Autor Thema: Buzzerbeater Presseschau  (Gelesen 15802 mal)

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Online Theees99

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Re: Buzzerbeater Presseschau
« Antwort #240 am: Montag, 22 März 2010, 08:51:33 »
 :clap: :party: :clap: :party: :clap: :party:

Zitat
Aufstieg gelungen, ungläubige Euphorie in ganz Chemnitz
Wie satt Relegation der Weg in die 2. Liga führt

Fast resigniert ergaben sich die Brennenden Altbauten Bockenheim in den letzten Minuten den HornyBallers am gestrigen Finalabend der Liga III.3. Zu konsequent und motiviert schienen die Gäste aus Chemnitz an ihrem Traum, dem Aufstieg in die zweithöchste Spielklasse, zu glauben.War das Spiel am Vorabend in Hallen der Hornys noch bis in die letzten Sekunden spannend gewesen, konnten die Altbauten der harten Verteidigung der Gastmannschaft nichts merh zusetzen. Mit einem  überzeugenden 85:73 feierten BigAl and the HornyBallers ihren Sieg. Die rekordverdächtigen 2130 mitgereißten Fans konnten nicht glauben, das es tatsächlich zum Aufstieg gereicht haben sollte: „Ich glaub das nicht! Ich glaub das nicht! ICH GLAUB DAS NICHT!!!“ waren die Worte von Ringo Star, einem großen Verehrer der HornyBallers. „Unglaublich! Ich war dabei, um das zu sehen!!!!“, war auch Balleranhänger Kai Müller total begeistert, „Liga II, ich raste aus!!!“ Zu normalen Aussagen war an diesem Abend keiner mehr im Stande. Bis in die Morgenstunden wurde sowohl in Bockenheim als auch in Chemnitz gefeiert und auch herbeigerufene Polizei vermag die Euphorischen nicht zum Heimgehen zu bewegen.

„Ich kann es nicht fassen, der Aufstieg war das letzte, mit dem wir Anfang der Saison gerechnet haben! Das ist eine Cinderella-Story“, feixte Manager T. Hees mit den Strategen Trainer Wakeham und Vize Bybin im Arm in unsere Kamera. Er spielte damit auf die vor der Saison getätige Zielsetzung Platz 6 und auch die sehr durchwachsene Saison mit vielen Skandalen und der Abstiegsbedrohung an. Auch Spieler waren komplett aus dem Häuschen und waren volltrunken inmitten der eigenen Fans zu keinen verständlichen Aussagen zu bewegen.


Porgen Most

Quelle

Offline Bruno Borelli

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Re: Buzzerbeater Presseschau
« Antwort #241 am: Mittwoch, 24 März 2010, 18:19:23 »
Nussknacker vor Start in Hammer-Liga
 
Zeigt den Großen Eure Zähne!
 
Das Erzgebirgs-Wunder geht in die nächste Runde! Am Samstag starten Neukirchens Basketballer in ihr größtes Abenteuer...
 
Für BILD berichten aus Neukirchen Karl-Dieter Speckhahn und Rolf Tannebaum
 
Am Sonntag war es endlich soweit. Die kleine Gemeinde im nördlichen Erzgebirge stand erneut Kopf. Und das lag wieder einmal an den Körbjägern! Sie schafften den nicht für möglich gehaltenen Aufstieg in die 2. Liga. Damit gelang dem Verein um den umstrittenen Mäzen Borelli in 4 Jahren der Durchmarsch von der 4. Liga. Wahnsinn!
 
Zu BILD Neukirchen äußerte sich Borelli: "Kaum einer hat uns das zugetraut. Wir hatte den 5. niedrigsten Etat der Liga und galten als Abstiegskanditat vor der Saison. Wir wurden in einigen Hallen wie kleine Zirkusäffchen begafft und mit Erdnüssen beworfen! Jetzt werfen wir! Und zwar mit Geldscheinen!"
 
Aufregung nach Aufstiegsfeier
 
Die 48 Stunden nach dem Finalsieg hatten es in sich und sind noch immer nicht ganz aufgeklärt. Für den ersten Eklat sorgte Borelli mit einer Ankündigung. Im Gasthaus zum Griechen drohte unter Zeugen mit der Entlassung des ganzen Personals. Trainer, PR-Manager und der Vereinsarzt sollen angeblich noch in der Nacht nach dem Endspiel mehr Kohle gefordert haben. Und das trotz ständig gestiegener Bezüge!
 
Beim Trainer ruderte Borelli inzwischen wieder zurück: "Er bleibt in jedem Fall! Wir lieben ihn und er ist mit seiner Aufgabe hier noch nicht fertig! Um seine Gage zu bezahlen, entlasse ich aber den Manager und den Doktor. Der hat seit Monaten sowieso nicht einen Spieler auf der Liege gehabt. Das Grün des Golfclubs der Nachbargemeinde hat der häufiger gesehen als Blut und Binden!"
 
Auch Spieler wurden vor übertriebenen Gehaltsforderungen gewarnt! Wer zu viel will, kann gehen. Doch das Abenteuer 2. Liga will sich keiner der Nussknacker entgehen lassen. Deshalb bleiben alle an Board und der Club-Mäzen muss nur etwa 20.000 $ mehr an seine Basketballer überweisen als kletzte Saison.
 
Nach seinem Rausschmiss zuhause (BILD Neukirchen berichtete exklusiv vom Ehestreit nach der Bierdusche am Aufstiegsabend!) ist der Ergebirgs-Zausel wieder in seine Wohnung eingezogen und bereitet das Team auf die neue Saison vor.
 
Hoyzer, Kupferkerle und fliegende Kangurus waren gestern! Ratten, Stinktiere und der Teufel persönlich warten jetzt auf die Nussknacker....
 
Noch in Bockbierlaune erfuhr Borelli seine neuen Gegner. Die Bock-Bier-Boys werden einer davon sein. "Das wird kein Spaziergang! Hier musst Du in jedem Spiel mächtig Gas geben, um überhaupt eine kleine Chance zu haben."
 
Dazu kommt ein Problem für die Nussknacker: In der nächsten Saison gibt es keine Weihnachtszeit! Die stärkste Phase der Knacker. Und Ostern liegt ihnen überhaupt nicht. Aber genau dieses Fest steht vor der Tür!
 
Vielleicht findet man doch das ein oder andere Überraschungsei in Form von Punkten! Oder auch etwas größeres?
 
Denn seit 3 Tagen ist in Neukirchen das goldenen Buch der Gemeindeverschwunden. Nachdem alle Nussknacker sich darin verewigen durften, ist es nicht mehr auffindbar. Diebstahl wir nicht ausgeschlossen! Die Unterschriften von Hungen, Meixner und Graziosi sind inzwischen ein Vermögen wert...
 
 
« Letzte Änderung: Mittwoch, 24 März 2010, 21:32:08 von Bruno Borelli »
"....weil irgendwann alles mal kaputt geht. Du wirst es auch noch gewahr werden, eines Tages fällt Dir einfach ein Bein ab."

Online vitaminbonbon

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Re: Buzzerbeater Presseschau
« Antwort #242 am: Samstag, 27 März 2010, 13:15:09 »
Auf geht’s!

Mit dem heutigen Samstag startet nun schon die 12. Saison Buzzerbeater und für die Chemnitzer Vitaminjünger bereits die achte Spielzeit.
Vor den kraftstrotzenden Gesundheitsaposteln aus der sächsischen Metropole steht die vermutlich schwerste Saison ihrer Geschichte: Zum Abbruch kommt ein Umbruch, ein versuchter Ausbruch und der Versuch des Aufhaltens eines Zusammenbruches.
Die letzten Spiele, auch in der Chemnitzer Privat-Süper-Leage haben es deutlich gemacht: Die Ballers waren weit über ihren Zenit hinaus. Kaum noch Trainingsfortschritt, miserable Trefferquoten, zurückgehende Zuschauerzahlen und dazu sogar noch eine Heimniederlage gegen ratiopharmaka Ulm - das Ende schien nah!
Manager Vitamin Baller zog die Reißleine: „Ja, wir haben schwere Fehler gemacht. Zu spät haben wir den Ernst der Lage erkannt. Aber es ist auch menschlich sehr schwer, sich von langjährigen, verdienten Mitarbeitern zu trennen.“ Als sich die Vereinsführung dazu durchgerungen hatte, war es schier zu spät: Kaum noch ordentliche Übernahmeangebote, der Transfermarkt wie ausgefegt – zumindest für normal verdienende Ostmanager.
Trotz allem wurde der Hebel nun umgelegt und dem weiteren Abbruch der spielerischen Substanz Einhalt geboten: Die Umbruchsaison wurde ausgerufen.
Ziel ist der Ausbruch aus einer Todesspirale nach unten.
Und somit verließen alt gediente, gutverdienende Helden früherer Zeiten den Verein. Neue, unverbrauchte Spieler wurden verpflichtet. Auch setzt das Management in Zukunft stark auf einheimische Spieler. Unter dem Korb sollen bald Maximilian Gleißenberg (kam aus der superstarken ersten walisischen Liga nach Sachsen) und das Chemnitzer Urgestein Elias Rettenberger für Furore sorgen.
Den alt gedienten Shooting-Guard-Star Dargacz unterstützt in Zukunft Neuzugang Wong Jing Jon aus Hongkong. Er wurde durch das rührige Management aus der zweiten argentinischen Liga losgeeist.
Auch auf der SF-Position gab es eine Veränderung: Hier kam der chinesische Star Chemn Chufeng neu zu den Chemnitzern.

Auch die Marke des ausgeschenkten Bieres hat sich nun geändert. Der bisherige Partner hat sich überraschend (trotz erst im September abgeschlossenen Vertrages) zurückgezogen. Die Trauer hält sich aus geschmacklichern Gründen arg in Grenzen – hoffen doch Fans und Verantwortliche auf ein künftig leckeres Hopfengetränk aus der Region und notwendige finanzielle Unterstützung des neuen Partners.

Fakt ist: es wird eine schwere Saison für die Chemnitzer. Die Liga wurde komplett durcheinander gewirbelt. Kaum einschätzbare neue Teams sind nun die Gegner der Vitaminballer, aber auch absolute Spitzenteams wie die Showtruppe Milicic oder die sich kurzfristig umbenannte Dukes aus dem Chemnitzer Heckertgebiet. Unter dem Tarnnamen „Kaßberg Dukes“ (Kaßberg- Chemnitzer Gründerzeit-Nobelviertel) wollen sie ihre eigentliche Herkunft aus dem industriellen Plattenbaugebiet tarnen und sich so in die Herzen künftiger, westlicher Gönner spielen.

Nun - entscheidend is uffen Platz.
Der Kampf gegen den Abstieg hat bereits begonnen. Drücken wir den Chemnitzern Vitaminjüngern die Daumen!

 
 
27.03.2010
Freie Morgenpresse Chemnitz
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Offline dio

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Re: Buzzerbeater Presseschau
« Antwort #243 am: Samstag, 27 März 2010, 13:53:20 »
meine antwort wird leider noch ein paar tage/wochen warten müssen.. :)
 
vielleicht pünktlich zum duell :D

Offline dio

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Re: Buzzerbeater Presseschau
« Antwort #244 am: Mittwoch, 31 März 2010, 20:52:31 »
Zitat
Köhl drückt sich, Management enttäuscht!
 
 2 Jahre wurde im Lager der Dukes auf dieses Ereignis hingearbeitet. Abraham Köhl, gebürtiger Duke, im Draft jedoch von den Eurofighters gezogen, kehrt zurück auf den Spielberichtsbogen gegen die Dukes. Doch nada! Niente! Nachdem noch in den ersten beiden Duellen der Teams ein freundschaftlicher Umgang herrschte, zog Köhl in einem Interview über die Dukes, deren Fans und die Badeenten der Spieler her. Seitdem wird diesem Tag entgegen gefiebert. Jedoch liess das Management der Eurofighters verkünden, dass Köhl für das kommende Spiel am Freitag ausfällt!

Diese Hiobsbotschaft wurde von den Dukes sehr ambivalent aufgenommen. Einerseits war da Trauer, Köhl nicht mit allen erdenklichen Worten zu belegen, als auch Mitleid mit Abraham selbst. Somit wird er wieder seinem Bild in der Chemnitzer Buzzerbeater-Szene gerecht, in der er als mental nicht belastbares Nervenbündel und als haarrassistischer Querulant, der den Umgang mit normalhaarfarbigen sogut es denn geht vermeidet, gilt. Dabei war er es, der im letzten Aufeinandertreffen beider Teams 8 Sekunden vor Schluß den entscheidenen Layup netzte. Wo waren da seine Nerven? Damals war Köhl noch an das dukesche Mentaltraining gewöhnt, nicht an säuselnde und verhätschelnde Berater. (Anm.: gringolino, seines Zeichens Manager von Coca Cola Rabenstein, ist der Berater von Abraham; Mentaltraining ist bei den Dukes nötig, da es mehr Niederlagen scherbelt, als der Normalspieler ertragen kann)

Doch diese Zeiten sind vorbei, so war es nicht Köhl, sondern Ulf Regler, der damals die Eurofighters in die zweite Etage schoss und sie ebenso letzte Saison vor dem Abschied in die dritte Liga bewahrte.

Genug der romantischen Rückblicke, was zählt ist aufm Parkett und dort wird es am Freitag ein interessantes Duell, bei dem der deutsche Nationalmannschaftstrainer versucht, den Dukes die Favoritenrolle zuzuschieben. Doch die wollen wir ja gar nicht!

Das Management der Dukes bedauert das Fehlen von Abraham und wünscht ihm alles Gute auf seinem weiteren Weg, bei dem er hoffentlich denkt, bevor er den Mund aufmacht. Man ist gespannt, wie Abraham im Rückspiel auftritt und ob er wieder zu seiner Form findet.

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Re: Buzzerbeater Presseschau
« Antwort #245 am: Montag, 5 April 2010, 13:35:25 »
Ende des kalten Krieges in Chemnitz – Wandel durch Annäherung


Es war vor einigen Jahren, genauer gesagt vor 8 Spielzeiten und steht mittlerweile in jedem Geschichtsbuch: 
Die Stadt Chemnitz wurde geteilt – aus einer pulsierenden, blühenden Sportmetropole im Herzen Sachsens wurde ein zerstückelter Flickenteppich. Kleinstaaterei herrschte – um die 60 (echte oder „möchte-gern“) Basketballmanager kämpften um die Vorherrschaft in der vormaligen Sporthauptstadt. Und das bei weitem nicht immer mit fairen Mitteln. Die Zeit des Kalten Krieges brach aus und beherrschte das Alltagsleben. Beispielsweise trat ein umfangreiches Handelsembargo in Kraft: der Kauf/Verkauf von Spielern untereinander wurde stark reglementiert – nur mit einer Sondergenehmigung konnte innerhalb der Stadt noch gewechselt werden. Auch die Presse leistete ihren unrühmlichen Beitrag in dieser brisanten Zeit: Diffamierende Artikel, tendenziös und beleidigend, propagandistisch gefärbt bestimmten den Chemnitzer- BB- Blätterwald.
Es war die Weitsicht eines großen Managers jener Zeit, der über den Tellerrand schaute und die Entspannungspolitik einläutete: Willy Brandtballer leitete mit seiner Politik „Wandel durch Annäherung“ die neue Phase in der Chemnitz-Politik ein. Nicht die Abgrenzung und Bedrohung stand nun im Mittelpunkt, sondern die Ausweitung der gegenseitigen Beziehungen im Handel und Sport und damit eine Verbesserung der Gesamtsituation in Chemnitz. Schwierig wurde es noch einmal nach dem legendären BB-Doppelbeschluss durch Helmut Schmidtballer: Stärkten hier die Vitaminballers doch noch überraschend und unabgestimmt die Abwehr, investierten aber auch noch einmal in taktische Angriffswaffen. Doch dieser Beschluss öffnete noch einmal allen beteiligten Chemnitzer Bob-Managern die Augen: Mit einer ungebremsten Hochrüstung ist die Vorherrschaft nicht zu erringen. Das Handelsbilanzdefizit und das Absinken des Lebensniveaus durch die wirtschaftliche Schwächung werden einige Teams an den Rand des Zusammenbruchs bringen.
Wandel durch Annäherung statt Kalten Krieg – das ist die Maxime für die Zukunft. Und auch das Spiel der Vitaminballers, derzeit überraschender Tabellenführer, bei den Kaßberg-Heckert-Dukes steht unter dieser Losung. Ein friedlicher Wettkampf soll es werden, kein Kampf der Systeme. Und so verzichtet auch Manager Baller auf jede verbale Hochrüstung: „Wir fahren entspannt mit CityBahn und Bus auf den Kassberg. Für uns ist es ein Spiel wie jedes andere. Auswärts halt- kaum zu gewinnen. Noch nicht einmal gegen so eine Rumpftruppe wie die Dukes. Aber unsere Mission heißt ja auch „Nichtabstieg“. Und dem ordnen wir alles unter. Bisher liegen wir weit über dem Plan – und auch ne Niederlage auf dem Kassberg juckt uns überhaupt nicht. Gibt Wichtigeres – den Stadtfrieden zum Beispiel!“.
Die Vitaminballers als Friedensapostel in Chemnitz? In einer Tradition mit Willy Brandtballer, Helmut Schmidtballer und Michail Gorbatschballer?
Warten wir es ab. Vielleicht setzt sich diese Politik der Entspannung ja durch. Der Friedensnobelpreis wäre eine gerechtfertigte Anerkennung.


Quelle:
„Der SpiegelStern“,  in Zusammenarbeit mit der „WeltZeit“ und „Altes Deutschland“
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Offline Sonic

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Re: Buzzerbeater Presseschau
« Antwort #246 am: Montag, 5 April 2010, 13:44:38 »
Chemnitz - United we stand?  :buck:

Können wir ja gleich eine Chemnitzer Nationalmannschaft beantragen und somit die (BB)-Weltherrschaft an uns reißen. ;D
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Offline Smash

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Re: Buzzerbeater Presseschau
« Antwort #247 am: Freitag, 23 April 2010, 23:40:07 »
Zitat
Manager der BG K-M-S in Klinik eingeliefert!

Dies war die schockierende Meldung des heutigen Tages.
Die „Morgen Presse“ um Starjournalistin Etta P. berichtet exklusiv in dieser Sache.
Wie kam es dazu? Diese Frage muss man sich stellen. Wie man erfahren musste, ließ sich der Manager selbst einweisen. Als Grund werden Depressionen angegeben.
Rollen wir den Fall von Beginn an auf.
Wo liegen die Wurzeln für diese Krankheit? In der Kindheit? Jugend? Oder waren die letzten Monate der Auslöser?
Nach langen Recherchen fand man heraus, das der junge Manager den Großteil seiner Kindheit im Wald verbrachte, fernab von seinen Freunden. Wie schlimm wiegt das für einen jungen Menschen? Doch gehen wir weiter, nach dem erfolgreichen Abschluss seines Abiturs wurde er zu seinem Grundwehrdienst einberufen. War er der psychischen Belastung beim Umgang mit Schusswaffen nicht gewachsen? Wir suchten einen alten Kameraden des gescheiterten Menschen auf und stellten einige Fragen.
„Etta P. berichtet im Fall Smash. Lieber Thees, sie waren mit dem aufstrebenden Manager zusammen bei der Bundeswehr. Welchen Eindruck machte er auf Sie? Kam er ihnen eher verschlossen vor? Merkte man ihm damals schon Probleme an?“
„Werte Etta P., damals konnte man schon ab und an den Eindruck gewinnen, dass er etwas psychisch angeknackst ist. Traurig saß er in seiner Ecke während alle anderen fröhlich ihre G36 putzten oder die Bude aufräumten. Auch beim Marschieren hatte er unverständlicher Weise keine Freude und rang sich beim Robben durch den eiskalten Schlamm nur selten einen Lächeln ab. Ich verfolge das Geschehen seit der Diagnose des Dr. Skies auch intensiv und mache mir große Sorgen. Nicht nur, wie es mit der BG K-M-S 99 weitergeht, sondern auch, ob er persönlich wieder in die Spur findet. Ich wünsche ihm alles Gute.“

Was kann man daraus schließen? Vielleicht war er auch nur jemand der sich mit den Gepflogenheiten bei der Bundeswehr nicht anfreunden konnte.

Nach seiner „Karriere“ bei der Bundeswehr fing er ein Studium an der TU Chemnitz an. Fand er dort die falschen Freunde? Wir fanden einige Bilder aus seiner Zeit an der Uni, doch nichts was auf psychische Probleme schließen lässt. Eher das Gegenteil war der Fall. Doch schauen wir weiter, denn irgendwann und irgendwo muss es ja einen Knacks im Leben gegeben haben.

Eine heiße Spur scheint Basketball zu sein. Schien ihm die Leidenschaft zur BV Chemnitz neuen halt zu geben, so scheint er dort auch immer wieder die falschen Menschen getroffen zu haben.
Man fand heraus das er in dubiose Wettgeschäfte verwickelt war. Hier der Beweis:
„Der Ärmste knabbert immer noch an der verlorenen Tennis-Wette, die ihm zur Weißenstein-Fahrt zwei Glasmantelkartuschen - gefüllt mit bester Chemnitzer Braukunst - gekostet hat. Hätte nie gedacht, dass ihn das soweit runter zieht.“ Dies war in einem Internetforum zu lesen. Wie tief muss ein Mensch sinken um sich auf sowas einzulassen? Doch es kommt noch schlimmer. Wie uns zugetragen wurde, war er schon vorher in zeitweiliger Behandlung. Dazu befragten wir einen weiteren Anhänger des Chemnitzer Basketballs. „V-Bonbon, erzählen sie uns einiges über die Therapie von Smash.“
„Ich persönlich freue mich, dass unserem Smash nun endlich wirklich professionell geholfen werden kann.
Wir haben über seine Problem schon oft im Morgenkreis gesprochen. Auch unsere Selbsthilfegruppe "Anonyme Depribeater" hat bei Waldläufen, bei Ingwer-Tee, beim Gruppen-Synchron-Schwimmen und im Hochseilgarten oft versucht, Smashi zu helfen - auch mit ihm zu sprechen, damit er sich öffnen kann. Teamname, sein Logo, sein Arena-Name zeigen ganz deutliche tief sitzende Verletzungen auf, die ihm ab und an auch den (Über-) Lebensmut nehmen.
Bitte helft!“

Dies klingt sehr prekär und es wird Zeit das ihm geholfen wird.
Wir befragten noch einen weiteren Bekannten von Smash. Prof. Dr. K.-U.-Ala, beide stiegen während der 4. Saison in die virtuelle Welt des Basketballs ein und bestritten bis heute einige gemeinsame Spiele, doch wird es in dieser Form nochmal geben?
„Herr Professor, wie sehen sie die Situation um ihren langen Weggefährten. Er konnte sie ja in Saison 4 sogar noch in die Schranken weisen! Doch dann ging es bei ihnen steil bergauf und bei Smash steil bergab.“
„Hallo Fräulein Etta P. Endlich ist Smash in Behandlung. Das war bitter nötig, denn gerade nach Madners Verkauf musste man mit dem schlimmsten rechnen. Eine Verbesserung konnte ich jedoch nicht bemerken. Vielleicht mal die Dosen erhöhen. Aber ich bin ja kein Mediziner. Aber ich denke, ein langwierige Intensivbehandlung könnte schon zum Erfolg führen. Vielleicht sollte er auch von einigen gut gebauten Schwestern umsorgt werden. Das gibt ihm ein Gefühl der Geborgenheit.
Der damalige Betrug und seine Verurteilung war sicher ein Ausgangspunkt und ein ziemliches Schicksalsergebnis. Immerhin musste er von vorne beginnen, was mit vielerlei Niederlagen verbunden war. Damit kommt Smash ganz schwer klar.
Sie sollten ihn daher in der Spieltherapie gewinnen lassen und ihm langsam beibringen, dass er sich mit Niederlagen abfinden muss.
So liebes Fräulein, das soll es erstmal gewesen sein.

Ihr Prof. K.-U.-Ala“

Wie viele Abgründe werden sich noch auftun?
Dazu befragten wir Smash's persönliche Krankenschwester Dio.
„Etta P., Morgen Presse!
Ich habe einige Fragen zum Falle Smash!
Was würden sie dem behandelnden Arzt raten um Smash bestmöglich zu therapieren? Sehen sie damit Erfolgschancen? Welchen Eindruck machte der junge Manager auf sie, in den letzten Wochen und Monaten?“
„Sehr geehrte Frau E., aufgrund einer einstweiligen Verfügung durch den Anwalt von Smash bin ich nicht befugt, mich zu Themen, die seinen Gesundheitszustand o. ä. betreffen, zu äußern.. Ich bitte Sie deswegen um Verständnis.“
„Nun lassen Sie sich nicht alles aus der Nase ziehen! Wie schlimm steht es wirklich um ihn?“
„Es tut mir leid, ich kann Ihnen nichts über seinen Zustand sagen, man hört nur, dass er in den letzten Wochen oft mit Peeter Haag bis in die frühen Morgenstunden Pfandflaschen sammelt. Vom Pfand soll er sich heimlich verschreibungspflichtige Medikamente und Haag verbotene Haarfarben gekauft haben. Gerüchten zufolge stehen beide mit einem mysteriösen Adler aus Essen in Verbindung.“

Dies sind ja schockierende Gerüchte! Ein im Leben gescheiterter junger Mensch mit einem Schrei nach Hilfe! Doch wer kann ihm diese bieten? Hoffen wir das er nun an der richtigen Adresse ist!
Nun kümmert sich ein kompetentes Team der Klinik für Psychiatrie auf der Dresdner Straße um Smash! Wir wollten natürlich den behandelnden Arzt vor das Mikro bekommen um die neusten Details zu erfahren. Jedoch gestaltete sich dies schwieriger als gedacht, aber wir haben es geschafft!
Es wird sich nun Dr. Many Skies in einigen Sätzen zu Smash's Krankheitsbild äußern.

„Ich habe sein Krankheitsbild in den letzten Stunden analysiert und bin zu vielen Erkenntnissen gekommen. Er lebt nur in der Vergangenheit und klammert sich daran fest! Er scheint mir wenig kreativ, möchte andere in ihrer Meinung einschränken und genau das macht Depression aus. Andere werden auf Grund ihrer Einstellung diskriminiert, was auf eine Angst vor Andersartigkeit schließen lässt. Genau das passt wieder in das Leben eines depressiven Menschen.
Aber das wichtigste, woher kommen diese Depressionen? Meist liegen die Gründe in der Enttäuschung zwischenmenschlicher Beziehungen. Ob er diese in der Vergangenheit erlebte müssen wir noch herausfinden, aber es gibt eindeutige Anzeichen.
Er überträgt auch sein negatives Empfinden auf seine Mitmenschen. Natürlich kann dies auch aus einer Alkohollaune entstanden sein, mit der er seinen Absturz im Leben erträglich gestaltete.
Aber dies wird sich erst in den kommenden Monaten während der Behandlung zeigen. Mehr kann ich aktuell nicht dazu sagen.“
Sie sprechen von mehreren Monaten Behandlung, wird sich dies so langwierig gestalten? Haben sie schon einen Ansatz für die Behandlung und wie sehen sie seine Heilungschancen?
„Die Chancen stehen sehr schlecht! Eine lange Einweisung ist von nöten und ob wir ihn je wieder entlassen können steht in den Sternen!“

Vielen Dank für diese Worte Herr Skies! Wir wünschen ihnen viel Erfolg bei der Behandlung von Smash. Bitte halten Sie uns über seinen Zustand auf dem laufenden.


Etta P. mit einem Exclusivbericht zum Fall Smash! Eine wahrlich schockierende Geschichte! Wir werden weiterhin für Sie berichten!

Bis dahin

Eure Etta!





Wenige Stunden später...






Eilmeldung und Wendung im Fall Smash! :o :o :o

Alles nur ein abgekartetes Spiel? Einweisung von „Dr.“ Skies veranlasst! Justiz ermittelt!
Der allseits anerkannte Psychologe Dr. Many Skies erwies sich als Betrüger. Tausende von ihm behandelte Patienten vertrauten auf sein fachkundiges Urteil. Und werden feststellen bitter enttäuscht worden zu sein. All seine Diagnosen beruhten auf einfachster Hobbypsychologie und waren wohl mehr Überkompensation seines eigenen gescheiterten Lebens als tatsächlich Hilfe für die Ratsuchenden. Wie viele Menschen mussten schon unter dieser Unfähigkeit leiden? Wie viele Leben wurden zerstört? Was treibt einen Menschen dazu seine Umwelt so dreist zu belügen und sich größer zu machen als er ist? Was muss im Leben eines Menschen passiert sein um moralische und ethische Grundsätze in solch einer Größenordnung zu verletzen?
Was uns noch bleibt ist die Hoffnung. Die Hoffnung das „Dr.“ Many Skies zur Rechenschaft gezogen wird, seine Patienten den Weg zurück ins Leben schaffen und in diesem ganz speziellen Fall wünschen wir Smash das nur das Beste und die Kraft sein Leben wieder zu ordnen.


 :buck: :buck: :buck:
"Die Anzeigetafel sagt: Ich habe verloren. Was sie nicht sagt, ist die Loyalität und die Großzügigkeit, die ich auf dem Platz gefühlt habe. Ich habe eine Inspiration gefunden. Ihr habt mir Eure Schulter zum Anlehnen gegeben, auch als ich ganz unten war"


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Offline dio

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Re: Buzzerbeater Presseschau
« Antwort #248 am: Freitag, 30 April 2010, 10:58:59 »
Zitat
Ernest ist zurück!
 
 Nach gefühlten 40 Jahren und unzähligen Versuchen Ernest Ganus zurück in den Palace zu holen, endet heute 18 Uhr das lange Warten. Die Fans sind begeistert und es gibt "Free Ganus"-Shirts zu erwerben. Es wurde bereits eine Ausnahmegenehmigung eingeholt, damit die anliegenden Kuhdörfer (sprich Jahnsdorf, Klaffenbach, Neukirchen) sich durch den ohrenbetäubenden Lärm, wenn Ganus in seinem Rollstuhl in die Halle geschoben wird, in ihren allfreitäglichen Abendtätigkeiten (Bauchnabelpuhlen beim Nachbarn, Kühe schubsen oder Familien-rücken-Waschen) gestört fühlen. Trotz dessen werden einige Proteste mit Mistgabeln und brennenden Fackeln erwartet, da in einigen Ortschaften die Zeit still zu stehen scheint und man immernoch den Charme der guten alten Zeiten, wo Ritter und Burgen neben den Bauern das Haupteugenmerk waren, nur dass Ritter und Burgen jetzt verschwunden sind.

Man ist gespannt, wieviel Punkte die graue Eminenz des deutschen Buzzerbeaters heute erzielen wird und freut sich auf eine feucht-fröhliche Party vor, während und nach dem Spiel mit den Umrastern. Gerüchten zufolge soll es eine Halbzeitshow der Tabledancer geben, für die männlichen Fans der Dukes bleibt zu hoffen, dass es sich um das Damenteam handelt, dem Rest der Zuschauer wird es egal sein.

Offline HobbesTheOne 99

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Re: Buzzerbeater Presseschau
« Antwort #249 am: Freitag, 30 April 2010, 13:33:19 »
Wir sind gar nicht anliegend, nur mal so zur Info. Für den Lärm rächen wir uns dann nächstes Wochenende, wenn wir die JU-52&Co über eure Köpfe fliegen lassen  :baeh: Und unsere Abendtätigkeiten besteht heute aus Grillen im heimischen Garten und danach gehts die ganzen blöden Chemnitzer bei unserem Hexenfeuer umschubsen  8)
"Es kann nicht die Aufgabe eines Politikers sein, die öffentliche Meinung abzuklopfen und dann das Populäre zu tun. Aufgabe des Politikers ist es, das Richtige zu tun und es populär zu machen."
Walter Scheel

Offline BETMASTER

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Re: Buzzerbeater Presseschau
« Antwort #250 am: Freitag, 30 April 2010, 13:39:00 »
Ernest fühlt sich geehrt,er wußte gar nicht das er auf dem Kaßberg so viele Fans hat. :buck:
Er nimmt paar Autogrammkarten mehr mit !!!
Eine heutige Ganus-Show ist versprochen und auch mal wieder nötig !!!  :clap: :clap: :party: :party:

Offline Bruno Borelli

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Re: Buzzerbeater Presseschau
« Antwort #251 am: Donnerstag, 13 Mai 2010, 00:17:17 »
Borelli setzt Aufstiegstrainer an die Luft
 
Was in den letzten Tagen bereits spekuliert wurde, ist seit heute nachmittag 18:00 Uhr Gewissheit: Der Vereinsbesitzer der Nussknacker Neukirchen gab die Entlassung des Trainers, Claiton Carsaladi, bekannt. Der Brasilianer, der das Team in die 3. und vor wenigen Wochen in die 2. Liga führte, musste nach 5 Niederlagen am Stück seinen Hut nehmen. Borelli selbst wollte sich heute dazu nicht äußern, Gerüchten zufolge sollen aber nicht nur die sportlichen Miserfolge in dieser Saison der Grund sein, sondern die anhaltenden überzogenen Gehaltsforderungen des Meistertrainers und ein persönliches Zerwürfnis mit dem umstrittenen Clubbesitzer. Im Umfeld des Verein konnte schon länger kaum einer verstehen, wieso Borelli mit ihm so lange Geduld hatte. Vermutungen zufolge war daran eine Klausel im Vertrag Carsaladis Schuld, welche ihn im Falle eines Ausstieges in Liga 2 unkündbar machte. Der Gehaltsexplosion wollte eigentlich keiner im Verein mehr tatenlos zusehen, aber der Brasilianer schien an seinem Stuhl zu kleben. Warum es nun plötzlich so schnell ging, bleibt indes ungewiss.
 
Als neuer verantwortlicher Übungsleiter der Mannschaft aus dem Erzgebirge wurde noch am Abend George Bonanno präsentiert. Der 39 jährige besitzt die maltesische Staatsbürgerschaft, kommt aber ursprünglich aus Italien. In Sizilien, nahe der Stadt Messina, aufgewachsen, soll es sich bei George Bonanno um einen Nachfahre von Joseph "Joe Bananas" Bonanno handeln, dem Oberhaupt der New Yorker Mafia-Familie, den Bonannos. Borelli werden schon seit längerer Zeit Kontakte zur Mafia vorgeworfen, auch weil immer wieder sehr hohe Summen für durchschnittliche Spieler in die Neukirchener Vereinskasse flossen.
George Bonanno selbst gab allerdings an, dass seine Eltern kurz nach seiner Geburt an einem Zeugenschutzprogramm teilnahmen und den Nachnamen änderten. In Wirklichkeit heißt er George Gambino.
Der neue Mann kündige heiße, spannende Abende, wenig Freude für die Gegner der Nussknacker und eine ehrenvolle Zukunft für den Verein an.
 
Die Geschäftsleitung der Nussknacker gab außerdem bekannt, dass Claiton Carsaladi seit gestern mittag vermisst wird. Borelli persönlich bedankte sich nochmals öffentlich für sein Engagement in den letzten Jahren für den Verein und hofft, dass der sympathische Mann vom Zuckerhut bald wieder "auftaucht".
"....weil irgendwann alles mal kaputt geht. Du wirst es auch noch gewahr werden, eines Tages fällt Dir einfach ein Bein ab."

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Re: Buzzerbeater Presseschau
« Antwort #252 am: Montag, 14 Juni 2010, 11:27:24 »
Sensationell!


Mit einer unglaublichen Energieleistung haben sich die Chemnitzer Vitaminballer im letzten regulären Ligaspiel gegen die Potsdamer Eastendboys deutlich mit 110:70 durchgesetzt. Mit diesem, in dieser Höhe nie für möglich geglaubten, Erfolg wurde sensationell Platz 2 der Gruppe hinter Ligakrösus Rheinfall Moers erreicht.
Noch vor dem Spiel am Samstagabend waren Manager V. Baller die Sorgenfalten tief ins Gesicht geschrieben. „Viele Spieler wollen eigentlich lieber Fußball gucken. Ludivit Pavlica hat dazu  keine Lust gegen einen übermächtigen Hampsas den Clown zu machen. Gallois ist noch vom 0:0 seiner Truppe gegen Uruguay bedient und will seinen Frust in Hektolitern Bordeaux ersäufen. Wie soll ich denn so eine Truppe noch motivieren?“, so der Manager. VOR dem Spiel, wohlgemerkt. Doch es scheint ihm gelungen zu sein.
War das erste Viertel noch unglaublich hart umkämpft (27:24 für VB), so steigerten sich die Chemnitzer ab dem zweiten Spielabschnitt vor begeisterten 11368 Zuschauern in einen wahren Spielrausch (32:21, 24:12, 27:13).
Die Ostende-Potsdamer ließen sich zur Überraschung aller regelrecht vorführen. Super-Star Damiano Hampsas war ein Schatten seiner selbst und erreichte gerade mal 2 Assists und 15 Pünktchen (5 Treffer bei 18! Versuchen). Zuwenig für einen Spieler seiner Klasse. Trotzdem holte sich Hampsas am heutigen Morgen seine knapp 70.000$ von der Märkischen Sparkasse ab. Dagegen punktete sein böhmischer Gegenspieler recht kräftig. 5 Dreier netzte Pavlica ein, garniert mit 4 Assist.  Ludovit hat sich seine Knödel damit redlich verdient. Bemerkenswert auch, wie die Obstfreunde das schnelle verletzungsbedingte Ausscheiden von Antal Hamvasi wegsteckten. Jing Jon (Hong Kong) und Itaipu (Brasilien) sprangen unerschrocken in die Bresche und steuerten gemeinsam 23 Punkte zum Sieg bei.
 
Über die Gründe einer solchen Leitungsexplosion ausgerechnet gegen die bis dato recht souveränen Potsdamer wird weithin spekuliert. Ist der Knoten geplatzt? Drohte der Manager mit Vertragsauflösung? Wurde ein 4-wöchiger Trainingsaufenthalt in Gräfenthal, auf dem Kaßberg oder gar in Moers als Schreckgespenst an die Wand gemalt? Oder war es gar wie in unteren Fußball-Ligen: Bissl Geld und bissl (dünnes) Bier?
Sei es wie es sei: Der souveräne Sieg sicherte Platz 2 der Tabelle und damit das Heimrecht im ersten Play-Off-Spiel. Gegen….na klar: Eastendboys.
Fakt ist, dass in diesem Spiel alles anders sein wird. Es wird zu einer brutalen Schlacht um Körbe und ums VIP-Buffet kommen. Hampsas und Konsorten werden die schnelle Wiedergutmachung anstreben. Bei den Vitaminballern liegen dagegen die Nerven schon jetzt blank: „Jeder erwartet doch jetzt einen klaren Sieg. Das können wir mental gar nicht verarbeiten. Die Jungs sind abgehoben und fühlen sich schon fast wie Dukes. Die denken tatsächlich, dass sie noch ne Runde weiter kommen. Aber doch nicht gegen Potsdam, die was gut zu machen haben! Abgerechnet wird zum Schluss – mich würde einen deutliche Niederlage nicht überraschen. Und, ehrlich gesagt, auch nicht arg ärgern.“, so der Manager. Was diese kryptischen Worte allerdings andeuten sollen bleibt wie so vieles mal wieder im Sprechblasen-Nebel. Wahrscheinlich will man dem ewig jungen Duell gegen Rheinfall gleich aus dem Wege gehen, vielleicht auch nur in Ruhe Fußball gucken. Zaitegui (Spanien), Itaipu (Brasilien), Gallois (Frankreich) – aber auch die deutschen Talente Rettenberger und Gleißenberg sind jedenfalls schon mit Vuvuzelas in Landesfarben gesehen worden.
Oder wollen sie doch bloß Potsdam den Marsch blasen?
 
Auflösung am Dienstag, ab 19.00 Uhr. Hier im Ersten.

Wenn du redest, dann muss deine Rede besser sein, als dein Schweigen gewesen wäre.
(arabisches Sprichwort)

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Re: Buzzerbeater Presseschau
« Antwort #253 am: Donnerstag, 1 Juli 2010, 20:10:07 »
Nun schlägts 13!

Der Gong ertönt: „Ring frei zur 13. Runde!“. Mit dieser Anleihe aus der Sprache des Sportes für verschmuste Softies eröffnete Manager V. Baller die Pressekonferenz der Vitaminballers zum Saisonstart – mithin die 13. Spielzeit bei Buzzerbeater.
Die vitaminreichen Gesundheitsjünger aus Chemnitz sind seit Saison 4 dabei. In Liga III.13 (schon wieder 13?) spielen die  Chemnitz-Klaffenbacher seit Spielzeit 7.
„Die 13 steht nicht unbedingt für ein Glückssymbol. Wir rechnen diesmal mit einem harten Kampf gegen den Abstieg. Hoffentlich reicht es“, so die düsteren Aussichten des sportlichen Direktors.
Warum eigentlich? Schließlich erreichten die Obstjungs doch sensationell das Playoff-Halbfinale in der vergangenen Spielperiode! Die Erklärungen der sportlichen leitung waren eindeutig: „Mit Essen und den beiden starken Aufsteigern Snipers Joch und Team 35113 (DREIZEHN!!!) ist unsere Gruppe noch enger zusammengerückt. Klarer Favorit für den Gruppensieg sind Essen und die Nachbarschaftstruppen vom Chemnitzer Kaßberg. Gerade die Kaßberg-Helden sind unterm Korb schier unbezwingbar. Und um Körbe geht es ja wohl.“ Nun, vielleicht sollten sich die Chemnitzer in Zukunft mehr um Obstkörbe kümmern – bei diesen Aussichten.

Doch sachlich bleibt festzustellen: Die Mannschaft der Vitaminballer ist recht ausgeglichen besetzt. Es gibt keine Stars, keine Großverdiener – aber eben auch kein Strandgut. Dazu kommt, dass es inzwischen Ludovit Pavlica und Mykhaylo Blohin in ihre jeweiligen Nationalteams, wenn auch nur besuchsweise, geschafft haben.
Ob diese Strategie:
die Mannschaft ist der Star/12 Freunde sollt ihr sein/ das Runde muss ins Runde/nach dem Spiel ist vor der nächsten Niederlage/ abgerechnet wird zum Schluss!
aufgeht steht in den Sternen. Fakt ist, dass fast alle Teams die besseren (und teureren!) Einzelspieler in ihren Reihen haben. Das muss aber keine Garantie für Siege, geschweige denn für einen Aufstieg sein. Beispiele dafür lassen sich überall finden: Auf dem Kaßberg, in Potsdam, in Zerbst und auch in Erding.
Einziger Neuzugang bei den Vitaminballers ist der 20-jährige „Warrior“ Malik Tabet. Der U21-Nationalspieler der Basketball-Weltmacht Saudi-Arabien wechselt aus Litauen in die sächsische Metropole. Ein Fingerzeit für die Weiterführung des ominösen Projektes „Neustrukturierung“? Darauf angesprochen reagierte der Manager leicht gereizt: „Das dauert eben alles ä bissl. Geht ähm ne von heit of morgen. Die Schungs müssen rangeführt werden, Zeit ham. Wird schon wärn.“

Wünschen wir den Vitaminballern (und fairerweise natürlich auch allen Ligakonkurrenten) viel Erfolg und eine verletzungsfreie Saison. Schon so mancher Sieg wurde überraschend errungen – vor allem gegen zu sicher auftretende „Super“-Teams. Vielleicht können die Vitamindoper in diesem Jahr mehr Siege als Flaggen sammeln – und die Klasse halten.
Wenn du redest, dann muss deine Rede besser sein, als dein Schweigen gewesen wäre.
(arabisches Sprichwort)

Offline Aalejandro

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Re: Buzzerbeater Presseschau
« Antwort #254 am: Freitag, 2 Juli 2010, 00:53:07 »
schreibt die PMs eigentlich auch dor patte?!  ??? :buck:
Glotze ne so bleede... :sagja:

304 ....bitter... :hmpf: :hmpf:

Warum bistn du so?!? :buck:

 

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