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Politik-Diskussions Thread

Begonnen von vitaminbonbon, Sonntag, 18 November 2007, 23:12:07

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HobbesTheOne 99

@Alley-Oop:
Also ein einheitliches Schulsystem für ganz Deutschland will ich auch nicht  ;) wie du schon geschrieben hast, sind die Bedingungen überall anders und in gewissem Maß muss darauf eingegangen werden. Die Abschlüsse würde ich aber schon ganz gern vergleichen können wollen. Wenn man einfach mal behauptet, das Abitur in Sachsen ist schwerer als jenes in Bremen, dann ist es für den Schüler in Bremen leichter, einen guten Notendurchschnitt zu erreichen und somit auch leichter an begehrte Studienplätze (numerus clausus) zu kommen als dies dem in Sachsen möglich ist. Von daher hätte ich schon eine gewisse Vergleichbarkeit, Angleichung, Anpassung oder wie auch immer. Aber da scheinen wir ja auf einer Linie zu liegen.

In meinem Jahrgang kam keiner in Klasse 7 neu von der Mittelschule dazu. Es sind lediglich einige im Laufe der Jahre abgegangen. Dafür hat sich eine Mitschülerin in Klasse 10 zu uns gesellt, die vorher ihren Mittelschulabschluss gemacht hat. Es geht also auch jetzt schon.
Wie gesagt, ich finde den Ansatz des längeren gemeinsamen Lernens ganz gut. Das es kein Allheilmittel ist und auch nicht alle potenziellen Abiturienten zum Abitur bringen wird, ist mir bewusst. Trotzdem finde ich den Gedanken nicht ganz verkehrt und man kann über manches mal nachdenken.
Die Lehrpläne in den Klassen 5 und 6 unterscheiden sich schon, wenn auch nicht so sehr wie in höheren Jahrgangsstufen. Aber die zweite Fremdsprache zeigt ja schon einen Unterschied auf.

Natürlich lässt sich das Schulmilieu nicht ändern, aber es ging mir um die Bildungschancen auch derjenigen, die etwas später schlau werden  :buck:

Das Abitur als Vorbereitung auf ein Studium wird den Anforderungen nicht gerecht? Stimm ich dir vollkommen zu. Zumindest war das damals bei mir noch so, weiß nicht ob das in der Sek II inzwischen mehr in Richtung universitären Lernmethoden/-bedingungen geht - ich meine hier nicht völlig überfüllte Unterrichtsräume  :buck: Erschwerend kommt aber auch hinzu, dass viele nicht wirklich wissen was sie in ihrem Studiengang erwartet. Woher auch? Da sitzen welche in BWL bzw der zugehörigen Matheeinführungsveranstaltung und haben beispielsweise noch nie was von einer binomischen Formel gehört  ::)


Zitat
Die Formulierung bezüglich Studiengebühren schmeckt mir allerdings auch nicht, aber gut in anderen europäischen Ländern gelten selbige als normal, ewig werden wir uns dagegen auch nicht wehren können. Diesbezüglich bin ich froh dass mein Studium quasi durch ist und "nur" noch die Diplom-Arbeit fehlt. Was Langzeitstudenten und Auslandsaufenthalte angeht so bin ich geteilter Meinung und da müssen die Einzelfälle eigentlich einer genauen Prüfung unterliegen. Ich kenne Leute die haben durchaus sinnvolle Auslandsaufenthalte verbunden mit Praktika usw. gemacht, das sollte honoriert werden. Andere haben im Ausland wirklich STUDIERT, aber einige waren einfach nur 0,5 - 1 Jahr feiern, surfen, reisen oder sonstwas - sorry, dafür sollte der Steuerzahler nicht belangt werden, da dürfen dann ruhig mal Gebühren fällig werden. Schließlich zählt es schon genug wenn dann die "Auslandserfahrung" im Lebenslauf steht  ::)   Ja die Langzeitstudenten, da denke ich das in einigen Studiengängen (Ingenieur-, Naturwissenschaften, etc.) eine Überschreitung der Regelstudienzeit von sagen wir mal 2 Semestern nichts ungewöhnliches ist und bei erfolgreichem Abschluss nicht bestraft werden sollte, Statistik heißt hier wohl das Zauberwort. Andererseits gibts auch Leute die 1 Studium nach 6-7 Semsetern abbrechen, was Neues anfangen und da nach 2 Semestern auch schon wieder hinterherhinken - kann auch nicht im Sinne des Erfinders sein. Also auch hier Fallprüfung, Bürokratie olé alles andere wird ungerecht werden. Sinnvoll wäre es da meiner Meinung nach genaue Statistiken zur durchschnittlich notwendigen Studienzeit, abseits der im Studienplan vorgesehenen zu erheben und diese in regelmäßigen Abständen anzupassen - damit wüsste jeder woran er ist, wenn es soweit kommt. Die Gebühren sollten wenn dann aber meiner Meinung nach auch Zweckgebunden sein und an den Hochschulen verbleiben, aber da habe ich arge Zweifel  ::)

Stimm ich zu  :great:

Diese konkrete Prüfung ist eben das was ich will. 2 Semester über der Regelstudienzeit sind schnell angehäuft, die Frage nach dem warum ist interessant. Ich kenn welche, die sind im 8.Semester und haben noch nichtmal ihre Zwischenprüfung gemacht - die haben bisher aber auch nur studiert und gefeiert, wobei man bei 1-2 Tagen Uni die Woche wohl eher mehr von letzterem ausgehen kann  ::) da darf dann gerne gezahlt werden, denn damit verhindere ich sowas oder erschließe mir als Uni eine weitere Einkommensquelle.

Ich bin auch nicht prinzipiell gegen Studiengebühren, eigentlich bin ich sogar dafür  :-X Mit Studienkrediten und Stipendiensystemen kann dann trotzdem jeder studieren der das will, man überlegt sich aber zweimal was und vor allem hängt man sich auch richtig rein und gammelt nicht vor sich hin. Wichtig ist mir, dass die zusätzlichen Gelder aber wirklich die Bedingungen an der Uni verbessern und die Zuweisungen von weiter oben dürfen deswegen nicht gekürzt werden. Daran zweifel ich in unserem Land aber stark  ::)
"Es kann nicht die Aufgabe eines Politikers sein, die öffentliche Meinung abzuklopfen und dann das Populäre zu tun. Aufgabe des Politikers ist es, das Richtige zu tun und es populär zu machen."
Walter Scheel

Alley-Oop

Zitat von: HobbesTheOne am Freitag, 18 September 2009, 12:57:23

1.) Das Abitur als Vorbereitung auf ein Studium wird den Anforderungen nicht gerecht? Stimm ich dir vollkommen zu. Zumindest war das damals bei mir noch so, weiß nicht ob das in der Sek II inzwischen mehr in Richtung universitären Lernmethoden/-bedingungen geht - ich meine hier nicht völlig überfüllte Unterrichtsräume  :buck: Erschwerend kommt aber auch hinzu, dass viele nicht wirklich wissen was sie in ihrem Studiengang erwartet. Woher auch? Da sitzen welche in BWL bzw der zugehörigen Matheeinführungsveranstaltung und haben beispielsweise noch nie was von einer binomischen Formel gehört  ::)



2.) Ich bin auch nicht prinzipiell gegen Studiengebühren, eigentlich bin ich sogar dafür  :-X Mit Studienkrediten und Stipendiensystemen kann dann trotzdem jeder studieren der das will, man überlegt sich aber zweimal was und vor allem hängt man sich auch richtig rein und gammelt nicht vor sich hin. Wichtig ist mir, dass die zusätzlichen Gelder aber wirklich die Bedingungen an der Uni verbessern und die Zuweisungen von weiter oben dürfen deswegen nicht gekürzt werden. Daran zweifel ich in unserem Land aber stark  ::)

Zu 1.:
Genau das meine ich, zum einen ist der Stoff der in der Schule näher gebracht wird teilweise gänzlich irrelevant.Warum kann/konnte "ich" in einigen Bundesländern ein Abitur mit Leistungskursen à la Kunst, Musik, etc. machen wenn ich später BWL oder VWL studiere oder schlimmer etwas mit hartem Numerus Clausus, nur um diesen über meine künstlerische Begabung zu erreichen  ::)
Zum anderen sind eben die Lern- und Lehrmethoden an Schule und Uni extrem unterschiedlich. Vor allem Stichwort Eigenverantwortung, an der Uni werden einem die Werkzeuge zur Verfügung gestellt- wie man sie benutzt muss man dann an spezifischen Problemen selber herausfinden.
In der Schule (jetzt mal begrenzt auf die Sek II) wird im Kuschelpädagogikverfahren gearbeitet, zu oben genannten Werkzeugen wird die Bedienungsanleitung 100mal vorgesungen, dutzende gleichlautende Aufgaben gemacht und wenn es der Schläfer auf der letzten Bank hinten llinks noch nicht kapiert hat dann eben das Ganze nochmal. An der Uni wird dieser Stoff in der Vorlesung eben in 30 min durchgenommen und das hat dann 3 Monate später in der Klausur zu sitzen, Punkt. Da sind für mich wichtige erste Ansatzpunkt um Studienabbrüche zu senken. Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans in manchen Fällen eben nimmermehr wie Steffen schon richtig beschrieb. Was derzeit betrieben wir, die Abiturientenzahlen möglichst hoch zu treiben, um später die Quote an Absolventen der Unis für die Wirtschaft zu erfüllen ist bestenfalls Geldverschwendung.

Zu 2.:
Ich glaube da sind wir ziemlich d'accord. Ich denke man kann das auch auf einige Grundsätze herunterbrechen

-Studiengebühren dürfen nicht dazu führen, dass nur die Reichen studieren und die Klugen auf der Strecke bleiben. Ergo, wie du sagst, sie müssen mit Stipendienprogrammen, Studienkrediten etc. unterfüttert werden. Die Unis müssen auch die besten Leute WOLLEN, wenn sie gute Absolventen haben möchten.

-Es muss, wie Steffen schrieb, wieder mehr der Leistungsgedanke gefördert werden und nicht das Studieren um des Studierens willen. Das kostet letztlich alle nur Geld was an anderen Ecken und auch den Universitäten fehlt. Eine Anwesenheitspflicht in Seminaren/Übungen bspw. würde zumeist niemandem weh tun und fördert nur die eigene Entwicklung.

-Gebühren müssen zweckgebunden eingesetzt werden

-Es darf keine pauschalen Entscheidungen bei Gebühren geben, die auf Überschreitung einer bestimmten Studiendauer erhoben werden.

Das sind für mich die wichtigsten Grundlagen. Natürlich kann es dann in groben Härtefällen dazu kommen das jemand mal nicht studieren kann, aber das gibt es heute wohl auch schon. Mir haben schon einige bei Diskussionen um Studiengebühren erzählt dass sie bei 500€ pro Semester nicht angefangen hätten zu studieren, weil die Eltern meinten "wenn du studieren willst, finanzier's dir selber" - sowas muss man eben versuchen abzufedern. 
...At the end of the storm. There's a golden sky. And the sweet, silver song of a lark. Walk on, through the wind, Walk on, through the rain, Though your dreams be tossed and blown. Walk on, Walk on with hope in your heart...And you´ll never walk alone, You´ll never walk alone...Walk on,walk on.....

fairerSportler

hm, komisch das keiner auf die Landesdirektionen eingeht. Aber viele scheinen gar nicht zu wissen wieviele Mitarbeiter sich da tummeln und vor allem wieviel Macht....

Zum Thema längeres gemeinsames Lernen:

Da kommen von beiden Seiten immer schön die Scheinargumente.

Die CDU bringt immer die besseren PISA Ergebnisse und die anderen sagen immer, dass es halt ungerechter ist. Wie immer bin ich der Meinung ist der Mittelweg richtig.

Nur mal so als Denkanstoß: Das beste internationale Schulsystem ist eine Kopie des DDR Systems (ohne den ganzen Ideologie-Mist natürlich).

International ist es einfach so, dass nirgendwo so früh sortiert wird. 4. Klasse heißt im 10. Lebensjahr...... Und dazu kommt noch, dass heutzutage die ersten beiden Klassen viel viel weniger Stoff vermitteln als früher. Jeder Mensch entwickelt sich einfach anders und mit dem jetzigen System werden Spätentwickler ganz einfach eklatant benachteiligt.

Die Durchlässigkeit der beiden Schulformen ist momentan nicht gegeben. Die Schulpläne an Gymnasien und Mittelschule sind nicht gleich, da ist ein himmelweiter Unterschied zwischen. Und nur mal so, es gibt Schulformen in denen die Hochbegabten zusammen mit Förderschülern lernen und die auch sehr gute Ergebnisse erbringen.

M.M.n. ist hier einfach zuviel Ideologie im Spiel. Wenn die FDP wirklich etwas hätte vorweisen wollen, wäre das sehr einfach gewesen. Z.b. dürfen die Schüler des Chemnitzer Schulprojektes (eine Gemeinschaftsschule) nach der zehnten Klasse nicht in die elfte Klasse des Gymnasiums wechseln, sie müssen die 10. Klasse nochmal machen. Dazu muss man erwähnen, dass die Schüler den gleichen Stand haben wie die Gymnasiasten nach der 10. Klasse - das find ich einfach nur Unfug. Trotzdem hat diese Schule enormen Anlauf, man sollte sein Kind quasi mit 2 Jahren anmelden - so schlecht kann diese Schulform also nicht sein. Da wäre es doch einfach gewesen, diese rein behindernde bürokratische Regelung zu streichen und in einen Wettbewerb der Systeme einzusteigen. Aber jetzt hat die FDP doch quasi nichts erreicht.

Und das ist auch mein Problem an diesem Koalitionsvertrag. Er ist zu 99% das Wahlprogramm der CDU. Die FDP musste Kompromisse machen, ist auch mir klar, aber ich finde das dann doch ziemlich heftig. Die FDP hat in den letzten Jahren eine gute Oppositionspolitik in Sachsen gemacht, nur wenn man schon bei Koalitionsverhandlungen so schnell umkippt, wie wird das dann in der Regierung? Das finde ich halt bedenklich. Zumal mir die liberalen Grundpositionen sehr wichtig sind.

Aber gut, sie haben eine Chance verdient und in 5 Jahren können wir dann ne Bilanz ziehen.

HobbesTheOne 99

Na klar ist die FDP in weiten Teilen eingeknickt, da muss man aber "das große Ganze sehen". Würde mich wundern, wenn da nicht von der Bundesspitze was kam bzw kann sich die FDP Sachsen 3 Wochen vor der Bundestagswahl nicht so quer stellen, dass die Koalitionsverhandlungen scheitern. Geht einfach nicht. Zumindest nicht wenn man im Bund Schwarz-Gelb will. Wie soll denn das noch glaubhaft ankommen, wenn die sich hier im kleinen Sachsen nicht mal einigen können. Deswegen geht man eben verstärkt Kompromisse ein bzw nimmt Positionen der CDU in den Vertrag auf. Ein anderer Aspekt ist für mich aber auch, dass die CDU 4 mal so viele Stimmen geholt hat wie die Liberalen. Das sollte sich in einer Koalitionsvereinbarung auch zeigen, nicht bloß bei den Posten. Da würde mich eh mal interessieren, wer neben Doc Martens der zweite FDP-Minister wird.


Komm ich mal auf dein Lieblingsthema Landesdirektionen zu sprechen: da hängen jede Menge Arbeitsplätze dran, richtig. Aber was soll ich dazu schon sagen? Klar sollte Chemnitz versuchen die hier anzusiedeln. Geht man danach, wie die bisherigen Landesbehörden so verteilt sind, müssten sie sowieso nach Chemnitz kommen. Dran glauben tu ich aber nicht, denn auch die Dresdner und Leipziger Abgeordneten werden diese Arbeitsplätze in ihrer Stadt sehen wollen und die haben wesentlich mehr Einfluss als die paar Chemnitzer Hanseln  :suspect: Natürlich sollte unsere OBin und die Abgeordneten alles versuchen, damit die Behörde nach Chemnitz kommt.

"Es kann nicht die Aufgabe eines Politikers sein, die öffentliche Meinung abzuklopfen und dann das Populäre zu tun. Aufgabe des Politikers ist es, das Richtige zu tun und es populär zu machen."
Walter Scheel

Freakster

Ein interessanter Artikel über Kanzlerin Ich-sag-nix...

Und bei dem 1. Bild der oberen Galerie - fühlt sich bei dem Pofalla dort noch jemand an die Grinsekatze aus Alice im Wunderland erinnert  ??? :buck:

vitaminbonbon

Kurzer Programmhinweis in eigener Sache  8) :
http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/27/0,1872,7602939_idDispatch:8972583,00.html

ZDF, Donnerstag auf Freitag, 24./25.09.; 0.35 Uhr (VPS 0.35). Ist am Freitagmorgen, zählt aber zum Donnerstag-Programm.

Wenn du redest, dann muss deine Rede besser sein, als dein Schweigen gewesen wäre.
(arabisches Sprichwort)

Gringo


HobbesTheOne 99

Zitat von: vitaminbonbon am Dienstag, 22 September 2009, 16:58:51
Kurzer Programmhinweis in eigener Sache  8) :
http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/27/0,1872,7602939_idDispatch:8972583,00.html

ZDF, Donnerstag auf Freitag, 24./25.09.; 0.35 Uhr (VPS 0.35). Ist am Freitagmorgen, zählt aber zum Donnerstag-Programm.

Kannst du sicher auch wieder in der Mediathek finden Gringo. Aber Hauptsache die Niners sind auch dabei  :D
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Walter Scheel

Iak

"Wahrheit spricht für sich allein - aber Lüge spricht durch Presse und Rundfunk."  Victor Klemperer (1881-1960)

HobbesTheOne 99

Die Gerüchteküche vermeldet mal wieder was: FDP-Landeschef Zastrow wird nicht der neue sächsische Wirtschaftsminister. Diesen Posten soll der Chemnitzer Andreas Schmalfuß übernehmen.

Mal schauen ob es sich bestätigt...
"Es kann nicht die Aufgabe eines Politikers sein, die öffentliche Meinung abzuklopfen und dann das Populäre zu tun. Aufgabe des Politikers ist es, das Richtige zu tun und es populär zu machen."
Walter Scheel

Beami

Für alle, die nicht studieren und heute Nacht schlafen müssen  ;) , der Beitrag des ZDF über die Müllers ist online.

p.s. Die Niners sind leider nicht mit bei.  :-\

HobbesTheOne 99

schöner Beitrag  :great:

interessant der fakt, dass unser müller derjenige ist, der zu einem fehler steht und diesen einräumt - der rest hat keinen gemacht  ::)
"Es kann nicht die Aufgabe eines Politikers sein, die öffentliche Meinung abzuklopfen und dann das Populäre zu tun. Aufgabe des Politikers ist es, das Richtige zu tun und es populär zu machen."
Walter Scheel

fairerSportler

laut election.de sieht es übrigens nicht gut für den bonbon aus...... ::)

guckst du.... http://www.election.de/cgi-bin/content.pl?url=/img/poll/btw_wp_090924.html

Ist der Bonbon eigentlich über die Landesliste abgesichert?

Aber ich bin ja sehr gespannt, ob die Meinungsforschungsinstitute wieder so daneben liegen wie beim letzten Mal- freuen würde es mich ja ;D ;)

kuala

Zitat von: fairerSportler am Freitag, 25 September 2009, 21:08:44
Ist der Bonbon eigentlich über die Landesliste abgesichert?

Voraussichtlich nicht. Wenn mich nicht alles täuscht, dann ist Detlef auf Listenplatz 9. Aber für Sachsen dürften voraussichtlich nicht mehr als 8 Mandate von der SPD errungen werden.

vitaminbonbon

Nun, dazu folgendes. Ich habe auf eine Absicherung auf der Liste verzichtet. Ich finde das ehrlicher. Entweder die Leute wählen mich - oder nicht. Es ist kaum dem Bürger erklärbar, dass einer, den sie NICHT gewählt haben, dann doch im Bundestag sitzt.
Also: Entweder-oder. Kein Netz, kein doppelter Boden.
Auf die election.de-Umfragen gebe ich nichts- weil es eben keine Umfragen sind. Ich habe mit den election-Leuten mal in Hamburg gesprochen....Die Werte ergeben sich aus aktuellem Bundes- und Landestrend (Zweitstimme) und dem Ergebniss aus 2005. Da ist die Aussage nicht überraschend. Kandidaten vor Ort (Bekanntheit usw) spielen keine Rolle.
Trotzdem: Ist alles sehr, sehr spannend.
Wenn du redest, dann muss deine Rede besser sein, als dein Schweigen gewesen wäre.
(arabisches Sprichwort)