Mit Sieg aus der Saison verabschiedet - Junges Konzept mit ersten Erfolgen
Am vergangenen Sonntag stand für die junge dritte Garde der Niners das letzte Spiel der Saison 2009/2010 an. Gegen den BBV Leipzig II sollte als Krönung der Saison noch ein Sieg her, war doch der vierte Platz schon im Vorfeld manifestiert. Das Spiel glich eher einem lockerem Sommerspielchen, vor allem in den ersten 20 Minuten. Obwohl die Leipziger nur zu sechst und sichtlich unmotiviert anreisten, konnte Chemnitz sich nie absetzen und musste nach dem ersten Viertel sogar einen Rückstand (12:13) hinnehmen. In den zweiten zehn Minuten konnten sich die Niners dann aber in der Offense bessere Wurfchancen erarbeiten und die Defense auf dem gleichen Level halten. So konnte man mit einem Vorsprung von 31:25 in die Kabine gehen.
In der zweiten Hälfte wurde der Vorsprung dann größtenteils verwaltet. Nachdem man nach dem dritten Viertel noch mit 48:44 nur knapp in Führung lag, setzte man sich im letzten Spielabschnitt dank der nun besseren Kondition ab und konnte am Ende mit 66:55 einen ungefährdeten Sieg nach Hause bringen, an dem sich auch jeder Spieler noch einmal beteiligen konnte.
für Chemnitz spielten: Fischer, Pollrich (11 Punkte/ 3 Dreier), Leuteritz (6/2), Meißner (2), Gröning (4/1), Rabe (4), Graf, Leonhardt (1), Brim (19/1), Möllendorf (5/1), Demuth (4), Nagler (10)
Letztendlich bleibt nur noch die Auswertung der Saison übrig: Dieses Jahr gelang es seit Langem wieder einmal, die dritte Mannschaft zu einer echten Jugendmannschaft zu machen und die Spieler, die größtenteils als Doppelstarter mit der JBBL die Playoffs erreichten, an den Männerbasketball zu gewöhnen. Bedenkt man, dass man bis kurz vor Ende der Saison auch um den Aufstieg mitspielen konnte, muss man diese Saison als großen Erfolg werten. Des Weiteren haben sich einige Spieler auch für höhere Aufgaben empfohlen, weshalb dieses Konzept auch in Zukunft angewendet werden muss. Vielleicht gelingt es auf diesem Weg, das ein oder andere Talent so zu fördern, dass es den Sprung in den Profibereich schaffen kann.
Den letzten Absatz möchte ich nutzen, um mich noch einmal persönlich bei Norman Demuth zu bedanken. Er absolvierte am Wochenende sein letztes Spiel für die dritte Mannschaft. Leider zieht es ihn aus beruflichen Gründen weg von Chemnitz. Norman hat in den letzten drei Jahren die Mannschaft nicht nur spielerisch geholfen, sondern sie auch durch seine Art zusammengehalten. Außerdem war er in jeglicher Hinsicht ein Vorbild für junge Spieler. Deswegen will ich ihm im Namen der gesamten Mannschaft alles Gute im weiteren Leben wünschen. Danke für Alles, Norman.
Felix Schreier
Trainer 3. Mannschaft