Vorbericht zum Spiel von der Hdbg-Hompage
Am Sonntag, 18 Uhr, wird es im OSP noch einmal richtig spannend! Der USC Heidelberg trifft im Olympiastützpunkt im Neuenheimer Feld auf BV Chemnitz 99, den – neben Schalke 04 – letzten noch verbliebenen Widersacher im Kampf um den Klassenerhalt. Als erster Absteiger steht bekanntlich Nürnberg bereits fest. Die Sachsen können den USC mit einem Sieg am Sonntag in Heidelberg aufgrund des dann besseren direkten Vergleichs überholen, falls das Schiedsgericht ihnen die Punkte aus dem Karlsruhe-Spiel, zu welchem die Chemnitzer aufgrund eines Staus auf der Autobahn bekanntlich zu spät angetreten sind, wieder zuspricht. Es ist absolut falsch und könnte für den USC fatal sein, darauf zu vertrauen und zu spekulieren, dass das Schiedsgericht die bisherige Entscheidung der Spielleitung aufrecht hält. Solange ein Rechtsverfahren nicht rechtskräftig ist, ist sein Ausgang stets ungewiss. - Was also, wenn das Schiedsgericht die bisherige Entscheidung umdreht und den Chemnitzern die aberkannten Punkte wieder zuspricht? Dann steigt der USC Heidelberg ab, sofern er am Sonntag gegen Chemnitz und eine Woche darauf beim TV Langen verliert und Schalke, gegen das der USC auch den schlechteren direkten Vergleich hat, eines seiner beiden letzten Begegnungen siegreich gestaltet.
Das USC-Team hat es am Sonntag andererseits in eigener Hand und möchte natürlich alles tun, um den Klassenerhalt durch einen Sieg gegen Chemnitz auf der sportlichen Ebene sicher zu stellen!
Längst hätte das USC-Team ohnehin alles klar machen können, doch entweder gab es enttäuschende Vorstellungen wie in Karlsruhe (71:79) und gegen Bayreuth (80:104) oder man scheiterte trotz guter Leistungen gegen Düsseldorf (82:85 n.V.), Kaiserslautern (83:86) oder zuletzt beim MBC (73:76) jeweils knapp mit drei Punkten.
Auch beim Hinspiel in Chemnitz vor der Chemnitzer Rekordkulisse von knapp 2000 Zuschauern hatte der USC die große Chance, die – hochdramatische - Partie zu gewinnen, als John Bynum die Heidelberger vier Sekunden vor Spielende durch zwei Freiwürfe mit 90:89 in Führung brachte. Da schnappte sich LyRyan Russel nach Einwurf von der Chemnitzer Grundlinie den Ball, konnte auch von Alex Starr an der Mittellinie nicht entscheidend aufgehalten werden und zog aus sieben Metern ab. Der Ball flog, die Sirene ertönte – 92:90 für Chemnitz!
In mehrerlei Hinsicht wird es also am Sonntag noch Mal richtig spannend! Die USC-Fans sollten sich dieses enorm wichtige letzte Saisonheimspiel daher keinesfalls entgehen lassen – zumal dann nicht, falls das Match auch nur annähernd die spielerische Klasse und Dramatik der Hinspielbegegnung erreichen sollte. Das USC-Publikum ist jedenfalls aufgerufen, am Sonntag noch einmal richtig Stimmung zu machen und zum eventuell spielentscheidenden „sechsten Mann“ für unser Team zu werden!
Claus Ebert 'Bisherige Spielberichte'
Ich dachte es gehört ein neuer fred vor jedes Spiel, oder denken wir erst nach dem WE weiter?