Das mit dem Brühl stand im Raum, aber da die Uni mit dem Verweis auf die zurückliegenden Investitionen und was derzeit so gemacht wird (wie heute Startschuss für den Weinholdbau) ihr Interesse an einer Umsiedlung sich in Grenzen hält...
Wie, das Interesse der Uni hält sich in Grenzen? Der Vorschlag kommt doch von der Uni, sprich Herrn Matthes, selber.
Beziehungsweise hört man immer überal nur positives von ihm über die Idee.
Zu der Sache mit der Konkurrenz zur Reichenhainer Straße. Meines Wissens soll in das Post-Gebäude sowieso primär die Phil-Fak. Also eher Konkurrenz zur Wilhelm-Raabe-Straße. Der Weinhold-Bau wird ja, wenn er denn im Jahre 2014 fertig ist, auch etwas an Kapazität einbüßen, weil er zwei Etagen "verlieren" wird.
Der Matthes kann viel erzählen, erst recht um den Titel "Stadt der Wissenschaft" zu gewinnen. Was dann tatsächlich dahinter steckt, steht auf einem anderen Papier.
Wenn die Phil-Fak dort hin soll, wird das ganze für mich noch unverständlicher. Als halber Phil-Fak'ler war ich in meinen ganzen Studienjahren bisher nur zu einer einzigen Veranstaltung in der StraNa. Würde doch mehr Sinn machen, wenn dort zum Beispiel die Chemiker hinziehen, die ja auch in der StraNa Laborräume haben. Zumal die Phil-Fak erst ein neues/saniertes Gebäude am Thüringer Weg bezogen hat. Soll die Phil-Fak wirklich in die Stadt, müssen dort auch etliche Unterrichtsräume entstehen, anders würde es wenig Sinn ergeben. Aber kann ich mir gut vorstellen, dass die Herren Oberen gerne die Geisteswissenschaften los wären und vom Campus abschieben würden, sind ihnen doch ein Dorn im Auge - aber gut genug, um ihnen die große Mengen an Studenten zu bescheren, derer sie sich dann rühmen
Was mMn wirklich Sinn machen würde, wäre eine Schaffung zweier Uni-"Zentren": einmal Reichenhain und zum zweiten in der Innenstadt, Raabe-Straße weg, Erfenschlag weg. Zwischen Zentrum und Reichenhain gäbe es ja auch noch Platz für Wohnraum...