Autor Thema: Presse Nationalmannschaft  (Gelesen 1600 mal)

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Offline Bruno Borelli

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Presse Nationalmannschaft
« am: Mittwoch, 15 Februar 2012, 11:37:15 »
Habemus Pelefanti!
Wir sind Nationaltrainer
Unser Pizzamann ist Pelefanti I.!

Aus dem neuen Basketball-Mekka berichten exklusiv für BILD NeukirchenWolfgang Hausmann und Jens Jacke

Es ist eine Jahrtausendsensation! Pelefanti aus der sächsischen Stadt Chemnitz ist der neue Nationaltrainer. Der erste Chemnitzer seit über 700 Tagen auf dem heiligen deutschen Basketballthron. Oberhaupt von über 1000 Basketballmanagern in ganz Deutschland!

Dienstag, 8:04 Uhr sprach unser neuer Nationaltrainer zum ersten Mal zu uns als Pelefanti I.! Ganz Chemnitz und Umgebung brach in Jubel aus und die Menschen riefen "Viva il Pelefanti". Der Nachfolger von Will Freeman lenkt ab nun die Geschicke des deutschen Basketball Nationalteams.

Wer ist dieser Mann, der so die Sachsen so stolz und glücklich macht? Eigentlich ein Berliner, wa! Die meisten kennen ihn als Chemnitzer Pizzamann oder erlebten ihn bisher als Hüter der Murmeltieren. Doch seine zotteligen Nager dümpeln schon seit Jahren im Mittelfeld der zweiten Bundesliga herum. Kann der überhaupt Bundestrainer? Warum ausgerechnet der Zotteldomteur aus Sachsen?

Gleich nach seiner Wahl gratulierte BILD Pelefanti. Und fragte nach den Gründen seiner Kanditatur. Dazu unser neuer Chef: "Es wollte kein anderer machen! Erst als ich kanditierte, wollten auf einmal alle." Wahrscheinlich um ihn zu verhindern! Schließlich kündigte er an in Zukunft nur noch auf Spieler aus der Chemnitzer Region zu setzen. "Bei denen weiß man einfach was man hat. Die haben nicht gleich den Kackstift in der Hose (A.d.R.: Ausdruck für Körperfehlfunktion in Folge großer Aufregung oder Angstzustände) wenn mal bisschen Gegenwind von den Rängen kommt." so der Pizzaboy gegenüber BILD Neukirchen.

Was heißt das jetzt für das deutsche Team? Nie mehr Pramreiter, Cremer oder Dachsbau?

Nach unseren Informationen: Ja! Die neuen deutschen Helden heißen: Fehlandt, Juchard, Atwell, Dauerbrenner Haag, Neset oder der Pimperl. Letztgenannter brachte Pelefanti erst auf die Idee sich zu bewerben. Er wollte endlich mal einen richtigen Trainer auf dem wichtigsten Posten und überzeugte seinen neuen Vereinsboss, die Sache selbst in die Hand zu nehmen.

Doch damit nicht genug! Auch Spieler die bisher nur von einer Nominierung träumen konnten, haben nun aussichtsreiche Chancen auf eine Nationalmannschaftskarriere. Dazu gehören Ganus, Kemnitz oder Franz Xaver Hungen, das Neukirchener Urgestein. Bei Kay Kemnitz ist es nur der Name. Ganus kennt jeder in Chemnitz und wollte schon immer mal Nationalmannschaft spielen.

Die Nominierung Hungens kommt aber nicht überraschend! Der Junge hat es sich einfach verdient. Und der neue auf dem Chefsessel hat einen großen Stab! Da gibt es viele, auf deren Unterstützung Pelefanti angewiesen ist, denn so richtig viel Ahnung vom Basketball hat er selbst nicht. Und damit muss er eine Reihe von Forderungen erfüllen. Die Redaktion der BILD begrüßt in jeder Hinsicht die erwartete Nominierung von FXH!

Geht das gut mit dem Murmeltiermann?

Die Gemeinde ist skeptisch gegenüber dem neuen Mann. Er wurde zwar mit großer Stimmenmehrheit ins Amt gewählt, aber die Zufriedenheit mit ihm liegt nur bei 58%. Wahrscheinlich sind seine ersten öffentlichen Äußerungen Schuld daran! Er gab an eigentlich selbst keine Arbeit machen zu wollen: "Warum soll ich das tun? Ich habe verlässliche Chemnitzer Spieler und ein riesigen Helferstab. Auch fast alles Chemnitzer. Der Laden läuft von selbst! Ich treffe nur noch paar letzte Entscheidungen per Münzwurf."

Na hoffentlich hat er schon gelernt die Münze aufzufangen!

Sein neues Motto: "Siege sammeln statt Niederlagen. Mit harten Arbeitern zum Erfolg. Wenn es schief geht? Ich bin gewählt. Ich sitze das aus!"

Und Pelefanti I. ist nicht der erste Nationaltrainer aus den Reihen der Chemnitzer Basketballgemeinde. Vor 8 Jahren saß Iak auf dem Posten. Und schon damals berichtete BILD Neukirchen von einer Reihe Skandalen, öffentlichen Verfehlungen, aber auch einer Reihe von Erfolgen. Er war der letzte Nationaltrainer, der die Deutschen in ein Endspiel führte. Damals die Europameisterschaft in der Türkei. Iak verabschiedete sich gleich nach seiner Wahl für einige Tage um seinen Erfolg ausgiebig zu feiern. In dieser Hinsicht hat sich unser neuer  Coach wohl einiges von seinem Vor-Vor-Vorgänger abgeschaut?

Auch Pelefanti war erst einmal lange Zeit für niemanden zu erreichen und tauchte ab für einige Stunden. Die öffentliche Kritik daran schien ihn aber nicht zu stören. Schließlich erreichte sie ihn ja nicht.

Für Pelefanti geht die Reise ebenfalls in die Türkei. Wieder steht die Euro an. Während sich das Trainerteam mit den deutschen Gegnern beschäftigt, macht sich der Chefcoach über die Gastgeber seine Gedanken. Kennt er die Mentalität der Gastgeber und kann sich bei den Spielen auf die heiße Atmosphäre einstellen?

BILD sagt ganz klar JA! Pelefanti lebt seit einiger Zeit in Berlin. Dadurch kennt er das Land wie kaum ein anderer.

In der Heimatstadt des frischgebackenen Nationaltrainers herrschte jedenfalls den ganzen Tagen riesige Freude und Begeisterung. Stefan O. äußerte sich zum großen Coup: "Mier hamm hier ne nur gute Gewichtheber un Kuchelstoßer. Näh, mir hamm jetz sogar än Natschonalträner von hier. Guck da nüber zum ollen Nischel, da steht sei Name dran!"

Das Denkmal von Karl Marx, genannt der Nischel (A.d.R.: Karl Marx war vor vielen Jahren ein beliebter Arbeitgeberpräsident, der viel für die Stadt getan hat) wurde gestern morgen mit einem neuen Schriftzug verziert.
Mit einem Namen, der wie kein zweiter für die Stadt Chemnitz stehen wird: Pelefanti!
"....weil irgendwann alles mal kaputt geht. Du wirst es auch noch gewahr werden, eines Tages fällt Dir einfach ein Bein ab."

Offline Bruno Borelli

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Re: Presse Nationalmannschaft
« Antwort #1 am: Donnerstag, 16 Februar 2012, 23:52:18 »
Erster Ärger um neuen Nationaltrainer
Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Ossi-Fanti

Aufbruchstimmung oder schon Zappenduster? --- Nur noch wenige unterstützen Pelefanti I.! --- Umfragewerte im freien Fall! ---
Mit nur 29% Popularitätswert der unbeliebteste Nationaltrainer der Welt --- Günstlingswirtschaft und Kungelei werden dem neuen Nationaltrainer vorgeworfen. --- Was für ein Fehlstart!

Für BILD Neukirchen berichten aus Chemnitz Klaus Kupferberg oder Holger Klotz

Was für ein irrer Tag in Deutschland! Die Schlagzeilen überschlugen sich am Wieverfastelovend. Doch nicht das närrische Treiben im Rheinland war Auslöser. Nein, es waren die Katzen von Beate Zschäpe, Markus Lanz‘ Übernahme von „Wetten Dass“ und dann mal Bundespräsident Wulff. Doch dann platzte die Bombe in Chemnitz. Jetzt wurden alle Nachrichten des Tagen in den Schatten gestellt.

Gegen den frischgebackenen Basketballnationaltrainer Pelefanti I. wird ermittelt

Irre was da läuft. Vor 3 Tagen war er noch der Strahlemann. Jetzt ist er für viele nur noch ein Hampelmann. Unglaubliche 69 % lehnen ihn als Bundestrainer ab! Das gab es noch nie. Selbst der Rückhalt bei seinen eigenen Wählern fällt dramatisch. Viele die ihn vor 3 Tagen noch ins Amt gewählt haben, wenden sich inzwischen ab.Und es droht die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wegen Vorteilsnahme im Amt und Begünstigung von persönlichen Freunden und Partern! Ein schlimmer Vorwurf in unserem Land.

Was wird ihm vorgeworfen? Pelefanti hatte angekündigt nur noch auf Spieler aus Ostdeutschland, speziell aus der Chemnitzer Region (A.d.R.: Chemnitz liegt in Ostdeutschland) in der Nationalmannschaft setzen zu wollen. Und er machte auch Ernst. Nur einen Tag nach seiner Wahl räumte er den Kader auf und nominierte über 10 Chemnitzer Spieler in den Kader. Ein Skandal für die meisten Manager. Besonders die Berufung von Kay Kemnitz fand außerhalb der Region kein Verständnis.

Ein Manager brachte es auf den Punkt: „Das ist doch ein Witz? Es sollten verdammt nochmal die Leute davon profitieren, die ihre Spieler auf Topniveau trainiert haben. Das kann ja dann noch so nett gemeint sein vom Pelefanti, aber mir persönlich geht sowas mächtig gegen den Strich.“


Der konkrete Vorwurf: Der Murmeltiermann soll sich seine Stimmen mit Versprechungen an die deutschen Manager erschlichen haben. Mit großspurigen Ankündigungen wusste er zu überzeugen. Deutschland sollte wieder um Titel mitspielen. Doch nach der Wahl spielt er mit seinen Wählern.

BILD Neukirchen fand heraus: Die Idee zur Übernahme der Nationalmannschaft entstand an einem feuchtfröhlichen Abend im Skiurlaub mit vielen seiner Freunde. Einer davon hatte dazu eingeladen und den ganzen Trip nach Sölden auch bezahlt. Es handelt sich wohl um einen Chemnitzer Manager mit chilenischen Wurzeln. An diesem Abend wurde die Nominierung von Kay Kemnitz als erstes klar gemacht. Am gleichen Abend entstand auch das Pelefantis Wahlkampfteam und der ganze Trainerstab. Nach Mitternacht wurden dann die Geschenke verteilt. Der Chefscout bekam seinen Neset, der Leipziger Berater seinen Haag und der Anwalt seinen Atwell. Borelli, langjähriger Ligakollege und Vertrauter des Nationaltrainers, durfte sich über die Berufung von Franz-Xaver Hungen freuen. Dieser war zum Zeitpunkt des Versprechens gar nicht in Borellis Verein, da er ihn vor einiger Zeit verkauft hatte. Die restliche Geschichte ist schnell erzählt. BILD weiß inzwischen: Borellis Mannschaft strengte sich im letzten Ligaspiel der abgelaufenen Saison besonders an. Dies bedeutete den sicheren Klassenerhalt von Pelefantis pelzigen Nagern. Hungen wurde schnell zurück gekauft. Und Neukirchen hatte seinen ersten Nationalspieler.


Verlass ist eben auf den Papa in der Truppe! Und sie haben Spaß im Osten.

Für die Berufung von Lutger Fehlandt sollen sogar halbnackte Go-Go-Tänzerinnen aus seinem eigenen Club auf das Hotelzimmer gekommen sein.  Hoffentlich steht Pelefanti nicht selbst bald ganz nackt da!Denn auch in Chemnitz wächst der Unmut über seine ersten Amtshandlungen! Viele hatten sich die Berufung eigener Spieler erhofft und wohl bereits vor der Wahl Zusagen dafür erhalten. Mr. Sheed, Manager der Chemnitz 79ers versteht nicht, wieso für seinen Ferdinand Kemnitz im Kader der Nationalmannschaft kein Platz sein soll. Auch Manager V. Ballers aus Klaffenbach ist enttäuscht! Er gehörte zu den größten Befürwortern Pelefantis. Doch Till Julius Zappenduster, seit Jahren ein verlässlicher Center seinem Dropsverein, wurde nicht berufen!

Der Clubboss äußerte jedoch nur verhaltene Kritik gegenüber BILD: „Ich akzeptiere diese Entscheidung! Klar ärgere ich mich. Klar bin ich sauer, dass die ganze Arbeit, das nervenaufreibende Training, das Hochzüchten nicht belohnt werden. Vielleicht sollten wir aber auch mal (endlich) akzeptieren, dass es eben keine 1000 Bundestrainer gibt, sondern einen Bundes-Fanti. Er trägt die Verantwortung und er wird, gemeinsam mit seinem Team, die Aufgaben bewältigen!...“

Zappenduster spielte vor seiner Klaffenbacher Zeit bereits in Kiel und München. Das machte eine Nominierung für Pelefanti sehr schwer! Gehen jetzt die Ost-West-Diskussionen wieder los?


Auf weitere Vorwürfe geht der Amtsinhaber gar nicht ein. Interviews gibt er nur gegenüber BILD Neukirchen. Auf die Frage ob er seinen Kurs ändern wird, wenn die ersten Partien mit den umstrittenen Spielern in die Hose gehen, hatte Pelefanti nur ein müdes Lächeln übrig: „Ich bin gewählt. Ich ändere nicht. Wenn mir jemand etwas vorwirft, soll er das vor Gericht beweisen. Punkt.“

Überall in Deutschland herrscht Verunsicherung. Alle diskutieren darüber, ob man den Nationaltrainer vorzeitig abberufen kann. BILD sagt: Klares Nein! Der Nationaltrainer ist für zwei volle Spielzeiten gewählt und kann nicht vorher abgesetzt werden. Nur seine Wiederwahl in 2 Jahren ist so in Gefahr.

Und wenn der Gegenwind noch rauer wird und Pelefanti duch die ständige Kritik die Lust am Amt verliert? Darf der Trainer der Nationalmannschaft selbst zurücktreten? Da ist man sich unsicher.


BILD Neukirchen fragte nach bei Horst K.: „Wenn man keine Lust mehr hat, dann bringt das nichts mehr. Dann sollte man zurücktreten. Dafür muss dann auch das Volk Verständnis haben! Es wird ein gescheiter Nachfolger gewählt und keiner redet mehr über seine Amtszeit!“

Ob über die Eskapaden unseres Ossi-Fanti noch lange geredet wird entscheidet sich wohl nächste Woche. Am Montag startet die EM in der Türkei. Im Sport ist es ja immer so: Wer gewinnt hat Recht! Wenn Haag, Ganus, Kemnitz und Co. die ersten Siege einfahren, hat der Neue auf dem Chefsessel alles richtig gemacht.


BILD Neukirchen ist natürlich dabei wenn es am Montag gegen Island um die ersten Punkte geht. Hoffentlich haben die Katzen von Beate Zschäpe bis dahin einen neuen Besitzer gefunden…
« Letzte Änderung: Freitag, 17 Februar 2012, 00:11:10 von Bruno Borelli »
"....weil irgendwann alles mal kaputt geht. Du wirst es auch noch gewahr werden, eines Tages fällt Dir einfach ein Bein ab."

Offline pizzapasta

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Re: Presse Nationalmannschaft
« Antwort #2 am: Sonntag, 19 Februar 2012, 12:25:13 »
Der Leviathan - Sportteil Jahnsdorf mit zwei kurzen Presseberichten über das NT. (Danke Hobbes!)  :great:


Hat Pelefanti dem Ansehen des Amtes Schaden zugefügt?

Was wurde nicht alles geschrieben in den letzten Tagen: von einem peinlichen Akt war da die Rede, die Nationalmannschaft soll nur noch Ostdeutschland repräsentieren, eine Schande sei das und eine Armutserklärung noch dazu!

Alles halb so wild liebe deutsche Community! Der neue Nationaltrainer hat mit einer Art "Guerilla-Marketing" (O-Ton Pelefanti) das Interesse am Team, welches im Wahlkampf aufkam, aufrecht erhalten wollen - die rege Beteiligung vieler Manager in der NT-Plauderecke spricht für einen vollen Erfolg! Ganz nebenbei konnten so noch ein paar Klischees und Vorwürfe aus dem Wahlkampf bestätigt werden. Die Nominierung der vielen Chemnitzer Spieler mag so mancher Manager sofort als Scherz erkannt haben, andere glaubten bis zuletzt an zwei Saisons Kemnitz, Hungen, Ganus&Co für Deutschland. Mittlerweile sind alle wieder zu ihren Vereinen abgereist und die großen Jungs dürfen ab Morgen wieder ihr Können beweisen.



Neuen "Capitano" braucht Chemnitz...äh...das Land

Zum neuen Teamkapitän wurde das "KMS Wunderkind" Marko Tieg ernannt. Warum gerade er? Erstens versteht er als geborener Chemnitzer den neuen Nationaltrainer ganz gut. Zweitens kann er die Anweisungen wunderbar in Hochdeutsch für die des Sächsischen nicht mächtigen Spieler übersetzen, weil er schon seit mehreren Saisons im Exil spielt. Drittens beschimpft ihn sein "Herrchen" Will Freeman in letzter Zeit regelmäßig. Beispiele gefällig? "Schwuchtel Tieg", "Kein Spieler auf in der BB Welt spielt so mies wie Tieg". Einen erniedrigten, deprimierten Starspieler kann sich die Nationalmannschaft aber nicht leisten, darum wurde Tieg zum neuen "Capitano" auserkoren, was ihn hoffentlich genügend neue Motivation verleiht.