwas Bitterkeit herauslesen könnte.
"I'm supposed to be the franchise player... and we in here talking about...practice. Practice?!"

Offline Mephistopheles

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Re: Was machen die Ex-Chemnitzer?
« Antwort #797 am: Freitag, 11 Januar 2019, 16:08:23 »
Ein wirklich interessantes Interview und man muss Respekt vor der Ehrlichkeit haben, die Micha da an den Tag legt.

Zugleich kommt bei mir aber da auch die Frage auf, ob es im Nachhinein die richtige Entscheidung war, Micha mit der Kapitänsbinde zusätzlich zu "belasten". Schließlich sollte man als Kapität nicht nur eine gewisse Vorbildwikrung haben, sondern auch für seine Mitspieler da sein. Insbesondere bei der Inklusion neuer Spieler ist es wichtig, dass diese schnell in die Mannschaft integriert werden. Das kann ein Trainer oder die Geschäftsstelle nur zu einem Teil bewerkstelligen. Viel wichtiger ist wohl, dass sich der neue Spieler in die Mannschaft gut aufgenommen fühlt, dass man ihm die Stadt zeigt und ihm Tipps gibt, wo welche Einkaufsmöglichkeiten sind, welche Restaurants empfehlenswert sind und wie man gut von A nach B kommt.

Wenn man nun so liest, dass Micha kaum Zeit für seine Familie hatte, kann man sich zumindest die Frage stellen, wieviel Zeit er dann für neue Mitspieler hatte? JJJ, der ja schon recht bald wieder die NINERS verließ, schien ja zumindest Probleme mit dem Leben hier gehabt zu haben. Und auch die späteren Nachverpflichtungen Tinsley und Robertson schlugen nicht gerade wie Bomben ein. Keine Ahnung, inwiefern da auch der knappe Terminkalender bei Micha eine Rolle spielte.

Überdies stelle ich mir die Frage, ab wann die Lustlosigkeit/Interessenlosigkeit am Basketball bzw. den NINERS aufkam. Dass sich ein ehemaliger Kapitän so schnell gar nicht mehr für seine Mannschaft interessiert, ist jedenfalls schon bemerkenswert. Wenn ich mir bspw. vor Augen führe, dass bspw. Carter oder Matthews in der letzten Saison durchaus bei Spielen der NINERS waren, dann sieht man, dass es auch anders geht. Falls Micha aber schon während der Saison die Lust am Basketball verloren haben sollte (was manche vielen schnellen Fouls vielleicht unterstreichen könnten), dann dürfte das auch den Mitspielern nicht  verborgen geblieben sein und dann wird's natürlich auch für den Coach schwer, das Team zu motivieren.

Man kann nur die Daumen drücken, dass es aktuell anders läuft und Malte bspw. fokussiert bleibt und bereit ist, als gutes Beispiel voranzugehen, seine Teammates mitzuziehen und den Neuen (Fortune) gut in die Mannschaft und die Stadt zu integrieren.
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Offline siLVersurger

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Re: Was machen die Ex-Chemnitzer?
« Antwort #798 am: Samstag, 12 Januar 2019, 12:20:21 »
Generell find ich es fragwürdig von der fp, einen derartigen Artikel zu bringen (auch pünktlich zum wichtigen Freitagsspiel gg. die Gladiators( ??? ), das zum Glück gewonnen wurde)- über einen Ex-Käptn, der die Niners nur noch am Rande verfolgt und nur noch mit Malte engeren Kontakt pflegt, der ja offenbar mit der Region auch gebrochen hat(oder hat jemand den Micha diese Saison mal in der RHH oder Arena entdeckt?). Ich frage mich da wirklich, welchen Zweck ein derartiger Artikel/ Rückblick dieses Umfangs haben soll (hätte man ja auch durchaus einen anderen Ex-Niners-Spieler auswählen können). Kritik an Vereinführung/Trainerteam ist ja auch nur unterschwellig/  indirekt rauszulesen. Nicht, dass sowas nicht erlaubt ist und immer nur positiv berichtet werden müsste, aber gerade jetzt ist so ein Artikel für mich einer ohne großartigen Wert oder irgendwie größeres Interesse. Der Micha hatte wohl in der Saison 2016/17 hier eine richtig gute Zeit und zum Frühjahr 2018: Wenn seine Knieverletzung viel schlimmer war als es vom Verein dargestellt/ kommuniziert wurde (macht man aus taktischen Erwägungen im Vorfeld eines wichtigen Spiels ja manchmal - Verletzungen von Spielern dramatisieren oder eben bagatellisieren) und er das auch selbst wusste, warum hatte er dann (teilweise lustlos oder eben unter Schmerzen) überhaupt gespielt??? Hat man ihm und seinen Ärzten nicht geglaubt? Ich glaube niemand hätte auch damals von ihm erwartet, dass er mit ner schweren Knieverletzung spielt und seine Karriere/Gesundheit aufs Spiel setzt - Niners-Käptn hin oder her. (ich hoffe zumindest, dass das so ist - irgendetwas ist da komisch an der Geschichte...) 
Und an Neuigkeiten, jetzt mal abgesehen von der Sache mit seiner Knieverletzung, gibts jetzt was? Zu wenig Zeit für seine Familie während seiner Zeit bei den Niners. Und in der Saison 2017/18 hätte man sich als Mannschaft gut verstanden, trotzdem hat es irgendwie nicht zusammengepasst. Hm, das solls geben im Mannschaftssport und das haben ja auch alle sehen können... 
Find es generell nicht gut, wenn nach einer Trennung Spieler/Verein nochmal "nachgekartet" wird - ich behalte den Micha (u.a. seine Auftritte mit Malte in Niners360) einfach in guter Erinnerung und fertig.
« Letzte Änderung: Samstag, 12 Januar 2019, 12:22:31 von siLVersurger »
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Offline Delphi

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Re: Was machen die Ex-Chemnitzer?
« Antwort #799 am: Samstag, 12 Januar 2019, 14:04:20 »
Generell find ich es fragwürdig von der fp, einen derartigen Artikel zu bringen (auch pünktlich zum wichtigen Freitagsspiel gg. die Gladiators( ??? ), das zum Glück gewonnen wurde)- über einen Ex-Käptn, der die Niners nur noch am Rande verfolgt .....
Ich finde die Annahme fragwürdig, dass sich eine Tageszeitung Gedanken darüber machen muss, ob der Inhalt eines Interviews ihren Lesern gerade genehm ist, im Umfeld der Interessenten an einem speziellen Thema irgendwelche Irritationen auslöst oder nicht oder ein Zeitpunkt grade günstig oder ungünstig ist. Zwar sprechen hierzulande auch einige politische Gruppen immer wieder von "Lügenpresse" oder einer unseriösen Manipulation durch die Medien, aber bezüglich der Basketballberichterstattung sollten wir die Kirche doch im Dorf lassen.

Offline 99-fan

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Re: Was machen die Ex-Chemnitzer?
« Antwort #800 am: Samstag, 12 Januar 2019, 14:17:27 »
Vieleicht sollte man mit Spielern bei denen man so sinnvolle Interviews nach Vertragsende vermuten kann auch einfach eine Stillschweigenserklärung über Vereinsinterna abschließen.
Ich esse kein Biofleisch, weil ich nicht will, daß für mein Essen glückliche Tiere getötet werden.

Ich habe keine Rechtschreibfehler, ich bin bloß eine paar Reformen voraus.

Offline siLVersurger

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Re: Was machen die Ex-Chemnitzer?
« Antwort #801 am: Samstag, 12 Januar 2019, 15:08:06 »
Generell find ich es fragwürdig von der fp, einen derartigen Artikel zu bringen (auch pünktlich zum wichtigen Freitagsspiel gg. die Gladiators( ??? ), das zum Glück gewonnen wurde)- über einen Ex-Käptn, der die Niners nur noch am Rande verfolgt .....
Ich finde die Annahme fragwürdig, dass sich eine Tageszeitung Gedanken darüber machen muss, ob der Inhalt eines Interviews ihren Lesern gerade genehm ist, im Umfeld der Interessenten an einem speziellen Thema irgendwelche Irritationen auslöst oder nicht oder ein Zeitpunkt grade günstig oder ungünstig ist. Zwar sprechen hierzulande auch einige politische Gruppen immer wieder von "Lügenpresse" oder einer unseriösen Manipulation durch die Medien, aber bezüglich der Basketballberichterstattung sollten wir die Kirche doch im Dorf lassen.
Auch hier gilt: Nichts irgendwo reininterpretieren, was weder da steht noch in irgendeiner Form gemeint oder angedeutet wurde (du rückst meinen Beitrag in eine Reihe mit Vorwürfen wie "Lügenpresse" ??? - gehts noch? Das kannste dir getrost verkneifen!) Bin im übrigen langjähriger Leser der fp - daran sieht man vielleicht, wie man zu dieser Zeitung steht. Ist halt nur meine Meinung zu einem ihrer Artikel und zu der stehe ich auch. Hab m.E. damit in keiner Weise irgendwelche Kirchen versetzt...
« Letzte Änderung: Samstag, 12 Januar 2019, 15:14:11 von siLVersurger »
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Offline Quarter

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Re: Was machen die Ex-Chemnitzer?
« Antwort #802 am: Samstag, 12 Januar 2019, 15:17:20 »
Es wird schon Gründe haben, wenn einem Spieler die ganze Karriere lang nachgesagt wird ein schwieriger Charakter zu sein und das ist noch die nette Formulierung. Hatte eigentlich hier lange nicht das Gefühl aber was soll den so ein Interview? Nicht so plump wie Plattenbauronny aber kein Stück besser. :kotz:

Offline atcf22

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Re: Was machen die Ex-Chemnitzer?
« Antwort #803 am: Samstag, 12 Januar 2019, 17:49:15 »
Ich glaub ich les nen anderen Artikel  :lol: :lol:
Versteh die Kritik nicht...
Zum Einen glaube ich kaum, er ist zur FP gegangen und hat ums Interview gebeten.
Zum Anderen hat er sachlich die gestellten Fragen beantwortet. Und zwar ganz simpel als Privatperson. Und nicht mit so Floskeln um sich werfend, wie man das allgemein häufig während einer Profikarriere "eingebläut" bekommt.   
Er ist JETZT weg von dem "Leben" vorher. Da kann man richtig sauber reflektieren. Und genau das macht er. Und wenn er (und das kann man eben nur, wenn man in einem komplett neuem anderen Lebensabschnitt angekommen ist) eben jetzt so über das Leben als Basketballprofi denkt (wo die Zeit hier wie Stationen davor auch dazu gehören), dann ist das doch weder gegen den Verein gerichtet, noch gegen Personen im Verein.
Ich find das Interview jedenfalls okay.

Offline Quarter

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Re: Was machen die Ex-Chemnitzer?
« Antwort #804 am: Samstag, 12 Januar 2019, 20:06:13 »
Ich glaub ich les nen anderen Artikel  :lol: :lol:
Versteh die Kritik nicht...
Zum Einen glaube ich kaum, er ist zur FP gegangen und hat ums Interview gebeten.
Zum Anderen hat er sachlich die gestellten Fragen beantwortet. Und zwar ganz simpel als Privatperson. Und nicht mit so Floskeln um sich werfend, wie man das allgemein häufig während einer Profikarriere "eingebläut" bekommt.   
Er ist JETZT weg von dem "Leben" vorher. Da kann man richtig sauber reflektieren. Und genau das macht er. Und wenn er (und das kann man eben nur, wenn man in einem komplett neuem anderen Lebensabschnitt angekommen ist) eben jetzt so über das Leben als Basketballprofi denkt (wo die Zeit hier wie Stationen davor auch dazu gehören), dann ist das doch weder gegen den Verein gerichtet, noch gegen Personen im Verein.
Ich find das Interview jedenfalls okay.

Nicht dein Ernst? Wie überraschend kann es denn z. B. für einen BB- Profi sein, am WE unterwegs zu sein oder wurde er gezwungen verletzt zu spielen. Oh, da kenn ich ne Menge Leute die sich  für weniger Spass und Geld mehr  quälen  müssen. Also ich finde das absolut unprofessionell.

Mal was Positives. Unsed Freund C.Carter gewinnt gerade mit 18 vor in Bamberg. Musste natürlich auch am WE ran und konnte nicht bei der Familie  sei.

Offline atcf22

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Re: Was machen die Ex-Chemnitzer?
« Antwort #805 am: Samstag, 12 Januar 2019, 20:53:37 »
Ja mein ernst.... Und jeder darf interpretieren was er möchte, keine Frage. Ich lese nur und interpretiere halt nicht soviel rein, wie was gemeint sein könnte und wo genau Unprofessionalität beginnt...
Das ist alles Ansichtssache und egal wer wen wie kennt, auch jeder Mensch ist anders gestrickt. Für mich ist das dann kein zwingendes Zeichen von Unprofessionalität.  :)

Offline Quarter

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Re: Was machen die Ex-Chemnitzer?
« Antwort #806 am: Samstag, 12 Januar 2019, 22:20:36 »
Sieht eben jeder anders und das ist auch gut so.

Offline siLVersurger

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Re: Was machen die Ex-Chemnitzer?
« Antwort #807 am: Samstag, 12 Januar 2019, 22:28:53 »
Vielleicht sollte man das Thema in die Presseschau schieben, obwohl - es geht ja um einen Ex-Niners-Spieler/Kapitän. Dann passts ja wieder.
Natürlich ist das Interview mit Micha an sich okay und sicher auch ehrlich geführt, obwohl ich bei den Nachfragen des Interviewers Reibetanz schon den Eindruck hatte, dass der sich bisschen was anderes erwartet hatte. Aber was soll ein derart groß aufgemachtes Interview mit einem Micha Fleischmann bezwecken ??? , der sich ein halbes Jahr nach seinem Vertragsende überhaupt nicht mehr für seinen Ex-Club interessiert und es nicht mal fertig bringt, etwas in der Art zu sagen: "...Ich verfolge nicht jedes Spiel, aber Malte hält mich auf dem Laufenden und ich drück den Niners ganz fest die Daumen, dass es dieses Jahr in den Playoffs klappt. ..."  Das hätte für mich Größe gehabt (aber das bringt er nicht fertig, dafür muss der Stachel zu tief sitzen) - sowas dem Reporter mit auf den Weg zu geben (trotz vielleicht bestehender Unstimmigkeiten zum Ende der letzten Saison). Sowas wäre vielleicht auch für den fp-Leser hier in der Stadt/Region interessant gewesen, aber so... :noahnung: :sleep4: ... gibt er nur wieder, was Malte ihm erzählt hat --> ergänzt den Kenntnisstand, um nicht zu sagen: unwichtig, uninteressant (nur meine Meinung). Es gibt auch Chefredakteure, die sowas einstampfen lassen und keinesfalls bringen würden. Und bevor Micha solche Antworten gibt, kann er es auch gleich lassen, das wäre vielleicht besser gewesen, denn eigentlich war doch mit dem fp Artikel vom 20.07.2018, den ich ganz gut fand und der ja bereits einige Einblicke brachte, bereits alles gesagt. Das bedurfte m.E. jetzt keiner erneuten Aufwärmung. Ich gönne es ihm, dass er jetzt genug Zeit für seine Familie hat und ich kann es nachvollziehen, wie schmerzhaft es für ihn gewesen sein musste, wegen einer Knieverletzung die Karriere beenden zu müssen und noch dazu für ihn "still und leise". Die einzig neue Info war für mich seine Technikerausbildung...

Warum nicht eher ein Interview mit Rob Cardenas? Der dürfte doch auch aufzutreiben sein, hat Bezug zu seiner Geburtsstadt, bestimmt auch immer noch zu den Niners, ist im weitesten Sinne noch im Basketballgeschäft, Brüderchen spielt erfolgreich bei der Konkurrenz - der Robert hat bestimmt ne Meinung zum Tabellenführer/ Ex-Club, oder? Das wäre doch vielleicht ne interessante Geschichte und ein Interview wert. Oder vielleicht Ex-Publikumslieblinge wie Carl Mbassa oder selbst Gary Johnson wären vielleicht für die fp zu erreichen gewesen und die hätten vielleicht wirklich mal was zu sagen gehabt... wer weiß?

Im Übrigen hat es rein gar nichts mit angeblich von mir vermuteter "unseriöser Manipulation" bei der fp (so ein Unfug!) zu tun, wenn ich den Zeitpunkt der Veröffentlichung des Interviews als fragwürdig bezeichne. Machen wir uns nichts vor: (Chef)Redakteure oder Entscheidungsträger haben ein feines Gespür dafür, wann man welche Story bringt- da geschieht nichts zufällig, auch bei der fp nicht... Hab hier auch schon die fp für ihre Niners-Berichterstattung verteidigt, dieses Ding find´ ich eben fragwürdig, wenn nicht gar einen Fehlgriff.
« Letzte Änderung: Samstag, 12 Januar 2019, 22:40:22 von siLVersurger »
Hart im Geben...

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Offline Abdiel

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Re: Was machen die Ex-Chemnitzer?
« Antwort #808 am: Sonntag, 13 Januar 2019, 10:42:19 »
Boah, was da für eine Bedeutung hineininterpretiert wird...


Das neue Jahr hat begonnen und die FP bringt einen Artikel der Marke "Nachgehakt" eben mal zum Thema Niners. Hätte auch das x-te "Jetzt gilt es!"-Blabla werden können, wäre das vielleicht besser gewesen? Oder irgendetwas Weichgespültes, Hauptsache man hat ein angenehmes Gefühl beim Lesen?


Mir ist der vorliegende Artikel lieber, so wie auch der vorherige zu Fortunes Ämtermarathon. Keine Ahnung was Micha da professionelleres hätte sagen sollen, er gibt einfach seine Eindrücke aus heutiger Sicht wider. Klar, da hat sich der Blickwinkel eventuell geändert und man bewertet die Dinge halt etwas anders. Aber damit kann man doch umgehen, zumal ich auch keinerlei Anfeindungen herauslese. Er sagt halt ehrlich und ungekünstelt was er denkt und das finde ich in Ordnung so.


Nur wenn hier solche Floskeln wie "als Profi muss man das doch wissen" oder "der hat ja auch seinen Spaß und Geld" kommen, hat man oft den Eindruck, es herrscht eine ziemlich verklärte Sicht auf den Profisport . Es ist eben nicht so, dass man sich zu jedem Zeitpunkt immer der Konsequenzen voll bewusst sein muss., die Leute sind schließlich auch nur Menschen. Und von wegen "Hobby zum Beruf machen"... da sollte man ruhig auch nochmal die Aussagen von Jonas, Malte und Arne lesen.

Offline Quarter

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Re: Was machen die Ex-Chemnitzer?
« Antwort #809 am: Sonntag, 13 Januar 2019, 11:57:44 »
Wie schon gesagt, für mich ist es eben muschihaftes Geningel und Nachtreten, für dich ehrliche Nachbetrachtung. Kann jeder sehen wie er will. Aber nicht mal die Größe  zu haben, alles Gute füd die Saison  oder zumindest die Mannschaft  mitzugeben muss  man auch erst mal hinbekommen. Das war jetzt aber auch mein Senf zu dem Thema,  so wichtig ist es dann auch wieder  nicht.