Autor Thema: Petition zur Zukunft des Chemnitzer Schwimmsports  (Gelesen 1479 mal)

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Offline siLVersurger

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Petition zur Zukunft des Chemnitzer Schwimmsports
« am: Montag, 9 Januar 2017, 20:03:36 »
Alles Gute noch für Euch im Jahr 2017, 

ich möchte mich im neuen Jahr mit einem recht brisanten Thema an euch wenden und euch um Mithilfe bitten. Viele haben es bereits mitbekommen, dass die Tage der Schwimmhalle Bernsdorf gezählt sind. In diesem Zusammenhang haben die Chemnitzer Vereine in Zusammenarbeit mit dem Stadtsportbund versucht, die Stimme für die Chemnitzer zu sein und aus der Not heraus die Situation zu verbessern. Leider sind unsere Bemühungen nach anfänglicher Zustimmung seitens der Stadt komplett ins Aus manövriert worden. "Maß halten!" war die Devise des Stadtrates. Trotzdem versuchen wir weiter, unserem Anliegen Gehör zu verschaffen und damit die Bädersituation in Chemnitz langfristig zu verbessern.   

Helft uns bitte dabei, denn jede Stimme zählt! - Unterschreibt die Petition und setzt Euch gemeinsam mit uns für den Sport in Chemnitz ein. 

Hier der Link zur Onlinepettition: https://www.openpetition.de/petition/online/planung-und-bau-einer-50m-schwimmhalle-fuer-buerger-und-sport-in-chemnitz   
Ich persönlich stehe voll und ganz hinter dieser Petition, und das nicht nur deshalb, weil ich als ehrenamtlicher Trainer des Schwimm-Club Chemnitz quasi "Betroffener" bin. Ich bin auch ziemlich sicher, dass das Unterschriftenziel von 5.000 Unterstützern erreicht werden kann (isses ja fast schon), vielleicht gibt es den einen oder anderen Chemnitz Crew Member, Forumgemeindenangehörigen, der das unterstützen möchte? Überhaupt stünde das der "Niners-Familie" vielleicht ganz gut zu Gesicht, sich hier zu beteiligen - finde ich jedenfalls(und vielleicht entwickelt sich wie nebenbei noch kleine Diskussion mit Pro und Contra oder so...).

Vielen Dank und Sport frei!
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Offline siLVersurger

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Offline Ingo79

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Re: Petition zur Zukunft des Chemnitzer Schwimmsports
« Antwort #2 am: Montag, 9 Januar 2017, 21:26:46 »
schon erledigt. :great:

Offline naf1ets

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Re: Petition zur Zukunft des Chemnitzer Schwimmsports
« Antwort #3 am: Dienstag, 10 Januar 2017, 09:59:26 »


Nicht unwichtig.  :great:

Offline bernd

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Re: Petition zur Zukunft des Chemnitzer Schwimmsports
« Antwort #4 am: Dienstag, 10 Januar 2017, 15:03:35 »
👍

Offline bernd

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Re: Petition zur Zukunft des Chemnitzer Schwimmsports
« Antwort #5 am: Dienstag, 10 Januar 2017, 15:03:52 »
Erledigt!

Offline atcf22

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Re: Petition zur Zukunft des Chemnitzer Schwimmsports
« Antwort #6 am: Mittwoch, 11 Januar 2017, 20:19:42 »
erledigt. schon Ü5k! :great: :great:  weiter so!!

Offline jolu

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Re: Petition zur Zukunft des Chemnitzer Schwimmsports
« Antwort #7 am: Samstag, 28 Januar 2017, 10:26:19 »
Man sollte das Thema mal wieder ein bischen nach "oben" schieben. Heute werden mit Sicherheit viele die Seite besuchen und am WE sollte bei der Kälte genug Zeit sein sich der Petition und dessen Inhalt mal anzuschauen und sich zu positionieren.

Stand heute: 11.620 Unterschriften bei noch 11 zu verbleibenden Tagen  :great: .

Gut die Sammlung konnte verlängert werden, da der Petitionsausschuss nicht so tagen konnte wie er wollte, oder umgedreht.  ::)

Entscheident ist, dass es ne Menge gute Gründe gibt die Petition zu unterschreiben.
Das wenn man ein neues 25m Schwimmbecken in Bernsdorf hinzaubert und dann das alte Bad dort schließt, es eine Milchmädchenrechnung ist, die den Forderungen der EU nach mehr Wasserfläche für die Chemnitzer Bürger, jene gen Null läuft weis jedes Kind.
Die energetischen Gründe (ca.80% der Restwärme jene aus der Herstellung/ Aufbereitung des Eises entstehen, könnten für die Beheizung des Bades genutzt werden , im übrigen ein Ergebnis einer Studie vor fast 15 oder 20 Jahre) jene für ein Bad am Eiskomplex sprechden, sind modern und nicht von der Hand zu weisen !!
Auch eine Aufwertung, des Areals Küchwald - Eiskomplex - Nabuzentrum - Botanischer Garten - Parkeisenbahn - die wiederbelebte Küchwaldbühne könnte somit erfolgen.
Chemnitzer Bürger bekommen hin und wieder um die Ohren gehauen, dass sie nicht stolz genug wären, auf jenes was sie haben und es gilt mehr dafür einzutreten, was diese Stadt ausmacht.
Mit solchen halbherzigen Entscheidungen, wo man nichtmal weis ob man gerade veralbert wird, fällt es einem auch unheimlich schwer.
Das "Maß halten" kann man hier gern anderen Vereinen vor die Hase halten. gern auch monatlich, damit es nicht vergessen wird.

Offline Mephistopheles

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Re: Petition zur Zukunft des Chemnitzer Schwimmsports
« Antwort #8 am: Samstag, 28 Januar 2017, 22:50:29 »
Man sollte das Thema mal wieder ein bischen nach "oben" schieben. Heute werden mit Sicherheit viele die Seite besuchen und am WE sollte bei der Kälte genug Zeit sein sich der Petition und dessen Inhalt mal anzuschauen und sich zu positionieren.

Stand heute: 11.620 Unterschriften bei noch 11 zu verbleibenden Tagen  :great: .

Gut die Sammlung konnte verlängert werden, da der Petitionsausschuss nicht so tagen konnte wie er wollte, oder umgedreht.  ::)

Entscheident ist, dass es ne Menge gute Gründe gibt die Petition zu unterschreiben.
Das wenn man ein neues 25m Schwimmbecken in Bernsdorf hinzaubert und dann das alte Bad dort schließt, es eine Milchmädchenrechnung ist, die den Forderungen der EU nach mehr Wasserfläche für die Chemnitzer Bürger, jene gen Null läuft weis jedes Kind.
Die energetischen Gründe (ca.80% der Restwärme jene aus der Herstellung/ Aufbereitung des Eises entstehen, könnten für die Beheizung des Bades genutzt werden , im übrigen ein Ergebnis einer Studie vor fast 15 oder 20 Jahre) jene für ein Bad am Eiskomplex sprechden, sind modern und nicht von der Hand zu weisen !!
Auch eine Aufwertung, des Areals Küchwald - Eiskomplex - Nabuzentrum - Botanischer Garten - Parkeisenbahn - die wiederbelebte Küchwaldbühne könnte somit erfolgen.
Chemnitzer Bürger bekommen hin und wieder um die Ohren gehauen, dass sie nicht stolz genug wären, auf jenes was sie haben und es gilt mehr dafür einzutreten, was diese Stadt ausmacht.
Mit solchen halbherzigen Entscheidungen, wo man nichtmal weis ob man gerade veralbert wird, fällt es einem auch unheimlich schwer.
Das "Maß halten" kann man hier gern anderen Vereinen vor die Hase halten. gern auch monatlich, damit es nicht vergessen wird.


Sehr gut zusammengefasst! Ich kann auch nur die Unterstützung der Petition empfehlen.
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Offline vitaminbonbon

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Re: Petition zur Zukunft des Chemnitzer Schwimmsports
« Antwort #9 am: Samstag, 4 Februar 2017, 22:37:05 »
Anbei mal eine kleine  :lol:  Erklärung zur Sachlage 50m-Schwimmhalle im Küchwald.





ich möchte zunächst gern auf zwei Pressemitteilungen zum Haushalt sowie zu unserer Sicht auf die Schwimmhallenproblematik verweisen, die sie auf unserer Webseite nachlesen können.


Es ist uns ernst, die wettkampftaugliche Schwimmhalle in Chemnitz zu realisieren, jedoch mit der vorhandenen Substanz. Hierfür werden wir einen Änderungsantrag einbringen, der eine Summe vorsieht, mit der auch eine angemessene Lösung am Standort umsetzbar ist. Wichtig ist uns eine Lösung, bei der Vereinssport und ggf. Dienstsport nicht mit Freizeit- und Schulsport in Konflikte geraten.
Im Ergebnis wird Chemnitz dann zwei 50-Meter-Hallen haben, eine für überwiegende Freizeitnutzung (Stadtbad), eine für den Sport - im Übrigen sind das doppelt so viele als in der Stadt Leipzig, für die Hälfte an hier lebenden Menschen. Mit Fertigstellung der Sanierung in Gablenz und des Neubaus in Bernsdorf, wo das 25-Meter-Becken mit 6 Bahnen (entgegen der in vielen anderen Städten üblichen 5) aufweisen wird, ist der Bedarf an überdachter Wasserfläche gedeckt.
Nach 2020 kann bei der angenommenen Bevölkerungsprognose davon ausgegangen werden, dass eine Unterdeckung eintritt. Für diesen Fall hat sich unsere Fraktion für die Standortprüfung am Küchwald ausgesprochen.


Gern erläutere ich Ihnen den Weg der Entscheidungsfindungen in unserer Fraktion:
(1)
Im Juni 2016 haben wir uns bei den Maßnahmen zum Kommunalinvestitionsstärkungsgesetz für den Neubau eines Schwimmsportkomplexes mit Ganzjahresnutzung ausgesprochen. Das Förderprogramm eröffnete die einmalige Chance, eine Freizeitorientierung mit zu berücksichtigen, so dass etwas mehr als "nur" das übliche 25-Meter-Becken möglich ist. Da wir in Chemnitz anteilig mehr Familien als im Schwimmsport Aktive haben, ist dieser Bedarf offenkundig. Wenn sie einen Blick in die Vorlage werfen mögen, werden Sie feststellen, dass dieser Neubau darüber deutlich hinaus geht: 25-Meter-Schwimmbecken mit 6 (!) Bahnen, Sprungbereich für eine 3 m Plattform, 1 m Brett, ein Nichtschwimmerbecken (so dass sich beispielsweise auch Wassergymnastik und Schwimmtraining nicht "in die Quere" kommen) und ein familienfreundliches Planschbecken als Wasserspielgarten. Die Standortfrage haben wir zu jenem Zeitpunkt offen gelassen.
Diese Entscheidung wurde seinerzeit weitgehend emotionslos in der Öffentlichkeit zur Kenntnis genommen, angesichts der Herausforderungen der letzten Jahre, als eher Schließungen anstelle von Bauvorhaben zu behandeln waren, ein durchaus verwunderlicher Aspekt.
(2)
Als in der zweiten Jahreshälfte bekannt wurde, dass die Schließung der Halle an der Bernsdorfer Straße droht, änderte sich das Stimmungsbild. Plötzlich wurde der Neubau als Ersatzneubau wahrgenommen und an mancher Stelle auch fälschlicherweise so kommuniziert. Unsere Intention bei der Entscheidung für den Neubau des Schwimmkomplexes war jedoch: Wir ergreifen die Initiative und bauen jetzt ein neues Bad. Wenn das fertig ist, wird sicher die Diskussion um den Fortbestand der Halle an der Bernsdorfer Straße aufkommen, durch den Neubau befinden wir uns dann (ca. 2020) in der Situation, dass eine Lösung für einen Ersatzneubau gefunden werden kann, ohne mit der Wasserfläche in Schieflage zu geraten. Dass die Schließung so kurzfristig droht, war aus unserer Sicht nicht absehbar und stellt in Verbindung mit der laufenden Sanierung in Gablenz tatsächlich ein Problem dar. Hier muss man aber auch dem Bäderbetrieb dankbar sein, dass er den Betrieb an der dort so lange Zeit absichern konnte.
(3)
Mit der nahenden Standortfrage traf im Herbst die Nachricht ein, dass ein Förderantrag für die energetische Sanierung des Eissportkomplexes, in dessen Gesamtschau auch die Schwimmhalle mit Außenbecken als Voraussetzung einbezogen war, negativ beschieden wurde. Somit war ein entscheidender Vorteil dieses Standorts entfallen und das Pendel schlug zugunsten des Standorts in Bernsdorf aus. Hierbei bitte ich einen Aspekt mit zu betrachten. Seit Jahren schwebte über dem Sommerbad Bernsdorf das "Damoklesschwert" einer möglichen Einstellung des Betriebs, zahlreiche Initiativen für den Erhalt haben wir über Jahre erlebt. Mit der Befürwortung des Standorts am Sommerbad ist dieser Standort nun als gesichert anzusehen, denn wir haben uns für eine Ganzjahresnutzung ausgesprochen. Dieser Umstand hat in der Öffentlichkeit ebenfalls keine Beachtung gefunden.
(4)
Die Verbindung aus wegfallender Wasserfläche an der Bernsdorfer Straße und des Grundsatzentscheides für den (nicht damit zusammenhängenden) Neubau ließen plötzlich die Forderung nach einer 50-Meter-Halle aufkommen. Kurzum: anstelle einer 25-Meter-Halle mit 5 Bahnen sollte die Errichtung einer 50-Meter-Halle erfolgen. Übrigens sprachen sich fast alle Akteure des Schwimmsports letzten Herbst für eine 50-Meter-Halle in Bernsdorf (!) aus.
In unserer Fraktion wurde diese Option diskutiert, hätte die 50-Meter-Halle doch auf Jahrzehnte alle Fragen zur Deckung der benötigten Wasserfläche geklärt. Jedoch wäre gleichzeitig der Standort am Küchwald, und somit der Chemnitzer Norden, ebenfalls auf Jahre ohne Bad geblieben. Der überwiegende Teil der Fraktion sprach sich daher für eine 25-Meter-Halle in Bernsdorf und die mittelfristige Lösung (den eigentlichen Ersatzneubau für die alte Schwimmhalle Bernsdorf) am Küchwald aus.
(5)
Im Stadtrat am 07.12.2016 galt es, den Gordischen Knoten zu lösen, denn in der Sitzung drohten drei Vorschläge nebeneinander zur Abstimmung zu kommen, ohne dass einer davon eine Mehrheit gefunden hätte. Unsere Fraktion nahm mit Erleichterung zur Kenntnis, dass am Abend des 7.12. ein Beschluss zum Neubau am Standort Bernsdorf getroffen wurde und der Bau in Angriff genommen werden kann, unter Verwendung des dafür vorgesehenen Förderprogramms, deren Einreichungsfrist zu verstreichen drohte.
Dem Vorwurf, dass auf Jahrzehnte am Standort Küchwald nichts passieren werde, kann das Meinungsbild unserer Fraktion entgegen gesetzt werden: Wir hatten uns für eine Prüfung und Entwicklung dieses Standorts ausgesprochen.
(6)
Ende Dezember kam die Petition für die wettkampffähige 50-Meter-Halle ins Spiel, mit der die Empfehlung für eine solche Halle in Bernsdorf urplötzlich der Notwendigkeit eines Standorts im Chemnitzer Norden gewichen war. Hierbei verweise ich auf die eingeplanten Gelder nach Beschluss des Neubaus im Juni 2016: Eine 50-Meter-Halle, von der sowohl Chemnitzer Norden als auch der Schwimmsport profitiert, sprengt dieses Budget bei weitem. Des Weiteren wird in einem wettkampffähigen Schwimmbecken (durchgehende Mindesttiefe 1,8 m, ideal wären 2,0 m) die Durchführung eines Wassergymnastikkurses schwer zu realisieren sein.


Kurzum: Unsere Fraktion beschloss Mitte Januar, einen Standort nur für den Schwimmsport anzustreben und dabei auf die vorhandene Substanz im Sportforum zurückzugreifen, da hierfür mit einem einstelligen Millionenbetrag der erforderliche Zweck erreicht werden kann. Das schließt sowohl die äußere Hülle als auch sämtliche Ausbauten im Inneren mit ein. Wir sprechen uns dafür aus, dort nicht länger auf die (immer wieder abgelehnten) Fördermittel zu warten.
Nach Fertigstellung der Komplettsanierung der Schwimmhalle Gablenz, des Neubaus am Sommerbad Bernsdorf und dem Erreichen der benötigten überdachten Wasserfläche beginnen wir deren Absicherung über das Jahr 2020 hinaus zu planen und sprechen uns dabei für den Standort am Küchwald aus. Mit der Projektstudie, die wir für 2018 eingestellt haben, die vom Dezernat 6 als zielführend erachtet wird, ist der Wille für diesen Standort klar bekundet.


Lassen Sie mich zur realistischen Einordnung des ganzen Themenkomplexes Folgendes sagen: Unsere Fraktion wird sich für die Deckung der benötigten Wasserfläche einsetzen. Wir werden der Stadt jedoch keine drei Schwimmhallen-Bauvorhaben gleichzeitig zur Realisierung auftragen, weil dies nicht umsetzbar ist. Auch halten wir einen Bestand von zwei 50-Meter-Hallen und (inkl. einer 25-Meter-Lösung am Küchwald) fünf 25-Meter-Hallen für angemessen. Das Ringen um die optimale Lösung in der Schwimmhallen-Frage nahm in den letzten Monaten überdurchschnittlichen Raum ein und wir sind davon überzeugt, dass unser vorgestellter Vorschlag den Erfordernissen vollauf gerecht wird.




PS: Wir haben zwei 50m- Hallen: Stadtbad und Sportforum
Leipzig hat: ........................zwei: eine öffentliche 50m- Halle und eine 50m-Halle der DHfK
Dresden hat........................eine 50m-Halle.


Und wir brauchen drei??
« Letzte Änderung: Samstag, 4 Februar 2017, 22:40:02 von vitaminbonbon »
Wenn du redest, dann muss deine Rede besser sein, als dein Schweigen gewesen wäre.
(arabisches Sprichwort)

Offline Quadriot

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Re: Petition zur Zukunft des Chemnitzer Schwimmsports
« Antwort #10 am: Sonntag, 5 Februar 2017, 23:23:50 »
Tja, da wird seit Jahrzehnten ein Schwimmbad neu gebaut, und trotzdem herrscht Unzufriedenheit,  weil es keine 50-Meter-Halle ist. Ist ein bisschen wie bei "Der Fischer und seine Frau"...

Offline siLVersurger

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Re: Petition zur Zukunft des Chemnitzer Schwimmsports
« Antwort #11 am: Dienstag, 7 Februar 2017, 01:09:33 »
Anbei mal eine kleine  :lol:  Erklärung zur Sachlage 50m-Schwimmhalle im Küchwald.





ich möchte zunächst gern auf zwei Pressemitteilungen zum Haushalt sowie zu unserer Sicht auf die Schwimmhallenproblematik verweisen, die sie auf unserer Webseite nachlesen können.


Es ist uns ernst, die wettkampftaugliche Schwimmhalle in Chemnitz zu realisieren, jedoch mit der vorhandenen Substanz. Hierfür werden wir einen Änderungsantrag einbringen, der eine Summe vorsieht, mit der auch eine angemessene Lösung am Standort umsetzbar ist. Wichtig ist uns eine Lösung, bei der Vereinssport und ggf. Dienstsport nicht mit Freizeit- und Schulsport in Konflikte geraten.
Im Ergebnis wird Chemnitz dann zwei 50-Meter-Hallen haben, eine für überwiegende Freizeitnutzung (Stadtbad), eine für den Sport - im Übrigen sind das doppelt so viele als in der Stadt Leipzig, für die Hälfte an hier lebenden Menschen. Mit Fertigstellung der Sanierung in Gablenz und des Neubaus in Bernsdorf, wo das 25-Meter-Becken mit 6 Bahnen (entgegen der in vielen anderen Städten üblichen 5) aufweisen wird, ist der Bedarf an überdachter Wasserfläche gedeckt.
Nach 2020 kann bei der angenommenen Bevölkerungsprognose davon ausgegangen werden, dass eine Unterdeckung eintritt. Für diesen Fall hat sich unsere Fraktion für die Standortprüfung am Küchwald ausgesprochen.


Gern erläutere ich Ihnen den Weg der Entscheidungsfindungen in unserer Fraktion:
(1)
Im Juni 2016 haben wir uns bei den Maßnahmen zum Kommunalinvestitionsstärkungsgesetz für den Neubau eines Schwimmsportkomplexes mit Ganzjahresnutzung ausgesprochen. Das Förderprogramm eröffnete die einmalige Chance, eine Freizeitorientierung mit zu berücksichtigen, so dass etwas mehr als "nur" das übliche 25-Meter-Becken möglich ist. Da wir in Chemnitz anteilig mehr Familien als im Schwimmsport Aktive haben, ist dieser Bedarf offenkundig. Wenn sie einen Blick in die Vorlage werfen mögen, werden Sie feststellen, dass dieser Neubau darüber deutlich hinaus geht: 25-Meter-Schwimmbecken mit 6 (!) Bahnen, Sprungbereich für eine 3 m Plattform, 1 m Brett, ein Nichtschwimmerbecken (so dass sich beispielsweise auch Wassergymnastik und Schwimmtraining nicht "in die Quere" kommen) und ein familienfreundliches Planschbecken als Wasserspielgarten. Die Standortfrage haben wir zu jenem Zeitpunkt offen gelassen.
Diese Entscheidung wurde seinerzeit weitgehend emotionslos in der Öffentlichkeit zur Kenntnis genommen, angesichts der Herausforderungen der letzten Jahre, als eher Schließungen anstelle von Bauvorhaben zu behandeln waren, ein durchaus verwunderlicher Aspekt.
(2)
Als in der zweiten Jahreshälfte bekannt wurde, dass die Schließung der Halle an der Bernsdorfer Straße droht, änderte sich das Stimmungsbild. Plötzlich wurde der Neubau als Ersatzneubau wahrgenommen und an mancher Stelle auch fälschlicherweise so kommuniziert. Unsere Intention bei der Entscheidung für den Neubau des Schwimmkomplexes war jedoch: Wir ergreifen die Initiative und bauen jetzt ein neues Bad. Wenn das fertig ist, wird sicher die Diskussion um den Fortbestand der Halle an der Bernsdorfer Straße aufkommen, durch den Neubau befinden wir uns dann (ca. 2020) in der Situation, dass eine Lösung für einen Ersatzneubau gefunden werden kann, ohne mit der Wasserfläche in Schieflage zu geraten. Dass die Schließung so kurzfristig droht, war aus unserer Sicht nicht absehbar und stellt in Verbindung mit der laufenden Sanierung in Gablenz tatsächlich ein Problem dar. Hier muss man aber auch dem Bäderbetrieb dankbar sein, dass er den Betrieb an der dort so lange Zeit absichern konnte.
(3)
Mit der nahenden Standortfrage traf im Herbst die Nachricht ein, dass ein Förderantrag für die energetische Sanierung des Eissportkomplexes, in dessen Gesamtschau auch die Schwimmhalle mit Außenbecken als Voraussetzung einbezogen war, negativ beschieden wurde. Somit war ein entscheidender Vorteil dieses Standorts entfallen und das Pendel schlug zugunsten des Standorts in Bernsdorf aus. Hierbei bitte ich einen Aspekt mit zu betrachten. Seit Jahren schwebte über dem Sommerbad Bernsdorf das "Damoklesschwert" einer möglichen Einstellung des Betriebs, zahlreiche Initiativen für den Erhalt haben wir über Jahre erlebt. Mit der Befürwortung des Standorts am Sommerbad ist dieser Standort nun als gesichert anzusehen, denn wir haben uns für eine Ganzjahresnutzung ausgesprochen. Dieser Umstand hat in der Öffentlichkeit ebenfalls keine Beachtung gefunden.
(4)
Die Verbindung aus wegfallender Wasserfläche an der Bernsdorfer Straße und des Grundsatzentscheides für den (nicht damit zusammenhängenden) Neubau ließen plötzlich die Forderung nach einer 50-Meter-Halle aufkommen. Kurzum: anstelle einer 25-Meter-Halle mit 5 Bahnen sollte die Errichtung einer 50-Meter-Halle erfolgen. Übrigens sprachen sich fast alle Akteure des Schwimmsports letzten Herbst für eine 50-Meter-Halle in Bernsdorf (!) aus.
In unserer Fraktion wurde diese Option diskutiert, hätte die 50-Meter-Halle doch auf Jahrzehnte alle Fragen zur Deckung der benötigten Wasserfläche geklärt. Jedoch wäre gleichzeitig der Standort am Küchwald, und somit der Chemnitzer Norden, ebenfalls auf Jahre ohne Bad geblieben. Der überwiegende Teil der Fraktion sprach sich daher für eine 25-Meter-Halle in Bernsdorf und die mittelfristige Lösung (den eigentlichen Ersatzneubau für die alte Schwimmhalle Bernsdorf) am Küchwald aus.
(5)
Im Stadtrat am 07.12.2016 galt es, den Gordischen Knoten zu lösen, denn in der Sitzung drohten drei Vorschläge nebeneinander zur Abstimmung zu kommen, ohne dass einer davon eine Mehrheit gefunden hätte. Unsere Fraktion nahm mit Erleichterung zur Kenntnis, dass am Abend des 7.12. ein Beschluss zum Neubau am Standort Bernsdorf getroffen wurde und der Bau in Angriff genommen werden kann, unter Verwendung des dafür vorgesehenen Förderprogramms, deren Einreichungsfrist zu verstreichen drohte.
Dem Vorwurf, dass auf Jahrzehnte am Standort Küchwald nichts passieren werde, kann das Meinungsbild unserer Fraktion entgegen gesetzt werden: Wir hatten uns für eine Prüfung und Entwicklung dieses Standorts ausgesprochen.
(6)
Ende Dezember kam die Petition für die wettkampffähige 50-Meter-Halle ins Spiel, mit der die Empfehlung für eine solche Halle in Bernsdorf urplötzlich der Notwendigkeit eines Standorts im Chemnitzer Norden gewichen war. Hierbei verweise ich auf die eingeplanten Gelder nach Beschluss des Neubaus im Juni 2016: Eine 50-Meter-Halle, von der sowohl Chemnitzer Norden als auch der Schwimmsport profitiert, sprengt dieses Budget bei weitem. Des Weiteren wird in einem wettkampffähigen Schwimmbecken (durchgehende Mindesttiefe 1,8 m, ideal wären 2,0 m) die Durchführung eines Wassergymnastikkurses schwer zu realisieren sein.


Kurzum: Unsere Fraktion beschloss Mitte Januar, einen Standort nur für den Schwimmsport anzustreben und dabei auf die vorhandene Substanz im Sportforum zurückzugreifen, da hierfür mit einem einstelligen Millionenbetrag der erforderliche Zweck erreicht werden kann. Das schließt sowohl die äußere Hülle als auch sämtliche Ausbauten im Inneren mit ein. Wir sprechen uns dafür aus, dort nicht länger auf die (immer wieder abgelehnten) Fördermittel zu warten.
Nach Fertigstellung der Komplettsanierung der Schwimmhalle Gablenz, des Neubaus am Sommerbad Bernsdorf und dem Erreichen der benötigten überdachten Wasserfläche beginnen wir deren Absicherung über das Jahr 2020 hinaus zu planen und sprechen uns dabei für den Standort am Küchwald aus. Mit der Projektstudie, die wir für 2018 eingestellt haben, die vom Dezernat 6 als zielführend erachtet wird, ist der Wille für diesen Standort klar bekundet.


Lassen Sie mich zur realistischen Einordnung des ganzen Themenkomplexes Folgendes sagen: Unsere Fraktion wird sich für die Deckung der benötigten Wasserfläche einsetzen. Wir werden der Stadt jedoch keine drei Schwimmhallen-Bauvorhaben gleichzeitig zur Realisierung auftragen, weil dies nicht umsetzbar ist. Auch halten wir einen Bestand von zwei 50-Meter-Hallen und (inkl. einer 25-Meter-Lösung am Küchwald) fünf 25-Meter-Hallen für angemessen. Das Ringen um die optimale Lösung in der Schwimmhallen-Frage nahm in den letzten Monaten überdurchschnittlichen Raum ein und wir sind davon überzeugt, dass unser vorgestellter Vorschlag den Erfordernissen vollauf gerecht wird.




PS: Wir haben zwei 50m- Hallen: Stadtbad und Sportforum
Leipzig hat: ........................zwei: eine öffentliche 50m- Halle und eine 50m-Halle der DHfK
Dresden hat........................eine 50m-Halle.


Und wir brauchen drei??
Wie schön, dass das hier ein Diskussionsforum ist, ich bin komplett anderer Meinung, Detlef. Außerdem hinkt der Vergleich mit Leipzig gehörig – wieviele 25m Hallen hat Leipzig zu den 2 50m- Hallen noch??? Richtig, immerhin 8… Wir haben 4, davon eine in Sanierung, die andere marode und kurz vor der Schließung … Milchmädchenrechnung ! unzulässiger 50m-Hallen-Vergleich in meinen Augen!

Dein Pkt. 2 entspricht nicht ganz der Wahrheit, denn dass die SH Bernsdorf nicht mehr zu retten ist und nur ein Ersatzneubau in Betracht kommen kann, war der Stadt bereits seit (vielen) Jahren bekannt.

Und erinnert sich noch jemand an die 25m Halle am Harthwald, die abgerissen werden musste? Wenn es um Chemnitzer Hallen-Wasserfläche geht, wird sehr gern auch das ehemalige HfK in Chemnitz Rabenstein(ehemalige Wismut Halle am Pelzmühlenteich) vergessen, das jahrelang vor sich hindümpeln musste, bevor es jetzt einer anderen Verwendung zugeführt wird. Tja, kommunale Hallenbäder sind halt Zuschussgeschäft. Der Chemnitzer Nordwesten ist und bleibt unterversorgt mit Wasserfläche – da bleibt nur Stadtbad im Zentrum oder gar Burgstädt oder das Limbomar… Und komm  jetzt nicht mit dem Argument, ja damals hatte Chemnitz ja auch noch mehr Einwohner… Aber mit der Fertigstellung der Sanierung  der SH Gablenz und dem Ersatzneubau Bernsdorf ist der Chemnitzer Bedarf an überdachter Wasserfläche natürlich gedeckt…!!?? Seh ich aus meiner praktischen Erfahrung heraus anders.

Zudem sind beide 50m- Hallen in C. nicht wettkampftauglich, Stadtbad ohnehin nicht und Sportforum schon immer eigentlich ne reine Trainingshalle – faktisch und eigentlich auch so konzipiert (könnte für die Vereine und Sportschule auch so bleiben) , das weiß jeder, den es interessiert und der dort regelmäßig zu Gange ist, auch wenn trotz allem dort Wettkämpfe aller Art stattfinden (und man muss sich als Gastgeber ob der dort vorzufindenden Bedingungen schämen) … Und jetzt plötzlich wollt ihr die fertigen Pläne fürs Sportforum von damals, die durch ECO I und II des Stadtrates eingestampft wurden, wieder hervorkramen(grundsätzlich ja positiv)? Wie die Zuschauertribüne im Sportforum aussehen soll, würde mich echt mal interessieren. Zudem wäre es sehr interessant, den Aspekt ´mal zu beleuchten, wann man das im Sportforum realisieren will. Während Gablenz noch saniert und Bernsdorf schon geschlossen ist und der Ersatzneubau noch nicht einmal begonnen wurde??? Für uns Trainer ne sehr interessante Frage.

Wie´s geht, zeigt Zwickau mit der Glück-Auf-Halle. Was spricht denn dagegen, den Chemnitzer Norden am Standort Küchwald und bei der Gelegenheit den Eissportkomplex mit einer 50m- Wettkampfschwimmhalle für die Öffentlichkeit und die Vereine aufzuwerten und  dem Chemnitzer Schwimmsport die Bedeutung zurückzugeben, die er früher mal hatte? Es tut mir sehr leid, das so sagen zu müssen, aber für mich persönlich ist das kleinkariertes und kurzsichtiges Denken, hier gerade in dieser Zeit, in der nicht zwingend derart gespart werden muss, gegen die Ziele der Petition und damit auch gegen eine sinnvolle Investition zu sein und damit diese einmalige Chance für den Chemnitzer Norden und überhaupt für die noch höhere Attraktivität (auch sachsenweit über die Stadtmauern hinaus) der Sportstadt Chemnitz (wie wir uns gern bezeichnen) im allgemeinen und den Chemnitzer Schwimmsport im Speziellen zu vertun.

Wenigstens weiß jetzt jeder, was bei der SPD- Fraktion mit „Maß halten!“ gemeint ist, deswegen danke für deine ausführliche Antwort, die du ja nahezu wortgleich den Petenten hast zukommen lassen (als einer der wenigen Stadträte :'( , aber dafür  :great: ). Schade allerdings, dass du in dieser Sache offenbar keinerlei  „Bauchschmerzen“ verspürst…

Und um es klar zu beantworten: Ja, wir brauchen in Chemnitz diese 3.  50m-Halle! Wie gut, dass das ca. 13.000 Leute auch so sehen – oder sind das alles Ignoranten, die die Augen vor den Chemnitzer Zwängen und Realitäten verschließen? Nein, da sind schon ganz vernünftige Leute mit Weitblick dabei, die es gut finden, wenn man sich auch in Chemnitz ´was Sinnvolles trauen würde, das sich am Ende lohnen und auf das man stolz sein kann.
 
« Letzte Änderung: Dienstag, 7 Februar 2017, 17:22:15 von siLVersurger »
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Offline siLVersurger

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Re: Petition zur Zukunft des Chemnitzer Schwimmsports
« Antwort #12 am: Dienstag, 7 Februar 2017, 01:15:24 »
Tja, da wird seit Jahrzehnten ein Schwimmbad neu gebaut, und trotzdem herrscht Unzufriedenheit,  weil es keine 50-Meter-Halle ist. Ist ein bisschen wie bei "Der Fischer und seine Frau"...
Wenn es denn so wäre... :noahnung: aber es ist noch nicht ´mal ein bisschen wie beim "Fischer un sine Fru"! :nono: :sagja:  (Vor allem fehlt die Stelle:"Geh' nach Haus'- sie hat(haben) es schon!" ;) )
Also geschenkt! ::)
« Letzte Änderung: Dienstag, 7 Februar 2017, 08:08:21 von siLVersurger »
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Offline Quadriot

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Re: Petition zur Zukunft des Chemnitzer Schwimmsports
« Antwort #13 am: Donnerstag, 9 Februar 2017, 01:25:47 »
Okay, wenn ich mich strikt ans Original-Märchen halten soll, magst Du Recht haben.

Wir sprechen hier aber von einer Situation,  in der die Stadt eine Menge Geld in den Sport pumpt. Im Haushalt u.a. für den Eislaufsport bzw. die dort fast jeden Abend laufenden Freizeitnutzer. Kannst ja mal in Dresden oder Leipzig versuchen, im Mondschein auf ner Eislaufbahn Deine Runden zu drehen.


Und der Schwimmsport wurde mit mehreren Millionen bedacht, damit aus der 50-Meter-Halle im SpoFo eine Wettkampftaugliche wird.
Die neue 25er in Bernsdorf scheint übrigens ein separates Schwimmsportbecken zu bekommen, mit 6 Bahnen, das ist zeitgemäß. Da kann im Nichtschwimmerbecken die Aquarium Fitness stattfinden und gleichzeitig können Jugendliche nebenan Schwimmtraining absolvieren. Im 50-Meter-Wettkampfbecken wird tendenziell keine Aqua Fitness stattfinden. Da guckt von der Omi maximal noch die Poolnudel aus dem Wasser raus.
Und wenn der Vergleich mit Zwickau kommt: außer der Gl*ck**f-Halle gibt es dort eben nur noch ein Hallenbad. Todschick zwar, aber eben von den Maßen eher ein pompöses Badezimmer. Die haben eine solche Halle unbedingt gebraucht,  keine Frage.


Gibt auch noch anderen Sport, der gerade Förderung erhält, es geht Geld ins Hauptstadion im SpoFo und an die Kunsturnhalle.
Und für eine uns nicht ganz unbekannte Turnhalle wurden letztes Jahr Gelder für nen neuen Hallenboden beschlossen.


Also, der Sport kommt nun wirklich nicht zu kurz. Und da der Schwimmsport das Aushängeschild des Chemnitzer Sports ist: wenn die Baumaßnahmen fertig sind (ja, Hallen müssen auch mal saniert werden, so was kommt vor) wird Chemnitz dem voll gerecht und ist im Vergleich mit anderen Städten sehr gut aufgestellt.




Offline siLVersurger

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Re: Petition zur Zukunft des Chemnitzer Schwimmsports
« Antwort #14 am: Freitag, 10 Februar 2017, 19:18:36 »
Okay, wenn ich mich strikt ans Original-Märchen halten soll, magst Du Recht haben.

Wir sprechen hier aber von einer Situation,  in der die Stadt eine Menge Geld in den Sport pumpt. Im Haushalt u.a. für den Eislaufsport bzw. die dort fast jeden Abend laufenden Freizeitnutzer. Kannst ja mal in Dresden oder Leipzig versuchen, im Mondschein auf ner Eislaufbahn Deine Runden zu drehen.


Und der Schwimmsport wurde mit mehreren Millionen bedacht, damit aus der 50-Meter-Halle im SpoFo eine Wettkampftaugliche wird.
Die neue 25er in Bernsdorf scheint übrigens ein separates Schwimmsportbecken zu bekommen, mit 6 Bahnen, das ist zeitgemäß. Da kann im Nichtschwimmerbecken die Aquarium Fitness stattfinden und gleichzeitig können Jugendliche nebenan Schwimmtraining absolvieren. Im 50-Meter-Wettkampfbecken wird tendenziell keine Aqua Fitness stattfinden. Da guckt von der Omi maximal noch die Poolnudel aus dem Wasser raus.
Und wenn der Vergleich mit Zwickau kommt: außer der Gl*ck**f-Halle gibt es dort eben nur noch ein Hallenbad. Todschick zwar, aber eben von den Maßen eher ein pompöses Badezimmer. Die haben eine solche Halle unbedingt gebraucht,  keine Frage.


Gibt auch noch anderen Sport, der gerade Förderung erhält, es geht Geld ins Hauptstadion im SpoFo und an die Kunsturnhalle.
Und für eine uns nicht ganz unbekannte Turnhalle wurden letztes Jahr Gelder für nen neuen Hallenboden beschlossen.


Also, der Sport kommt nun wirklich nicht zu kurz. Und da der Schwimmsport das Aushängeschild des Chemnitzer Sports ist: wenn die Baumaßnahmen fertig sind (ja, Hallen müssen auch mal saniert werden, so was kommt vor) wird Chemnitz dem voll gerecht und ist im Vergleich mit anderen Städten sehr gut aufgestellt.
Im 50-Meter-Wettkampfbecken wird tendenziell keine Aqua Fitness stattfinden - da haste Recht, logisch. Den Vergleich mit der Glück-Auf-Halle hatte ich nur wegen des top Preis-Leistungs-Verhältnisses (ca. 15 Mio EUR) bemüht. Im übrigen verfügt diese Halle (wie üblich) über ein Lehrschwimmbecken, in dem Wassergymnastik, Aqua Fitness oder Aqua-Zumba stattfinden (u.a. Omi mit der Poolnudel) ;) - das war ja wohl - soweit ich weiß - auch der Plan für den Küchwald... ;)

Und der Schwimmsport ist eindeutig nicht das Aushängeschild des Chemnitzer Sports! Wüsste nicht, wer das behauptet hat :noahnung: Ist dieser Eindruck entstanden? Und dass die jetzigen Konzepte dem Bedarf gerecht werden und man (dann irgendwann einmal) sehr gut aufgestellt ist, gut, darüber kann man sich auch noch streiten, ich bin da jedenfalls anderer Meinung.

Aber es ist ja jetzt eh vorläufig erst einmal gegessen, was soll´s. So ist Demokratie und zu akzeptieren.
Hab die Debatte des Stadtrates in der Sache jetzt noch mal angesehen.
« Letzte Änderung: Freitag, 10 Februar 2017, 20:20:26 von siLVersurger »
Hart im Geben...

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