Hatte vorher auf einen französischen Sieg getippt, auch wenn ich dabei eher an Defrasne oder Fourcade dachte. Allerdings konnte man dem Jay schon einen Sieg zutrauen, da die Leistungsdichte bei den Männern sehr, sehr hoch ist. Ein Unbekannter ist er definitiv nicht.
Allerdings war das heute schon eine große Lotterie, da die Starter ab Nr. 40 eigentlich gar nicht hätten starten brauchen und die zwischen 15 und 40 schon extrem benachteiligt waren.
Allerdings hat man bei den deutschen Kommentatoren gerstern und heute schon wieder der Eindruck, wenn ein deuscher Springer, Biathlet oder Läufer nicht die erwarteten Ergebnisse bringt liegt es nie daran dass andere besser waren sondern am Wind, am Wachs, am Regen oder am Schnee.
Gerade bei Skispringen macht mich diese Entwicklung in den letzten Jahren fast krank. Die Reporter beobachten und kommentieren fast ausschließlich die Windwerte am Schanzentisch, im oberen, mittleren und unteren Bereich und im Zuschauerbereich. Vor 10 Jahren hat es auch schon Wind gegeben wie vor 20 und auch vor 30 Jahren. Nur damals wurde ab und zu auch mal über technische Fehler, perfekte Absprünge, gute Haltung oder hervorragende Flugeigenschaften gesprochen. Irgenwann werden die Typen auch noch über den Wind reden, den sie während der Übertragung aus ihren Ärschen lassen!